Dachdämmung

16.06.2005



Hallo,

eine Frage, habe vor einem Jahr ein Haus Bj. 1970 gekauft und würde gerne das Dach (unbewohnt,) wegen den hohen Heizkosten dämmen. Die Dachziegel selber sind noch gut und soll daher nicht erneuert werden.

Dachaufbau: Ziegel, Teerpappe, Sparrentiefe leider nur 13 mm.

Habe im Forum gelesen, das man eine Hinterlüftung zwischen der Teerpappe und der Dämmung von möglichst 4 cm benötigt. Da stellt sich für mich das Problem, das die Teerpappe etwas durchhängt und von den 13 mm Sparrentiefe dann evtl. nur noch ca. 5-6 cm übrig bleibt. Was wohl kaum für eine vernünftige Wärmedämmung ausreichend ist! oder?
. . . .wenn nicht, was kann ich machen?

Hatte auch überlegt evtl. den Boden zu dämmen, dann würde ich aber gerne den Boden so dämmen, das er begehbar ist, um diesen weiter als Dachboden verwenden zu können. Welche Dämmstärke und Materialien würde sich dafür anbieten??

Im Vorraus, DANKE für Eure Meinungen!



Geplant



Was ist in der Zukunft geplant?
Wird es irgendwann einen Dachausbau geben?
Wie ist die Decke zum Dachboden aufgebaut? Baujahr 1970, ich vermute Beton?
Zur Energieeinsparung ist es sinnvoller die Decke zu dämmen. Den Speicher und die Dachflächen so belassen und gut belüften.
Wenn die Fragen beantwortet sind, kann ich vielleicht ein paar Tips geben.



Nicht



nur zur Energieeinsparung ist das Dämmen der Decke günstiger auch aus Kostengrüneden. Vorausgesetzt das Dach wird nicht als Wohnraum ausgebaut.





Danke erstmal für die schnelle Reaktion auf meine Frage im Forum.

Nein, der Dachboden soll die nächsten Jahre nicht ausgebaut werden, da der Wohnraum mehr als genung ist.

Der Boden ist aus Beton oder Estrich! An den Seiten ist über die gesamte Länge ein Betonvorsatz, muß dieser mitgedämmt werden.? ..und brauch ich beim Boden auch eine Folie gegen das Eindringen von Feuchtigkeit? Ich denke nicht da die Feuchtigkeit durch die Dämmung, ins Dach und dann nach Aussen dringen kann!??

Über weiter Tipp´s würde ich mich freuen!



Die Bodenluke



ist ein schwieriger Kandidat.
Es muss sichergestellt werden, dass die Luke absolut dicht schliesst, damit keine warem Luft aus dem Treppenhaus ins DG gelangt und dort kondensiert.
Ob es eine Dampfbremse aufder Betondecke braucht, kann ich jetzt nicht sagen.
Die Hersteller der Dämmmaterielaien geben aber reichlich Auskunft zur Verarbeitung ihrer Produkte.



dämmung decke zum dachboden



die einfachste methode ist mineralfaser mindestens 14 cm auf dem boden auszulegen, er bleibt da begehbar nur gegenstände können dann nicht mehr so ohne weiteres auf dem dachboden abgestellt werden, da dort dann die dämmqualität sinkt.

ob jetzt Mineralwolle gesundheitsschädlich ist oder nicht ist noch nicht abschliessend geklärt, gesundheitsfördernd ist es auf keinen fall
auf der sicheren seite ist man dann mit der verwendung einer zelluloseschüttung, je nach beschaffenheit des untergrundes mit Dampfsperre und dann für die begehbarkeit mit einer Sparschalung aus Holz abgedeckt

gruss aus münster

s handelt sich bei der faser



Dachlucke und Begehbarkeit



also das die Dachlucke ein Problem darstellt, in Bezug auf Luftfeuchte, kann ich nicht ganz nachvollziehen, da die warme Luft nun auch durch die Türe eindringt und duch das Dach entweicht. In Punkto Wäremverlust ist es klar das es besser ist, wenn sie Luftdicht verschlossen ist.

Mineralwolle möchte ich nicht verwenden, da diese zwar begehbar ist, aber wie schon gesagt nicht die Möglichkeit besteht den Raum als Nutzfläche zu verwenden. Dieses sollte aber möglichsein.



Bodenluke



Hallo !

Ein Bekannter hat auch die obere Geschossdecke gedämmt und ist natürlich auch auf das Problem der dichten Bodenluke gestoßen. "Die bau ich mal aus und fräs mir da sauber eine Schlitz für eine ordentliche Dichtung rein, bis dahin kleb ich die Ritze provisiorisch von unten mit Klebeband zu, ich muß eh nie da rauf."
Das Provisorium hält, wie üblich, schon mehrere Jahre, auch wenn das Klebeband schon ein paar mal erneuert wurde. :-)


Viele Grüße,
Karsten



Dämmung Dachboden



Guten Tag,

wenn der Boden normal zugig ist, braucht es keine Dampfsperre, weil das Dach dann als sogenanntes "Kaltdach" funktioniert: die Feuchte Luft diffundiert ein und wird abgelüftet.
Die Luke oder Tür ist eine Schwachstelle, weil Wärme verlorengeht. Dagegen kann man mit Bastelinstinkt etwas tun. Aus bauphysikalischen Gründen ist sie kein Problem.

Und die Begehbarkeit läßt sich natürlich mit Auflagen herstellen: OSB-Platten, Sparschalung, Europaletten. Ich würde zur OSB-Platte raten, weil damit auch die Brandlast verkleinert wird.

mit besten Grüßen



Mein Vorschlag:



- 140 mm Lagerhölzer
- in die Zwischenfelder 140 mm Zellulose 040 offen aufblasen
- 20 mm Rauhspund (ist vom Dampfdurchgang günstiger wie die OSB)
Die Luke ist wie bereits beschrieben Bastelarbeit. Ich denke hier kann man mit Holzweichfaserplatten und einer Dichtung arbeiten.
Was ist ein Betonvorsatz? Ist es der Betondrempel oder Kragt die Betonplatte nach außen über. In beiden Fällen ist es gut diesen mitzudämmen, um die Wärmebrückensituation zu verbessern.



Das waren ..



... doch mal zwei sehr aussagekräftige Mitteilungen. Vielen Dank dafür!

- Statt die Zellulose 040 offen aufzublasen, kann man sicherlich auch Dämmplatten nehmen oder!?
- welche würden sich dafür anbieten?

Habe im Internet einen Lieferanten gefunden, der 2 Wahl anbietet, da sind Polyurethan (PUR) Platten die 1-4 mm in der Höhe unterschiedlich sind, ich denke das macht aber nichts oder??

