Innendämmung der Außenwände

02.04.2006



Ich habe ein Fachwerkhaus aus dem Jahr 1750 erworben das Denkmalgeschütz ist.Zurzeit bin ich an der Renovierung.Jetzt habe ich folgendes Problem.Da ich keine Außendämmung machen kann wegen des denkmalschutzes,habe ich mich für eine Innendämmung entschieden.Der Voreigentümer hatte Holzpanelen an den Wänden die ich runtergerissen habe,darunter war war eine Holzverkleidung in Nut und Feder die ich dann gelöst habe.Darunter ist ein Luftraum von 5cm von der Wand bis zur Holzverkleidung.Die Ausfacherung der Wand ist schätzungsweise vor ein paar Jahre herausgenommen woren und mit Ytong Steine ersetzt worden.Wie soll Ich eine Innendämmung machen ohne das mir die Wände anfangen zu schimmeln,hat jemand Erfahrung?



Eines der meistdiskutiertesten Themen hier



und eigentlich alles auch schon gesagt und beantwortet. Deshalb einfach bitte mal rechts oben bei "Suche" die Begriffe "Innendämmung" oder nur "Dämmung" eingeben und lesen und lesen und lesen und verstehen. Viel Spaß.



Suche



Damit die Suche nicht ins leer läuft: Weniger die Innendämmung, die Sie sich ja noch aussuchen können sondern vielmehr die Ausfachung des Fachwerks mit Yton-steinen ist das Riesenproblem. Die sind ja wohl schon da. Wenn keine Vorsatzschale da ist, hinterlüftet natürlich, müssen die eigentlich zuerst raus.
ist das so ?

Grübelnde Grüße vom Niederrhein



Hallo Herr Beckmann



Ich habe jetzt eine Firma die Dämmmaterial verkauft gefragt und habe folgendes gemacht.Auf die Innenwand ein Lattenrost von 6 cm aufgespaxt.Danach eine 8 cm dicke Rockwoll eingesetzt.Über die Verkleidung eine Dampfsperre danach eine Fermacellplatte.Ich hoffe das es gut dämmen wird und nicht schimmeln.



Mit freundlichen Grüßen



Fam.Kautz



Wie Glasfaser-/Mineralfaserdämmung wirklich dämmt,



zeigt unser "Lichtenfelser Experiment" (Grafik). Doch nicht nur die Dämmwirkung ist an der Wand entscheidend, ein viel riskanteres Problem ist die Reduzierung der Trocknungsfähigkeit von Fachwerkwänden, wenn man sie von der Erwärmung in der Heizperiode durch Innendämmung absperrt und dann noch mit Stoffen, die ihrerseits perfekt Wasser einlagern und zurückhalten - wie hydraulische Mörtel, Porensteine und Dämmstoffe aus kapillarblockierenden Stoffen wie "Dämmung" aus Schäumen und Gespinsten.

Erfolgreicher kann man ein Fachwerkwand nicht zum Untergang verurteilen.

Viel Erfolg!

Konrad Fischer