Dämmung oberste Geschossdecke




Hallo,

wir wohnen /wie vielleicht schon aus anderen Fragen bekannt ist) in einem kleinen Fachwerkhaus (BJ. mittlerweile auch bekannt, 1775) und haben im Laufe des letzte Jahres unser Dach neu gedämmt. Das ist mit 120 mm Holzflex-Zwischensparrendämmung gemacht worden und darauf eine Dampfbremse )(Intello ProClima).
Nun soll der Innenausbau weitergehen. Dabei sollen die Dachschrägen mit Ladung/OSB/Rigips verkleidet werden.
Nun stellt sich die Frage, wie wir den Fussboden aufbauen sollen. Die Situation derzeit ist eine im 1.Stock an die Deckenbalken angebrachte Heraklith-Platte, darüber zwischen den Balken verschiedenste Dämmaterialien (Glaswolle, Lehm/Stroh-Gemisch, andere Überraschungenfolgen bestimmt) und darüber die Holzdielen. Die Holzdielen sind leider ziemlich hinüber und wir überlegen dort auch OSB-Platten zu Verlegen und diese anzuschleifen und zu ölen. Dazwischen ebenfalls wieder mit Holzflex dämmen.

Daher stellen sich uns nun zwei Fragen:
Muss irgendwo in dieser Konstruktion eine Dampfsperre im Fußboden vorgesehen werden?
Müssen wir, falls der Dachboden feucht gewischt wird eine "Schutzschicht" zur Bodendämmung einplanen?

Danke im Vorfeld für die Antworten,

Tobias



DG- Ausbau



Die Nachricht hör`ich wohl allein mir fehlt der Glaube...

Die praktische Umsetzung wird Sie scheitern lassen.
Dachsparren fluchten nie ganz exakt, das ergibt kippelnde oder unter Spannung stehende OSB- Platten. Die Dampfbremse wird durch die vielen Schrauben regelrecht durchlöchert.
Alternative:
Hut- oder Z- Profile als Traglattung, die können (in Grenzen) durch Gummipuffer ausgerichtet werden. Darauf dann GK oder Fermacell.

Bei der Decke ist die unebene Lage der Balkenoberflächen das gleiche Problem. Die Balkenlage muß zuerst ausgerichtet werden. Eine mühsame Arbeit.
Dämmen brauchen Sie die Balkenfelder nicht aber beschweren. Auf Einschub und Rieselschutz kann das Sand, Sand + Gehwegplatten bzw. Rechteck-Betonpflaster oder andere Trockenschüttungen wie Liapor oder Lehm sein.
Die Nivellierung der Balkenlage kann man sich mit einer Ausgleichsschüttung auf der alten Dielung sparen. Darauf dann Trockenestrich. Nachteil: ein Höhenzuwachs von mindestens 35 mm. Dampfsperren o.ä. sind nicht erforderlich.





Hallo Herr Böttcher,

Selbstverständlich soll auf die Sparren eine Traglattung aufgebracht werden, das habe ich leider vergessen in meiner ursprünglichen Frage zu erwähnen. Was spricht dann gegen den Aufbau gegen OSB+GK, bzw. wo ist der Vorteil von nur GK oder Fermacell?

Ebenso soll der Fußboden des Dachgeschosses ausgeglichen werden, dort ist ein starkes Gefälle vorhanden. Die alten Dielen sollen auf jeden Fall raus, da ich auch alle alten Füllmaterialien entfernen möchte (zumindest die Glaswolle).



Dachdämmung



Mit Traglattung ist die OSB- Lage überflüssig.