- Kann ich auch 140 mm Glaswolle nehmen und diese dann mit Platten abdecken? (sind wesendlich günstiger und können dann evtl. später mal für das Dach verwendet werden)

Viele Fragen aufeinmal ;-)



Gleich eine Antwort



Plattenware kann ich zwischen Hölzern nicht empfehlen, da sie auf Dauer nicht dicht an die Lagerhölzer anschließen. Dann würde sich eher eine schwimmende Verlegung anbieten. Aber eine Verwendung im Dachstuhl ist dannn natürlich zu einem späteren Zeitpunkt auch ausgeschlossen. Mineralwolle ist natürlich grundsätzlich auch möglich. Ich verwende das Material nicht gerne, weil aus meiner Sicht die Faserproblematik nicht geklärt ist und die Naturbaustoffe bauphysikalisch überlegen sind. Eine Eingeblasene oder geschüttete Zellulose kann zu einem späteren Zeitpunkt wiederverwendet und in der Dachebene eingebaut werden.
Wenn es doch eine Mattenware sein soll, empfehle ich Matten aus Zellulose, Hanf, Holzweichfaser ...



Von der Verwendung von Dämmstoff aus Energiespargründen



muß ich abraten. Er kann zwar die Energieübertragung aus Warmluft dämmen, nicht jedoch die etwa 99% Wärmestrahlung, die die die Hauptsache ausmachen.

Die Belege aus der Praxs finden Sie bei Interesse auf den Links:


Wie dämmt Dämmstoff?



Spart
Dämmstoff Energie? Die Praxisvergleiche



Dachdämmung Dachschräge oder Dachboden



mit Zellulosedämmstoff z.B. Isofloc maschinell einblasen, vorher eine Dampfbremse z.B. Pro-Clima vor der Isolierung raumseitig auf den Boden auslegen oder an den Sparren angetakern. Bei Sanierungen ist das die günstigste Lösung.
Zellulose wird in Lohfelden/ Kassel hergestellt. Siehe www.isofloc.de

RIT Rolke GmbH & Co. Isoliertechnik KG



Von der Verwendung von Dämmstoff aus Energiespargründen ????



... jetzt verstehe ich ja gar nichts mehr. habe mir die bericht durchgelesen. das würde ja bedeutet das WD gar nichts bringt im gegenteil sogar!! ?? da soll mal einer als laie durchblicken.

hätte natürlich einen vorteil, man braucht keine neuen Fenster (auch nicht wenn die rahmen undicht sind und es zieht?) und auch keine Dachdämmung usw. !!!! wenn das mal stimmt!

wie gesagt ich weiß nun gar nichts mehr!!!!!



Nur nicht irre machen lassen!



Hallo Herr Bielefeld,

natürlich dämmt Dämmung, deshalb ziehen Sie im Winter ja auch einen Wollpullover oder ähnliches mit vielen Luftporen an.
Gerade vor zwei Tagen hat mir eine Bauherrin wieder bestätigt, dass sie sich - nach über 20 Jahren in ungedämmten Altbauten - in Ihrem auf Neubauniveau gedämmten Bürgerhaus von 1870 das erstemal richtig wohlfühlt und das Raumklima einfach phantastisch findet.
und im übrigen merkt sie das nicht nur selber, sondern auch (fast) alle Besucher. Der Energieverbrauch ist im Übrigen auch genau so weit gesunken, wie wir es vorausgesagt haben.

Also . nicht bange machen lassen - klar gibt es Beispiele wo nach der Durchführung der Dämmmaßnahmen der Energieverbrauch angestiegen ist. Das spricht aber nicht gegen die Dämmung, sondern nur für eine vernünftige Planung, Bauausführung und die Verwendung geeigneter Dämmstoffe!

Viele Grüße
Rainer Stasch



Nicht auf den Holzweg kommen und Äpfel mit Birnen vergleichen,



lieber Herr Bielefeldt. Das Wollpullibeispiel zeigt:

1. Ein Nachweis mittels U-Wert würde angesichts der geringen Konstruktionsstärke nur beweisen, daß es nicht der dämmstofftypische U-Wert ist, der hier "wärmt". Mit dem U-Wert-Nachweis kommt raus, daß Sie im Pulli schnellstens erfrieren. Ausprobieren, Herr Kollege!!!

2. Warum der Pulli warm hält: er entnimmt mit dank Faserstruktur geringem Kontakt mit der warmen Hautoberfläche dieser nur wenig Energie mittels Brownscher Molekularbewegung. Gleichzeitig hat er akzeptable Reflexion gegenüber der Wärmeabstrahlung des Körpers. Und ist Windschutz gegenüber konvektivem Wärmeentzug durch anströmende Warmluft.

Denken Sie mal an den Unterschied des Körpergefühls, wenn Sie in einem gefliesten Bad auf den Vorlegeteppich der Wanne treten. Gleiche Oberflächentemperatur (nahe Raumlufttemperatur), aber welch fröstelnder Unterschied. Genau aus den bechriebenen Gründen. Und denken Sie mal, warum die ADAC-Rettungsdecke aus Alufolie ist? Und welchen schnöden U-Wert die wohl hat. Und wie sehr man als Hähnchen darin warmgehalten wird.

Es sind also nur physikalische Denkfehler ohne Berücksichtigung der zu fast 100% maßgeblichen Strahlungs, die für die Dämmung in Ihrem Fall sprechen. Lassen Sie sich nicht irreführen! Sie wollen auf der Dämmung des Daches ja nicht spazieren gehen. Und die angeführten Meinungen zur Wirkung der Dämmung bringen keinen Beweis, da sie mit vielen mitwirkenden Baumaßnahmen
vergesellschaftet sind. Die reine Dämwirkung bringen die von mir angeführten Praxisbelege hervor. Da beißt die Maus kein Faden ab.

PS. Und jetzt warten wir mal auf die Widerlegung!!!



Von Äpfeln und Birnen ...



tja, manchmal scheint es wirklich schwer zu sein mit dem auseinanderhalten, deshalb nochmal zur Erklärung:
Bei dem einen (dem Teppich auf dem Fliesenboden) geht es um Wärmeleitung, die man nicht mit der Wärmedämmung (Pullover) verwechseln darf.
Ansonsten fragen Sie doch mal Hern Messmer wie der sich am Mount Everest warmgehalten hat. Der hatte mehr als 'ne Alufolie dabei.

Nicht für ungut
Rainer Stasch

P.S. Für Herrn Fischer: Dies soll keine Wiederlegung sein!



