Dachboden dämmen, was ist mit dem Drempel? mit bild

04.02.2013 Woodynrw



Dachdämmung, allerdings scheinbar etwas komplizierter.... Hallo zusammen,vorab möchte ich sagen, dass ich im Thema Dachdämmung ein Laie bin... Nun zum Thema, wir besitzen eine ETW (1930) incl Sondereigentum Spitzboden. Diesen möchte ich nun zum Hobbyraum ausbauen. Derzeit ist der Spitzboden ungedämmt. Die letzen Tage waren 2 Dachdecker vor Ort, da ich mir Angebote für Dachflächenfenster incl. Einbau einholen möchte. Bei Gelegenheit habe ich die Dachdecker mal ein wenig bzgl. Dämmung ausgequetscht. Beide sagten unabhängig voneinander, dass, auf Grund der Konstruktion, die Dämmung sehr schwierig sei. Die Dachkonstruktion ist ein Pfettendach... Mittelpfette ist ebenerdig zur DGA-Boden, wie aus der angehängten Zeichnung ersichtlich ist. Unterhalb des DG stehen beidseitig Gauben, deren Decken quasi der Boden des DG sind. (Klingt kompliziert, ich hoffe ihr versteht mich). Nun ist es ja nicht einfach mit Zwischensparrendämmung getan, sondern hinter den Sparren müsste wohl der Boden über den Gauben gedämmt werden und mit Folie ausgelegt werden. Zudem kommt das Problem, dass das Dach vor ca. 2 Jahren neu eingedeckt wurde, ABER die Dachdecker haben 2 Arten an FOlien benutzt. Der Großteil unter den Dachpfannen ist Diffusionsoffen, allerdings liegt auch gut 1/4 mit einer älteren, weißen Folie aus, die wohl nicht Diffusionsoffen ist. Die Dachdecker meinten auch, dass es diese Folie seit locker 10 Jahren nicht mehr auf dem Markt gibt... Eine Heizung soll oben installiert werden, die Sparrentiefe beträgt 140mm. Ich würde daher 120mm 035 Dämmwolle nehmen, Dampfbremse montieren (wobei ich hier nicht weiss, wie ich den Anschluss zum Boden oberhalb der Gauben hinkriegen soll), eine Querlattung, darin nochmals 50mm Dämmung und direkt darauf dann die Rigipsverkleidung.Ich hoffe, ich habe euch jetzt nicht völlig verwirrt. Ich möchte behaupten, dass ich das nötige handwerkliche Geschick und die Sorgfalt besitze, um das Dach zu dämmen... Ich möchte es halt nur richtig machen und den Lehrgeldanteil möglichst gering.Ich bin über jede Antwort froh,viele Grüße aus Wuppertal,Woody



Zur verdeutlichung nochmal Skizzen:



Ich hoffe, ich kann mein Problem damit etwas näher bringen!
Die rote Linie ist jeweils die Dampfbremsfolie, Gelb ist die Dämmwolle.

Bild 1 zeigt die Dampfbremse auf dem Boden oberhalb der Schleppgaube verlegt, darauf liegt das Dämmmaterial.

Bild 2 vernachlässigt die Dämmung der Schleppgaube, was meiner Meinung nach nicht korrekt ist, da so die Wärme der darunter liegenden Gaube entweichen kann.

Sehe ich richtig, dass die Methode wie auf Bild 1 gezeigt, die richtige ist?

Wenn ja, wäre meine Frage (Bild 3), wie weit die Dampfbremsfolie zur Aussenwand verlegt werden muss? Reicht es, wenn ich die Dampfbremsfolie auf der Pfette (in pink gezeichnet) befestige (mit dem entsprechenden Klebemittel - Kartusche), oder muss ich um die Pfette rum nach unten?

Vielen dank im Voraus!

Viele Grüße, Dennis



Bild 2



Hier mal die 2 Möglichkeit.



Bild 3



Und das Bild zur letzten Frage!



Dachdämmung



Was sagen denn die Miteigentümer zu Ihren Versuchen am Gemeinschaftseigentum?

Viele Grüße



Leider...



Guten Tag Herr Böttcher,

leider nehmen Sie in Ihrer Antwort keine Stellung zu meiner Frage, ich beantworte aber gerne Ihre Gegenfrage.
Bislang ist es noch zu keinem "Versuch" gekommen, da ich mich gerne vorab informieren möchte, unter anderem in Internetforen. Natürlich habe ich aber vorab die Genehmigungen der Miteigentümer und des Verwalters eingeholt, mich über die Dachdämmung informieren zu dürfen.

MfG
WoodyNRW