Wärmedämmung für als Pension genutztes Fachwerkhaus




Hallo,

ich habe ein Fachwerkhaus aus dem Jahr 1848 geerbt, das bisher als Pension genutzt wurde und möchte es von Grund auf renovieren. Das Fachwerk ist seit Mitte der 70 er Jahre rundherum unter verschiedenen Platten versteckt, das muss auf jeden Fall weg, weil es einfach nur häßlich aussieht. Im ersten Schritt geht es um die Wärmedämmung und um neue Fenster. Das Haus soll als Pension ganzjährig weiter betrieben werden, wobei es an ca 150 Tagen im Jahr belegt sein wird. Es steht in zentraler Ortslage an einer stark befahrenen Straße im hessischen Mittelgebirge (Sauerland) in einem Wintersportort. Ich selber würde ein wirkvolle Dämmung mit Styropor bevorzugen, habe aber bedenken, dass das Gebälk auf die Dauer wegfault. Das Gefache ist teils mit Lehm, teils mit Backsteinen ausgemauert, das möchte ich auch nicht ändern, da ich das Haus unter betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten komplett renovieren möchte. Unter Denkmalschutz steht das Haus nicht. Nach innen gibt es keine Dämmung. Ist dann Styropor die richtige Wahl ? Welche Dämmwerte haben alternative Maetialien ? Schon mal Danke für Eure Reaktionen. Detlef Rummel



Dämmung Fachwerk



Sie sollten sich zuerst von dem Gedanken trennen, so etwas in eigener Regie zu konzipieren und durchführen zu lassen.
Sie können so etwas nicht ohne erfahrenen Architekten und weitere Fachplaner für Heizung/Lüftung, Brandschutz, Schallschutz usw. durchführen.
Es findet sich bestimmt ein Forumsmitglied unter den Planern und Architekten, der Sie betreuen wird.

Viele Grüße





Mahlzeit,

Ein Haus, das als Pension genutzt wird, ist nach der Bauordnung in NRW ein "Sonderbau". (Sauerland ist für mich NRW, wieso schreiben Sie von Hessen ?)Für diese Sonderbauten wird bei wesentlichen Änderungen ein Bauantrag und auf jeden Fall ein Brandschutzkonzept verlangt.
Es ist deshalb leider nicht mit ein paar knappen Stellungnahmen zur Wärmedämmung getan. Im Vordergrund werden die von Georg Böttcher schon angesprochenen Themen stehen: Lüftung,
Brandschutz, Schallschutz.

Grüße vom Niederrhein



Wärmedämmung für als Pension genutztes Fachwerkhaus



Hallo Herr Rummel,

Meine beiden Kollegen haben recht.

Wenn Ihr Fachwerkhaus in zentraler Lage liegt, besteht vielleicht doch Denkmalschutz innerhalb einer Gesamtanlage.
Dann brauchen Sie eine denkmalschutzrechtliche Genehmigung.

viele Grüße aus Nordhessen





Zunächst einmal Danke,

Das Haus Steht in Willingen, das ist Sauerland, aber schon Hessen. Klar ist, das so ein Projekt nicht ohne fachmännische Begleitung durchgeführt wird. Ich habe schon mehrere Häuser renoviert, also so Dinge wie Brandschutz undd Lärmschutz sind mir durchaus bekannt, es geht mir um den Einstieg für die Besonderheiten eines Fachwerkhauses.



Dämmung



Hallo Herr Rummel,
soll es eine Innen oder Außendämmung werden?
Dies sollte zunächst geklärt werden.
Außendämmung ermöglicht größere Dämmstärken ohne die Fachwerksubstanz zu gefärden. Allerdings kann auch hier viel falsch gemacht werden. Styropor ist jedenfalls nicht der geeignete Baustoff für Ihr Vorhaben, dieses kann anfallende Feuchtigkeit kapillar nicht oder nur unzureichend wieder abgeben, sodass immer die Gefahr von Staunässe am Holz gegeben ist. Holzweichfaserdämmplatten in Lehmmörtel verklebt ist eine Möglichkeit der Außendämmung.
Oftmals ist es aber eben bei Fachwerkgebäuden nicht möglich wenn Fachwerksichtigkeit gewünscht / vorgegeben ist.

Die Alternative zur Außendämmung ist eine fachwerkverträgliche Innendämmung. Je nach Situation können hier ca. U-Werte zwischen 0,45 und 0,7 erreicht werden.
Ausführliche Informationen finden Sie z.B. hier:

http://www.conluto.eu/Innenwand-Daemmung.30.0.html

Aufgrund der stark befahrenen Straße würde ich zu einer Leichtlehm-Vormauerung oder einer Leichtlehmschale aus Holz- oder Blähtonleichtlehm tendieren. Mit diesen Konstruktionen erreichen Sie einen sehr guten Schallschutz und schaffen zudem ein ideales Raumklima was Regulierung der Luftfeuchtigkeit, Speichermasse usw. angeht.
Wandheizung ist ebenfalls eine interessante Option, welche hier sehr gut Integrierbar währe.
Bei Bedarf können Sie mich auch gern einmal anrufen um in einem persönlichen Gespräch nach Lösungen zu suchen.

