Leidiges Thema 'Innendämmung'

17.03.2005



Hallo zusammen! Ich besitze seit 3 Jahren ein wunderschönes Fachwerkhaus, welches ich im renovierten Zustand erworben habe. Nach dem Einzug habe ich auch begonnen mich für das Thema 'Fachwerk'etc zu interessieren und mich zu informieren. Ich habe festgestellt das die Innenwände mit Glaswolle isoliertund mit Rigipsplatten beplankt wurden. (schnell&billig :-( ,wie so einiges an diesem Haus).
Jetzt die Frage: was sollte ich tun? alles wieder abreißen?
kann dieses Dämmsystem funktionieren ohne der Substanz zu schaden? Über ein paar Tips und Ratschläge würde ich mich sehr freuen. Besten Dank im Voraus
Gregor Bitterlich
PS. Falls es eine rolle spielt, das Mauerwerk der Gefache besteht aus Leichtbims, die original Wandstärke im 1.OG beträgt ca.13cm.



Innendämmung



Hallo
die immer leidige Frage
die immer leidige Antwort
So schnell als möglich weg mit dem Zeug - keine Glaubenssache - sondern bittere Realität!
Ich bin ein "Konzeptionalist"! Ich würde das alles ansehen lassen - dann ein Sanierungskonzept erstellen lassen - und dann nach und nach alles abarbeiten!
Wichtiges am Anfang - und "Schönheitsreparaturen" für den Schluss aufheben!
Dieses Dämmsystem wird das Haus schädigen wenn es nicht schon dabei ist oder gar "fertig" geworden ist damit!
Aber das bekommt man schon in den Griff!
laut meinem Motto ……
Wir helfen gerne - auch Ihnen
Grüsse aus Bayern

Florian Kurz



Innendämmung immer die selben Antworten



Hallo Gregor Bitterlich,

da ich auf diese Frage schon mal ausführlich im Forum geschrieben habe sollten sie sich folgende Beträge ansehen,

Eine Frage an die Profis, Nr. 22811,22812,22815,22817 da werden sie vielleicht ein Ratschlag auf ihre Frage finden.

Bei Rückfragen einfach Mailen.


mfg franz - Josef Peltzer



@



Es ist klar, daß eine Innendämmung mit Miwo und Rigips nicht so toll ist und sogar zu Totalschaden führen kann. Aber es kommt auch hier - wie immer - auf die konkreten Umstände vor Ort an. Ich habe schon mehrere Fachwerkhäuser mit diesem Aufbau gesehen, welche seit über 20 Jahren definitiv keinen Schaden genommen haben.
Ich empfehle in jedem Fall, einen erfahrenen Berater zu konsultieren, der sich die Situation vor Ort anschauen und die Bandbreite der Risiken und Sanierungsmöglichkeiten aufzeigen kann.
Rudolph Koehler



ernüchternd...



ernüchternd, aber eigentlich hatte ich damit gerechnet.stellt sich noch die frage, ob es sich um einen versteckten Mangel im juristischen sinne handelt, und ob die verkäufer(gleichzeitig auch renovierer) in irgendeiner weise noch belangt werden können?
wäre es eine möglichkeit, die aussenwände vollflächig mit 11,5er lehmziegeln (ohne luftspalt) zu hintermauern? was sollte man in dem bad machen?
mfg
Gregor Bitterlich



versteckter Mangel



Hallo
Wenn Sie dem Vorbesitzer "Vorsatz" beweisen können, könnte das der Fall sein?
Als Dämmung auf der Innenseite gibt es u.A. die von Ihnen beschriebene Möglichkeit: - Innenschale aus Lehmsteinen in Verbindung mit Lehmmörtel zur bestehenden Fachwerkwand
- Holzleichtlehmschale hinter verlorener Schalung
- Schilfdämmung im Lehmbett
die hier anzuraten wären

Im Bad ist ebenso zu verfahren!

Die Knackpunkte sind halt die ganzen Anschlussdetails etc.

Grüsse aus Nürnberg

Florian Kurz