Dämmstoffe und Dampfbremse



Wenn das Dach durch die Teerpappe nach aussen diffusionsdicht abgeschlossen ist, so muss man das Wasserdampfproblem innenseitig lösen. Gleiches Problem haben ja insbesondere alte Flachdächer mit Teepappe, Blech oder Eternit-Platten. Ich empfehle eine Hanffaser-Dämmung zu benutzen und eine Proclima intello innenseitg anzubringen. Die Diffusionsfeuchte dringt nur bedingt in die Dämmung, kann aber wieder raus. Die Hanffaser (vom Hersteller www.hanffaser.de ) kann Feuchtigkeit aufnehmen, ohne Kondensat (Tropfen) zuzulassen und so ist auch die Teerpappe kein Hinderungsgrund.



@Stasch



War freilich weder Wieder- noch Widerlegung. Mit Wortgeklingel und Anrufen bei Reinhold kommen wir argumentativ nicht weiter. Bitte definieren Sie sauber, wieviel Wärmeleitung Ihrer Ansicht nach der Pulli "dämmt" und was mit der Strahlung passiert. Und dann, warum der Teppich Wärmeleitung Ihrer Meinung nach nicht dämmt.

Dann kämen wir weiter mit dem Problem.



Holz statt Hanf



Hallo, habe den gleichen Zustand in Dachaufbau.(ziegel/lattung/Teerpappe).
Wenn Hanf kein Kondensat bildet, müßte man doch auch mit einer doppelten Lage Schalholz zwischen den Sparren direkt an der Teerpappe aufgesetzt (ohne Hinterlüftung) den Wasserdampf in den Griff bekommen.Vorteil meiner Meinung:
massiver Dämmstoff,Feuchteregulierend, direkte Innenverkleidung.Eigentlich müßte die 48mmm starke Massivholzschicht das event.Feuchteproblem absorbieren, sprich aufnehmen und wieder abgeben.Spricht etwas dagegen?



folgendes beachten:



- die EnEv ist nicht eingehalten --> Befreiung beantragen
- die DIN 4108-2 Mindestwärmeschutz ist bei weitem nicht eingehalten
- die Konstruktion kann nicht wind- und luftdicht sein, also wird es an bestimmten Stellen zu einem verstärkten Kondensatanfall kommen

Ich vertraue einer solchen Konstruktion nicht. Die Dachräume werden im Sommer zu warm und im Winter zu kalt sein. Von der Masse her vergleichbare Konstruktionen aus Holzwolleplatten mit Putz haben bei den Gebäuden, mit denen ich zu tun hatte, nie funktioniert.



hallo h.heim



wie würde dann Ihr empfohlener Aufbau bei Beibelassung der Teerpappe als 2.Entwässerungsebene aussehen.Sparrenstärke ca.12cm?



Wie weiter



oben schon beschrieben, macht das Dämmen des Dachstuhls nur dann Sinn, wenn das Dachgeschoss ausgebaut wird. Daher empfehle ich in Ihrem Falle das Dämmen der Decke zu den Wohnräumen mit Zellulose s.o.
Der Einbau einer Verbretterung zwischen den Sparren wird ihnen keinerlei Vorteile bringen. Darüber hinaus ist es wichtig den Dachboden gut zu belüften. Was soll dann eine Dämmung zwischen den Sparren bewirken?



Was soll dann eine Dämmung zwischen den Sparren bewirken?



wir reden aneinander vorbei.Fußboden des Dachraumes ist gedämmt (lehm unter Fichtenbohlen).Dachgeschoß soll zum Aufenthaltsraum (sporadisch)und Gästezimmer(n) ausgebaut werden.Deshalb die Idee der Isolierung mit Massivholz zwischen den Sparren (=Sparren sichtbar von innen).Gibt es bei der Anbringung der beiden Schalholzlagen direkt mit Kontakt unter der Teerpappse Probleme mit Kondenzwasser?
Ich hoffe, geplanter Aufbau ist jetzt verständlicher erklärt und freue mich auf weitere Ratschläge.Danke im voraus( p.s Bekannt haben in holland ein Haus, was 1 1/2 geschossig ist, offene Galerie, Dachaubau von außen nach innen = Bitumenschindeln,Teerpappe,35mm Spanplatte,Tapete.Bjh.1970, bisher keine Probleme mit Feuchtigkeit und Isowerten)



@



Hallo Herr Bielefeld,
weiter oben haben sie beschrieben, dass das Dachgeschoss in den nächsten Jahren nicht ausgebaut wird, daher habe ich so reagiert.
Beim Ausbau des Dachgeschosses sieht mein Vorschlag wie folgt aus:
- Vorhandene Bitumenbahn durch seitliches anschlagen von Leisten an die Sparren und anbringen einer Holzweichfaserplatte zwischen den Sparren eine 4 cm Hinterlüftung schaffen. Unten Zuluft oben Abluft nicht vergessen. Sollte bei fachgerechter Ausführung bereits jetzt vorhanden sein.
- Sparren nach innen 10 cm aufdicken
- ProClima Dampfbremse aufbringen und luftdicht verkleben.
- Konterlattung einbauen
- Zellulose in den Hohlraum blasen lassen
- Beplankung von innen nach Wunsch und Geschmack.

Von Isofloc gibt es auch noch eine Variante wie die Zellulose direkt unter die Bitumenbahn geblasen werden kann. Dann muss nicht so stark aufgedickt werden. Ich würde aber min 16 cm Dämmung einbringen lassen. Diese Variante bei Isofloc anfragen und Gewährleisten lassen.

Bei allen Arbeiten die Statik beachten.



Welche Gewährleistungsfrist räumen Sie Ihren Kunden für solche Lösungen ein,



lieber Herr Kollege Heim? Und wie sieht es mit der Luftdichtheit aus? Bewegt sich das Dachholz nicht mehr dank spezifischer Maßnahmen? Luftdicht auf ewig? Sehen Sie Inspektionsöffnung oder Echtzeitfeuchtemeßsensoren vor? Habe ich da wieder was verpaßt?



@Konrad



Du schreist doch immer nach Belegen für deine "Misstöne". Hier haben wir ein schönes Beispiel. Statt sachlich, hilfreich - persönlich, angreifend und wenig konstruktiv.

Ich werde dich zukünftig immer gleich darauf hinweisen. Dann muß ich für die Belege nicht solange suchen.



Luftdichtigkeit



Hallo Herr Stöpler,

die Frage nach der Dauerhaftigkeit der Luftdichtung ist doch sehr berechtigt. Vor allem wenn mensch bedenkt, wie häufig uns schon versucht wurde zu verkaufen, was es an tollen neuen, modernen Baustoffen gibt, die sich dann hinterher als der letzte Mist herausgestellt haben (Asbest, Holzschutzmittel mit PCP, Teppiche mit Pyrethroiden, aluminiumkaschierte Mineralwolle etc.).

