dachte, hoffe, Wochenendhäuschen

31.01.2014 Jannik



Hallo zusammen ,
ich hoffe hier auf ein ehr ungewöhnliches Bauvorhaben die ein oder andere Antwort zu bekommen. Ich lebe in einen Stadtteil von Berlin, sicher kann sich mancher vorstellen was für Trubel das bedeutet. So schon das Großstadtleben auch ist sehnt man sich doch mit den Jahren immer mehr nach einen Ruhepunkt. Um so erfreulicher, das wir vor kurzen einen kleinen Garten am Rande überlassen bekommen haben, es ist immer ganz schön an den Wochenden raus zu fahren. Nun zu meiner Idee, ich plane dort ein Wochenendhäuschen zu errichten. Nichts typisches, ich dachte dabei an ein kleines Stelzenhaus, das teilweise in den Bäumen integriert ist. Ich bin gerade dabei mir einen Plan zu machen, damit ich im Sommer loslegen kann. Und schon stehe ich vor den ersten Rätseln. Nun das Haus soll wie gesagt nur teilweise an den Wochenenden als Rückzugsort dienen also nix großartiges, bei der Größe dachte ich so an ca. 20 m³ die als Schlaf und Wohnraum genutzt werden sollen. Nun konkrete Fragen gibt es im Moment eigentlich gar nicht ich hoffe mehr auf eure Anregungen und Ideen die mir bei der Planung helfen könnten. Wer von euch hat schon Erfahrung mit derartigen Projekten? Würde mich auf Vorschläge freuen
Schönen Abend wünscht Jannik



Baumhaushotel



Hallo Jannick,
suche mal im Netz unter Kulturinsel Einsiedel, ein Baumhaushotel mit vielen verschiedenen Haustypen in erreichbarer Nähe von Berlin..um Anregungen zu holen.
Davor aber sind einige Fragen zu klären.
Ich vermute mal , du meinst 20 qm, 20 m³ wären dann nur etwa 3x3x2 Meter....etwas klein.
Du sagst es sei ein Garten.
Da ist die Frage: Teil einer Kleingartenanlage - mit entsprechenden Nutzungsordnungen ? oder Gartenland im Außenbereich - da darf dann eigentlich gar nichts stehen außer einer Gerätehütte, oder Bauland, dass zur Zeit als Garten genutzt wird - dann ist mehr erlaubt.
Sind die Bäume zudem noch geschützt, ist es noch schwieriger das der betreffenden Behörde klar zu machen....
Es ist leider so, dass man auch in der von dir angeachten Größe nicht alles bauen darf, was man will....
Also, erst mal abklären, was dort eigentlich so geht, und was nicht....
anna



Hallo



Hallo, die Idee ist nicht schlecht aber ! Gehört der Garten zu einem Gartenverein B.z. Ist es ein Schrebergarten? Achtung wenn ja, es gibt ganz genaue Regeln was man Bauen darf also. Um Ärger zu fermeiden den Vorstand fragen. Ist es ein freier Garten dann nichts wie ans Bauen. Grüße von einem Gartenvorstand Faffet1



Ziemlich umständlich und aufwändig..



für ein "Ab und Zu" an Wochenenden. Hab Ihr dort so aggressive Wildschweine (oder gar Krokodile)?

Bleib für die Basics besser auf dem Boden, und gönne Dir, wenn die Laube steht, einen separaten Hochsitz als Kür. Die wesentlichsten "Anregungen" findet Du tatsächlich in der Landesbauordnung.

Grüße

Thomas



Bei Baumh?usern



gehen mir immer folgende Gedanken durch den Kopf: Gab es schon Baumh?user vor den Tarzanfilmen? Woher kommt das Bed?rfnis hoch in den B?umen zu schlafen?
Wie geht es den B?umen damit? Kann es nicht sein, dass es sie stresst?
Und zum Praktischen: Irgendwie m?ssen ja die Baumaterialien am Baum festgemacht werden. Jeden Nagel und jede Schraube tut dem Baum nicht gut. Ich k?nnte mir vorstellen, dass Befestigungen mit dehnbaren Seilen die vertr?glichste Befestigungsart ist. Oder: Ber?hrungslos ein Stelzenhaus unter/ in den Baum bauen.
Ralph Schneidewind





Morgen Jannik,

die Idee mit dem Stelzenhaus finde ich interessant. Ich selbst plane seit Jahren an einen ähnlichen Projekt. Bin leider bisher noch nicht dazu gekommen es zu realisieren.Allerdings denke ich dabei an ein Objekt der etwas größeren Dimension, eine Kombination aus Baum-Stelzenhaus. Und bin die letzten Wochen auch schon wieder fleißig am tüfteln, Anregungen hole ich mir vor allem aus Büchern wie z. B Peter Nelson hat da ein paar hervorragende Exemplare. Oder auch durch Kontakte hier im Forum, kommen immer wieder spannende Ideen. Auch war ich letztes Jahr in einem dieser Baumhaus Hotels, Architektur mäßig zwar wenig ansprechend, dennoch findet man doch auch die ein oder andere Lösung. Hab mir gerade mal den vorgeschlagenen Link von Anne angeschaut, das hört sich doch mal interessant an, "romantische Winternächte im Baumhaus" das wäre doch mal was um sich Anregungen zu holen, und liegt noch dazu ganz in Deiner Nähe. Um weitere Antworten zu erhalten solltest Du viell. noch etwas konkreter werden, wo liegt das Grundstück, wie wird es genutzt, denn wie hier schon angesprochen ist es oft nicht so einfach mit den Gesetzen. So wie ich Dich verstanden habe, möchtest Du das Häuschen als Rückzugsort vom Stadtleben nutzen, 20 m² erscheinen zwar nicht so viel, aber wie groß ist den z.B ein Campingwagen? kommt eben immer darauf an was man vorhat. Viell. kannst Du hierzu noch ein paar Infos geben.
Gruß Frank