Viele Grüße vom Edersee
Mathias Josef



Hallo Mathias...



...kannst du deine Bedenken gegen ein WDVS aus Polystyrol bei Fachwerk etwas näher erläutern? Mich würden auch die physikalischen Unterschiede brennend interessieren.

Gruß Patrick.



Hmm...



Sorry Patrick, wenn dir der Unterschied zwischen Holzweichfaser und Polystyrol nicht bewusst ist, solltest du dich vielleicht doch nochmal näher mit der Thematik befassen.
Stichworte z.B. kappilare Leitfähigkeit, Kondnsatspeichervermögen, Schallschutz...

Mal ganz abgesehen von der Ökobilanz (Herstellungsenergiebedarf,Entsorgungsaufwand) und dem Stilbruch zur historischen Bausubstanz.

Nachdenkliche Grüße
Mathias



@ Patrick



Diese Gegenfrage hätte ich von Dir nun nicht erwartet!!

Da muß ich aber meinem Freund und Berufskollegen Mathias Josef
völlig zustimmig beipflichten und gehe auch selbst noch ein Stück weiter und zähle auch die Mineralwollesysteme mit zu den ungeeigneten Dämmungen an Fachwerkgebäuden.

Grüße Udo



Hallo Udo...



...wie du weißt, bin ich bei moderater Innendämmung eines Fachwerhauses doch voll bei euch. Da verweise ich doch auch immer auf eure meiner Meinung nach sehr geeigneten Methoden.
Bei einer Außendämmung sehe ich das aber anders. PS ist ja nicht jedermanns Sache und wie alles an der Fassade immer heikel (in einem anderen Beitrag habe ich sogar empfohlen, es sein zu lassen. Da wollte einer es in Eigenregie machen).
Dennoch fehlen mir immer noch die Erläuterungen, warum es wegen Styropor auf der Fassade zu einer ständigen Wasserbewegung (kapillar oder diffundierend) von innen in Richtung Fassade geben soll und die Wand irgendwann unter Staunässe leidet. Mal abgesehen davon, daß PS nicht dampfdicht ist (wenn auch sicher etwas dampfdichter als natürliche Dämmstoffe), was aber aus meiner Sicht nicht sonderlich relevant ist (man wird den Feuchteeintrag in ein bewohntes Haus niemals auch nur annähernd über die Außenmauern ableiten können), stellt sich ein Gleichgewicht ein.
Warum soll den eine Wand, auf der auf der Außenseite PS angebracht ist, aufeinmal nur noch Feuchtigkeit aufnehmen können und nicht wieder ab, nachdem im Innenraum durch Lüften die Luftfeuchtigkeit wieder sinkt und das Vorzeichen des Dampfdruckgefälles sich umkehrt? Das meine ich mit "Bedenken und physikalische Vorgänge" als Frage an Mathias. Selbst wenn ich mich hier im Forum mich mit Empfehlungen zu einer Außendämmung bei Fachwerk mit PS sehr, sehr zurückhalte, würden mich die physikalischen Hintergründe interessieren, die die Behauptung stützen, PS auf der Fassade läßt überspitzt gesagt "die Wand absaufen".

Gruß Patrick.



Polystyrol...



und ähnlicher Mist an einer Fachwerkfassade ist in meinen Augen einfach nur Frevel...
Warum sollte man sich für einen aus bauphysikalischen und ökologischen Gesichtspunkten deutlich unterlegenen Baustoff entscheiden wenn es bessere Alternativen gibt? Nur um ein paar Euro Material zu sparen? Und um dann hinterher doch festzustellen das eingedrungenes Wasser nicht abtrocknen konnte und Bauschäden verursacht hat? Patrick, glaubst du allen ernstes das bei einer Außendämmung niemals Regenwasser eindringen kann? Was ist wenn Fensteranschlüsse u.ä. nach Jahren / Jahrzehnten doch etwas undicht werden und keiner merkts? Ein kräftiger Schlagregen drückt das Wasser in jede noch so kleine Ritze... Zudem kann auch bei einer Außendämmung durchaus Kondensat anfallen. Daher sollte bei solch sensiblen Dämmmaßnahmen wie einer Fachwerkaußendämmung immer homogen, ohne Luftschicht und mit kapillar leitfähigen Baustoffen mit möglichst viel Speichervermögen gearbeitet werden. Und da schneidet z.B. Polysyrol im Vergleich zu Holzweichfaser richtig mies ab. Aber genau darauf kommt es eben an.

