Marder auf dem Dachboden

13.05.2003



Wir haben einen nicht begehbaren Dachboden und hören von Zeit zu Zeit Geräusche von oben. Laut telefonischer Auskunft des Kammerjägers kann es sich nicht um Ratten oder Mäuse handeln, da diese Nester bauen und immer an den gleichen Platz zurückkehren würden. Eine zur Vorsicht von uns aufgestellte Mäusefalle (wir haben ein Stück der Rigipsdecke geöffnet) hat keinen Erfolg erzielt. Ausser das die Dämmung nicht mehr vollständig ist, war auch nichts zu erkennen, aber es ist auch nicht alles einsehbar. Der Kammerjäger hat gewarnt, weil Marder Aas einschleppen würde, durch das dann wieder Käfer kämen, die den ganzen Dachstuhl schädigen können. Wir wollen jetzt einen Teil des Dachbodens umbauen und als Abstellfläche nutzen, aber solange wir das Tier nicht haben, könnte das wahrscheinlich zum Problem werden. Außerdem hören unsere Nachbarn das Geräusch auch (wir haben eine Doppelhaushälfte) und wir können ja schlecht das ganze Dach abnehmen lassen. Wer kann uns einen Tipp geben, wie wir weiter vorgehen können? Vielen Dank schon mal im Voraus!!!



Marder auf Dachboden



Solange ich denken kann, spukten in meinem Elternhaus Marder auf dem Dachboden herum.
Sie machten Geräusche wie ganze Horden randalierender Halbstarker, brachten Vögel des Nachts in Todesnot und schleppten tote Igel, Schweine-Reste und anderes hinein.
Der Boden wurde unbenutzbar, Kot und Urin der Tiere drang in die Lehmdecke ein, alles dort gelagerte Material wurde angefressen und "bearbeitet".

Als mein Vater die alte Marderin einmal vom Dachboden verjagte, kam sie fauchend und keifend durch ein angekipptes Schlafzimmerfenster wieder herein um ihre Jungen zu holen, die er nicht bemerkt hatte.

Nichts hilft: weder Gerüche, noch Geräusche oder Fallen. Losgeworden sind meine Eltern sie erst durch das vollständige Abdichten des Daches mit Dämmung und Verschalung. Keine noch so kleine Ritze darf offen bleiben.



Schutz



Der beste Schutz ist das Nutzen des Dachraumes, in Ihrem Fall der Ausbau.