Dachdämmung

31.01.2006


Hallo zusammen,
wir haben vor drei Jahren ein Fachwerkhaus gekauft und möchten nach aufwändiger Sanierung nun auch den Dachboden ausbauen. Statik ist kein Problem. Ich habe auf die Balken, Abstand durchschnittliche eine Ausgleichslattung mit 4x6 Latten aufgebracht. Boden fällt an der tiefsten Stelle um ca. 8-10cm. durch ausreichende Deckenhöhe aber kein Problem.
Meine Frage ist nun, wie und welche Dämmung kann ich zwischen der Lattung aufbringen? Im moment ist von unten in den genutzten Räumen eine geputzte Spallierlattendecke dann Lattung und darauf Lehm.
Meine Idee war bisher Mineralwolle ca. 6cm dann auf der Ausgleichslattung Verlegeplatten 22mm oder OSB 18mm. Laut Schreiner ausreichend, bei Lattenabstand von 40cm.
Ferner würde ich noch gerne wissen, welche Art der Dämmung ich in den Traufenkasten einbringen kann und wie ich den Übergang von Fußboden an Dachschräge gestalten kann. Dach soll mit 180er Dämmung gedämmt werden. Dach ist neu und Diffusionsoffene Deltavent ist auch drauf.

Vielen Dank schon jetzt für den ein oder anderen Tipp.





Hallo
für die beschriebenen Anwendungen halte ich Zellulose dämmung als Schütt- oder als Einblasware als beste Wahl.
Zellulose besitzt ein hohes Feuchtigkeitsaufnahmevermögen.
Darauf sollte Sie Holzdielen verlegen.
Grüße
Jochen Engelhardt



Wenn ich es richtig



verstanden habe, dann wird der Dachraum nicht genutzt, das heißt er bleibt kalt (?). Dann sind 6 cm Dämmung in der Decke viel zu wenig, und die Dämmung in der Dachschräge vielleicht überflüssig. Bei der vorgeschlagenen Dämmstoffstärke, wird der Speicher ungenutzt mitgeheizt, muss aber gut gelüftet werden.
Bzgl. des Dämmaterials und Holz-statt-Spanplatte schließe ich mich meinem Vorredner an.



Dachausbau



Entschuldigung,

zum Dachausbau ist zu sagen, dass der entstehende Raum so vorbereitet werden soll, dass zwar nicht jetzt sofort, aber ein späterer Ausbau auf jeden Fall möglich ist.



Materialien



Holzdielen sind o.k., 20 mm aber etwas mickrig. Es sollten 25 mm sein, damit man ein gutes Gefühl hat (federt sonst, besonders wenn der Mensch besser ernährt ist). Es spricht aber nichts gegen OSB 25 mm, wenn Sie die Verlegerichtung beachten. Spanplatten wären nicht so geeignet, wegen anisotroper Struktur. Gegen MIWO im speziellen Anwendungsfall habe ich gar nichts. Brandschutzbestimmungen werden in Ihrem fall wahrscheinlich nicht greifen, sonst bräuchten Sie eine irgendwie klassifizierte Decke nach DIN 4102.

Gutes Gelingen