Gruß vom Edersee



Mathias...



...du wirst in meinen Beiträgen (ob in der Vergangenheit oder in der Zukunft) nie eine Empfehlung zu einem WDVS aus PS auf einer Fachwerkfassade finden, ob Sichtfachwerk oder nicht (obwohl ich es so machen habe lassen, es hier aber nicht empfehle). Ebenso wirst du in meinen Beiträgen (widerum Vergangenheit und Zukunft) immer die Warnung finden, daß Wasser einen kleinen Kopf hat. Ich warne immer vor der Gefahr, die Anschlüsse darstellen, besonders bei Schlagregen. Du erzählst mir nix neues, steht sogar in meinem Profil, wenn ich nicht irre. Ebenso empfehle ich immer, Anschlüsse zu überwachen. Mein Haus hatte sehr viele Schäden wegen eingedrungenem Wasser an den Anschlüssen (übrigens alle vor dem WDVS), ich bin ein gebranntes Kind. Das Problem hat eine jede Fassade mit Anschlüssen, ob WDVS, Außendämmung mit natürlich Werkstoffen oder nur Putz. Inwieweit eingedrungenes Wasser in eine andere Fassade mit Holz dabei weniger Schaden bei anderen Materialien anrichten kann lassen wir bitte mal dahin gestellt.
Ich hätte den ersten Beitrag, in dem ich dich gefragt habe, etwas glücklicher formulieren sollen, das hole ich hiermit nach. Kannst du mir eine vernünftige physikalische Erklärung abgeben, die die hier im Forum immer wieder aufgestellte Behauptung, daß sich bei Styropor auf der Fassade (ob Fachwerk oder Massivbau) die Feuchte aus dem Wohnraum in der Wand ansammeln soll, weil Styropor sooo dampfdicht ist? Je nach Grade der Formulierung wird von Absaufen der Wand gesprochen. Mich würde es brennend interessieren, warum die Feuchtigkeit, sobald Styropor außen drauf ist, auf einmal nur noch bevorzugt in die Wand gehen soll und nicht wieder zurück in den Wohnraum, sobald durch meinetwegen Lüften das Dampfdruckgefälle sich umkehrt? Darauf hat mir noch keiner vernünftig geantwortet. Wobei ich die frage im zuvor eingestellten Beitrag schon recht umfassend formuliert habe.
Bin mal gespannt auf Antworten, aber schreibe bitte nicht wieder, daß es einfach Frevel sei oder Styropor bei der Herstellung viel Energie verbraucht o. ä. Mich interessieren nur die physikalischen Vorgänge für das sogenannte "Absaufen" durch feuchteeintrag von innen.

Gruß Patrick.



EPS und Fachwerk



Hallo Patrick,

Eigentlich ist die Erklärung ganz einfach:
Im Hochsommer wird die Aussendämmung bauphysikalisch zur Innendämmung . Der "Dampf" will zur kalten Seite : nach innen und kondensiert an der Grenzschicht Spachtelmasse / Holz, Gefach.
Deshalb ist es ratsam ,auch Außen ein Dämm -Material einzusetzen, dass eine "große innere Oberfläche" hat und Kondensat unschädlich speichern kann.

viele Grüsse aus Nordhessen



Hallo Robert...



danke dir, endlich mal ein mögliches Argument, das die Physik miteinschließt. Aus der Feuchteeintragrichtung (Sommer) habe ich noch die Gegenargumentation gehört (und selber noch nicht überlegt). Vor allem deshalb für mich interessant, da dieser Effekt eine gewisse Diffusionsoffenheit des Aufbaus voraussetzen würde (dagegen wird ja immer argumentiert, Styropor soll ja quasi dicht sein).
Wenn Fenster geöffnet werden, was ja im Sommer eher häufiger und länger der Fall ist, findet der Dampfdruckausgleich darüber ab. Das ist der leichtere Weg und wird den Großteil des Ausgleichs übernehmen (analog Parallelschaltung elektrischer Widerstände). Daher wäre eher ein Kondensatausfall an der kälteren Innenwandoberfläche zu beobachten (wie in einem Keller). Bei einem Erdgeschoß, das nicht gerade so kalt bleibt wie ein tiefer Keller, obwohl es draußen sommerliche Temperaturen mit der entsprechenden re. Feuchtigkeit hat, kenne ich das nicht in schädigendem Ausmaß.
Zu der höheren Luftwechselrate im Sommer, die durch lange Offenzeiten der Fenster quasi einen Ausgleich der absoluten Feuchte mit draußen bewirkt, kommt dazu, daß im Gegensatz zum Winter im Sommer auch die Temperaturdifferenz öfters das Vorzeichen wechseln kann. Eine mehr oder weniger konstante Richtung des Dampfdruckgefälles wie im Winter ist also nicht gegeben.
Dein beschriebener Effekt, mal unabhängig von der Art der Außendämmung, wäre im prinzip bei einem ständig klimatisierten Haus in einer konstant warmen Gegend gegeben, das keinen unkontrollierten Luftwechsel bekommt. Dann gäbe is eine mehr oder weniger konstante Dampfdruckgefällerichtung nach innen.