Zur Bewegungsaufnahme ist zu sagen, dass bei fachgerechter Ausführung z.B. Dehnschlaufen eingebaut werden. Außerdem sind die Längen- und Breitendehnung bei seit Jahren verbautem Holz äußerst gering, bei neuem klatschnassem Bauholz sieht das natürlich anders aus.
Zur Dauerhaftigkeit der Verklebung: Nach 10 Jahren klebts noch, nach 20 wahrscheinlich auch noch. Ich bin überzeugt davon, dass in diesem Bereich vieles gemacht wird, was später aufwendig zu sanieren ist. Da werden völlig ungeeignete PVC-Klebebänder, sogar Packpapierbänder gibt es manchmal zu sehen, wo klar ist, dass die wahrscheinlich 14 Tage nach dem Anbringen der Gipskartonplatte schon nicht mehr kleben.
Deshalb: keine Verwendung weichmacherhaltiger Kleber, nur geeignete Klebebänder verwenden, mechanische Sicherungen nutzen, Kompribänder, Luftdichtigkeit durch Überputzen herstellen.



Hallo Herr Stasch,



ich verstehe viel zu wenig vom Bauen, als das ich mir darüber ein Urteil erlauben würde. Meine Kritik richtet sich an den Stil. Ohne den Angriff auf Herrn Heims Integrität hätte ich den Beitrag als sachlich interessant empfunden. Doch darum ging es nur nebenbei, vordergündig ist die arrogante Zurechtweisung zu erkennen. Schade drum.



Luftdichtheit



@Hr.Stasch

Kollege Heim hat einen vernünftigen Aufbau konzipiert.

Wer ausgefuchster Fachmann genug ist, wie z.B. der Vielgeehrte Herr Architekt Konrad Fischer (Habe ich sie ihrer Forderung gemäß so richtig würdevoll angesprochen, Herr Architekt Konrad Fischer ?), für den war klar zu erkennen, dass die Luftdichtheit mit dem empfohlenen Produkt "pro clima" schon als Verabeitungsvorschrift den Einbau von Dehnschlaufen und die Verwendung dauerhaft elastischer Kleber auf der Basis von Naturkautschuk empfiehlt. Dieser Kleber bewahrt nachweislich noch nach hunderten von Jahren seine Elastizität. Eine gesonderte Erwähnung der genauen Einhaltung der Werksvorschriften der Produkte oder die unterhaltsame Forderung nach "Echtzeitmesssensoren" halte ich für ein wenig übertrieben.

Insofern versteh ich ihren Einwurf nicht ganz, besonders weil sich die Ermahnung von Herrn Administrator Hartmut Stöbler auf einen anderen textlichen Aspekt bezieht, nämlich auf die bekannte Umgangsart des vielgeehrten Herrn Architekten Konrad Fischer bezieht. Insofern geht ihr Beitrag an dem Inhalt von Herrn Stöblers Einwurf haarscharf vorbei.

Einen schönen Tag noch

L. Parisek





bravo hartmut





tschuldigung, da hier manch einer darauf wert legt und ich die meinung herrn stöplers nicht kenne
hier noch einmal:

bravo herr hartmut stöpler



@Jörg



Folgende Anreden sind genehm:

Hartmut
Hartmut Stöpler
Herr Stöpler
Chef
Moderator
General Manager
Schnuffi
Puffi
Trollo
Wicht

und letztlich Schatzi.

Nun liegt es an dir ;-).



Dauerhaftigkeit



@Parisek
Dass der Kleber "hunderte von Jahren " hält würde ich gerne glauben wollen, nur das "nachweisliche" fehlt mir. Selbst proclima muss hierfür zugeben: "Für die in diesem Bereich eingesetzten Verbindungsmittel (Klebebänder und Klebemassen) gibt es derzeit keine beschleunigten Alterungsverfahren." Womit die Geschichte mit den hunderten von Jahren wohl in den Bereich der Legende zu verweisen ist. Und weiter sagt proclima: "Auf Grund der Erfahrung mit pro clima COLL von über 20 Jahren und den Erfahrungen im Automobil- und Flugzeugbau mit Klebebändern wie sie bei pro clima verwendet werden, von über 30 Jahren, ist eine Haltbarkeit von über 50 Jahren zu erwarten." - wohlgemerkt zu erwarten!
Ich gehe bei den Produkten von proclima auch davon aus, dass sie tatsächlich äußerst langlebig sind, aber manchmal hätte ich schon gerne etwas mehr an Information.



Alterserscheinungen



Zum Naturkautschuk (Naturlatex):
Tränender Baum” bedeutet Kautschuk in der peruanischen Indianersprache, wissenschaftlich übersetzt: ”Polymer mit gummi-elastischen Eigenschaften”. Naturkautschuk wird aus Latex gewonnen, dem Milchsaft verschiedener tropischer Pflanzen. Vernetzter (”vulkanisierter”) Naturkautschuk ist unverzichtbarer Ausgangs- und Ergänzungsstoff für hochwertige Synthesekautschuke. Er zeichnet sich durch extreme Elastizität, Zugfestigkeit und Kälteflexibilität aus - ein wahres Wundermaterial, dessen Eigenschaften man – trotz aller Versuche - bislang nicht künstlich erzeugen konnte.
Es gibt in Museen jahrhundertalte südamerikanische Bälle aus Naturkautschuk die noch heute sehr elastisch sind.

Zu dem Produktkleber pro clima eco coll (den ich bei solchen Dingen ausschließlich verwende bzw. empfehle:
Inhaltstoffe: Naturlatex, Baumharz, Casein, Talkum, Zellulose, Wasser (Also keine Weichmacher o.ä.)

Alle Hersteller versuchen ihre Produkthaftung zu minimieren und geben Haltbarkeitsdaten daher eher geringer als zu lang an. Insofern sind auch hier die 50 Jahre Haltbarkeit eher zu gering angesetzt.