Hallo zusammen ,
also wie schon gesagt, das ganze soll weniger ein Baumhaus als ein "Haus" zwischen den Bäumen werden. Also ein Stelzenhaus. Hierzu wären die Bäume auch zu instabil, ich dachte mir das ganze zwischen den Bäumen zu integrieren.
Der Garten ist ein Privatgrundstück und gehört zu einem Wohnhaus das von einer älteren Dame bewohnt, wir helfen ihr bei der Gartenarbeit und haben in dem Zusammenhang auch schon des Öfteren draußen gezeltet, was immer ein schöner Ausgleich zum Stadtleben ist. Dabei kam mir auch die Idee ein kleines Stelzenhäuschen zu errichten, die Größe mit 20m²
wäre also ausreichend, da es nur als Schlafraum und zum rumhängen genutzt werden soll. Im freien würde dann gegrillt
und die sanitären Anlagen könnten wir im Haus nutzen.
@Anna, Danke für den Link werde ich auf alle Fälle in Erwägung ziehen, wäre mal ein interessanter Wochenendausflug . Wie schon gesagt ich hoffe auf ein paar Anregungen und Ideen und würde mich au eure Kommentare freuen.
Schönen Tag Jannik



@Ralph



Baumhäuser gab s schon vor den Tarzanfilmen,so n paar Tausend Jahre vorher,wenn auch nicht in den Deutschland.

Da hier keine Gefahr von Fressfeinden ausgeht,nehm ich mal an die Leute wollen etwas ausgefallenes haben,ich kletter gern in Bäumen andere schlafen dort gerne:-)

Es gibt durchaus Baum und Kambiumschonende Anschlagsmittel mit denen man so ein Haus im Baum aufhängen kann,diese sind verstellbar so das ,das Haus mitwachsen kann.

Grüße Martin



Stelzenhaus



Jeder Entwurf eines Gebäudes beginnt mit der Prüfung des Baufeldes, also Lage, Bewuchs, Geländeform, Besonnung, Himmelsrichtung, Zuwegung, Blickachsen... und damit das sie wissen was Sie mit dem Haus machen wollen.
Besorgen Sie sich oder zeichnen Sie einen Lageplan (M 1: 250, nicht kleiner)
Legen Sie die ungefähre Position des Hauses, die Lage von Fenster, Veranda und Tür mit Treppe fest.
Dann können Sie ans entwerfen gehen.
Nehmen Sie mm- oder kleinkariertes Papier.
Messen und zeichnen Sie die Position der Bäume für den ungefähren Standort ein(Maßstab 1 : 25, 4 cm = 1 m)
Ziehen Sie mehrere Kopien von der Zeichnung.
Jetzt können Sie mit Bleistift anfangen, den Grundriss zu entwerfen.
Zuerst die Innenmasse, dann die Wandstärken, Fenster, Tür, ev. Veranda... hinzufügen. Suchen Sie sich eine Profilstärke für die Stützen aus, z.B. 10/10.
Darauf aufbauend käme dann die konstruktive Lösung der Details wie Stützenraster, Aussteifungen, Fußbodenaufbau und -befestigung an den tragenden Stützen, Dachform und Dachneigung, Treppe,... mit Schnitten und Ansichtszeichnungen.
Dann die Materialwahl für die Verkleidung der Wände und des Daches.
Dann die Konstruktion der Gründung usw.
So arbeiten Sie sich langsam vom grundsätzlichen Entwurf in die Details ein und lösen sie.
Kopieren Sie nicht andere, machen Sie was eigenes.
Wenn Sie nicht weiterkommen fragen Sie einen der davon Ahnung hat.
Wenn Sie fertig sind zeigen Sie den Entwurf einem Zimmerer oder Bauing.
So konstruieren und bauen Sie das Haus zuerst in Ihrem Kopf und auf Papier. Papier kann man ändern, ein paar Striche sind schnell wegradiert und anderswo gezogen wenn man sich geirrt hat. Das geht beim Bauen nicht mehr so einfach.





Vielen Dank, für die bisherigen Antworten. Ich habe mir im Kopf schon so einige Details zusammen gesponnen.Gebaut werden soll das ganze in Fachwerkbauweise. Die gesamte Konstruktion möchte ich aus kesseldruckimprägnierten 90x90mm Vierkanthölzern, und den Boden aus Terrassendielen bauen. Die Wände würde ich dann mit Holzpaneelen verkleiden. Beim Dach dachte ich an ein Pultdach das ich mit Schindeln eindecken würde. Die Plattform sollte eine Größe von ca. 3,2x4,5Metern haben,(inkl. kleinen Balkon)die von vier Eckpfeilern und einer Mittelstrebe gestützt werden soll, den Balkon würde ich dann separat abstützen. Hierzu würde ich H-Anker in den Boden betonieren. Das Häuschen soll ca. 2,0 Meter über den Boden stehen, und in die umliegenden Bäume eingebettet sein.Die Sache ist noch nicht ganz ausgereift deshalb hoffe ich auf Eure Anregungen, evtl. hat ja auch der ein oder andere bis hierher schon Einwände?
Schönen Samstag Jannik



