Dachsparrenaufdickung

19.09.2014 Klein-Friedel



Wir müssen die vorhandenen Sparren der Größe 8x10 cm mit 6x14cm KVH-Balken aufdicken um a) eine Zwischensparrendämmugn einzubringen und b) die Stabilität der eh rel spärlich bemessenen Sparren zu erhöhen.
Nun stellt sich uns die Frage, die bislang immer anders beantwortet wird: sollen wir diese Balken mit "etwas Luft" nach oben zur Mittelpfette hin einbauen oder sollen wir sie millimetergenau einpassen oder sogar mit Druck zwischen die Pfetten kloppen? Da Holz -auch wenn es sich um KVH handelt - ja auch noch geht, wurde bei bisherigen Antworten angeraten, eine kleine Lücke am oberen Anschluss zur Mittel- bzw. Firstpfette zu lassen. Was halten Sie davon? Und wenn ja: wie groß sollte der Spalt sein? Oder ist es für die Verstärkung der eh relativ schwach angelegten vorhandenen Sparren unerheblich ob es eine Spalt gibt? Ach so, verschraubt werden die Balken mit 8x220 mm Fischer-Schrauben im Abstand 45 cm.

Danke für Antworten!
Nochmals vielen Dank für die Antworten!



Sparren



Das Aufdoppeln der Sparren hat ja neben dem rein konstruktiven Sinn auch eine statische Wirkung. Da Du HIER nachfragst, liegt die Vermutung nahe, dass das im Vorfeld nicht weiter betrachtet worden ist.



doch, wie oben schon beschrieben........



... bin ich unter b) darauf eingegangen, dass die Sparren in ihrer Funktion unterstütz werden sollen, um die Stabilität zu erhöhen. Dies könnte man auch als Eingriff in die Statik, Änderung der Statik, Unterstützung der Statik etc. beschreiben. Da ich diesen Punkt selber anführe induziert dies gleichzeitig, dass die Vermutung, dass dieser Aspekt vorher nicht beachtet worden ist, falsch ist. Es geht lediglich um die Frage, inwieweit die aufgesetzten Balken "eingequetscht" werden müssen oder auf Lücke gesetzt werden.
Vielen Dank für ehrliche Antworten, die auf die Beantwortung der Frage abzielen.





Ob die jetzt spak da sitzen oder zur Pfette hin Luft ist kommt wohl aufs gleiche raus.

Fette Schrauben hast du da,bei 200mm Gesamtholzdicke.

Grüße Martin



Danke!



Danke Martin!
Das war die Antwort, auf die ich gewartet habe!
Vielen lieben Dank und ein schönes Restwochenende!
Tom



Interessante Sichtweise



Du hast also auf die Antwort „ist egal“ gewartet... und Dir, wie behauptet, vorher Gedanken gemacht...
Nunja, gutes Gelingen...





Was die Durchbiegung betrifft, denke ich ist es egal.

Grüße Martin



Interessantes Nicht-Verstehen



Zum Mitdenken: ich habe mir Gedanken gemacht. Ich WUSSTE nicht, ob es egal ist. Ein Experte sagt mir, dass es egal ist. ALSO ist es mir egal.
Eigentlich ganz einfach. Oder?
DENN: hätte ich mir KEINE Gedanken gemacht, hätte ich auch KEINE Frage gepostet, oder ;-)
Life can be so simple....

Nochmal danke an Martin!



Nee...



eben nicht... ich habe auch keine Ahnung, was da so von oben noch drauf kommt... eine reine Zwischensparrendämmung macht eher wenig Sinn, wenn die Decke nicht mit angefasst wird...
Latürnich erhöht die Anbohlung da an den Sparren auch das Biegemoment...
Allein: ich weiß es nicht, ob da nicht noch andere Kräfte Berücksichtigung finden sollten...



ahhhh...... Wie schön :-)



...... Endlich bekommt die Diskussion wieder einen sachlichen Ton. Dafür herzlichen Dank.
Die aktuellen Pfannen sind aus Beton und absoluter Schrott. Darunter Dachpappe. Ebenfalls reiner Müll mit Löchern. Soll alles im Oktober gegen braas-Pfannen mit moderner Unterspannbahn ausgetauscht werden. Sonst keine Änderungen. Die aktuellen Sparren haben sich max um 1cm durchgebogen in den letzten 60 Jahren. Der Abstand zwischen Fußpfette und Mittelpfette beträgt übrigens 220cm, zwischen Mittelpfette und Firstpfette 330cm
Vorab bereits ein Dankeschön für konstruktive Kommentare!