L. Parisek



Gewährleistung



Ja wenn denn mal ein Hersteller überhaupt 10 Jahre Gewährleistung geben würde auf die Verklebungen, von 50 Jahren gar nicht zu sprechen.
@Rarisek: das Zitat von der Michelin-Homepage sollten Sie als solches kennzeichnen (über die Eigenschaften von Naturkautschuk)
Zu Naturlatex sagt einer der Biolatexmatratzenhersteller: "Naturlatex weist also sehr gute elastische Eigenschaften auf, ist dafür aber aber nicht so wärme-,oxydations-, ozon-, UV- und wetterbeständig wie die meisten synthetischen Latices.
Deswegen ist es bei vielen Anwendungen erforderlich, unabhängig von den obligatorischen Alterungsschutzmitteln, den Naturlatex mit einem stabileren Syntheselatex zu versetzen."
Naturlatex ist meines Wissens nach mit bis zu 5% Zusatzstoffen vermengt - die Produkte dürfen dann immer noch als "aus 100% Naturlatex" bezeichnet werden. Gerade um das Latex wird in der Ökoszene in den letzten Jahren viel gestritten. Zitat aus der Ökotest Mai 2005: "Aus so genannten Vulkanisationsbeschleunigern können zum Beispiel krebserregende Nitrosamine entstehen. Weiterhin bildet sich beim Vulkanisieren häufig Schwefelkohlenstoff, ein süßlich riechender, gesundheitsschädlicher Stoff, der leicht ausgast." Alles Natur - alles unter dem Namen Naturlatex.



Es klebt im Dschungel



Hallo Rainer

Ich verstehe langsam nicht mehr um was es dir eigentlich geht. Wir gingen doch von einem Schichtenaufbau für den Dachausbau aus, der von Kollegen Heim vorgeschlagen wurde.
Darin wurde ein Luftdichtigkeitsystem von "pro clima" vorgeschlagen, was ich wiederum für sehr vernünftig hielt.

Jetzt sind wir bei sogenannten Vulkanisationsbeschleunigern die nach deinen Schilderungen verdachtsweise auch in dem Naturlatexklebern von pro clima enthalten sind. Desweiteren ging es dann auch um die Dauerhaftigkeit von Klebe -Produkten wobei ich den Naturlatexkleber bis jetzt für eine sehr gute Möglichkeit hielt.

Aber sag mal lieber Rainer, welche Empfehlungen gibst du für den gedämmten Dachaúsbau?
Oder lehnst du den Dachausbau generell ab, was ich in vielen Fällen auch sehr gut nachvollziehen kann.
Du siehst mir ist wirklich einiges unklar. Würde mich freuen wenn du mir da weiterhelfen könntest.

Es grüß


Lutz Parisek

PS:
1. Der Hersteller garantiert natürlich nie für die Verklebungen sondern für die Mangelfreiheit seines Produktes. Ein Teil dieser Haftung ist dann auch die sogenannte "Prospekthaftung" in dem für die ausgelobten Eigenschaften (50Jahre) eingestanden werden muß.

2. Wörtliche Zitate in denen es um die korrekte Wiedergabe von persönlichen Äußerungen geht, sollten natürlich klar gekennzeichnet sein. Sicher auch Zitate im Rahmen von wissenschaftlichen Arbeiten. Ich frage mich allerdings warum du für eine Begriffserläuterung in Lexikonmanier, und sei sie auch als wiederum zitierte Erläuterung eines Herstellers, einen Quellennachweis forderst. Rein juristisch magst du vielleicht sogar recht haben, aber ich verstehe deine Motive nicht ganz.



Woge glätten



Herr Parisek,

wenn es nicht klar geworden sein sollte: mir geht es um die kritische Hinterfragung dessen, was die Industrie verlautbart. Kennen sie nicht die blumigen Texte in Veröffentlichungen, wo alles schön geredet wird - sie und ich aber genau wissen, dass es der letzte Mist ist (siehe z.B. Pyrethroide in Teppichböden). Deshalb habe ich auch die Verwendung des Michelin-Zitates kritisiert (das hat nichts mit Juristerei zu tun).

Das mit dem Naturlatex war nur so ein Nebengeplänkel - aber da sehe ich das gleiche: das was sich Naturlatex nennt ist eben häufig nicht reine Natur und nicht unproblematisch!

Abgesehen davon halte ich die proclima-Produkte für sehr gut. Aber mir geht es so: ich denke viel über das was ich mache nach und dabei fällt mir eben auf, dass es auch bei guten Produkten an manchen Stellen eben holpert. An dieser Stelle ein Lob, dass proclima eingesteht, dass es eben diese Alterungssimulation nicht gibt und eben nichts von hunderten von Jahren versucht zu suggerieren.
Ich sehe einfach unter vielen KollegInnen die Tendenz, und damit sollen Sie sich nicht persönlich angesprochen fühlen, ohne Nachdenken zu machen, hauptsache es überdauert die 5 Jahre Haftung.
Aber vielleicht bin ich da auch manchmal etwas zu kritisch.



@Reiner Stasch und Lutz



Hab eure Diskussion aufmerksam verfolgt und wieder einiges gelernt.
Grundsätzlich sei aber gesagt, dass man wenn man die Problematiken von Baustoffen aufführt für den Fragesteller immer eine Aussage machen sollte, wie er die Produkte umgehen kann bzw. dass diese Produkte nicht zu umgehen sind. Eine 100%ige Lösung gibt es ja vermutlich an keiner Stelle.



Kapitalisten



Lieber Rainer Stasch

Ich kann deine kritische Einstellung gerade aus Anlaß der aktuellen Kapitalismuskritik gut nachvollziehen.

Ich habe allerdings auch gelernt die Hersteller bzw. die Industrie als Partner zu betrachten. Dies Sichtweise hat es mir erlaubt, mich aus meinen reflexhaften Mißtrauen zu befreien und in den Gesprächen zu erkennen, dass auch hier Menschen sitzen die um Lösungen bemüht sind.

Was mich aber anderseits nicht daran hindert, Äußerungen meiner Partner kritisch zu hinterfragen. Denn auch hier sitzen Leute die ihre Produkte oder Leistungen ,wie wir alle:
a) gerne über den grünen Klee loben und
b) Geld verdienen wollen.

Schönrednerei und blumige Texte in Veröffentlichungen ist also kein Privileg der Industrie (Wobei die Beitriebe die wir vermeindlich für große anonyme Industriebetriebe halten, meist kleine Mittelständische Betriebe mit all ihren Sorgen und Nöten sind.)

In der Industrie sitzen wirklich nicht mehr Schlitzohren und Beutelschneider wie anderswo, dass merkt man spätestens wenn man mit diesen Leuten einmal bei einem Bier zusammensitzt und sich ernsthaft über andere Probleme unterhält.

Lutz Parisek



Wenn ich die Reklame vertrauensvoll nachbete,



werde ich oft scheitern. Genau das Scheitern der Industrieprodukte - ich darf an den Holzschutzprozeß und die Asbestfrage erinnern - verlangt nach grundsätzlichem Mißtrauen und ist der selbst erlittene Grund meiner kritischen Grundsätze. Ich finde es eben sehr haarig, was hier und da den vertrauensvoll Anfragenden an Reklame-Meinung geboten wird.

