Dämmung Fußboden - wer weiß Rat

13.09.2011



Hallo, wir brauchen dringend Rat.
Wir wohnen in einem altem Haus und haben (leider) nur noch eine Fachwerkwand, die wir gern erhalten möchten. Wir müssen in den nächsten Wochen ein, zwei Balken ersetzen und lassen die Fachwerkfelder wieder mit Lehmputz(? ich weiß nicht genau, wie sich das schimpft, macht aber ein Fachmann) versehen (jetzt noch Zement, Steine dahinter sind aber alt). Die Innenwand (Wohnzimmer) möchten wir dämmen.
Jetzt unser Problem: Der hintere Teil unseres Wohnzimmers ist unterkellert, der Vordere leider nicht. Dort ist ein einfacher Holzboden, dadrunter müsste dann einfache Erde sein. Wir haben Parkett liegen und möchten das ungern rausreißen. Der Fußboden ist im Winter sehr kalt (wir haben ein kleines Kind - sind nun mehr zu Hause).
Kann uns jemand etwas für die Dämmung empfehlen? Könnte man das Material von der Fachwerkseite einbringen, damit das Parkett liegen bleiben kann?
Habe mich gefragt, ob das Parkett aufgenommen werden kann (ist vom Parkettleger verlegt worden - werde dort fragen)
Für jeden Rat schon mal danke.



Fußbodendämmung



Hallo Kiki ,
das könnte sein , das Dämmung von der Wandseite aus eingebracht werden kann , aber das lässt sich erst sagen , wenn die Fachwerkschwelle demontiert würde , so dieser denn ausgetauscht wird .
Erfahrungsgemäß braucht es aber auch einen minimalen Spielraum an der zu beackernden Wand . hier könnte zB. mit Endoskopeinsatz die Situation beleuchtet werden .
Unverzichtbar hierbei ist eine Substanzprüfung der Fußbodenauflager und -balken : Wenn Ihr schon Baustelle habt und da unten ist was Faul , dann gleich richtig machen !( Dämmmaterial könnte zB. Glasschaumschotter sein )
Besten Gruß aus Minden - Meißen
Jürgen Kube



Parkett...



...kann aufgenommen und wiederverlegt werden, aus ökonomischer Sicht lohnt sich das aber selten.

Eine Dämmung seitlich einzubringen wird vermutlich nichts wirklich brauchbares, da Ihr nicht alle Bereiche gleichmäßig erfassen könnt und sich der Kondensateintrag dann auf die kältesten Stellen konzentriert, mit höherem Schadenspotential.

Weitere bauliche Schäden seht Ihr so auch nicht, ich vermute aber, daß sie vorhanden sind, eine Sperrebene nach unten zu wird nicht vorhanden oder aber schadhaft sein.

Mein Rat also: Neuaufbau auf gedämmten Untergrund, mit Sperrebene (Schweißbahn) auf Leichtbeton.

Grüße

Thomas