Zwischen den Bäumen …



Gestern zufällig gefunden:

https://sites.google.com/site/poehnlein/baumhaus

Herzliche Grüße aus der Pfalz





Hallo Jannik,
ich finde Deine Idee nach wie vor sehr Interessant, bin ich doch selbst absoluter Baumhausfan ;-). Ja was so ein paar Meter über der Erde doch ausmachen können ;-). Für mich war und ist es immer wieder der Grundgedanke, ab von den ganzen Nonsens, autark Leben. Du scheinst einen Rückzugsort aus dem Stadtleben zu suchen, und das ist doch eine wunderbare Idee, wer von uns wünscht sich das nicht ab und an mal, einen Ort zum zurück ziehen, zum träumen?...und dazu ist das doch das Leben in der Natur bestens geeignet, hierzu muss man auch kein Tarzan sein.
Die Größe die Du planst ist ja doch schon beachtlich, als Schlaflager, ich selbst mag diese runden oder achteckigen Häuser ganz gerne und plane in die Richtung. Ich würde Dir auch raten Deine Vorstellungen mal zu Papier zu bringen, hier kommen einen doch auch immer wieder neue Ideen alleine beim Zeichnen. Die Sache mit den Holzpaneelen würde ich mir an Deiner Stelle nochmal überlegen, wie wäre es z.B mit einer Deckelschalung?... möchtest Du das Stelzenhaus nur im den warmen Sommernächten nutzen? wenn nicht wäre viell. auch eine Dämmung anzudenken. Was ich allerdings Bedenklich finde sind Kanthölzer von 9x9cm, bei der Größe würde ich dann schon stärkere Hölzer mind. 12er nehmen.
Wünsche weiterhin viel Spaß bei der Planung, Gruß Frank



Beizeiten



sollten auch die baurechtlichen Fragen geklärt werden, bevor Sie allzuviel Energie nur in Ihre Entwufrsüberlegungen stecken.

Wenn es eine KLeingartenanlage ist, gelten dort ziemlich spezielle und meistens sehr strikte Regelungen, die die Gestaltung und die Größe des Gartenhaus auf der Parzelle betreffen. Vom eventuellen Baumschutz mal ganz abgesehen.

Wenn es ein Privatgarten ist, sollten Sie überlegen, wo genau Ihr Haus stehen soll, ob es sich z.B. grenznah in den Abstandsflächen einer Grundstücksgrenze befindet etc. und damit eventuell nicht zulässig ist. Darüber hinaus ist das Stelzenhaus bauantragspflichtig mit einem Volumen über 30m3. Oder gelten für Berlin andere Vorgaben?

Bei der Größe sollte dann auch ein Statiker eine Bemessung der Holzquerschnitte, der Fundamentierung und der Aussteifungen vornehmen. Das ist kein Kinderbaumhäuschen mehr. 9x9 Kanthölzer sind da schon etwas dünn, es werden eher 12x12 oder 14x14 werden.

Alles in allem sollten Sie dann auch ein paar 1000 Euro investieren wollen.



Baumhaus



Hallo,

das hört sich nach einer interessanten Entwurfsaufgabe an.
Sollte sich das baurechtlich lösen lassen, würde ich es in Leichtbauweise versuchen, aber nicht mit dicken Kanthölzern.
Möglich wären auch rippenverstärkte Schalen. Dann wären sogar freie Formen möglich. Bei Baumhäusern sollte das Gewicht reduziert werden.

Grüße



Also noch einer,



der seinen Traum vom eigenen Baumhaus erfüllen will. Das finde ich sehr lobenswert. Frank und ich diskutieren ja nun auch schon seit einiger Zeit über das Thema. Es läßt uns einfach nicht los.

Zunächst mal will ich die 30 cbm hernehmen. Das wären bei einer Deckenhöhe von durchschnittlich 2,5 m eine beachtliche Grundfläche von 12 qm...z.B. 3 x 4 Meter. Ich denke, so groß willst Du das Ganze gar nicht bauen, oder ? Also die Voraussetzung wäre schonmal erfüllt.

Die Idee eines Pultdaches ist insofern vernünftig, weil Du bei einer Sparrenweite von bis zu 4 Metern mit relativ sinnvollen Querschnitten frei überspannen kannst, d.h. die Dachablastung könnte über die Außenwände erfolgen, falls Du sie entsprechend stark dimensionierst. Mit 9/9 er Querschnitten wird das allerdings nichts. Ich würde hier tatsächlich auf 14/14 gehen. Auf die Gesamtkosten des Baumhauses hat der Querschnitt der tragenden Säulen einen relativ geringen Einfluß. Außerdem sehen 9er Säulen erbärmlich aus, wenn darauf dann eine Plattform zu stehen kommt...das kann ich Dir aus eigener Erfahrung jetzt schon sagen.
Mein erstes (und bisher einziges) Stelzenhaus war ursprünglich als Aussichtsplattform für den Sohnemann gedacht, später wurde dann auf die Plattform ein 2,0 x 2,0 Meter großer Holzkorpus mit einem flach geneigten Walmdach und Pappschindeln aufgebracht. Sogar ein Fenster war eingebaut...mit Jalousie :-)
Der Eingang war über eine kleine, selbstgebaute Holztreppe zugänglich.

Im Laufe der Jahre haben die Säulen dann nachgegeben (kein Wunder, sie waren ursprünglich ja lediglich für eine Plattform gedacht und nur knapp einen dreiviertel Meter im Boden eingeschlagen.

Ich habe dann eine Hauruckaktion gestartet, das Haus mit Spanngurten an einem Bulldog gesichert und die Säulen wie bei einer Baumfällung nach und nach entfernt, um das Haus mehr oder minder kontrolliert auf den Boden der Tatsachen zurückzuholen. Danach wurde das Haus mit dem Bulldog einen steilen Hang hinaufgezerrt (wir mußten immer wieder mit Spanngurten an neuen Festpunkten sichern, damit mir das Häuschen keine Purzelbäume schlägt.
Nun steht das Teil im Garten und gibt ne ordentliche Gerätehütte ab. Die Dacheindeckung hab ich dann etwas modifiziert, ne zweite Schalung mit Hinterlüftung aufgebracht und mit Prefa-Dachschindeln eingedeckt. Als Außenverschalung kam die von Frank schon vorgeschlagene Deckelschalung zum Tragen.