Mir fällt noch ein schönes Beispiel ein, wenn die Dampfdruckdifferenz zwischen innen und außen so hoch wäre, daß Feuchtigkeit in schädigender Höhe durch das WDVS eindiffundieren würde, müßte genug Differenz da sein, daß beim Fensteröffnen der kühle Fliesenboden sich mit Tau überzieht. So kalt wie die Mauer hinter dem WDVS ist der allemal. Tut es aber in der Regel nicht.

Gruß Patrick.





Hallo erstmal vielen Dank für die Reaktionen,

also Styropor ist es nicht, das ist für mich jetzt klar. Es sollte in meinem Fall schon eine Außendämmung sein, das Fachwerk muß auch nicht sichtbar bleiben, es ist ja schon seit 30 Jahren versteckt. Der Schwerpunkt bei der Renovierungsabsicht liegt bei mir ganz eindeutig in der zukünftigen wirtschaftlichen Nutzung des Hauses als Pension / Ferienwohnung, da ich das Haus selber nicht bewohnen werde. Dazu gehört für mich eben eine gescheite Dämmung, ebenso wie neue Fenster / Türen , Brandschutzkonzept und ggf. eine Solaranlage auf dem Dach (nicht zur Straße hin) mit einer neuen Stromverteilung.Den zweifellosen optischen Reiz eines Fachwerkhauses in der Vermarktung sehe ich in unserer Gegend eher als untergeordneten Aspekt, zumal ein direkter Anbau aus den 80er Jahren die Optik ohnehin schon massiv stört und ich im Sinne eines Gesamtbildes beider Häuser eher wieder zum Verkleiden des Fachwerks neige.

Der Brandschutz wird mir wohl noch Kopfzerbrechen bereiten, da das Haus aufgrund seines Alters nicht über ein feuerfestes Treppenhaus verfügt. Da ich aber für den Innenausbau nicht das Versetzen von tragenden Wänden plane, dürfte sich dieses Problem auch mit Feuerschutztüren und geeigneten feuerfesten Leichtbauwänden reglen lassen.

Da es sich aber um mein Elternhaushandelt, sehe ich die Sache eben auch nicht vollkommen emontionslos und möchte den Charakter schon erhalten.

MFG Detlef Rummel





Guten Morgen Herr Rummel,

danke für Ihren klarstellenden Beitrag ! Jenseits fundamentalistischer Erwägungen zu Baustoffen können wir also über Anforderungen sprechen:

1. Die Fassade gibt aufgrund verschiedenster mechanischer Unzulänglichkeiten kein WDVS (wie auch immer) her. Lösungsvorschlag:
WDVS in einem Schienensystem für schlechte Untergründe bauen. Suchkriterium: nichtbrennbar Brandklasse A.
In dem Zusammenhang müßten wahrscheinlich alle Fenster mit ihren Fensterbänken erneuert werden.
Immer noch günstiger als alle Fassaden innen mit 4 cm Innendämmung auszustatten und die Decken nichtbrennbar mit Calzium-Silikatplatten durchzudämmen, was Anschlußprobleme mit sich bringt, die an einen Neubau erinnern lassen.

2. Das Treppenhaus muß sicher sein, wenigstens für 30 Minuten.
Lösung: Brandlasten raus !
Von unten mit mindestens 2 Lagen Feuerschutzplatten (25 mm) oder vergleichbar beplanken. Alle Wände zum Treppenhaus auf F 90 ertüchtige.
Rauch- und Wärmeabzugsanlage einbauen, Brandmelder rein.

3. Decken sollten einen ausreichenden Feuerwiderstand haben:
Für F 60 von unten 2 Lagen Feuerschutzplatte.

Es dürfte nicht zulässig sein, all das in Hessen in Eigenregie machen zu lassen. Lassen Sie dritte die Verantwortung tragen ! Beauftragen Sie Architekten und andere Nachweisberechtigte mit den Planungs- und Überwachungsarbeiten.
hier können wir Ihnen nur Denkanstöße vermitteln.

Gutes Gelingen





Hallo Herr Beckmann,

Danke für Tipps, beim Feuerschutz ist klar, das ganze Programm, habe schon 2 Häuser in dieser Richtung renoviert,nur eben keine Fachwerkhäuser. Anforderungen sind F 90 für Türen und Wände, F60 für die Holz-Treppen, Fenster kommen auch komplett neu, ist noch Einfachverglasung zur Zeit.

Viele Grüße an den Niederrhein

Detlef Rummel