Deswegen die Ergänzungsfrage an Herrn Heim: Was ist da eigentlich an Giftstoffen alles drin in den Zelluloseflocken, wie sieht es im DIN-Sicherheitsdatenblatt für solche Produkte aus, gibt es Körperschädigungen durch die eingesetzten Gifte betr. Brand- und Fraßschutz? Was ist im Verarbeitungsfall, was bei späteren Instandsetzungen/Umbauten betr. Freisetzung vergifteter Baustoffe zu beachten?

Und bekommt das der Beratene immer zu wissen?

Ich bitte um Aufklärung.

@Hartmut: Schön, daß Du mich jetzt immer sofort zurechtweist. So verstehe ich Deine Psychologie mehr und besser und kann mich folglich erfolgreicher an die Kandare nehmen. Ein Tip unter Freunden: Auch einseitige Beckmesserei kann unerträglich sein/werden.



Hallo H.Fischer



H.Heim hat mir einen Aufbau mit Dämmstoffen vorgeschlagen, was wäre denn Ihre Alternative?bitubahn entfernen ? dranlassen ?, massivholz ?, wie winddicht bekommen ?
Wäre für Vorschlag sehr dankbar.



Ich weiß nicht, ich weiß nicht



Lieber Konrad,

meine Psychologie ist sowas von unwichtig, dass kommt fast an den Nutzwert deiner Beiträge ran. Bitte als konstruktive Kritik verstehen, denn wenn du dir deine Beiträge hier anschaust, wirst du erkennen, dass ein Löschen derselben keinerlei Auswirkungen hätte.

Vielleicht versuchst du es mal damit:

1) In der Sache bleiben (die Personen sind für deine Antwort völlig irrelevant)
2) Alle Weltverschwörungstheorien sammeln und einen Roman schreiben, statt hier Verwirrung zu stiften. Das die Welt schlecht ist, außer hier auf Fachwerk.de, wissen wir alle.
3) Fragen stellt man an der richtigen Stelle. Grundsatzfragen alle mal. Solltest du also wirklich eine Antwort auf deinen Fragenkatalog erwarten, bitte an die Hersteller. Danke.
4) Auch die Bitte um Aufklärung ist an den Hersteller zu richten, wenn du tatsächlich etwas erreichen willst.

So, nun noch zu deinem Tip. Es ist nicht einseitig. Es ist Ursachenbekämpfung. Die Symptome erledigen sich dann schon von selbst.



@Spix



Ich kenne genug verrottete Schalungen unter Bitu. Fraglich ist, ob Ihr Aufbau entsprechende Feuchterisiken birgt. Eine Vergiftung mit fraß- und brandschutzverseuchten Zelluloseflocken, die dann doch naß werden können, empfehle ich jedenfalls meinen Kunden nicht. Auf meiner Webseite habe ich publizierte Schadensfälle auch zu diesem Thema.

Zu Produktmarken sage ich hier gar nix, das bringt nix. Ich greife riskante Bauweisen auf und bleibe lieber im Allgemeinen. Mein Anliegen einer ehrlichen Verbraucher- bzw. Kundenberatung verlangt anch Offenbarung der Risiken - Schadstoffverseuchung gehören dazu. Auf die Grenzwerte im Rahmen irgendwelcher Zulassungen gebe ich nix, da weiß ich zu viel über die Zulassungsvorgänge.

Mein System heißt also Abfrage der Produktdeklaration und Schadensfälle nach allen Kräften, dann Risikoabwägung, dann Kundenberatung, dann objektbezogene Optimierung.

Hier im Forum kann ich das nicht leisten. Hier darf man nur eine Meinung abgeben, nicht Planungsvorschläge ausarbeiten.

@Hartmut: Ich weiß schon Bescheid. Da könnte ich freilich alle Beweise der Welt anbringen, daß Dämmstoff nicht dämmt, hier bei euch ist das unerheblich, das Löschen dieser Aussagen hinterläßt bestimmt keine Lücken. Trotzdem, es juckt mich schon, es zu versuchen. Vielleicht gibt es wenigstens einen, dem die Skepsis genutzt hat, muß ja nicht gleich sein. Und das ist es mir eben wert.



Cui bono, Konrad, cui bono?



Vielleicht gibt es wenigstens einen, dem die Skepsis genutzt hat, muß ja nicht gleich sein. Und das ist es mir eben wert.

Nun ja, ich verdiene mein Geld ja mit solchen "Reklame-Meinungen", wie du es nennst. Und aus meiner beruflichen Fibel, Seite 1, Kapitel 1, Satz 1: Verunsicherst du den Menschen, geht er dorthin, wo die Antwort ganz einfach ist.

Mit deiner Strategie der Verwirrung, Verängstigung, des Diffusen und grundsätzlich Conträren erreichst du genau das Gegenteil deiner eigentlichen Intension. Es braucht keine Verschwörer, es braucht lediglich deine Art der Kommunikation, um das zarte Pflänzchen das wir hier gesäät haben, doch in den Baumarkt zu treiben. Dann hast du Einen, und die Hundert. Der Preis ist mir zu hoch.

Geht in dich. So abgestumpft kannst du noch nicht sein, als das dir entgeht, dass du derzeit jahrelange Arbeit mit deinen Totschlagargumenten einreißt.



Nein, abgestumpft bin ich gewiss nicht. Gib mir einen Tip, wie



ich es anders anstellen soll, beispielsweise gift- und feuchtebelastete "Dämmstoffe" ohne energiesparende Wirkung von hiesigen Ratsuchenden fernzuhalten? Das kann doch die Aufgabe des Forums nicht sein, dazu nichts sagen zu dürfen, oder?

Oder denkst Du, ich wäre so verwegen und denke mir das nur zum Spaß aus, oder um Euch zu ängstigen?

Außerdem bin ich keinesfalls "grundsätzlich conträr". Es gibt doch auch hier genug, mit deren Position ich sehr harmoniere. Auch welche, die sich gar nicht offen rühren. Wogegen ich allerdings zugestandenermaßen grundsätzlich bin, sind Positionen, die ich als erwiesenermaßen falsch und bau(herrn)schädlich empfinde, wofür ich auch hier gerne immer wieder den Beweis antrete. Das ist keinesfalls Totschlagargumentation - diese Klassifizierung lasse ich nicht gelten.

Und ich habe sogar schon hier Stimmen vernommen, die eine offene Diskussion als befruchtend empfinden. Habe ich selbst gelesen, weiß bloß nicht mehr genau, wo.

