Wärmedämmung Dachboden in Haus Bj. 1920

02.09.2006



Hallo,

wir renovieren gerade ein Haus BJ 1920. Wir haben festgestellt, dass das Dach zwar erneuert und richtig abgedichtet aber nicht gedämmt wurde. Das möchte wir jetzt nachholen. Zum Dach hin haben wir eine Lehm/Holzbalkendecke, auf die nach oben hin einfach offen ist. Meine Vorstellung wäre jetzt, die Holzbalken nach oben hin zu erhöhen (durch Befestigen zursätzlicher Holzbalken von ca. 10 - 15 cm) und dann in die Höhlräume eine Dämmung einzubringen. Ideal wäre eine Dämmung, die man selber reinschütten kann ... z.B. Zellstoff o.ä.. Danach würde ich das ganze mit Brettern abdecken, um den Dachboden begehbar zu machen.
Ist diese Vorgehensweise empfehlenswert? Welchen Dämmstoff sollte man verwenden? Der Dachboden ist trocken. Bin für jede Hilfestellung dankbar.



Ihr Dämmaufbau ist bauphysikalisch richtig vorgeplant.



Bei Schüttdämmstoffen gibt es viele Möglichkeiten. Eine preiswerte Selbstbau-Alternative wäre: Holzhackschnitzel + Hobelspäne/Sägemehl,lageweise mit Kalk abstreuen, als Abschluß eine ca 2 cm dicke Lehmschicht.





Verwenbare Dämmungen sind:
1. Thermo-Hanf
2. Heraflax
3. Cerlith W / Schüttung

Alle diese Dämmstoffe werden mit 35,- € pro m3 gefördert.
Bezugsquelle: www.naturbaudirekt.de (liefern Bundesweit)

Alex
Baubiologe