Einblasdämmung in Dämmsäcke

21.02.2009



Liebe Forumsmitglieder!

Mit großen Interesse verfolge ich derzeit alles zum Thema Dachdämmung, da wir dabei sind, ein kleines Häuschen zu kaufen, bei dem keinerlei Dämmung vorhanden ist.

Aufgrund der baulichen Gegebenheiten (Dach ist teilweise ausgebaut) interessiert mit besonders die Einblastechnik in Dämmsäcke.

Hat jemand damit Erfahrungen gemacht?
Und wenn dieses Verfahren für uns in Frage kommen sollte - wie finde ich den geeigneten Fachbetrieb? (Raum Rhein-Neckar)

Wäre für jeden Erfahrungsbericht und jeden Tipp dankbar.

Grüße
sandra



Nur diffusionsoffene Dämmung



nutzt nichts, da das Kondensat zu lange drin bleiben kann. Ich bevorzuge als Dachdämmung kapillaraktive Massivbaustoffe wie Vollholz oder Ziegel (Einlegeziegel). Die irre Schadenspotentiale der Dachdämmung aus Schäumen, Schüttungen und Gespinsten können Sie googlen.

Viel Glück

Konrad Fischer

PS: Außerdem wichtig: Wenn der Heizenergieverbrauch nicht allzu dramatisch ist, lohnt sich nachträgliche Dämmung - egal wo - ohnehin nicht. Bevor Sie da unnütz Geld raushauen, schenken Sie's dem Forumbetreiber ... ;-)

PPS: Nicht von Dämmsäcken reinlegen lassen!



Hilfe oder Helau......



Da haben Sie ja mal wieder jemandem so richtig informativ weitergeholfen!!! Ein dreifach donnerndes HELAU !!!





Ihr Beitrag eben war aber auch nicht gerade informativ. Haben Sie keinen Ratschlag oder Erfahrung mit der Einblastechnik?



Einblasen



Hallo,

das Dach ist nun einmal kein Bauteil, bei dem man durch Einlegen die Konstruktionsfehler beheben könnte. Am wenigsten geht es mit Einblasen:
- Die obere Hinterlüftung ist entweder nicht gegeben oder es sind keine Lüftungsöffnungen montierbar.
- ein notwendiges Unterdach als zweite wasserführende Ebene fehlt in der Regel
- die meisten einblasbaren Stoffe sacken in sich zusammen, wenn sie naß werden oder verrieseln sich nach sonstwo.

Einblasen geht bei bestimmten Randbedingungen beim Neubau, beim Altbau fast nie ! Die Vertreiber dieser Produkte behaupten anderes, auch klar.

Am ehesten können Sie noch mit angepaßten Holzweichfaserplatten arbeiten, die äußere lage hydrophobiert, besser noch bituminiert. Und vorher Sparrenparallel Anschlagleisten setzen, dann bleiben etwa 48 mm notwendige Lüftung oben. Darunter dann dämmen, was der Querschnitt hergibt. Und davor eine Dampfsperre, die nach innen auch wieder austrocknen kann.
M.W. bringt dies noch das geringste Schadenspotenzial.
Vielleicht können Sie sogar noch über die Hölzer weg dämmen.
Aber immer daran denken, daß alles Zusatzlasten sind, im Zweifel vorher eine Statik rechnen lassen !

Grüße vom Niederrhein



Das einblasen der Dämmung funktioniert schon,



hängt aber vom Dachaufbau ab.
Ein paar Bilder oder die Beschreibung des Aufbaus was man von innen sieht wären hilfreich.


Grüsse Thomas