Dachdämmung

24.07.2003



Das Denkmalamt hat die Auflage erteilt, dass bei unserem Fachwerkhaus aus dem 16 Jh. nur eine Auf-Sparrendämmung in Frage kommt. Was müssen wir beachten ?





hallo, die Aufsparrendämmung ist grundsätzlich die beste variante, weil sich so eine dichte dachhaut schaffen lässt. das problem dabei ist die veränderung der dachansicht, wenn der Aufbau zu hoch wird. das ist zu befürchten, wenn sie sinnvolle dämmstoffstärken (140 mm oder mehr) aufs Dach buttern. mit konterlattung, Lattung und zeigeln sitzt dann ein ganz schöner koffer auf ihrem haus. da sollten sie vielleicht noch einmal beim denkmalamt nachhaken. ich würde vorschlagen: auf die Sparren als auf-dach-dämmung eine Schalung mit 22 mm pavatexplatten (isolair, nut+feder), darüber eine diffusionsoffene Dachbahn (braas o.ä.) auch als wetterschutz, wenn sich die bauzeit verzögert, dann konterlattung, lattung und ziegel. ergänzend von innen eine zwischen-sparren-däämung mit holzfaser-, zellulose- oder anderen naturstoffplatten, sparschalung, schilfmatten und putz, und zwar so ausgeführt, dass die gesamte Dachkonstruktion von innen sichtbar bleibt (reisenaufwand, klar, aber das lassen sie sich vom denkmalamt ordentlich bezuschussen!).
gruß günter flegel, wagenhausen (meine dachkonstruktion ist ähnlich aufgebaut).



Dach



Hallo,
ich stehe auch vor der Aufgabe, einen Dachstuhl in einem historischen denkmalgeschützten Bahnhof zu dämmen. Da ich ihn als Übungsraum (Sportliche Betätigungvon Gruppen) nutze,muss ich gute raumklimatische Bedingungen bekommen. Im Moment ist nur Bitumen drauf, dass muss wohl auch so bleiben. Sie sprachen in Ihrem Beitrag von Förderungen des Denkmalamtes. Können Sie mir da einen Tipp geben?

MfG Hans Deutzmann