Welcher Experte



hat denn nun sein „OK“ für das „Egal“ gegeben?...
Der Martin Linden wird nix gerechnet haben ohne Input...
genausowenig wie ich... ohne Input...



Ey Stop!



Die Frage war ,ob zwischen Anlaschung und Pfette Luft gelassen werden soll oder nicht,die Anlaschung liegt nicht auf der Pfette auf!

Da muß ich nix rechnen!

Der zentimeter Luft oder nicht Luft verändert kein Kraftmoment.



Nee...



die Frage war auch, ob das Teil da reingeprügelt werden soll, ergo auf Druck belastet...
Daraufhin habe ich meine Fragen gestellt, ob er da weiß, was er tut...

Mit Dir ist alles gut, Martin...



NEIN



..... ER weiß nicht, was er tut. Dafür stellt ER ja auch doofe Fragen. Vielleicht sollten wir jetzt mal über den Einsatz von Pimobendan bei der dilatstiven Kardiomyopathie diskutieren - ich glaube da könnte ich einige hier richtig doof aussehen lassen. Habe ICH allerdings keine Lust zu. Jedem das seine Spezialgebiet.....
Wozu ist denn das Forum hier? Experten bestätigen sich hier gegenseitig oder dürfen Laien auf DIESEM Gebiet fragen an Experten stellen, im eine fachkundige Antwort zu bekommen, ohne dabei als totaler Depp dargestellt zu werden?



Was soll der Blödsinn,



wenn im Oktober das Dach neu kommt, kommt die Sparrenertüchtigung von oben auf die alten Sparren drauf. Dies möglichst aus einem Stück auf Sparrenlänge.
Da muss nichts von Innen und Unten zwischengefummelt werden.

Mit Grüßen Danilo



Okay



Das klingt gut und logisch. Wurde uns auch schon gesagt. Wäre laut Dachdecker allerdings mit deutlich höheren Kosten verbunden, da alle Blenden. Rinnen etc auch verändert werden müssten. Hinzu kommt, dass die Aufdeckung in diesem Fall durch einem Zimmermann hätte ausgeführt werden müssen - dafür ist leider das Budget zu eng. Also bleibt leider nur selbermachen und Fummelei... Leider... Deshalb habe ich hier nur für Frage gestellt, um somit zumindest so gut wie möglich die Alternative zur Aufdickung "von oben" auszuführen.
Dennoch Danke an Danilo für den Vorschlag!



Aufdopplung



Um das Biegemoment zu erhöhen ist „Lücke“ ausreichend, um zusätzlich Kräfte in Längsrichtung aufnehmen zu können, wäre eine kraftschlüssige Verbindung auf Druck UND Zug notwendig, gegebenenfalls auch eine Weiterführung oberhalb der Mittelpfette.
Quantitativ kann Dir das keiner aus der Ferne sinnvoll abschließend beantworten.



Danke!



Okay, das klingt gut. Vielen herzlichen Dank! Also werde ich versuchen, möglichst bündig, aber ohne Gewalt die Balken einzusetzen und auch mit den Pfetten zu verschrauben. Dann habe ich - soweit das jemand aus der Ferne beurteilen kann - hoffentlich mein moglichstes getan.
Dazu vielleicht meine abschließende Frage: muss ich mir Sorgen machen, dass das KVH durch "Gehen" anschließend noch Kräfte aufbringt, die ich vermeiden wollte? Oder sind diese bei KVH vernachlässigbar?
Dank an Alle!



Interpretation



Du interpretierst Tatsachen, die so nie geschrieben worden sind...
Aber im Allgemeinen sollte das Holz in so fern vorbehandelt sein, dass Quellen und Schwinden nicht über das zulässige Maß hinaus zu erwarten ist...



Entweder



geht s hier um eine statische Ertüchtigung oder um ne reine Aufdopplung um mehr Tiefe zu schaffen oder um beides,ersteres und letzteres würde ich mir planen und rechnen lassen,inkl.Verbindungsmittel und Schraubenanordnung!

Die Aufdoppelung mit den Pfetten verschrauben is überflüssiges Gehuddel......

