Trittschalldämmung unter Holzdecke!??

03.12.2002



Hallo, ich möchte unter einer Holzkbalkendecke im Keller eine Trittschalldämmung anbringen und würde gerne wissen was man da für eine Dämmung am besten verwändet?Durch die zwischenräume sind zum teil mit kalbe durchgezogen, aber ansonsten könnte ich die dämmung gut in die zwischenräume packen und dann mit riegipsplatten zumachen.
Also, was für eine Dämmung wäre sinnvoll?
p.s.Isofloc, wollt eich nicht verwenden, das wäre zu viel arbeit!



Dämmung



Sie meinen sicherlich eine Wärmedämmung- keine Trittschalldämmung. Sie haben die Möglichkeit z. B. mit Homatherm oder Pavatex zu dämmen, auch ist ein Hanfmaterial möglich, welches Sie wie andere Dämmaterialien in Bahnen bzw. zugeschnitten zwischen die Balken klemmen können. Sollte der Keller sehr feucht sein, wäre auch eine Leichtlehmschüttung nach Verschalung der Unterseite von der Oberseite einbringbar.



Kellerdecke



Eine Trittschalldämmung wird oberhalb einer Decke schwimmend aufgebaut. Es handelt sich hier vermutlich um eine Luftschalldämmung. Hier ist Masse mnotwendig, z.B. Leichlehm wie bereits vorgeschlagen.
Falls es, wie bereits vermutet, um Wärmedämmung handelt, dann sind leichte Stoffe einzubauen.
Holzweichfaserplatten (Pavatex, Gutex, etc.) können in den Zwischenraum eingeschoben werden.
Zellulosewolle in Platten (homatherm)ist auch Gut, aber teuer. Hanf, als wiederendeckten Dämmstoff, ist auch Gut aber wiederum etwas teuer.
Auf der Unterseite im Keller würde ich keine Gipskartonplatten (Rigips, Knauf, etc.) sondern lieber eine Holzschalung. Bretter sind einfacher, vorallem wenn man kopfüber arbeitet, zu Verlegen als Platten.
M.f.G.
J.E.Hamesse





Nein, es soll keine Wärmedämmung sein!!
Es geht hauptsächlich um den sound, man versteht halt jedes wort.
Das Problem ist halt das es von unten verlegt werden muß, also wir können keine normale trittschalldämmung einbauen.
Dazu kommt noch das wir hier in den USA sind, bin mir nicht sicher ob die hier Hanf und so als dämmstoff anbieten?!
Feucht ist der Keller auch überhaupt nicht!



sound!



Hi! Jetzt wissen wir es genauer: mit sound meinen Sie Luftschall, oder laufen die Menschen in den USA auf der Decke (von unten)? Ich würde daher Holzweichfaserplatten (softboard)empfehlen, da sie in den USA sehr preiswert sind. Ein oder zwei Lagen Hartholz (hardboard), um Masse zu geben wäre nicht schlecht. Auf jedem Fall dürfen Sie heterogen arbeiten, damit die Wellenlängen des durchdringenden "sound" (schall) gebrochen werden. Als tragende Unterlage können Sie Gipskarton nehmen, aber auf Konterlattung, da die GKP sehr starr ist. Es gibt auch sehr schöne plywood plates, die die Arbeit vereinfachen und die Last des Einschubs aufnehmen. Eine abgehängte Decke mit Akustikplatten aus Weichfasern als zusatz wäre das Optimal, aber dies ist wahrscheinlich zu viel des Guten! Aber fragen Sie einmal ihren local dealer.
m.f.g.
J.E.Hamesse



Einblasdämmstoff



Warum denn nicht einblasen? Wenn Sie eine Abneigung gegen Zellulose haben, dann nehmen wir eben Holzfasern als Einblasdämmstoff und dieser hat seinen Ursprung in Kanada! Wenn eine andere Variante den Vorrang bekommt, so sind meine Vorredner in der richtigen Ebene und ich habe da jetzt noch eine ganz neuartige Stufenfalz-Holzweichfaserplatte kennengelernt oder man nimmt eine fertige farbige Holzwolleleichtbauplatte als Sichtbeplankung über eine Holzweichfaserbeplankung. Grüße vom anderen Ende der Welt, der kleinen winterlichen Oberlausitz und gleichzeitig noch schöne Marry-Christmas-Tage.



Lösung gefunden?



Haben Sie denn die richtige Lösung für die Schalldämmung der Holzdecke gefunden. Bin durch Zufall auf die Frage gestoßssen und da wir das selbe Problem haben (Deckenaufbau: Holzbalken/Dielung 24mm/Styropur 40mm mit Fußbodenheizung/Annetrittestrich 60mm/Pappdämmung 1mm/Korkdielung 9mm)
Hören kann man im 1.OG (also unter dem Dach)jeden Tritt und auch Gesprächsfrasen. Nun will ich eine Zwischenbalkendämmung einbauen und weiß auch nicht, was dazu taugt. Können Sie mir aus Ihren Erfahrungen helfen. Danke im Voraus!

E.Paul