Dämmung einer vorgehängten Fachwerkfassade

12.01.2015 Chris


Liebe Community-Mitglieder,

wir haben ein leerstehendes altes Fachwerkhaus, dass wir gerne für private Wohnzwecke umbauen lassen wollen. 2 der Außenwände sind komplett aus Fachwerk, eine 30 cm Außenwand ist eine massive Steinwand und die vierte Außenwand ist unten gemauert und oben Fachwerk. Die Räume sind recht klein, daher halten wir eine Dämmung der Wände von innen, zumindest in den meisten Räumen, nicht für sinnvoll. Allenfalls vielleicht Wärmedämmlehmputz. Wir würden gerne bei den beiden Fachwerk-Außenwänden die Fachwerk-Optik erhalten. Wir haben die Idee eine neue Fachwerkkonstruktion vor die alten Fachwerkfassade zu setzen. Habt ihr Erfahrungen damit, und wie können die Zwischenfächer günstig (sowohl vom Arbeitsaufwand als auch vom Materialaufwand) gedämmt werden? Muss zwischen der alten und der neuen Fachwerkfassade ein Abstand für die Hinterlüftung vorgesehen werden? Ich freue mich über Hinweise und Tipps.

Viele Grüße
Chris



Fachwerkoptik



Wenn sie die beiden Fachwerkwände mit Ihrer Optik erhalten wollen, dann sanieren Sie doch diese Wände. Jede vorgestellte Fachwerkwand wird nicht günstiger, zumal sich die Abmessungen Ihrer Aussenwände ändern. Die dadurch nötigen Anpassungen des Dachanschlusses und der anderen Wände wird aufwendig und selten optisch überzeugend. Wärmedämmlehmputz? Sie werden um ein Konzept für das ganze Gebäude nicht umhin kommen, einzelne Aspekte verschieben sonst den Blick auf die Probleme immer aufs Neue.



Dämmung einer vorgehängten Fachwerkfassade



Danke für die Rückmeldung. Welches Sanierungskonzept mit Dämmung schlagen Sie denn vor? Um eine Dämmung (von außen oder innen) kommen wir wohl nicht umhin. Da wir davon ausgehen, dass eine Außendämmung meist effektiver als eine Innendämmung ist und die Räume nicht allzu groß sind, sind wir auf die Idee mit der vorgehängten Fachwerkvorfassade gekommen.




Fachwerkfassade-Webinar Auszug


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