Grüße Martin



Sparrenaufdopplung



Ich bin da nicht der Fachmann und würde mir diese Arbeit auch nicht zumuten.
Was mir aber neben dem teilweise rüden Ton auffällt:
"Vielleicht sollten wir jetzt mal über den Einsatz von Pimobendan bei der dilatstiven Kardiomyopathie diskutieren" – 
da ist offenichtlich der Kardiologe auf den Hund gekommen und kann sich keinen Zimmermann leisten;-))
Ich will da übrigens auch nicht drüber diskutieren.
Schönen Sonntag noch.



Sparrenverstärkung



Wenn klar ist, mit welchem Material in welchen Dimensionen mit welchen Schrauben und in welchem Abstand ertüchtigt werden soll, frage ich mich: Wer hat denn das ausgerechnet, empfohlen oder wie auch immer festgelegt? Dieser Mensch sollte doch auch in der Lage sein, über die Verlegetechnik Auskunft zu geben. Im Übrigen glaub ich, "geht" Holz in Faserrichtung nicht signifikant.

Schönen Restsonntag
Pope



Faserrichtung



... mal wieder was gelernt. Das mit der Faserrichtung wußte ich nicht. herzlichen Dank!



Ein hübsches Beispiel dafür,



warum ich hier nicht mehr allzuoft reinschaue...Bauherren, die sich in ihrer Meinung lediglich bestätigt sehen wollen und kritische Ansätze zu dem eh schon gedanklich abgesegneten Vorhaben mit teils unglaublich dümmlichen Kommentaren begegnen(sorry für die Wortwahl, Klein-Friedel, aber Dein Kardio-Vergleich ist nunmal nichts anderes)

Aus meiner Sicht ist Herr Hausleithner ein recht kompetenter Ratgeber, auf dessen Ratschlag sich zu hören lohnt...so auch hier.

Aber was nützt es, wenn ein Bauherr von vorneherein eh alles besser weiß ? Was nützt es, jemanden zu erklären, daß z.B. eine 8x220er Fischer-Schraube eine völlig unpräzise Beschreibung ist, wenn es um statische Belange geht und wenn der Bauherr doch gar keine präzise Angabe haben will ?

Und was nützt es, jemanden darzulegen, daß die Statik eines Dachstuhls nicht nur auf die Sparren an sich beschränkt bleibt und er bei angenommenen, zehn Sparren pro Seite, allein 500 kg Zusatzgewicht einbaut, indem er seine Aufdopplungen aufschraubt (Schrauben und zusätzliche Dämmung und Konterlattung überhaupt noch nicht eingerechnet) und über die Mittelpfettenstärke an sich überhaupt keine Angaben macht ? Keine Dachneigung, keine Schwellenverankerung, keine Spannweiten der Pfette, keine Ablastung nach unten.

@Martin: Die Schraubenlänge ist nicht das Problem...er hat ja 240 mm Aufbauhöhe. Deine Angabe bzgl. des Luftspalts kann ich so nicht teilen. Es spielt sehr wohl eine Rolle, ob das Holz ohne Spalt an der Mittelpfette anliegt oder nicht...zumindest statisch.

Viel Spaß noch beim Statiklotto wünscht

Andreas



interessant....



@andreas:
wie kommen Sie zu der Annahme, ich wollte mich in meiner Meinung nur bestätigt sehen?



Nun,



vielleicht deshalb, weil weiter nördlich folgendes geschrieben steht:

"Danke Martin!
Das war die Antwort, auf die ich gewartet habe!
Vielen lieben Dank und ein schönes Restwochenende!
Tom"

Impliziert das nun eine gewisse "Erwartungshaltung" Ihrerseits oder täusche ich mich da ?

Es ist ja Ihr gutes Recht, sich mit einer Antwort zufriedenzugeben, die Ihnen in die Karten spielt und dabei kritische Argumente außer Acht zu lassen. Ob es sinnvoll ist, müssen Sie selbst entscheiden.

Mir ist es letztendlich egal, ob Ihr Dachstuhl später an Herz-Rythmus-Störungen leidet. Aber eine gewisse Contenance gegenüber kritischen Stimmen fände ich schon angebracht...es ist ja nicht so, daß Herr Hausleithner zu unrecht die Frage nach der Statik gestellt hat.

Mehr wollte ich nicht zum Ausdruck bringen. Ich bin ansonsten auch eher für die fachliche Diskussionebene...

Gruß Andreas



Hallo Andreas



Deine Kritik nehm ich an !Ich hab bei der Sache nur ans durchbiegen gedacht und dabei schien es mir unrelevant,ob die Aufdoppelung knirsch sitzt oder einen Zentimeter Luft hat.