Nun hätte man die Hütte bei ordentlicher Fundamentierung und sinnvoll gewählten Stützenquerschnitten durchaus dauerhaft als Stelzenhaus nutzen können. Es funktioniert v.a. bei kompakten Abmaßen recht gut.

Fazit aus meiner Erfahrung:

Bitte nicht an der falschen Stelle sparen. Fundamente und Stützenquerschnitte sind neben Queraussteifung die wichtigsten Elemente Deines Projektes. Als Queraussteifung haben bei mir OSB-Platten an der Innenseite der Außenwände und Kopfbänder bei den Säulen gedient. Das hat ganz ordentlich funktioniert.

Eine Dacheindeckung mit Bitumenschindeln sehe ich insofern etwas kritischer, weil durch herabfallende Äste hier durchaus Schäden bei der Dacheindeckung entstehen können. Wenn das Dach gut erreichbar ist (z.B. über die Bäume selbst), kann man da aber selbst auch ganz gut Reparaturen vornehmen. Ich fand die Lösung mit Aluschindeln perfekt, weil dauerhaft...allerdings ist das auch nicht ganz billig.

Ein ganz wichtiger Punkt sind die Fundamente und die Art und Weise, wie Du die Säulen darauf befestigst. Nimmst Du variable Pfostenträger, mußt Du das statisch als Gelenk rechnen...und die haben tatsächlich Spiel, was sich natürlich auf die Stabilität Deines Hauses auswirkt.

Eingießen ist aber auch keine Lösung zwecks konstruktivem Holzschutz. Denkbar wären hier z.B. vier eingegossene U-Träger, die etwa 1,5 Meter aus dem Boden ragen und an denen Du dann Deine Posten befestigen kannst...am Besten mit etwas Abstand zum Fundament, damit Dir die Säulen nachher nicht im Wasser stehen. Wir haben auch schon U-Träger und Pfostenträger kombiniert, dann hat man Stabilität und konstruktiven Holzschutz in einem.

Und noch ein Denkanstoß:

Ich würde mir die Wände tatsächlich als Holzständerwände konstruieren, innen OSB, dann ne Kerndämmung und außen eine Deckelschalung.

So, ich denke, das reicht erstmal :-)

Gruß Andreas





Erstmal vielen Dank für Eure Beiträge, vor allem für den ausführlichen Post von Andreas. Oh ich sehe schon, die Sache ist nicht so einfach wie anfangs von mir gedacht. Um alles richtig zu machen muss man wohl ein paar mehr Stelzenhauser Bauen. Also um nochmal genau zu werden, die 30 m³ würde ich nicht erreichen, die Sache mit der Genehmigung kann ich also abhaken, auch würde das Häuschen nicht an der Grundstücksgrenze stehen. Die Gesamtfläche würde 4,5 x 3,2 Meter betragen die Höhe kapp über 2 Meter. Wobei ich hier schon den Balkon mit ca. 1,2x 3,2 eingerechnet habe. Die Sache mit der Dämmung habe ich mir auch schon überlegt, bin mir aber nicht sicher ob es wirklich nötig ist, da das Häuschen ja nur an den Wochenenden im Sommer genutzt werden würde.
Ich freue mich auf weitere Beiträge, und hab mir doch tatsächlich mal Papier und Stift zur Hand genommen um ein paar Ideen zu sammeln.
Schönen Sonntag Jannik





Jannik, Deine Maßangaben hier sind wirklich etwas verwirrend ;-) Aber ich denke ich habs jetzt verstanden, demnach hättest Du eine Fläche von ca. 23 m³. Somit wäre hier schon mal alles im grünen Bereich. Eine Grundfläche von ca. 10 m² ist aber dennoch nicht zu unterschätzen und doch ganz schön beachtlich.Hier würde ich an der Stärke des Trägermaterials auf keinen Fall sparen. Ansonsten kann ich Andreas in seiner Ausführung nur zustimmen. An den ich an dieser Stelle mal einen herzlichen Gruß richte@Andreas Du hast Recht die Sache lässt uns einfach nicht los;-) ich warte auf den Tag an den wir zusammen auf dem Baumhaus sitzen und die Nacht durch auf der Gitarre Klampfen ;-)

Die Sache mit der Dämmung würde ich nicht außer acht lassen, denn auch im Sommer können die Nächte frisch werden, hierzu würde ich z.B Hanf oder Holzfaser nehmen einfach weil es umweltfreundlicher ist und damit ehr den Gedanken des Baumhauses entspricht, ist natürlich auch teurer als Glaswolle, mit der Kerndämmung wäre das ganze optimal gelöst. Aber wie gesagt es kommt immer auf die Nutzung an und wie Du das Häuschen nutzen möchtest, soll es tatsächlich nur in den lauen Sommernächten dienen ist eine Dämmung natürlich nicht erforderlich. Weiterhin viel Spaß bei der Planung Frank



Mit dem Anfang



anfangen, wäre klug. Sie müssen erst einmal mit der zuständigen Behörde die baurechtliche Genehmigungsfähigkeit Ihres Vorhabens abklären. Da wird wahrscheinlich einiges in der Grauzone liegen und Ermessenspielraum des Sachbearbeiters sein.

Die 30m3 umbauten Raumes -die Vorgabe gilt nur für NRW- werden normalerweise ab Geländeoberkante gemessen - es ist nicht nur die Hütte, die oben auf den Stützen steht. Es gibt den "offenen umbauten Raum" und den "geschlossenen umbauten Raum", der bei der Berechnung eine Rolle spielen kann.

