Undefinierbare Wandfüllung

11.08.2011


Hallo,

bei der Renovierung unseres 100 Jahre alten Hauses haben wir eventuelle ein kleines Problem. Da die Tapeten nicht nach unserem Geschmack waren und außerdem teilweise etwas locker an der Wand klebten, haben wir sie abgenommen. An der Außenwand eines Erkers, direkt neben und hinter der Heizung, hat sich etwas Schimmel gebildet, die Tapeten waren hier locker und der Putz recht bröselig. Da es sich um das Schlafzimmer des Vorbesitzers gehandelt hat und es nur wenig Schimmel war, glauben wir, dass nur falsch gelüftet wurde. Allerdings, und das ist jetzt mein Problem: Hinter dem Putz und einer dünnen bröckeligen Mauerschicht kam uns eine undefinierbare "Masse" entgegen, die ich mal versuche zu beschreiben. Sie sieht dunkelgrün bis schwarz aus, ist von der Konsistenz zwischen Kohle, verbranntem Holz oder aufgeweichter und verrotteter Spanplatte und nicht wirklich fest verbunden. Wenn ich sie entnehme, ist sie zwar nicht pulverisiert, aber doch ganz locker. Kann es sich hierbei um ein altes Füllmaterial handeln, oder haben wir doch ein großes Feuchtigkeitsproblem und es ist aufgeweichtes und vermodertes Holz? Da es sich bei dem schlechten Putz nur um wenige handtellergroße Stellen handelt, wollte ich eigentlich nur Tiefengrund aufbringen und den Putz ausbessern.

Bin für jede Einschätzung dankbar!



Foto !



Das kann sonst was sein. Bitte Bild einstellen oder jemand hinbestellen. So kann keiner was verbindlich sagen.



Dämmung



Das klingt nach Torfoleum.

Viele Grüße



Dämmung



Das klingt nach Torfoleum.

Viele Grüße



Dämmung



Hallo Olaf, hallo Georg,

vielen Dank für die schnellen Hinweise!
Ein Photo werde ich in den nächsten Tagen einstellen, das ist natürlich viel aussagekräftiger; leider war es gestern abend dafür zu spät.

Der Tipp mit Torfoleum scheint es aber genau zu treffen. Habe ein Photo davon im Internet gefunden, und das sah mir schon seeehr ähnlich aus.

Einerseits ist es ja etwas ärgerlich, dass sich die Dämmung schon nach nur 100 Jahren zersetzt :-)

Andererseits bin ich jetzt wesentlich beruhigter, dass es sich wohl nicht um einen großen Feuchtigkeitsschaden handelt. Da ich ohnehin in mittlerer Zukunft an eine Kerndämmung denke, werde ich bis dahin wohl die Füße stillhalten, zumal der Energieverbrauch des Hauses laut Gutachten durchaus tolerabel ist.

Vielen Dank bis hierhin! (Photo folgt aber dennoch)
Gruß,
Marc




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