Nachteil bei Einsatz von Mineralfaserdämmung

23.01.2009



Hallo Miteinander,

ich bin Student und hänge an einer theoretischen Aufgabe fest.Nun hoffe ich, dass ich bei euch Profis einen kompetenten Rat erhalte. Die Aufgabe lautet wie folgt:

Welcher Nachteil ergebe sich für den Einsatz von Mineralfaserdämmstoffen (statt PUR), wenn mit einer erhöhten relative Luftfeuchtigkeit im Innenraum zu rechnen wäre (z.B Bad), die Dampfsperre vergessen und
der Putzgrund aus asbestfreien Sauerkrautplatten bestünde?

Also der einzige Nachteil, welcher mir ersichtlich ist, wäre auf kurz oder lang Schimmelbildung.

Gibt es noch weitere Nachteile?

Vielen Dank im Voraus.

MfG



Die Dämmleistung läßt bei Feuchteeintrag nach



.. die Dämmleistung der Mineralfaser verringert sich durch den Feuchteeintrag sehr stark.

Grüße

Frank



Wie sich die Prüfungsfragen ähneln!





---Forenreferenz-----------
Innendämmung -
Hallo alle zusammen,

ich müss einen Beleg für die Uni im Fach Bauphysik machen und komme mit einer Frage nicht klar und hoffe auf Hilfe.

Also es geht um eine Außenwand mit folgendem Aufbau:
Innenputz (Gipsputz);Dampfsperre und Armierungsgewebe,PUR (040),HLZ,Außenputz (KZH).

Die Frage dazu lautet:
Welcher Nachteil ergebe sich für den Einsatz von Mineralfaserdämmstoffen (statt PUR), wenn mit einer erhöhten relativen Luftfeuchtigkeit im Innenraum zu rechnen wäre (z.B. Bad), die Dampfsperre vergessen und der Putzrund aus astbestfreien Sauerkrautplatten bestünde?

Würde mich über Tipps und Lösungsansätze freuen.

Grüß und schonmal danke
tony mehr ...
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Mir kam die Fragestellung bekannt vor und ich habe die Suchfunktion genutzt.
Hier finden Sie sicherlich einige Antworten in dem bereits erfolgten Wortmeldungen.

Viel Glück,

Udo Mühle





Welches Semester machst du denn gerade?
Die Dämmfunktion der MFD besteht auf eingeschlossene Luft, in der Dimension des Materials. Kommt Wasser in diesen Dämmstoff hat es den großen Nachteil, das dieses nur schwer wieder entweicht und somit die Dämmwirkung sehr stark verkleinert( bei PUR ist das nicht so, aber eigentlich ooch nischt für Innen, grins ). Aus diesem Grund wird bei diesem System die berühmte Dampfsperre vorgeschrieben, weil die verhindert das die warme Raumluft das mitgeführte Wasser mit in die Dämmung bringt und bei absinkender Temperatur das Wasser als Kondensat in der Dämmung ausfällt.So heißt es in der Theorie. ES gibt Berechnungsmöglichkeiten einmal von Glaser, oder COND. Bei wikipedia gut erklärt.
Gipsputz ist eigentlich sehr gutmütig und laut DIN auch für Feuchträüme geeignet.Wenn die Dämmung bei diesem Wandaufbau nass wird ist der Gipsputz bald hinüber. Kann die auftretende Feuchtigkeit jedoch relativ schnell wieder in den Innenraum entweichen ( zb. im Bad nach dem Duschen, das Fenster auf machen) kann auch dieses System über Jahre funktioniern. Was in der Praxis sehr interresant werden könnte: die Dampfsperre auf der Dämmung zu befestigen ( ohne sie zu beschädigen) und wie der Putz auf der Dampfsperre aus Folie Halt bekommt?



Nachteil bei Einsatz von Mineralfaserdämmung



Weitere Nachteile
- kontinuierliche Durchfeuchtung der Dämmung und somit über kurz oder lang Verlust der Dämmwirkung
- durch hohen Feuchtikeitsanfall in der Dämmebene besteht Gefahr für die konstruktiv und statisch beanspruchte Holz Bauteile

MFG