Hartmut, ich meine es doch ehrlich und gut, wo kämen wir denn sonst hin? Und das Geschäft mit der Angst ist meine Sache nicht. Nenn es Aufklärung! Dann sieht es schon etwas freundlicher aus. Und es ist ja klar, daß eingefahrene Meinungen weder gerne hinterfragt noch reformiert werden wollen. So interpretiere ich manche Beschwerden nun mal, aber vielleicht täusche ich mich da wieder.

Richte doch mal einen Diskussionsthread ein, in dem die Gegenmeinungen offen und nett aufeinanderprallen dürfen. Ich mach mit, versprochen!!



Ok, noch ein paar Tipps



Beantworte nur Fragen, die gestellt wurden!

Wenn jemand nach einer Dämmung fragt, darfst du gerne deine bevorzugte Dämmform nennen. Das ist dann ein konstruktiver Vorschlag.

Jetzt wichtig! Zweimal lesen, bitte:

Sage nicht, die Betonung liegt auf nicht, was du alles nicht empfehlen würdest.

Denn
1. Da dürftest du kein Ende finden
2. Hat niemand gefragt: Wie soll ich denn nicht dämmen?
3. Traue dich, einmal nicht das letzte Wort zu haben
4. Lass auch andere Vorschläge stehen
5. Lass das Nachtreten

Alle Tips von mir zusammen bitte zukünftig berücksichtigen. Ab jetzt fange ich an zu löschen, da ich das Persönlichkeitscoaching nicht bezahlt bekomme.

Was die Grundsatzdiskussion betrifft:

Da rate ich jetzt wirklich jedem, über Google all diese Diskussionen, die bereits geführt hast, zu suchen. Genau diese Trümmerhaufen von Beleidigungen, respektlosem Angebrülle und zu nichts führenden akademischen Diskussionen möchte ich hier nicht haben. Hier ist Pragmatismus, höflicher Umgang und gegenseitiger Respekt angesagt. Und solltest du das nicht mit deinem Bild von einem Forum vereinbaren können, tut es mir leid.



OK, ich mache mit und achte drauf. Nur eine letzte Frage sei noch gestattet:



Gilt das nun nur für mich oder wirklich für alle? Dann solltest Du es irgendwie besser veröffentlichen. Ich habe nämlich manchmal Zweifel, ob sich da nur bei mir wunde Punkte finden.



Freut mich



Ich achte da ein wenig drauf.



Drei letzte Fragen zur Auslegung der neuen Gesetzgebung:



1. Was gilt, wenn der Anfrager Mithilfe bei üblen "Baumarktmethoden" haben will, darf ich da trotzdem abraten, bzw. das NICHT-Verfolgen der angefragten "Lösung" meinen und diese Meinung äußern, um dem Anfragenden vielleicht doch durch noch rechtzeitig erfolgende Aufklärung zu helfen?
2. Was gilt, wenn nach meiner Meinung eine hier geäußerte Gegenmeinung den Anfragenden in Besitz und Gesundheit schädigen wird, darf ich dazu dann trotzdem noch was dagegen meinen und diese Meinung äußern, um dem Anfragenden vielleicht doch noch rechtzeitig zu helfen?
3. Darf ich mich nicht mehr hier im Forum wehren, wenn andere über mich öffentlich im Forum übelst herziehen, mich fertig machen wollen und übelste Geschäftsschädigung treiben? Ich lasse derartige Vorkommnisse sowieso gerade im Hinblick auf eine Unterlassungsklage prüfen, bleibt das dann der einzige Ausweg?



Letzte Antwort zu den letzten Fragen



Zu 1) Natürlich darfst du, wenn du nicht nur sagst, dass ist Mist, sondern gleichzeitig begründest warum das Mist ist, was, deiner Meinung nach besser wäre.
Nochmal: Wenn du kritisierst, bleib sachlich und stell die Person in den Hinterund. Ich werde versuchen, dir das bei jedem deiner zukünftigen Beiträge aufzeigen.

Zu 2) Siehe 1.

Zu 3) Wenn du 1 und 2 berücksichtigst, sollte soetwas gar nicht vorkommen. Klapp mal dein Visier hoch, diese Hahnenkämpfe hat es hier, bis vor kurzem nicht gegeben.



@Hartmut Stöpler



- Ein Versuch -
wenn Herr Fischer schreibt: "das ist Mist" ist das in erster Linie seine Meinung.
Die von Ihnen vermisste und angemahnte "Begründung" und die "Verbesserungsmöglichkeiten" sind eben in seiner zig-Seiten fassenden Homepage niedergeschrieben. Diese hier zu zitieren würde einen Forumsbeitrag sprengen! So eine "Begründung" basiert auf jahrelanger Erfahrung und einer differenzierten Auseinandersetzung mit den Themen und ist nicht in einem Satz zu veranschaulichen oder niederzuschreiben.
Was dann "besser" wäre im speziellen Einsatz kann man nicht "separieren" und so leicht beantworten, wie das so gerne heri gemacht wird mit dem netten Spiel: "Ich baue mir ein Haus mit Internet" oder "Ich saniere mit Fachwerkforum"
Ich will jetzt nicht sagen, dass das Forum "Mist" ist - sondern sagen, dass das Sanieren ein so komplexes Thema ist und x Abhängigkeiten der Baustoffe, der Bauteile und deren technischen und nichttechnischen Einrichtungen herrschen, dass man das nicht in einem "kostenlosen" "Frage-Antwort" Spiel abhandeln kann.
Das ist zwar die Intension und der Wunsch der meisten Frager (Wie bekomme ich die beste Infos für UMSONST?) Aber das ist das selbe mit Junkfood und Billigläden, die nur verramschen!
Man kann ja Tips geben - aber doch nur soweit man Infos dazu bekommen kann - je besser die Infos - desto besser die Antwort!

