Dämmung der Decke zu Kaltdach

27.08.2019 TomDK



Hallo, wir leben in Dänemark und haben uns vor kurzem ein Haus gekauft. In Dänemark sind in den Einfamilienhäusern recht häufig Kaltdächer anzutreffen. Im Moment ist der Aufbau der Decke wie folgt: Gipskartonplatte, Lattung, Deckenbalken, Steinwolle ca. 170 mm.

Die oberste Lage der Steinwolle liegt über den Deckenbalken und abgesehen von einem zentralen Steg ist der Dachboden nicht begehbar. Nun versuche ich etwas Staat in den Dachboden zu bringen.

Dabei will ich die Balken (120x63 mm) Aufdoppeln um die Dämmung komplett in die Fachung zu bekommend noch Luft nach oben zu haben. Die Deckenbalken sollen dann mit OSB begehbar gemacht werden.

Wie aus dem Aufbau hervorgeht gibt es keine Dampfsperre. Wenn ich also eine Dampfsperre in die Fachung einbaue, macht das Sinn? Ich müsste die Gipskartonplatten im gesamten Haus von der Decke nehmen, die Lattung abnehmen um die Deckenbalken unter die Dampfsperre zu bekommen und das ist momentan nicht möglich.

Vielen Dank für Eure Tips



Wenn



Sie keine OSB Platte sonder Sparschalung (ohne Spunt) nehmen kann die Feuchtigkeit auf den Dachboden entweichen. Eine Dampfbremse auf der Unterseite ist aber sicher nicht verkehrt.



Sparschalung



läßt sich machen. Die OSB Platten sind noch nicht gekauft...



ESB Platten



Wir haben in unsere Scheune angebaut und der Zimmermann hat sogenannte ESB Platten für die oberste Schicht verwendet. Diese sind diffusionsoffen und stabil wie OSB Platten.

So können wir den Raum über dem Zimmer (unbeheizte Scheune) begehen und als Lagerfläche etc. verwenden.

Vielleicht ist das für Sie auch eine Alternative.



ESB Platten hören sich gut an.



Stellt sich mir aber dann die frage, ob ich die Fachung dann komplett mit Dämmmaterieal vollpacken kann, oder ob ich zwischen Dämmung und der ESB Platte Luft lassen sollte. Was empfiehlt sich da?