Dämmung Fachwerkhaus

01.03.2011



Guten Tag,

ich werde demnächst eine Fachwerkhaus renovieren. Das Haus ist mindestens 200Jahre alt. Die Wände sind alles aus Lehm. Derzeit ist die Fassade mit einem alten Putz, Styropor und Eternit verkleidet. Wir wollen neue Fenster einbauen, und das Dach und die Fassade dämmen.
Nun sind wir auf die Förderprogramme der KFW aufmerksam geworden. Da wir, wie beschrieben ohnehin eine neue Aussendämmung anbringen, stellt sich uns die Frage, ob wir die strengen Richtwerte der KFW (U-Wert 0,2 bei Aussenwänden und 0,95 bei Fenster = Dreifachverglasung)ins Ziel fassen sollen. Selbst viele Handwerker geben uns keine wirklich brauchbaren Antworten. Ich persönlich bin mir auch gar nicht so sicher, ob man ein altes Haus so einpacken sollte. Wir wollen das Haus in Zukunft mit zwie Holzöfen heizen.
Ich hoffe, dass mir viele einen Ratschlag geben können und mir vielleicht auch Ansprechpartner nennen können.
Herzlichen Dank vorab.



Ansprechpartner kfw



Liebe(r) anonymer Fragesteller(in)
der beste Ansprechpartner ist hier u.U. die KfW selbst .
Die haben eine Telefonhotline , die zumindest von den diversen kfw-Programmen Ahnung hat und meist auch bißchen vom Bauen + Sanieren .
Gibt z.b. Programme für Effizienz100 oder 115 , dazu Regelausnahmen für Fachwerk , Denkmal , etc.
Aber sonst : Planer + Handwerker aus der Region suchen , erster Schritt : hier bei fachwerk.de Teilnehmer werden , Region angeben , Namen nennen (!)
schönsten Gruß aus Minden - Meißen
Jürgen Kube



Dämmung Fachwerkhaus



Herzlichen Dank für Ihren Beitrag.
Mir geht es darum zu erfahren, ob es sinnvoll ist ein Fachwerkaus so stark zu dämmen, damit es die Richtlinien der KfW einhält. Oder ob es für das Haus, die Balken, das Raumklima, besser ist, wenn man eine weniger starke Dämmung anbringt. Wie gesagt, wir wollen mit Holzöfen heizen und ich möchte nicht noch eine Belüftungsanlage einbauen müssen.



Dafür müßte ja erstmal ermittelt werden ,



was ist vorhanden , welche Werte sollen erreicht werden . Wie beschrieben : Verschiedene Programme , verschiedene Ausnahmen,Ersatzmaßnahmen sind da denkbar.



Mit Speck fängt man Mäuse!



Hallo

die Köder, die da ausliegen sind auf den ersten Blick natürlich schmackhaft.

Ob sie allerdings langfristig für Wohlergehen sorgen ist fraglich.

Der finanzielle Einsatz der Vorgaben wird sich nie amortisieren.

Die Risiken, die dabei entstehen sind nicht unbedingt immer beherrschbar.

Hier zwei von vielen interessanten Beiträgen zu Heizen und Fachwerk allgemein.


http://www.jurahaus-verein.de/grosseschmidt/temp_haus-text.pdf

http://www.deutsches-fachwerkzentrum.de/leitfaden/kap_000_00.html

So eine Gesamtsanierung sollten Sie minutiös planen (lassen) und dann als Gesamtsystem abarbeiten.

Gutes Gelingen

FK



Fernseh Doku sucht Haussanierer



Ich suche für eine Fernseh-Dokumentation Menschen, die ein altes Haus oder Scheune etc sanieren um sie mit der Kamera zu begleiten. Es gibt eine Aufwandsentschädigung von 1000 Euro.
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Gruß H.Weber