Dämmung von Fußboden im Ergeschoß

03.03.2003



Im Zuge des Einbaus einer Zentralheizung stelle ich mir die Frage, ob eine Dämmung des Fußbodens vom Keller aus sinvoll ist, wenn ja, welches Dämmsystem am preiswertesten und geeignetesten ist. Der Kellerraum ist recht feucht, Berliner Altbau 1910, Prenzlauer Berg, aber leider unbeheizt.
Es ist eine Massivdecke, keine preußische Kappe.
Die betreffende Fläche ist 60qm groß.
viele Dank für Eure Tips und Ideen.



fussbodenheizung



ich habe beide Fragen in einem Schlag beantwortet:
die Frage "Wärmedämmung" und "Deckendurchbruch"
auf Ihre Frage "Allgemein". Ich weiß schon was ein Bad in Schlauchform ist. Detailfragen über Deckendurchbrüche kann man schwer über e-mail beantworten.
mfg.
J.E.Hamesse



Dämmung von Fußboden im Ergeschoß



Dann bitte ich um Verzeihung,
eine Fußbodenheizung ist wegen der vorhandenen alten Dielen und unseres schmalen Geldbeutels nicht vorgesehen. Okay, die Dämmung der Kellerdecke mit Kunststoffprodukten ist unumgänglich. Mit welchem Produkt kann ich das am preiswertesten Lösen, es sind immerhin 60qm. Mit BASF Styrodur 60mm sind das immerhin 648,00 Euro.
Womit kann man die unansehnlichen Platten am besten rißfrei verputzen?



Kellerdecke



Jetzt bin ich etwas durcheinander geraten. Ist eine Fußbodenheizung geplant, oder nur eine Dämmumg: Wo soll die Dämmung hin: unter der Decke oder auf der Decke? Bei der Fussbodenheizung ist die Dämmung, auch die Zusatzdämmung, meistens "im Preis drin". Jede Firma und jeder Heizungsbauer hat seine Produkte mit denen er seine Erfahrungen gemacht hat. Bei Fussbodenheizung bauen Sie künstliche Wasseradern ein. Bei sensible Menschen kann dies zu Probleme führen. Da die Dämmung unter dem Estrich liegt, sehe ich keine Probleme mit der Verwendung von Polystyrol. Dies ist auch die preiswerteste Methode. Es wird noch eine Zeit dauern bis man dieses Preisniveau mit Naturdämmstoffen erreichen kann. Aber wir sind auf dem guten Weg dorthin. Es gibt auch Heizmatten mit einer Aufbauhöhe von 20mm und, die mit einer Vorlauftemperatur von 30°, 85 Watt/m² leisten. Man kann auch unter 30° gehen. Als Dämmung können Sie evtl. Holzweichfaserplatten nehmen. Dieses System kann auch teilweise als Wandheizung benutzt werden.
Dies als Kurzinfo.
m.f.g.
J.E.Hamesse



Kellerdecke



Es ist nur die Dämmung der Kellerdecke vorgesehen, im Zuge des Einbaus einer konventionellen Zentralheizung mit Wandheizkörpern. Die schöne Dielung soll komplett erhalten und abgeschliffen werden. Ich habe mich beim Bauherrenbund erkundigt, einer schwer entflammbaren Polystyroldämmung der Decke steht Brandschutztechnisch nichts im Wege, da die Kellerdecke massiv ist, damit alllein schon F90 erfüllt. Wäre es, wie die übrigen Geschoßdecken eine Holzbalkendecke, würden nur nicht brennbare Dämmstoffe in Frage kommen. (Mineralwolle, Tonschüttungen, etc.)
Vielen dank für Ihre Bemühungen, meine Frage ist damit beantwortet. Der Deckendurchbruch soll vom EG zum 1.OG durch eine Holzbalkendecke erfolgen, nicht zum Kellergeschoß. Ich werde im anderen Beitrag dazu noch eine Anmerkung machen.