Dat is schon äußerst Schade dat sich hier immer mehr abseilen....:-(

Grüße Martin



Grundsätzlich



schließe ich mich der Meinung von Andreas Herpich an. Ich habe seit längerem den EIndruck, das "Fachwerk.de" auf dem besten (?) Wege ist, sich zu einer Bastlerseite für Bauherren/Baudamen zu entwickeln, die ohne Planung und ohne Kenntnisse die komplexesten Bauaufgaben angehen wollen.

Vornehmlich mit der Grundhaltung: Hauptsache billig, koste es was es wolle. Da nimmt auch meine Bereitschaft, Zusammenhänge erklären zu wollen und Rat zu geben, rapide ab, wenn klar ist, daß mehr als dilettantisches Flickwerk nicht dabei entstehen wird.



....dann doch jetzt noch einen Kommentar,



... bevor mein Person weiter verunglimpft wird.
Zunächste einmal an Alle: Ich habe eine Frage gestellt, die sich mir zu Zeitpunkt des Stellens (!) entweder mit a, b oder c beantworten hätte lassen müssen. Scheinbar war das nicht der Fall. ABER: was ich NICHT getan habe, war um ein komplette Statikberechnung zu bitten.
Wenn man die Frage NICHT mit a, b oder c beantworten kann, dann wäre es auch schön gewesen, dies einfach zu schreiben. Stattdessen wird hier lustig "impliziert": "liegt die Vermutung nahe, dass das im Vorfeld nicht weiter betrachtet worden ist" "Hauptsache billig, koste es was es wolle" etc.

@Pickartz: Nein, "Hauptsache billig, koste es was es wolle" ist schon beleidigend wenn man keine Ahnung vom Hintergrund hat. Ich habe einen Statiker, einen Architketn und gestern noch den Holzgutachter bezahlt bzlg. der Schädlinge im Dach. Als ich mein Frage stellte - und ich werde dies auch in diesem Forum nie wieder tun - hatte ich "nur" die Frage, ob die aufgeschraubten Balken spak oder auf Lücke sitzen müssen. Mehr nicht. Warum? Weil ich zu diesem Zeitpunkt meinen Statiker nicht erreichen konnte. Alle anderen Fragen bezgl. der Statik waren bereits im Vorfeld von Experten (!) abgeklärt.
@ Hausleithner: "Du hast also auf die Antwort „ist egal“ gewartet... und Dir, wie behauptet, vorher Gedanken gemacht... Nunja, gutes Gelingen..." Wie soll ich diesen Kommetar als gutgemeinte Kritik auffassen? Wenn doch jemand sagt, das es keine großen Unterschied macht, ob ich Variante a,b, oder c wähle, dann ist das für den Laien doch prima! Und nochmal: ich hatte mir ja vorher Gedanken gemacht, sonst hätte ich die Frage wohl kaum gepostet. ABER: ich habe NIE ihre fachliche Kompetenz in irgendeiner Weise angezweifelt. Schön hätte ich nur gefunden, wenn Sie direkt das geantwortet hätte, was sie etliche Post später getan haben: "Um das Biegemoment zu erhöhen ist „Lücke“ ausreichend, um zusätzlich Kräfte in Längsrichtung aufnehmen zu können, wäre eine kraftschlüssige Verbindung auf Druck UND Zug notwendig, gegebenenfalls auch eine Weiterführung oberhalb der Mittelpfette. Quantitativ kann Dir das keiner aus der Ferne sinnvoll abschließend beantworten." Hätte mir auch schon als erste Antwort gereicht.
@ Andreas: hier muss ich leider sagen, das auf meine Frage gar nicht eingegangen wurde, aber umso fleißiger impliziert wurde. Ihre Komentare: "Aber was nützt es, wenn ein Bauherr von vorneherein eh alles besser weiß ?" und "Bauherren, die sich in ihrer Meinung lediglich bestätigt sehen wolle": wo ist denn meine Meinung in der Frage zu finden? Dazu hätte es sich um eine Suggestivfrage handeln müssen. Meine Frage wurde allerdings komplett neutral gestellt. "Das war die Antwort, auf die ich gewartet habe!" -> ja, weil es die erste Anrwort war, die sich explizit mit der gestellten Frage beschäftigt hat! Sonst nichts.