Bei 4,5m x 3,2m = 14,4m2 brutto-Grundfläche = Aussenmaße des Gebäudes,
2m lichter durchgangshöhe unten, min. 20cm Bodenaufbau, 2m lichter Raumhöhe oben, min. 20cm Dachaufbau als Flachdach = 63m3. Wenn Sie ein Satteldach aufsetzen, entsprechend mehr.

Gehen Sie mit Ihren Skizzen, einemAuszug aus dem Liegenschaftskataster mit nachgewiesenen Grundstücksgrenzen und allen sonstigen relevanten Unterlagen zum Bürgerservice des Bauamtes und lassen Sie sich beraten



Auch mit in der Planung



berücksichtigen ,im Wurzelbereich der Bäume lassen sich nicht so einfach Betonfundamente realisieren.

So einfach ein paar Wurzeln durch hacken kann dazu führen ,den Baum dauerhaft zuschädigen!
Ich denke schon das bei Deinen angedachten Dimensionen ,da mehr her muss wie für ne Wäschespinne.

Grüße Martin





Und was bitte treibt einen Erwachsenen Menschen dazu, in den Bäumen schlafen zu wollen? Wieso bauen Sie nicht einfach ein kleines Gartenhaus, so müssten Sie auch die Bäume nicht für Ihren Rückzug in die Natur missbrauchen. Haben Sie sich schon mal Gedanken darüber gemacht, was Sie diesen Lebewesen damit für Schaden zufügen können? Aber natürlich kann man auch sowas genehmigt bekommen.
Grüße vom Boden Bernd



Baummissbrauch



Das Wort würd ich jetzt mal gerne auseinander basteln ,wo fängt der an ,beim Strassenbaum eingezwängt in eine viel zu kleine Baumscheibe,bei den hundertausenden Ha. deutscher Holzäcker,beim Bonsai,beim Kulturell vergewaltigtem intensiv Obstanbau,beim abholzen natürlich gewachsener Urwälder in Südamerika/Asien......

Wo fängt Missbrauch bei dir an,wie ermöglichst du dir ein völlig Holzfreies leben?
Was ist für dich ordnungsgemäßer Baumgebrauch?

Durchaus kann ein Baum durch ein Baumhaus Schaden nehmen ,in meiner zwanzigjährigen beruflichen Praxis bin mit solchen Schäden noch nicht konfrontiert worden !

Dennoch gibt es sie wenn Schrauben,Nägel und Gewindestangen ins lebende Holz getrieben werden,wenn mit Schlingen und Drahtseilen Stämme und Äste abgewürgt werden.

Es geht aber auch völlig Baum freundliche Bauweisen!

Was treibt Menschen dazu an in einem Baum zu schlafen?
Spass am Leben vielleicht!

Grüße Martin



Jetzt wird's...



langsam zum Mißbrauch Mitlesender.





Ich dachte nicht hier auf so viele Gegner zu stoßen, was genau Herr Bernd verstehen Sie nun unter Missbrauch? Das ich ein kleines Holzhäuschen auf Stelzen zwischen ein paar Bäumen stellen möchte? Wieso nicht auf dem Boden? Ja vielleicht der Sinn fürs Ursprüngliche, oder wie es Martin treffend sagt, die Lust am Leben. Könnte man wieder drüber nachdenken wo wäre die Welt würden wir alle etwas ursprünglicher Leben. Aber ich denke dazu ist dieses Forum nicht da.
Ja zurück, ich bin nun tatsächlich etwas verunsichert, was die Sache mit der Genehmigung angeht, und werde mich da in den nächsten Wochen mal schlau machen.
Gruß Jannik



Och komm,



du hast auch ne Menge Zuspruch bekommen :-)

Früher gab es in Parkanlagen Schilder die das Betreten des Rasens verboten haben,ich stell mir grade Schilder vor ,wo drauf steht das der Missbrauch von Bäumen nicht gestattet ist...

Besonders erheitert mich ,das dieser Beitrag in einem Forum gepostet wird ,dessen Hauptthema Häuser in Fachwerkbauweise sind....

Grüße Martin



Das Wörtchen " Missbrauch"



finde ich in dem Zusammenhang auch etwas übertrieben. Ich für meinen Teil kann mich an Bäumen durchaus erfreuen indem ich mich darunter lege oder, wenns etwas höher sein soll, eine Hängematte oben befestige. Aber: Die Menschen sind halt verschieden. Und: Jedem Tierchen sein Pläsierchen.
Meine Bedenken, die lebenden Bäume nicht zu doll zu stressen habe ich ja schon Ausdruck gegeben. Sonst wird das geschädigt, was man verehrt.
Eine Bude auf Stelzen finde ich schon eine akzeptable Lösung.
Viel Glück damit!!!
Ralph Schneidewind





Hallo Jannik, schau doch mal hier nach www.baumbaron.de/?

