Dachgeschossdecke bodenausgleich

06.01.2021 Jensw


Hallo liebe Community,
ich saniere nun seit einigen Jahren mein Fachwerkhaus. Es gibt zu meiner Frage schon einige Beiträge aber mir blieben einige Fragen unbeantwortet.
Daher hier nochmal und ich hoffe es geht ohne Bild oder Zeichnung.
Hier mal meine Rahmenbedingungen
1. ca. 15 bis 20 cm breite Deckenbalken vorhanden Abstand dazwischen von von ca. 55cm bis 80cm.
2. An der Aussenwand ist kein deckenbalken verfügbar für die Auflage von Konstruktionshölzern für den Bodenaufbau

Ich habe drei Fragen:
1.reichen 40x60mm hölzer in 200mm Abstand zueinander gelegt um die 80cm zu überbrücken, wenn darauf dann Dielen von 22mm dicke verlegt werden sollen? Oder sollte ich darauf dann einfach nochmal 18mm osb legen und darauf die Dielen?

2. Es gibt an der Außenwand keine Möglichkeit eine Auflage zu schaffen. Welche Lösungsansätze könnte man hier gehen?

3. Ich hatte mir einmal überlegt, das ich eine Art Rahmen baue der dann im Raum auf dem Boden liegt und entsprechend unterbaut wird zum Ausgleich. Man soll ja eigentlich 1cm am Rande von räumen Platz lassen(dehnfuge). Ich würde aber meinen Rahmen an allen 4 wänden zusätzlich mit der Wand Verschrauben wollen. Gibt es da Probleme mit der Ausdehnung des Holzes? Oder gilt die Dehnungsfuge nur für später aufgebrachte Dielen (verschraubt)?

Ich hoffe ich konnte mein Dilemma darstellen :-) und würde mich sehr freuen, wenn jemand im Forum das liest und sich mit Fussbodenaufbau auskennt.
Vielen Dank
und viele Grüße
Jens



Es gibt so viele Wege die nach Rom führen



Ich habe hier in meinem Jurahaus auch Balkenabstände von 60-80cm, darüber liegen z.Z. alte Dielen mit 27mm Stärke, ist voll ok. Jedenfalls bricht da nix durch bei Nutzung als normaler Wohnraum. Wenn du "aufdoppeln" willst geht natürlich auch. Ich würde mir dann als Auflage der Konstruktionshölzer an den Außenwänden Winkelstahlprofile schrauben