Dämmung Zwischendecke Baujahr 1930

10.06.2008



Moin,
habe folgendes Problem, ich will die Decke zwischen 1.OG (bewohnt + beheizt) zum Dach dämmen. das Dachgeschoß ist ein übliches Walmdach (nur mit Tonpfannen gedeckt - Schutzdach) und nicht isoliert. Eine Isolierung ist ev. zu einem späteren Zeitpunkt einmal vorgesehen. Aufbau der Zwischendecke von unten nach oben: Mörtel, Schilfmatte, Spundbretter gegen 20cm dicke Balken genagelt, oben drauf noch eine Lage Spundbretter, dazwischen ist Luft, Staub und einiges an Dreck ..... wie dämme ich diese Decke am besten ohne Schimmelbefall zu riskieren? Herzlichen Dank



Dämmung Dachgeschoßdecke



Die einfachste und billigste Variante ist das Auflegen von ca. 100 mm Mineralwolle und einer diffusionsoffenen Winddichtung (Vlies o.ä.)
Damit ist der Dachboden allerdings nicht mehr nutzbar. Zumindest für den Schornsteinfeger sollten Sie eine Laufbohle aufständern.

Viele Grüße



Isofloc



Die beste Variante ist das Einblasen von Isofloc - Vorteil: Der Dachboden bleibt begehbar. Das Ganze ist in wenigen Stunden fertig und dämmt richtig gut.

Viel Glück
stt



Dämmung Dachgeschoßdecke



In einer Decke aus der Zeit (Einschubdecke)
ist GARANTIERT eine Füllung als Dämmung eingebaut, es sei denn, es hat sich schon mal ein Hobbybastler daran vergriffen.
Platz für Einblasdämmung dürfte daher nicht vorhanden sein.
Aber das kann man prüfen, in dem ein Brett der Dielen im Dachboden hochgenommen wird.

Viele Grüße



"dazwischen ist Luft, Staub und Dreck"



schreiben Sie, Herr yacchan.

Wenn Herr Böttcher Recht hat, und der Zwischenraum bereits aufgefüllt ist, erübrigt sich vielleicht sogar eine Dämmung ? Mal ein Brett aufheben und nachsehn ist ein guter Ratschlag.

Wenn viel Platz ist --> Einblasen.

Wenn kein Platz ist --> U-Wert messen (geht z.B. im Winter mithilfe eines IR-Thermometers).

Wenn U-Wert gut ist: Ziel bereits erreicht.

Wenn U-Wert mässig ist --> entweder Dreck raus, Dämmung rein, oder Dämmung obendrauf, wie von GB vorgeschlagen.

Gutes Gelingen
stt