Dachausbau / Bodenaufbau

02.04.2008



Hallo,
bei meinem ca. 80 Jahre altem Haus will ich nun den Dachboden (mit Gaube) als Schlafzimmer ausbauen. Dach ist neu mit Aufdachdämmung und Sichtschalung versehen. Nun gilt es den Boden eben zu bekommen und ich möchte nur die Balken und nicht den Zwischenbereich (gefüllt mit Lehm-Stroh und / oder Tuffstein oder wie das heißt) belasten. Wie bekomm ich die ca. 40-50m² denn nun eben ohne zuviel Höhenaufbau zu bekommen? Denke eine Schüttung belastet ja auch die Zwischenräume der Balken.

Gruß
Stefan



Was soll denn der Endbelag werden...



...das wäre hilfreich für Tips. Je nach dem könnte das eine oder andere geschickter sein...

Gruß Patrick.



Die Zwischenräume



sollten auf keinen Fall belastet werden. Es muss ohnehin eine tragfähige Fläche hergestellt werden. entweder Dielen oder Verlegeplatten mit Nut und Feder. Der geringste Höhenzuwachs dürfte mit seitlich an den Balken angesetzten Bohlen, die ausnivelliert werden, entstehen.
MfG
dasMaurer



Bodenendbelag.....etc.



Moin,

ich denke ich werde als Bodenbelag um Parkett nicht herumkommen (meine Frau findet Laminat zu künstlich). Überall sonst im Haus haben wir die originalen Fichtendielen aufgearbeitet oder neue Hobeldieln darüber gelegt. KOmmt eventuell auch für das Dach infrage.

Das mit den seitlich angesetzen Bohlen hat mir auch schon ein Ausbauspezi geraten. Da müsste ich halt alles ode auch viel aus den Zwischenräumen rausholen.

Hab mir es nun mal so vorgestellt:
Dachlatten mit Schuamstoffunterlage (hab ich noch vom Dielenverlegen) auf die Bohlen Verlegen und dabei ausrichten (hab mir auch einen Laser besorgt). Danach wieder mit Schaumstoffunterlage OSB Platten oder Verlegeplatten darüber. In die Zwischenräume Dämmschüttung zur Trittschalldämmung. Auf die Verlegeplatten dann Dielen oder Parkett (wieder mit Trittschallmatten).

Das müsste doch so funzen?

Gruß von der Baustelle
Stefan



Soll



das ein "Schwingboden" werden? Und wie lange soll´s dauern, bis sich die Dachlatten auf Wanderschaft begeben?
Die Schüttung wird nicht viel bringen. Zur Verbesserung der Luftschalldämmung ist das zu wenig Masse und Trittschalldämmung lässt sich nur durch Entkopplung des Belags vom Bauwerk erreichen. Dafür reicht die Matte unter dem Parkett aus. Natürlich kann man die Dachlatten auf den Balken ausrichten. Das bringt dann aber zusätzlich 4 -5 cm Aufbauhöhe. Eventuell vorhandene Treppen sollten dabei ebenfalls berücksichtigt werden.
MfG
dasMaurer



Dachlatten.....



Hallo,

die Dachlatten sollen natürlich mit den Balken verschraubt werden. Ich stell noch mal eine Skizze rein.
Wieso Schwingboden? Denke die Ausbauplatten direkt auf den Balken ausrichten geht nicht.
Soll man gar nicht´s in den dann vorhandenen Zwischenraum der durch die Auflattung entsteht schütten oder legen. Ich denk dann immer, dass ein Hohlraum wie ne Trommel wirkt.

Gruß
Stefan



Schaumstoff ? Laminat ? :-(



Wieviel Platz steht denn zur Verfügung?
Mein Vorschlag:
ca. 70 mm
- Rauhspunddielen auf Balkenlage (verm. für die Statik erforderlich)
- Schüttung
- Verlegeplatten
- Parkettbelag
Variante:
ca. 120 mm
- Rauhspunddielen
- Schüttung
- Abdeckplatte
- Holzweichfaserplatten mit Zwischenleisten (z.B. Pavatex Pavatherm Floor NK)
- Weichholzdielen



Bilder.....hochgeladen



Hallo,

ich hab mal zwei Bilder hochgeladen wie ich mir das vorstelle. So komme ich nur auf ca.65mm Aufbauhöhe. Ich will nicht zu hoch werde, da in dem alten Teil des Daches (und genau da kommt die Treppe hoch) kaum Stehhöhe für mich (1,90m) ist. In dem neuen Teil (da ist auch die Gaube) ist es kein Problem.

Stefan



Noch ein Bild....





Was man sicher sagen kann:



- Die Schaumstoffstreifen unter und über den Latten nutzen gar nichts, wenn man diese mit einer Verschraubung oder Nagelung durchbricht.
- Die Schalung auf den Balken fehlt
- Die Dachlatten sind vermutlich zu schwach



Schalung fehlt ?



Was heißt Schalung fehlt? Und in welche Abstand sollte man die Dachlatten legen (50cm ?) ?

Stefan



Die Latte



hat eine tragende Funktion und muss nach DIN 1052 min. 3,5/4 cm sein.
Es fehlt die Schalung direkt auf den Deckenbalken s.o.