Kondenswasser am Kellerboden durch Dämmung vermeiden?

07.10.2012



Haus von 1905. In unserem Keller kondensiert die Raumfeuchte am Boden aus. Von aussen ist und wird der Keller nicht gedämmt. Ich kenne die Lüftungsdiskussion, die braucht man hier nicht wiederholen. Es geht um die Frage einer möglichen Innendämmung des Bodens. Üblich sind Dichtungsbahn auf den Boden, dann eine Dämmschicht und darauf dann ein weiterer Aufbau. Meine Frage dazu: auch wenn die Oberfläche der Dämmschicht warm ist und dort nichts mehr kondensiert wird der Kondensationspunkt in der Dämmung oberhalb der Dichtungsbahn liegen. Ich hatte vor, Holfaserplatten als Dämmung zu verwenden, das scheint mir aber wegen des Taupunkts eine falsche Lösung. Der eizige Ausweg aus dem Taupunktprobem scheint mir, entweder oberalb der Dämmung nochmal Wasserdampfdicht abzudecken (technisch wohl eher nicht glöcklich) oder mit Styrodur zu dämmen (ökologisch eher nicht zu empfehlen).
Gibts da einen Denkfehler oder Alterntiven?



Die...



... Luftfeuchte wird dadurch auch nicht geringer...

MfG,
sh



Kellerklima



Womit wir wieder bei der verschmähten Lüftungsdisskussion wären.





Warum sollte die Luftfeuchtigkeit nur am Kellerboden kondensieren? Der Unterschied zwischen Wänden und Boden wird sein, dass der Boden keine Feuchtigkeit aufnehmen kann und deshalb oberflächlich feucht ist. Die deutlich größere Wassermenge wird sich in den Wänden sammeln.

Warum wollen Sie nicht über Ihr Lüftungsverhalten nachdenken?

Holzbaustoffe haben in Kellerböden nichts zu suchen.