Ein Rückzugsort in den Bäumen hört sich für mich sehr interessant an. Wer von uns hat nicht schon als Kind davon geträumt?. Die Frage was treibt einen dazu- viell. das Stückchen mehr am Himmel
Schönen Abend Linda





Schönen guten Morgen zusammen,
ich hab mir da mal Euren Ratschlag zu Herzen genommen, und bei der örtlichen Baubehörde nachgefragt. Bei einen Mindestabstand von 3 Metern zur Grundstücksgrenze sind bis zu 35 m³ umbauter Raum genehmigungsfrei. Somit steht der Planung denke ich mal nichts mehr im Weg, allerdings war ich die Tage am Garten und hab mir die Fläche mal abgesteckt, ich plane nun mit einer Grundfläche von 3m x 2,5m ich denke die Fläche ist als Nachtlager für vier Personen ausreichend.Nun ich weiß nicht ob ich mit meinen Thema hier im Fachwerk-Forum richtig bin. Habe aber schon interessante Posts zum Thema Baumhaus hier gefunden somit denke ich so ganz falsch kann ich hier nicht sein. Die bisher angebrachten Bedenken zur Baumschädigung kann ich durchaus grundsätzlich verstehen, allerdings hab ich auch schon viele
nette und hilfreiche Kommentare erhalten, und hoffe das da noch ein paar Ratschläge kommen. Nachdem die Gesetzeslage abgeklärt ist kann ich mich entspannt an die Zeichnung machen und bin schon gespannt was daraus wird.
Schönen Sonntag Jannik



Moin Jannik,



aber ganz sicher bist Du hier richtig mit Deinem Bauvorhaben. Die Baumhausfans hier, zu denen ich mich auch zähle, warten doch schon sehensüchtig auf News :-)

Die Frage, wie man das Baumhaus integriert, ohne daß die umliegenden Bäume davon Schaden nehmen, wurde schon zurecht gestellt. Aber da hattest Du ja schon klargestellt, daß Du das Baumhaus so planen würdest, daß es separat verankert wird. Das scheint mir auch die richtige Vorgehensweise zu sein.
Wie muß man die 35 cbm umbauten Raum jetzt verstehen ? Gelten die ab Oberkante Erdboden oder nur für die Räumlichkeiten selbst ? Oder anders gefragt:

Wie hoch darfst Du Dein Baumhaus bauen, wenn Du von einer Grundfläche von 3,5 x 2 Metern ausgehst ? An was für eine Raumhöhe hattest Du gedacht ?

Ich wünsch Dir viel Spaß bei der Planung des Gebäudes und bin schon gespannt, wie sich das Projekt entwickelt. Wenn Du Deine Skizzen fertiggestellt hast, kann ich Dir, falls Du das möchtest, das Projekt auch mal im CAD eingeben, damit man mal ne räumliche Vorstellung der Geschichte bekommt. Kostenlos, versteht sich :-)

Schönen Gruß

Andreas



Baumhaus



3,5 x 2 m für 4 Personen würde ich eher als bedrückend und eng bezeichnen, selbst wenn man Doppelstockbetten mag. Für 2 Personen mag das gerade noch angehen.





@ Andreas, das ist aber ein netter Vorschlag! Danke Dir, aber Vorsicht vielleicht komme ich tatsächlich darauf zurück ;-). Es freut mich hier auf Interesse zu stoßen. Im Moment komme ich noch nicht so recht weiter mit meiner Zeichnung, und der Pappierberg neben mir wird immer größer. Ja, die Sache mit der Räumlichen Vorstellung ist etwas schwierig, das habe ich gemerkt als ich das ganze nochmal abgesteckt habe. Es soll ja auch nicht zu groß dimensioniert sein und die Kosten sollen sich im Rahmen halten, da es ja wirklich nur im Sommer genutzt werden soll.

Planst Du selbst an einem ähnlichen Objekt? Oder bist schon beim bauen? Und die Frage die hier schon aufgekommen ist, was fasziniert Dich so an diese Art von Häusern oder hat Dich dazu inspiriert? Würde mich freuen, wenn wir hier unsere Ideen austauschen könnten. Für mich ist es der Ausgleich zum Stadtleben, entfliehen in die Natur. Ich bin ja bei meinen Recherchen im Netz auf ziemlich beeindruckende Bauten gestoßen, ganze Wohnhäuser werden hier in den Bäumen integriert-beeindruckend.

Um das Haus direkt in die Bäume zu bauen, wären diese auch zu instabil es soll lediglich schön eingebettet zwischen den Bäumen stehen. Natürlich muss hier der Baumwuchs, und die Wurzelbildung des Baumes beachtet werden. Ich finde die bisherigen Einwände auch völlig o.k. Es ist mir klar das man hier der Natur auch schaden zufügen kann.

Nun die Sache mit der Behörte, die Stelzen zählen in dem Fall nicht zum Volumen, obwohl sie mit dem Boden verankert sind.Ich hätte eine Grundfläche von knapp 7,5 m² und das Haus selbst soll 2,10 hoch werden also ca. 18 m³. Allerdings darf die Höhe inkl. Stelzen von 4 m. nicht überschritten werden, somit werde ich die Stelzen auf 1,80 setzen.

Und übrigens die Sache mit der Stelzenstärke habe ich eingesehen, würde wohl sonnst auch etwas Storchähnlich aussehen ;-). Eine weitere Grundfrage ist wohl welches Holz würdet Ihr verwenden? ich dachte dabei an Fichte, hab auch schon an Lärchenholz gedacht, was aber wohl preislich doch um einiges höher liegt. Wo lägen hier die Vorteile, oder kommt es doch ehr auf das richtige Holzschutzmittel an?

Beim Dach ist mir auch schon eine natürliche Begrünung in den Sinn gekommen, was dem Reetdach doch ziemlich nahe kommt, wir sind immer mal wieder in Rügen unterwegs und ich finde diese Dächer sehr hübsch.

Ansonsten sollen hier ein paar kleine Spielerein für unsere Kids integriert sein, evtl. eine kleine Rutsche, eine Seiltreppe zum aufstieg. Ja die Planung lässt hier ziemlich viel Spielraum für Fantasien.
Schönen Gruß vor allem an die Baumhausfans, Jannik





Da muss ich mich doch auch gleich wieder mit einschalten, gehöre ich doch auch zu dieser Gattung der Baumhausfans ;-).
Deshalb bist Du hier ganz sicher richtig, würden hier doch schon sehr interessante Gespräche über das Thema geführt.
@ Andreas würde mich übrigens freuen mal wieder von Dir zu lesen ;-).Was macht die Winterplanung? was macht das Leben? Meld Dich doch einfach mal wieder.

