bei Dachdämmung mit Holzweichfaser Dampfsperre??

21.02.2012



Hallo, mal wieder an alle Fachwerkler,
Nun da es langsam Frühling wird ;-) muß ich ja an den Wiederaufbau meines Bauwagens denken. Daher meine Frage: Ich möchte, wie gehabt, mit Holzweichfaser auch mein Dach dämmen (60mm - nicht viel ich weiß) und hab mal gelesen das bei Dachdämmung Dampfsperre vorgeschrieben ist. So, nun will ich aber auch das Dach hinterlüften (Kaltdach) und später mal begrünen...langer Weg, ja! Aufbau siehe Bild. Habe bedenken das Kondensfeuchtigkeit die sich an der Oberen Dachhaut ansammeln könnte tropfenweise in die untere Schalung tropft und irgendwann auch die Dämmung erreicht. Sollte ich da auf die untere Schalung erst mal so eine Unterspannbahn aufbringen um dies auszuschließen?? Oder ist das Quatsch, ich meine 20mm Luft ist nicht viel, aber auch nicht nichts...
...und muß wirklich eine Dampfsperrfolie rein oder reicht die 6,5mm Multiplexplatte aus?
Da ich an der Wand keine Paneele haben will, würd ich gern Dreischichtplatte Fichte wählen 16mm, ist das schon infolge des Leimes zu dicht? Oder was gibt es Plattentechnisch noch für Alternativen? Tischlerplatte? ist auch ganz schön verleimt... schwierig schwierig...

Danke für Eure Zeit und Antworten, auch wenn es nur Gedanken werden sollten.

Tosch



Hinterlüftung macht nur Sinn....



... wenn die Schalung auch dampfoffen ist. Wenn das der Fall ist, dann könnte es auch mit der 6,5mm Multiplexplatte auf der Innenseite ohne Dampfbremse gehen.

Grüße aus Frangn

Frank von Natural-Farben.de



Hallo Frank, das klingt nach...



...der Erfüllung meiner Wunschgedanken. Da ich gern diffusionsoffen das ganze gestalten will, ganz mein Plan. Danke! Was meinst Du zu den Dreischichtplatten als Wandgestaltung, ist ja nun nicht mehr so ganz diffusionsoffen, oder? Da aber eben keine Paneelwirkung an der Wand erzielen will... hast Du eine zündende Idee?

Danke tosch