Großes Dank gilt aber nach wie vor Martin, Danilo und später auch Herrn Hausleithner, da sich durch ihre Kommetare herausstellte, das zwar das Biegemoment mit oder ohne Lücke aufgefangen werden kann, aber zur kompletten Statik und damit zu einer zufriedenstellenden Antwort der Besuch des Statikers vor Ort unerläßlich ist. Auch Dank an Martin und Danilo deshalb, weil hier nichts impliziert wurde, keine Beledigungen stattgefunden haben und man mich als Laien - und eben auch in dieser Funktion als Nicht-Experte - ernst genommen hat.

Abschließend möchte ich auf den letzten Post eingehen - diesmal aber aus der anderen Sicht: " "Fachwerk.de" auf dem besten (?) Wege ist, sich zu einer Bastlerseite für Bauherren/Baudamen zu entwickeln, die ohne Planung und ohne Kenntnisse die komplexesten Bauaufgaben angehen wollen. "
Wenn ich sehe, wie ich durch eine aus Sicht eines Laiens (!) einfach zu beantwortende Frage beleidigt, verumglimpft udn als dumm dargestellt werde, so stellt sich mir die Frage, warum ich überhaupt noch etwas fragen soll. Ich finde es vollkommen okay, wenn Experten auf die Frage von Laien nicht antworten, ohne dafür Geld zu verlagen. Ihr gutes Recht, welches ich auch gut nachvollziehen kann. Jeder muss von was leben und sie haben es studiert. Aber warum kann man dann eine Frage nicht einfach unkommentiert stehen lassen? Warum muss man auf dem Fragesteller rumhacken? Oder man könnte einfach Fragen stellen, die zur Erhellung de Problems beitragen, die dem Laien auf den ersten Blick als gar nicht wichtig erschienen sind? Woher soll ich beispielsweise wissen, das in dem Zusammenhang meiner Frage die Stärke der Mittelpfette eine Rolle spielt? Ich für meinen Teil werde mich auch aus diesem Forum "abseilen". Eigentlich schade. Ich dachte, ich bekäme hier den einen oder anderen Gedankenanstoß und Tipp. Wenn aber eines Tages die "blöden" Fragen wegbelieben, dann bleibt ein reines Expertenforum. Ob das der Sinn dieses Forums war - ICH weiß es nicht.

Nochmals Danke für alle kommentare, die mir geholfen haben
Einen schönen Abend an Alle!



N'Abend...



Schade, dass Du das so interpretierst, aber eigentlich bist Du nirgends „schräglinksvonhinten“ angegangen worden...
Bitte lass mal sacken, so das Ganze, dann lies nochmal quer und überlege, ob man wirklich mit einem Fitzelchen an Informationen im Input dann auch 80% Output erwarten kann...
Die Information „Mein Statiker ist im Urlaub, aber ich möchte schon loslegen und benötige eine Einschätzung“ hätte möglicherweise schon gereicht.
Dann hätte zumindest ich meine Klappe, resp. meine Finger, gehalten...
Abgesehen davon hat so jeder seine Eigenarten, mancher bringt es einfach gerne auf den Punkt...
Punkt.

Bleib bitte gerne dabei, sei es als stiller Leser... Du wirst viel lernen können...

Frdl. Gruß aus der (ungefähr) kleinsten Großstadt Deutschlands,
SH





Mir gebührt da kein Dank ,ich war vorschnell und bin weit übers Ziel geschossen....

Grüße Martin



...



@martin:
Doch, Sie haben wenigstens auf die Frage geantwortet und diese Antwort später noch verifiziert! Dafür def ein Dankeschön !



Nun gut,



dann will ich auch noch kurz eine letzte Stellungnahme abgeben:

Es geht ja nicht drum, hier ein Expertenforum zu installieren. Die Mischung aus Experten und Laien ist ja absolut okay (wobei die Grenzen z.T. schon verschwimmen, weil viele ehemaligen Laien hier inzwischen schon ne Menge Fachwissen verinnerlicht haben). Aber ganz ohne Experten würde hier manche Frage wohl unbeantwortet oder gar falsch beantwortet bleiben. Das dürfte kaum im Interesse des Fragestellers sein.

Angenommen, ich fahre mit meinem Auto in die Werkstatt und frage, was neue Bremsbeläge kosten, weil meine alten kaputt sind, mich daraufhin der zuständige Automechaniker dabei darauf hinweist, daß in diesem Fall aber auch die Bremscheiben defekt sein könnte - würde da jemand sagen:

Was soll denn dieser Einwand ? Ich habe Ihnen doch eine ganz andere Frage gestellt ?