Diese großen Baumhäuser kenne ich sehr gut, wenn auch vorwiegend nur aus Büchern, und bin davon einfach nur fasziniert. Die Antwort auf die Frage was bringt einen dazu,
vielleicht ganz simpel...die Liebe am Leben.

wünsche Dir viel Spaß bei der Planung und Zeichnung hier mal einstellen ja...
schönen Gruß Frank



Also, ich persönlich



würde Douglasie oder Lärche bevorzugen. Beide Hölzer sind aufgrund ihrer Harzhaltigkeit als Außenhölzer besonders gut geeignet. Preislich ist die Differenz zwischen Kiefer/Fichte und Lärche/Douglasie nicht marginal. Fichte würde ich daher nicht empfehlen...zumindest nicht in dem Bereich, in dem die Hölzer der Witterung ausgesetzt sind (z.B. die Säulen). Die Außenwände und das Dach dagegen können durchaus in Fichte ausgeführt werden. Die Verkleidung der Außenwände würde ich wieder mit Lärchebrettern machen.
Lärche und Douglasie gibt es übrigens auch als Brettschichtholz (z.B. für die Säulen).
Für ein Reetdach hat man normalerweise eine Regeldachneigung von 45 Grad. Ein Pultdach fällt damit so gut wie weg. Außerdem hat Reet die unangenehme Eigenschaft, bei Dauerregen sein Eigengewicht enorm zu vergrößern...das wirkt sich auf die Statik und damit auch auf die Abmessungen der Sparren aus. Aber ich bin kein Reetdachdecker und meine Erfahrung mit Reet hält sich, gelinde gesagt, in Grenzen. Vielleicht äußert sich da noch jemand, der hierzu bereits Erfahrungen gesammelt hat.

Die Idee mit Hängeleiter find ich z.B. richtig gut. Mein Traum ist ja ne Hängebrücke zum Baumhaus. Das ist so ein Tick von mir...ne Hängebrücke wollte ich schon ewig mal bauen :-)

Was mich am Baumhaus so fasziniert ? Es gibt für mich als Zimmermann nix Schöneres als auf dem Dachfirst eines Hauses zu stehen und die Aussicht zu geniesen. Das ist ein exklusives Wohlgefühl, das sich auch im Laufe der Zeit nie abgenutzt hat. Das kombiniert in Verbindung mit der Ruhe und der Naturverbundenheit, die ein Baumhaus automatisch vermittelt (falls man sein Baumhaus auch wirklich abgeschieden hinstellt, weitab von Stadt und Wohngebieten) scheint mir der ideale Rückzugsort von Alltagsstress und Lärm zu sein.

Schönen Gruß

Andreas



Schöne Aussichten



dafür brauchs kein Haus im Baum ;-)

Das ist schon ne klasse Sache ,wenn man oben arbeiten darf!

Grüße Martin





nun ich dachte weniger an ein Reetdach, sondern an dem was optisch nahe kommt. An eine Dachbegrünung, hab mich hier aber noch nicht weiter informiert, und weiß nicht ob es in diesem Fall funktionieren würde. Mehr mal so als Alternative zu den Bitumenschindeln. @Andreas, Du scheinst ja deinen Traumberuf als Zimmermann gefunden zu haben.Nicht zu vergleichen aber ich finde den Ausblick aus den Höhen auch immer ziemlich faszinierend, so gibt es doch in Berlin den Fernsehturm, den ich ab und an immer wieder gerne Besuche. Hier allerdings mit Stadtblick, hat aber auch durchaus etwas
beeindruckendes,wenn auch riesige Menschenansammlungen.
Ja was diese paar Meter doch immer wieder ausmachen, ist es doch das Stückchen mehr am Himmel, der Weitblick? Wieso steigen wir Menschen denn immer wieder auf Berge, auf Türmen? oder auf Firsten ;-)

An welche Art von Baumhaus hast Du denn gedacht, wie sieht da Deine Planung aus? würde mich wirklich interessieren erzähl doch mal was darüber, denkst Du ehr an diese Art kleinen Baum/Stelzenhäuser als Rückzugsort oder an was größeres, wie darf ich mir diese "Hängebrücke" vorstellen.
Der Vorschlag das ganze von den Holzarten zu kombinieren finde ich gut, bin ich so noch gar nicht drauf gekommen, wieso denkt mann eigentlich oft nur schwarz oder weiß? ;-) Dennoch muss ich nochmal nachfragen, auch wenn ich damit viell. etwas doof wirke, ich weiss das Lärche oder auch Douglasie langliebiger ist als Fichtenholz, aber gibt es hier noch andere Vorteile?
Gruß Jannik





jaaja, der Mensch sucht immer wieder die Höhen ;-)...so war ich als absoluter Frankreich Fan gerade erst auf den Eifelturm unterwegs. Die Aussichtsplattform befindet sich in 276 Metern, und das Panorama über Paris ist einfach der Hammer, ob nun in der Stadt der Liebe oder sonnst wo, wir suchen wohl immer das Weite, den Überblick über die Welt. Wieso wohl müssen wir wie ein Vogel Fliegen, nach dem bekannten Lied über den Wolken muss die Freiheit wohl grenzenlos sein.
Wünsche euch noch viel Spaß und mögt ihr alle Höhen erklimmen!!! ;-) Mir fällt da noch ein Zitat ein ,ich weiß aber nicht mehr von wem es stammt es heißt so ähnlich " wir leben auf Erden, doch unsere Seele ist woanders zu Hause ...Schönen Grüß vom Sofa Linda @ Martin, übrigens schönes Foto, beneide dich um deinen Job ;-) sowie alle Zimmermänner, Dachdecker und Piloten ;-)



Arbeiten



Wenn Sie öfter mal bei kaltem Wind und Nieselregen auf dem Dach oder dem Gerüst stehen und mit klammen Händen arbeiten müssen wird sich Ihre Begeisterung merklich abkühlen.



