Sparrendämmung

30.06.2012 monteur



Nachdem ich um die Sparren auch noch die falsche(dichte) Folie nach außen getackert hatte,und alles fertig gedämmt hatte, habe ich mich entschloßen alles wieder stück für stück rauszureißen und die Außenfolie ganz wegzulassen, da das Dach wohl auch in 5 Jahren gemacht werden soll (Frankfurter Beton). Meine 200er Glaswolle passt durch Aufdopplung so,das zu den Dachlatten meist 1cm platz ist, manchmal liegt sie auch an. In Firstnähe will ich dann Lüftungspfannen einsetzen und hoffe das dann über der Glaswolle genug Zug ist. Meine Frage, reicht die Hinterlüftung (höchstens 5 Jahre) oder sollte ich doch lieber in den sauren Apfel beißen und die Aufdoppelung verändern für mehr Luftzug, was aber wiederum am Giebel knapp wird wegen der Fenster. ...hätt ich doch dies Forum früher entdeckt. ...
Ich freue mich auf Meinungen,
mit Grüßen aus dem hohen Norden, Heiko



Optimal...



... ist die Situation nicht.

Wenn die jetzige Dachdeckung eher dicht ist (vermörtelt, Flachpfannen), hat das sowohl Vor- als auch Nachteile für das Provisorium.

Vorteil ist, dass die Schlagregenbeanspruchung eher gering ist, Nachteil ist, dass die Entlüftung tatsächlich größtenteil nur über die Dachschräge außen nach oben erfolgt.

Wenn die jetzige Dachdeckung eher luftig ist (Hohlziegel bspw.), hat das sowohl Vor- als auch Nachteile.

Vorteil ist, dass die Entlüftung auch über die Spalten erfolgt, Nachteil ist, dass die Beanspruchung von außen höher ist.

Ich würde, bei aller Vorsicht und ohne Kenntnis der genauen Situation, dazu neigen, den Zustand für einen gewissen Zeitraum als tolerierbar einzuschätzen.

Es sollte Dir aber klar sein, dass unter Umständen eine einzige fiese, unglückliche, genau auf Dein Pech zielende Winterregensturm-Wetterlage sehr große Probleme nach sich ziehen kann, was Dämmung, Holzschutz, Schimmel usf. betrifft...

Gutes Gelingen & LG,
Sebastian Hausleithner