Dachboden mit OSB oder Rauhspund belegen




Hallo miteinander,

ich hätte eine Frage an die Gemeinschaft zum Fußbodenaufbau des Dachbodens.

Es handelt sich um ein Vierständerhaus, das wir mit fachkundiger Hilfe und Planung saniert haben. Das Haus hat eine Innendämmung (Wärmedämmlehm), Wand- und Fußbodenheizung und das Dach ist nach einer seitlichen Verstärung und Begradigung der Sparren durch Bohlen ausgeflockt. Im Kammerteil haben wir zwei Vollgeschosse, die nach oben hin mit einer Lehmwickeldecke abschließen. Über der Lehmwickeldekce ist nun noch ein ca. 2,5 m hoher Dachboden innerhalb der gedämmten Hülle, der allerdings nicht aktiv geheizt werden soll, sondern von der Abwärme der unteren Geschosse leben soll.

Nun will ich die Lehmwickeldecke schützen und darüber mit schallentkoppelten Lagerhölzern einen Laufboden errichten. Den kann ich entweder mit OSB (22mm) belegen oder mit Rauhspund. Aus meiner Sicht wäre der Vorteil von OSB die schnelle Verlegbarkeit und die glatte, fugenfreie Oberfläche, während nachteilig die Dambremswirkung sein könnte.
Was wäre da die Empfehlung der Community?

Beste Grüße,

Peter



DG- Decke



Wie soll denn dieser obere Dachboden genutzt werden?



Der Dachboden ...



soll einfach ein Lagerraum sein, vielleicht steht auch mal die Modelleisenbahn oder es wird gelegentlich an Modelllflugzeugen geschraubt..

Sollten die Kinder dort öfter Basteln wollen, würde oben noch Heizkörper angeschlossen werden können ...



Dachboden



Eine einfache Rauhspundlage reicht aus. Wenn später einmal eine Nutzung als Aufenthaltsraum erfolgen sollte kann man mit schallentkoppeltem Trockenestricho.ä. den Fußboden komplettieren. Jetzt braucht es keine Schalldämmung.

Viele Grüße