Ausbau / Anbau an Fachwerkhaus, Wärmedämmung

15.07.2006



Hallo,
wir haben ein Fachwerkhaus Bj ca. 1880, Keller und EG sind Bruchstein, 1. OG und DG sind Fachwerk. In den 60ern wurde ein Anbau im EG gemacht, obendrauf ist eine Terrasse. Wir wollen nun die Terrasse mit Holzständer überbauen und das Dach komplett erneuern.
Nun meine Fragen dazu:
1. Momentan ist das Haus komplett verputzt, auch die Bruchsteinmauer. Im Keller kommt innen Salpeter durch. Kommt dies durch den Putz innen bzw. aussen? Muss dieser evtl. entfernt werden?
2. Der Vorbesitzer hat innen mit Styropor und Holzverschalung gedämmt. AN den Fenstern (Bj. 85) bildet sich Schwitzwasser. Da wir die Fenster austauschen wollen denken wir an eine Aussendämmung der Wände (Mineralfaserplatten aufdübeln) und wollen die Innendämmung entfernen. Ist das so ratsam?
3.Spricht etwas gegen die Aussendämmung der Bruchsteinmauer (Schiefer)?

Vielen Dank schon mal vorab.

LG
Sylvia



Hausdämmung



Guten Tag,

zu 1: die Salpetersalze werden durchschlagen. Allerdings kann man fachgerecht sanieren und hat dann wieder länger Zeit bis das wieder geschieht.
zu 2: Außendämmung ist dem jetzigen Zustand sicher vorzuziehen. Allerdings kann ich nicht sagen, wie das ausssieht, weil Sie kein Bild eingestellt haben.
zu 3: Den Schiefer würde ich als hinterlüftete Vorhangfassade anbringen, zur Dämmung trägt er nicht bei, dazu braucht es die Außendämmung.
Im Übrigen finde ich Ihren Ansatz nicht zu beanstanden.

Gutes Gelingen !





Hallo,

vielen Dank für Ihre Antwort. Das mit dem SChiefer war wohl etwas missverständlich von mir ausgedrückt. Der Bruchstein ist Schiefer, es soll kein Schiefer als Dämmung aufgebracht werden.