Viele meinen - "der" oder "der" wollen die "Wahrheit" mit Löffeln gefressen haben!
Leider kann man die eben nicht mit Löffeln essen - sondern nur am eigenen Leib erfahren oder aus langer und intensiver Hinterfragung, Infragestellung von "landläufigen" und "gesetztesvorgegebenen" Tatsachen und Verordnungen und die Forschung nach wirklichen und real über Jahre funktionierenden baulichen Tatsachen.
Und da kommen halt immer die selben Sachen und Fehler zum Vorschein - und es macht manchmal keinen Spass mehr das zum 1000 mal zu erklären, weil 100000 Prospektchen, Glitzerbroschüren und werbegeile Marketingstrategen eben verkaufen wollen - und leider ist das meist eben: "Mist" der dann am Bau zu weitreichenden Schäden führt - aber die meisten glauben dann immer noch daran. Da ist dann der Handwerker schuld oder der Architekt …!
Aber das sagte ich ja schon alles!
Herrn Fisches "Stil" ist m.E. sein "Markenzeichnen" - er haut halt gern auf den Putz - ob nun aus "böser Absicht" oder wegen innerer "Verzweiflung" sollte noch hinterfragt werden.
Dann sind noch die "Hahnenkämpfe" die noch zur Dispositin stehen!
Falls es kritische Einwände zu fachlichen Themen geht - ob nun im "Ton" vergriffen oder nicht - bleibt ja doch eben meist die Gegenseite die Fakten schuldig und verweist auf DIN - Normen, Verkäuflichkeiten oder fühlt sich denunziert wenn deren produktmässige oder gesetzesmässige "Treu und Glabensphilosophien" ins Wanken geraten!

Ob ich nun in "Stilfragen" mit dem Herrn Fischer einig bin, sei dahingestellt - aber man sollte das ganze mal von einer anderen Seite her betrachten und mal wirklich bei den Fakten bleiben - denn das "dazulernen" ist doch ein stetiger Wandel der Persönlichkeit und vor allem eine Bereicherung!
Ob diese Wandlung angenehm ist oder nicht - wichtig ist doch dass man sich der "Wahrheit" nähert und ständig danach strebt!

… und das alles wegen einer Frage nach der Dämmung im Dach oder im Boden …??

Ich bitte um Verständnis, dass ich hiermit nicht auf die Frage geantwortet habe!

sonnige Grüsse aus Nürnberg

Florian Kurz



Hallo Herr Kurz,



kurz ein paar Zeilen, denn ich bin dieses Wochenende etwas eingespannt:

denn das "dazulernen" ist doch ein stetiger Wandel der
Persönlichkeit und vor allem eine Bereicherung!


Das könnte fast von mir sein. Die Antwort verfasse ich jetzt mal in einem Stil, der von Ihnen ja wird und als ausreichend empfunden wird:

Was wollen Sie von mir? Was rechtfertigt ihre vermeintliche Autoritätshörigkeit? Was genau schreibt er denn auf seiner Homepage? Würden Sie das, was Sie dort gelesen haben, auch vor Gericht als Begründung vorbringen. "Herr Richter, Herr Fischer hat auf seiner Homepage aber geschrieben, dass ...". Weder ist seine Homepage die Bibel, noch ist er der liebe Gott. Also ist auch er kritisch zu hinterfragen, oder? Und wenn er, was ich ja respektiere, eine andere, als die Lehrmeinung vertritt, dann muß er sich schon die Mühe machen, dies auch immer wieder selbst zu hinterfragen. Tut er dass?

denn das "dazulernen" ist doch ein stetiger Wandel der
Persönlichkeit


Da stimme ich ihnen voll zu, hat ja Maturana in seinem Buch umfassend beschrieben. Bitte dort nachlesen, wäre zuviel für dieses Forum. Dort ist auch beschrieben, warum sie anscheinend ein größeres persönliches Problem haben.

[...]und vor allem eine Bereicherung!

Diese Phänomene, die aus dieser strukturellen Koppelung dritter Ordnung entstehen, führen bei rationaler Betrachtung der evidenten Situation zu heuristisch erklärbaren, intentionalen Verhaltensweisen. Ob diese nur als Bereicherung verstanden werden, unterliegt also ganz anderen Faktoren.

Bin eigentlich noch nicht fertig, aber muß jetzt weg. Gruß.



@ trollo



klasse, hätte ich nicht von dir erwartet
würde ich nicht zusammenbringen



Wärmeschutz vs. Heizkostenersparnis



Bin in der absolut gleichen Situation. Walmdach Bj. 75 - keinerlei Isolation vorhanden. Dachlatten und Ziegel fertig.
Möchte den Speicher mit Hilfe einer Walmgaube ausbauen und überlege, ob ich zur Nutzung (1 Zimmer und 1 kleines Bad, das ganze Dach dämmen soll (über 300 qm!) oder den Rest (unbegehbar)über Bodendämmung abdecke.
Gleichzeitig bin ich aufgrund der Vielfalt der Tipps absolut überfragt, wie ich eine Dämmung so durchführe, dass ich nicht nur Heizkosten spare, sondern im Sommer auch unterm Dach leben kann.
Freeu mich auf Antworten





hallo herr zimmermann

stellen sie doch einfach mal ihre frage ins forum

siehe (linke navigationsleiste "neue frage stellen")

oder suchen sie mit hilfe der suche funktion (rechts oben "suche") unter dem stichwort dachdämmung

gruss aus münster



Richtig dämmen



Das ganze Dach müssen sie ja nicht unbedingt dämmen, wenn Sie nur einen kleinen Teil ausbauen wollen.
Den sommerlichen Wärmeschutz ereichen Sie durch Wärmedämmstoffe mit einer relativ hohen Dichte, wie z.B. Zellulose (ohne gesundheitsschädliche Beimengungen erhätlich), Stärke: 20 bis 24 cm. Auf luftdichte Ausführung ist zu achten.
Welches System der Wärmedämmung genau in Frage kommt, ist ohne genaue Kenntnis der vorhandenen Konstruktion und des Zustands der Dacheindeckung nicht zu beantworten.



Bodendämmung bei Kaltdach



Hallo,

ich hbae vor, mein Kaltdach auf dem Boden mittels 16 cm Styropor zu dämmen. Benötige ich eine Dampfsperre? Das Haus ist aus dem Jahr 1932, der Deckenaufbau besteht aus einer Gipsschicht mit Stroh, Balkenkonstruktion, und auf den Balken liegen Holzdielen.

Sorry, falls das schon mal beantwortet wurde, habe aber leider speziell für diesen Fall keine Antwort gefunden.

Viele Grüße

Jürgen Gabriel



Dachgeschoßausbau



Hallo Herr Bielefeldt,

durch Zufall bin ich über diese Forum gestolpert da ich vor einem ähnlichen Problem stehe. Ich beabsichtige mein DG auszubauen und diesen neuen Wohnraum auch zu nutzen. Das Haus ist von 1968 und das DG besteht ebenfalls "nur" aus Sparren und Teerpappe. Die Sparren sind 15 cm tief und auch bei mir "hängt" die Teerpappe ein wenig durch.

Da ich Laie auf diesem Gebiet bin (den DG Ausbau aber selber machen will) möchte ich mich ein wenig schlauer machen um folgenschwere Fehler zu vermeiden.

Können Sie mir sagen, zu welchem Entschluß Sie gekommen sind?

Gruß.

J.Reinke