Kellerdeckenaufbau; Lehm+Holz oder mehr Dämmung?

16.08.2008



Es handelt sich um einen Keller ca. 9qm in einem 125 Jahre altem Landhaus, Naturstein, inzwischen Estrich , konstante Temperatur bei 10 C, durch Klappe aus Erdgeschoss begehbar Höhe ca. 1,85 m, Balkendecke 45 cm über Erdgeschossboden, Fensterluke, Balken liegen frei im Ziegelmauerwerk über den Natursteinen

Jetziger Deckenaufbau:
Balken ca. 90 cm Abstand , Bretter auf Nut im Balken verlegt mit einer ca. 4 cm dicken Lehmschicht oben drauf.
darauf würde ich gerne Holzfußboden (Dielen) verlegen, Zwischenraum mit Perlite auffüllen;soll dann als Treppenaufgang genutzt werden.

Frage: Benötige ich aus Gründen der Dämmung oder Feuchtigkeit (Temperaturunterschied)soetwas wie eine zusätzliche Dampfsperre oder anderes Dämmmaterial??
Ist es sinnvoll hier mehr zu dämmen oder wird dann die natürliche Kellerfeuchtigkeit zu einem Problem für die Holzbalken??

Für Ratschläge vielen Dank im Voraus!
Ulli Bartels



Ohne mich jetzt



in das Problem hineinzudenken halte ich aus Dämm- und Feuchtigkeitssicht die Klappe für das größte Problem. Wenn die Sache schon 125 Jahre funktioniert hat, dann lasse es doch so wie es früher war.

Gruß Marko



Bei Einsatz



von Dämmaterial sollte auf der Warmseite mindestens eine Dampfbremse installiert werden, zum Beispiel OSB-Platten unter den Dielen. Und natürlich muss dann auch die Zugangsklappe dämmtechnisch angepasst werden.
MfG
dasMaurer