Dämmung oberste Geschossdecke

27.12.2008



hallo,
habe mich hier schon umgeschaut, aber keine Lösung zu unseremProblem gefunden.
Wir haben einen alten Bauernhof in Brandenburg gekauft, der teilweise schon "vorsaniert" wurde. es handelt sich hier um einen Gebäudeteil, derals Mühle genutzt wurde; das oberste Stockwerk ist abgetragen und ein sog. Pfettendach aufgesetzt. Der Dachboden ist sehr flach, d.h. man kann in der Mitte gerade stehen.
Die vorhandene Dämmung, die wir mit einer Dämmung auf der obersten Geschossdecke (also im Dachboden) ergänzen möchten, sieht wie folgt aus:
von unten, also z.B. Wohnzimmer im 1. Stock kann man es gut sehen, da überall diese furchtbaren kleinen Halogenlampen in die Decke geschraubt waren und wir nun (verschliessbare) Löcher haben.
1. Rauhputz an der Zimmerdecke
2. Rigipsplatte
3. eine ca. 1,5 cm starke Holzplatte, Holzfasser, recht rauh.
KEINE Folie
Dann wären wir im Dachgeschoss
Hier besteht der Boden aus einzelnen Kassetten, die mit Rockwool Aussendämmung recht gut ausgefüllt sind, darüber eine Lage Holzfussboden; die Kasetten sind somit eingeschlossen. Abstand Isowolle zum Fussboden ca. 3cm und mehr.
Wir wollten das rockwoolzeugs eigentlich entfernen,müssten dafür aber den gesamten Fussboden auseinandernehmen. Bisheriger Vorschlag: auf dem vorhandenen Fussboden eine weitere Lage Dämmung, entweder Mineralwolle, oder lieber noch andere Materialien. Der Dachboden muss nicht begehbar sein; man kann einen Notsteg mit Brettern in der Mitte verlegen. Unser Wärmeberater hat 24cm 0.035 Mineralwolle und eine Folie sowohl unter die Mineralwolle (also auf den Bodenbrettern und über dem bisherigen Rockwool) und eine weitere Folie auf der Mineralwolle vorgeschlagen.
was meint die Fachwerkwerk Community.
Rockwool belassen, welche Dämmung drauf, Folie (n) ja oder nein?
Weitere Möglichkeit. von Zimmerseite aus eine Folie einziehen (wenn es denn sein muss) und neue Zimmerdecke schaffen. Das scheint einfacher, als im Dachboden die Konstruktion zu verändern
Danke.



hallo



ihr wärmeberater hat wohl einen einen kleinen fetish für folien (kleiner scherz-bitte nicht persönlich nehmen), mich würde mal interressieren, womit er diesen an ihrem objekt begründet

mfG

c. heise



Dämmung oberste Geschossdecke



hallo Chris Heise,
stimmt, scheint mir auch alles "doppelt gemoppelt"-nur- Folie, oder nicht, das ist hier die Frage.
Wie ich es verstanden habe, betrachtet man die geschossdämmung im nicht gedämmten Dachboden wie eine Aussendämmung-stimmt´s?
Also muss man theoretisch, so wie ich es hier bisher verstanden habe, weder unter die nächste Dämmlage, die wir auf die Fussbodenbretter legen, noch darüber, auf die Dämmung, zur Dachseite hin, eine Folie legen. Das Dach ist allerdings natürlich nicht winddicht, es ist mit Bitumen gedeckt; Ziegeleindeckung ist wegen der flachen Dachschräge und der geringen Tragfähigkeit nicht angedacht.
Die zu dämmende Fläche beträgt ca. 180 m2; d.h., wir müssen bei den Kosten schon etwas vorsichtig sein, was wir wie machen und was es kosten wird.
Grüsse
Leo



hallo



wenn es die örtlichen gegebenheiten erfordern (jaja ich weiß die energieeinsparverordnung und wärmedämm blablabla regelwerke in diesen unseren schönen land) erfordern es ja sowieso, aber im ERNST - sollten es die baulichen gegebenheiten erfordern, dann sollte man die von ihren wärmeberater (nennt der sich wirklich so), der ja das objekt kennt, geforderte folie wie selbst schon erwähnt:

Weitere Möglichkeit. von Zimmerseite aus eine Folie einziehen (wenn es denn sein muss) und neue Zimmerdecke schaffen. Das scheint einfacher, als im Dachboden die Konstruktion zu verändern

bei dieser gelegenheit sollten sie darüber nachdenken die vorhandene deckenkonstruktion komplett zu sanieren
(entfernen und neu aufbauen), dabei nicht die entsprechende nachträgliche Isolierung außer acht lassen

auf keinen fall rate ich ihnen zum vorschlag ihres kompetenten wärmeberaters oder sollte es doch ein Energieberater sein

wenn es denn ein energieberater ist, dann vergessen sie nicht, das heutzutage fast jeder energieberater werden kann, der das nötige geld für die lehrgangsgebühren bei den handwerkskammern hat-
womit ich natürlich in keinster weise die kompetenz ihres beraters anzweifle oder in frage stelle

mfG

c. heise