Bodenbelag Dachspitz

04.12.2011



Hallo,
leider komme ich über die SuFu nicht wirklich weiter.
Wir möchten an unserem Haus von ca. 1908 den Dachspitz dämmen, die Planung steht, alles wird mit Stopfhanf ausgeführt, einen kompetenten und sachkundigen Ansprechpartner haben wir hier über das Forum gefunden.
Der Dachspitz ist über eine kleine Lukenleiter mit dem darunterliegenden Stockwerk verbunden und soll später , ungeheizt, lediglich als Stau- und Krempelraum dienen. Darunter liegen zwei Räume, einmal Schlafzimmer und einmal Ankleide , beide beheizt und da ist mir jetzt noch ein Problem aufgefallen:
Um einen einigermassen sauberen(nicht zwingend topfebenen) Untergrund im Dachspitz zu erhalten dachte ich daran eine Lage OSB aufzuschrauben, dass jedoch dürfte wohl zu Tauwasserausfall unterhalb dieser Lage führen, da der Aufbau der Zwischendecke eher Zeitgemäss ausgeführt ist, also duffusionsoffen. Eine nachträgliche Dampfbremse auf der warmen Seite einzubauen ist ja nun nicht mehr möglich, da die Räume fertig und bewohnt sind.
Welches Material ist nun für meinen Dachspitzboden zu empfehlen, ohne das ich mit Kondensatproblemen rechnen muss?
V100 Spanplatten?
Vielen Dank schonmal für Eure kompetente und freundliche Hilfe!

Tobi



Rauhspunddielen,



und natürlich im Stockwerk drunter anständig Stosslüften. Dann sollten da oben keine Probleme auftreten.

Wie dämmst du die Dachschrägen im Stockwerk drunter?

Gruss, Boris



Danke



für den Tip, manchmal kann es so einfach sein, dass man selber nicht drauf kommt.
Die Dachschräge im Bereich Ankleide ist noch komplett unausgebaut, da wird alles mit Stopfhanf ausgebaut, der Bereich vom Schlafzimmer ist so ne Sache: Es gibt eine bestehende Dämmung aus Miwo, das Schlafzimmer ist auch nicht kalt, trotz angrenzender, unausgebauter Dachschräge(Ankleide). Ich habe das mal partiell von oben geöffnet und bin zu dem Schluss gekommen alles so zu belassen, da ich keinerlei Hinweise auf ein Feuchtigkeitsproblem finden konnte. Der Anschluss alt an neu ist immer Risikobehaftet, darüber bin ich mir im klaren. Deswegen u.a. auch Stopfhanf, hier sehe ich ein geringes Risikopotential.
Danke Tobi





Boris hat das schon ganz richtig geschrieben. Rauhspund ist das Material der Wahl. Nachzurechnen der verschiedenen Konstruktionsideen hier: www.u-wert.net. Da wirst Du sehen, dass das Schadenspotenzial bei Rauhspund immer am niedrigsten ist und damit tolerierbar.