Haus aus den 70igern

30.03.2005



Hallo,
ich plane den Kauf eines freistehenden Einfamilienhauses mit ca.160 qm Wohnfläche aus dem Jahr 1973.Es ist gepflegt, hat thermopenverglaste Kunstoffenster und noch die erste Heizung im Keller. Ich hätte gerne gewußt mit welche zusätzlichen Renovierungskosten ich zu rechnen habe. Die Heizung muss erneuert werden, das weiß ich schon. Wie sieht es aber mit Strom- und Wasserleitungen aus? Zum Teil wurde im Haus Fußbodenheizung verlegt. Wie ist es hier mit der Haltbarkeit ? Wie schaut es mit der Dämmung im Vergleich zu heutigen Häusern aus (es ist verklinkert und hat ein flaches Satteldach). Die Dachdämmung habe ich noch nicht gesehen. War es in den 70igern bereits üblich das Dach zu dämmen?

Vielen Dank für eure Hilfe

Holger



70



Die Leitungen kann ich leider aus der Ferne nicht sehen. Hier solltest Du dir einen Fachmann vor Ort kommen lassen.
Der kann Dir sagen, was im Argen liegt. Für die Ausführung: verschiedene Angebote einholen und vergleichen. Diese Arbeit kann Dir hier im Forum keiner abnehmen.
Gruß aus Dortmund
Harald Vidrik



Dämmung



von Gebäuden aus den 70-er Jahren ist im Vergleich zu heutigen Dämmungen gleich Null. Dämmungen bei ausgebauten Dachgeschossen zeigen häufig gravierende Mängel, da die Dampfbremsen sehr mangelhaft ausgeführt wurden.
Ich würde mir an ihrer Stelle zumindest eine Energie-Startberatung gönnen. Adressen von Ingenieuren die diese Beratung durchführen finden sie auf der Internetseite der Ingenierkammer NRW (www.ikbaunrw.de). Die Beratung kostet sie da sie gefördert wird etwa 50 €



altes Haus



Guten Morgen Herr Kaminski,

Energieberatung ist das Eine. Es geht oft aber um die tehnisch - ökonomische Bewertung der Gesamtsubstanz. Ich rate Ihnen deshalb, einen Architekten / Ingenieur mitzunehmen und sich eine Gebäudebeurteilung machen zu lassen. Bei den gesetzlich geregelten Stundensätzen kostet Sie das um die 500 Euro. Es lohnt sich.
Je nachdem wo Sie wohnen, werden Sie vielleicht auch hier im Forum schon fündig. Sonst: www.aknw.de

viel Erfolg !



Dietmar Beckmann



hat natürlich recht, für mehr Geld bekommt man auch mehr, wobei ich aber davon ausgehe, dass auch bei einer kurzberatung die tehnisch - ökonomische Bewertung angesprochen wird.
Entschuldigung Herr Beckmann, hab in der Eile tatsächlich nicht an die Architektenkammer gedacht.
Also Herr Kaminski Adressen unter (www.aknw.de + www.ikbaunrw.de)