Aussendämmung / Holzfaserdämmung 2.Versuch

04.03.2013



2. Versuch um Rat zu Fragen !

Hallo Experten :-)

würde gerne meine endlich von Eternit befreite Fassade dämmen
und habe folgende Frage (n)

auf der Wand ist eine Holzunterlattung von der Verkleidung , darunter ist die Wand , die in den 60er Jahren erstellt wurde = Holzständer mit Betonstein ausgemauert=

Nun die Frage(n):

Muß die Lattung die in gutem Zustand ist , aber mit Fugen
und die darunter liegende Dachpappe runter ??


Welche Art der Dämmung sollte ich wählen ?

Holzfaserdämmplatten und hinterlüftete Holzfassade ??

Holzfaserdämmplatten und Putzfassade ??

oder ginge auch HFD und direkte Verkleidung mit Holz ??

Gibt es "Bauer" mit Erfahrungsberichten ??

Habe die Wand mal fotografiert und änge die Bilder an


Gerne auch andere Vorschläge zur "gesunden" Dämmung der Fassade :-)


Gruß aus Hessen



Dachpappe



Moin,

Die Dachpappe gehört da nicht hin.
Sind das wirklich "Betonsteine", oder eher Bimssteine ?

Ich hatte vor einiger Zeit einen ähnlichen Fall:
Verputztes Fachwerkhaus sollte gedämmt und wieder verputzt werden. (Denkmal)

Der alte Putz wurde entfernt und die Fassade wurde mit Dachlatten wegen der Ebenheit ausgeglichen.(wollte der Bauherr so)
Ich bin ja der Meinung : Die Krummen sind alle nicht Gerade;-))
Zwischen die Latten wurde ein Wärmedämmputz eingebracht.
Holzweichfaserplatten wurden aufgeschraubt.

Dann kam der WDS- Systemputz.

viele Grüße



Danke :-)



Heißt im Klartext runter mit der Holzverkleidung und der Dachpappe.

Die Holzfaserdämmplatten Kleben ??? dübeln ????

oder Kantholz in Dämmstärke auf die Wand und Dämmung dazwischen ??

ich denke es ist Bims


D
A
N
K
E





... das könnten auch Leichtbetonsteine sein, das Bild erscheint bei mir leider in etwas verfremdeten Farben.
Die Traglattung der alten Eternitverschalung hat Zwischenräume, die Dachpappe ist bei einem Neuaufbau mit beschriebener Dämmung hinderlich, also lieber ab damit.

Bisher habe ich mit hinterlüfteten Systemen die besten Erfahrungen gemacht. Die Dämmebene liegt dann zuverlässig ganzjährig im trockenen und ggf. ausfallendes Kondensat kann über die dort entlang streichende Luft abgeführt werden. Die bewitterte Außenhülle steht kaum im Kontakt mit der Dämmebene und wird zweiseitig belüftet.
Im Fachwerkbau und bei anderen tragenden Holzkonstruktionen würde ich wegen evt. zu erwartenden Bewegungen des Tragwerkes zu Holzschalungen neigen, da bei starren, verputzten Bekleidungen eine Rissbildung möglich ist.

Der Teufel steckt aber im Detail der Anschlüsse im Bereich Spritzwasser, Dachanschluss und Laibungen; Ach ja und in der zu Dämmstärke und Dachüberstand passenden Gestaltung nach der Energieeinsparungsverordnung.

Gruß aus Wiesbaden,
Christoph Kornmayer