Es sind viele Unternehmer hier, die schon aus rechtlichen Gründen zwingend auf evtl. Baufehler durch andere Unternehmer oder den Bauherren selbst hinweisen müssen. Dazu sind sie verpflichtet. Warum sollten diese User hier im Forum dann eine andere Haltung einnehmen ? Das ist doch weder böser Absicht noch persönlicher Animosität geschuldet, sondern einfach im Interesse des Bauherren, daß man ihn auf evtl. Fehlplanungen oder Fehlentwicklungen hinweist, auch wenn die mit der eigentlichen Frage nichts zu tun haben.

Nun ist es in diesem Fall so, daß Klein-Friedel die Schärfe selbst in die Diskussion eingebracht hat und zwar mit diesem Kardio-Vergleich.

Mich würde ja interessieren, wie man in einem Ärzte-Forum auf einen Patienten reagieren würde, der ne Frage zu einer Herzklappe stellt, sich gleichzeitig aber echauffiert, wenn man von Ärzteseite her zu bedenken gibt, daß man hier einen größeren Zusammenhang betrachten müsse, nicht nur die Herzklappe selbst.

Mehr ist nicht passiert.

Nun hab ich hier mit meinem Post zusätzlich Öl ins Feuer gegossen...und zwar ganz bewußt. Das ist durchaus diskussionswürdig und ich gebe mir hier auch eine Teilschuld an der Eskalation.

Sicher, ich hätte den Thread auch einfach ignorieren und mich wieder ausloggen können. Wie bereits geschrieben, war dies allerdings ein sehr gutes Beispiel dafür, wie es hier eben nicht laufen sollte. Man sollte Usern, die schon vielen anderen Usern unter großem Zeitaufwand weitergeholfen haben (und das ist Herr Hausleithner aus meiner Sicht), zumindest mit etwas Respekt begegnen...zumindest dafür, daß sie sich die Zeit nehmen, sich mit dem eigenen Problem überhaupt zu beschäftigen.

@Klein-Friedel:

Es ist schon ein eklatanter Unterschied, ob ich sie per se als dumm oder lediglich, wie hier geschehen, eine ihrer Aussagen als dumm bezeichne. Auch eine intelligente Person ist durchaus in der Lage, einen dummen Kommentar abzugeben...das scheint mir hier der Fall gewesen zu sein.

Ansonsten würde ich Sie gerne ebenfalls bitten, nicht einfach die Segel zu streichen, sondern einfach mal zu reflektieren, ob ich mit meinen Aussagen nicht doch ein wenig an der Wahrheit gekratzt habe.

Ich gebe gerne zu, daß auch ich mich vermutlich etwas im Ton vergriffen habe...sollten Sie sich persönlich in die Ecke gedrängt gefühlt haben, dann tut mir das leid. Das ist keine persönliche Sache.

Als vernünftige Menschen sollten wir diese Diskussion an diesem Punkt auf Null stellen und uns wieder dem fachlichen Kontext widmen können.

Gruß Andreas



@Martin:



ich hoffe, Du hast das nicht in den falschen Hals bekommen. Das war überhaupt keine Kritik an Dir, ganz im Gegenteil. Ich habe Dich hier als engagierten und auch fachkompetenten User kennengelernt und Deine Aussage ist ja an sich nicht falsch...ich würde sagen, sie ist nur unvollständig.

Die Information, daß der Dachstuhl bereits statisch berechnet wurde, ebenso wie die Verbindungen, kam ja erst wesentlich später...insofern war eh ein Fischen im Trüben, wenn man das so sagen darf.

Nun, ich denke, im Winter bin ich wieder häufiger hier...ein dauerhaftes Abseilen ist nicht angedacht :-)

Schönen Gruß Dir

Andreas



Fragen und Antworten hier im Forum



Ich habe in diesem Thread einen ziemlich schnoddrigen Kommentar abgegeben.
Dieser Einwurf war dem – wie ich finde – rüden Ton des Fragestellers auf Sebastian Hausleithners Antwort geschuldet.
Dieser Thread ist leider wieder ein Beispiel dafür, wie leicht etwas aus dem Ruder laufen kann.
Vielleicht sollten wir alle (Fragesteller und Antwortende) darüber nachdenken, wie das in Zukunft verbessert werden kann.
Irgendwie kann ich mich des Eindrucks nicht verschließen, dass Pseudonyme ein solches Ausufern begünstigen.
In diesem Sinne, einen schönen Tag.

Paul Hippenstiel