Wie wird man...



...denn die Benachrichtigungen zu diesem Plapper - thread wieder los? (siehe Mißbrauch von Mitlesern)

Der link in der Benachrichtigungsmail zur Abbestellung funktioniert leider nicht.

Grüße

Thomas



@Jannik



wieviele Vorteile sollten Lärche und Douglasie denn noch haben ? Sie sind als freibewitterte Hölzer eben einfach besser geeignet als z.B. Fichte. Wenn Du Dir allerdings Deinen Sichtdachstuhl aus Lärche zimmerst, könnten Dich die Harztropfen auf dem neuen Parkettfußboden auf Dauer stören :-)
Daß ich mir irgendwann ein eigenes Baumhaus baue, ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Was mir fehlt, ist ein geeignetes Grundstück mit einer geeigneten Baumgruppe, in dem ich sowas dann auch bauen kann. Es ist jetzt nicht so, daß ich jetzt jeden Tag auf der Suche wäre. Aber ich halte die Augen offen.
Das Baumhaus soll schon so groß werden, daß man da auch mal zwei, drei Wochen am Stück bleiben kann, ohne da Platzangst zu bekommen. Zwei, drei Zimmer hab ich schon gerechnet. Am Liebsten wäre mir eine Bauweise mit mehreren Etagen, also wie bei einem Leuchtturm angeordnet, erreichbar über ne gewendelte Außentreppe. Ob ich das so realisieren kann, weiß ich noch nicht. Die Hängebrücke hätte ich auf einer Höhe von 5 Metern gerechnet. Sie soll über diverse Podeste in unterschiedlichen Höhen vom Erdboden stückweise nach oben steigen. Idealerweise hätte ich die Baumhauskonstruktion um einen Baumstumpf gewendelt, mit großen Aussparungen für den Stamm, damit der weiter unbegrenzt breiter werden kann. Also der Baum als Zentrum, das Baumhaus außenrum. Allerdings sind das alles noch ziemlich vage Planungen. Ich habe aber ähnliche Konstruktionen schon gesehen.

@Thomas:

Jaja, das Leben kann schon grausam sein :-)
Wirklich scheiße, so ein Thread, in dem man sich nicht mit anderen Fachleuten auf Teufel komm raus streiten kann...

Schönen Gruß

Andreas



Nööö,



ich will nur keinen Zitronenfalter zertreten.

Und die Abmeldefunktion funktioniert leider wirklich nicht.

Grüße

Thomas





@ Andreas
Das hört sich richtig toll an, was Du da planst. Scheint so als führst Du da was richtig großes im Schilde. Vor allem die Sache mit der gewendelten Hängebrücke hört sich richtig gut an. Dann hoffe ich mal für Dich, das Dir noch das passende Grundstück ins Auge fällt.Damit Du Deine Pläne nach Deinen Vorstellungen auch realisieren kannst. Scheint so als hast Du dich mit dem Projekt schon länger und ausgiebig auseinander gesetzt. Da kann ich mit meinen kleinen Stelzenhäuchen natürlich nicht mithalten. Die Argumente auf Lärche oder Douglasie zurück zu greifen leuchten mir natürlich ein, und ich denke ich werde das dann auch so realisieren, vor allem da ich gemerkt habe das der Preisunterschied tatsächlich nicht so gravierend ist.
Ich habe nun doch auch schon ein paar interessante Ansätze zu Papier gebracht, und wenn Dein Angebot in den nächsten Wochen noch steht, könnte ich es Dir evtl. auch mal schicken .
Das Haus direkt in den Baum oder herum zu integrieren stelle ich mir um einiges komplizierter vor, wenn man dabei den natürlichen Baumwuchs beachtet, das ganze dann auch dicht zu bekommen.

Ich hoffe dann mal das der Link des Abschaltens doch noch funktioniert hat, um das Email-Konto nicht allzu sehr zu missbrauchen.

Gruß Jannik



Moin Jannik,



natürlich steht das Angebot noch...sonst hätte ich es ja nicht erst unterbreitet :-)

Sicher, ein gewisser Aufwand steckt schon dahinter. Aber es fällt ja in mein Metier, daher seh ich das recht entspannt.

Du hast richtig erkannt, daß v.a. die Abdichtungsarbeiten das Hauptproblem darstellen. Da bin ich noch am Feilen, denke aber, daß es durch eine überdimensionale Dichtungsmanschette möglich ist. Ansonsten bleibt immer noch die Möglichkeit, das Wasser am Stamm bis nach unten durchlaufen zu lassen. Ne raumintegrierte Tropfsteinhöhle sozusagen.
Bei Nutzhölzern, z.B. Fichte, wurden früher die unteren fünf Meter entastet, weil diese fünf Meter für Schreinerware vorgesehen waren. Das wird heute kaum noch praktiziert, würde die Sache aber beim Baumhausbau durchaus vereinfachen.
Mir ist wichtig, daß ich nicht einfach ein erhöhtes Häuschen hinstelle, es soll auch schon in die direkte Umgebung passen.

Wenn Deine Grundplanung steht, kannst Du mir Deine Ideen gerne schicken.

Schönen Gruß und schönes WE

Andreas