Naturstein im Erdgeschoss

18.12.2007



Hallo,

wir überlegen uns immer noch ein altes Haus aus dem 18. Jahrhundert zu kaufen - und nach der letzten, zweiten Besichtigung gehen uns viele Fragen im Kopf um. Woher kommt die Feuchte im Keller. Kriegen wir das mit überschaubarem Aufwand hin? Trägt ein Dachstuhl von 1875 eine Zwischensparrendämmung? ...

Was mich momentan aber besonders beschäftigt, ist folgendes:

Im Erdgeschoss des Hauses war früher eine Schreinerwerkstatt. Auf den ehemaligen Lehmboden wurden später auf Lagerhölzern Dielen aufgebracht, die durch eingedrungene Feuchtigkeit in keinem sehr guten Zustand mehr sind und ausgetauscht werden müssen. Nach der Lektüre eines alten Threads, der von großer Estrich- und Betonplattengießerei abriet, kam ich auf die Idee, den alten Boden zu entfernen, Kies aufzuschütten und darauf Natursteinplatten zu verlegen. Hätte für mich den Charme, dass ich nahe an der alten Bauweise bleibe, nur fürchte ich, dass das Ganze saukalt wird?

Was meint Ihr?
Danke für Rat und Hilfe
Gerd



Das wichtigste ist doch erstmal darüber nachzudenken wie dieser Raum genutzt wird...



denn es ist ein wesentlicher Unterschied ob Sie Wein lagern oder selber drinn wohnen wollen.
Welche Heizung ist vorgesehen?
Und logisch ist auch, wenn Sie keine Dämmung im Boden einbauen - haben Sie ständig kalte Oberflächen und damit auch Tauwasser zu erwarten.



Dämmung



Als Nutzung ist ein Büro vorgesehen.
Die Frage nach der Dämmung hatte ich mir auch schon gestellt. Wie baue ich das richtig auf, wenn ich keinen Estrich oder Beton gießen will? Was empfehlen Sie, Herr Bromm?
Danke und Gruß
Gerd Mischler

Ach ja, als Heizung haben wir an eine Wandheizung (10 m2) gedacht. Der Raum selbst hat 16 m2. Ich würde diese aber auch um eine Fussbodenheizung ergänzen.