Treppenaufgang zum ungedämmten Dachboden - wie dämmen?

09.08.2005


Hallo,

nun haben wir schon sehr viel über Wärmedämmung in diesem Forum gelesen und müss eingestehen, dass wir bezüglich der zu bevorzugenden Lösungen eher verwirrter geworden sind.

Vor der Renovierung unseres Hauses (Bj. 1933) war der Treppenaufgang in das DG mit einer Holzvertäfelung im OG umbaut, das Dach war mit unverschalter Mineralwolle gedämmt. Die Mineralwolle haben wir entfernt, die Ziegel sind nun sichtbar; der Dachboden ist nur Abstellfläche. Die Holzvertäfelung um den Trepppenaufgang haben wir ebenfalls ausgebaut, um dem Flur im OG mehr Offenheit zu geben.

Nun unsere Fragen:

1. Wie können wir am besten den Treppenaufgang im DG umbauen und dämmen, damit uns die Wärme aus dem Haus nicht ins Freie entschwindet. Der Bühnenraum soll zum Treppenaustritt im DG natürlich mit einer Tür getrennt bzw. verbunden werden.

Wir haben bisher an eine Holzwandkonstruktion, vom Treppenhaus mit Rigips/Kalkputz verkleidet, vom Dachboden aus mit Nut-/Federbrettern, dazwischen Hanfwolle, gedacht.

Und:

2. Wäre es sinnvoll/notwendig, das Dach von innen zu verkleiden, um Wind und Staub aus dem Dachraum fernzuhalten, wenn ja, wie/womit?

3. Wäre es sinnvoll/notwendig, obendrein die Geschossdecke zwischen OG und DG neu zu dämmen, bisher Balkenkonstruktion mit Brettern, Strohmatte und Schlackenfüllung. Und wie?

Wir würden uns sehr freuen, wenn Ihr dazu, insbesondere zur ersten Frage, die uns vordringlich erscheint, Ideen hättet - herzlichen Dank!

Hartmut



Dämmen



Zu 1: Das hört sich schon gut an. Bitte auf die Luftdichtigkeit der Konstruktion achten.
Zu 2. Eine Verkleidung halte ich nicht für notwendig. Was wollen Sie denn lagern?
Zu 3: Das ist auf jeden Fall sinnvoll. Warme Luft steigt nach oben und die Wärme entweicht gerade über diese Flächen sehr stark. Gibt es einen Hohlraum? Und wenn ja, wie groß ist der? Evtl. kann dann ohne Hochreissen der Bretter Zellulose eingeblasen werden. Wenn nicht muss der Gehbelag runtergenommen werden und dann die Balken aufgedoppelt und gedämmt werden (z.B. Flachs, Hanf etc.)



am besten mit Hanf-Dämmwolle dämmen


am besten mit Hanf-Dämmwolle dämmen

Solche Bereiche mit vielen Ecken und Nischen sind am besten mit der Hanf-Dämmwolle HFW1A zu dämmen. Man kann ohne Verschnitt mit sehr wenige Arbeit überall die Dämmung hineinbringen und die Hanf -Dämmwolle ist so zielmlich der einzige Dämmstoff, bei dem keine Diffusionsprobleme zu befürchten sind.



Danke!



Hallo,

für die Hinweise und die Ermutigung herzlichen Dank. Den Bühnenboden haben wir erstmal vertagt, wird in jedem Fall, ob mit Zellulose oder Hanf/Flachs viel Aufwand - die Verkleidung werden wir mit Hanf dämmen. Ich habe, die Empfehlung zum Anlass nehmend, einen vorgebauten Fensterrahmen mit Hanf umkleidet und dabei festgestellt, wie schön das Material ist im Vergleich zu der Mineralwolle, die wir aus dem Dach entfernt haben, ist.

Hartmut




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