Dachbodenausbau/Fussboden-Grundplatten




Moin Moin zusammen,

wir planen im kommenden Jahr in unserem Einfamilienhaus den Dachboden zu sanieren. Dort befindet sich schon eine Wohnung, welche allerdings neu aufgebaut werden soll. Unsere Frage betrifft die Trittschalldämmung des Fussbodens. Die jetzige Unterkonstruktion besteht aus OSB-Platten, die auf die Sparren gespaxt sind. Leider knarrt dieses von Jahr zu Jahr immer mehr. Selbst der nach unten dringende Geräuschpegel durch Musik oder Film ist nicht so toll. Wie können wir eine bessere Schalldämmung erreichen? Meine überlegung war bereits, zwischen Sparren und Platten eine 4-6mm starke Gummimatte zu legen und die Platten dann nicht zu verschrauben sondern zu Nageln. Ebenfalls in Überlegung wären, zwischen den Glaswollschichten noch Schallschutzmatten (Wabenmuster) zu verlegen. Gibt es noch andere Alternativen? Vielen Dank für die Antworten und ein besinnliches Weihnachtsfest sowie einen guten Rutsch ins neue Jahr =)



Einliegerwohnung



Das Problem das es zu lösen gilt ist etwas komplexer als dargestellt.
Wenn im DG eine Wohnung ist dann ist das eine Nutzungseinheit für die Sie Abgeschlossenheit (Der Zugang darf NICHT durch Ihren Wohnraum führen), Brandschutz und Schallschutz zu gewährleisten haben; dazu noch die üblichen Vorgaben wie lichte Höhe, Mindestraumgröße, Belichtung, Belüftung, separate, also unabhängig von Ihnen zu steuernde Heizung, getrennte Verbrauchsabrechnung Strom und Wasser...
Schallschutz ist dafür nur ein Kriterium.
Ich habe das Gefühl das Ihr Dachgeschoss bauseits gar nicht dafür vorgesehen ist um als separate Wohneinheit genutzt zu werden. Es kann also noch das Problem der mangelnden Tragfähigkeit der Decke kommen.

Die Schallschutzforderungen für Gebäude mit nicht mehr wie zwei Wohnungen betragen nach DIN 4109 bei Geschossdecken 54 dB für Luftschall und 53 dB für Trittschall. Dazu kommen noch Vorgaben für Installationen, die Berücksichtigung der Raumgrößen, das Treppenhaus, Nebenübertragungswege...
Das erreichen Sie nie mit Ihren Ideen.
Auf jeden Fall bedingt Ihr Wunsch nach Einbau einer zweiten Wohnung einen erheblichen planerischen und bautechnischen Aufwand. Das ist nicht so nebenbei zu lösen.



RE



Nein das ist nicht ganz richtig. Das Haus ist aus dem Jahre 1997 und wurde auch für den Ausbau des Dachbodens vorgesehen sowie vom Architekten mit einbezogen. Sämtliche bautechnischen Vorraussetzungen sind vorschriftsmäßig erfüllt und vom Architekten sowie dem Bauamt abgesegnet =)
Uns geht es lediglich um eine Verbesserung des Schalles von der DG-WHG nach unten hin.



Berichtigung



Des Schallschutzes natürlich =D



Schalldämmung



Dann stimmt was nicht,
entweder in der Planung (was ich nicht glaube) oder in der Ausführung. Letzteres wäre möglich, man klammerte das DG erst mal aus und schiebt es auf eine spätere Ausbaustufe. Dann ist ein Blick in die Baugenehmigung hilfreich.
Bei ordnungsgemäßer Planung und Ausführung würde a) der Fußboden nicht so wie angegeben aussehen und b) nichts in der beschriebenen Art zu hören sein.