Dach, Unterspannbahn, Zwischensparrendämmung

11.01.2015 Jürgen



Liebe Community, ich stehe vor folgendem Problem.
Habe einen Altbau geerbt den ich auch bewohne und möchte, als Überganglösung, das Dach notdürftig isolieren, da die Zimmer im 1 Stock nicht ausreichend warm werden.
In ca. 5 Jahren soll saniert werden, Änderungen am Dach vorgenommen und fachgerecht gedämmt werden.

Ausgangssituation:
25 cm Betondecke zwischen Dach und 1. Stock
Dach mit ca. 47 Grad Steigung beginnt im Dachgeschoss
12 cm Sparren, ohne Unterspannbahn, keine Dämmung
Dachgeschoss bleibt bis zur Sanierung ungenutzt

Meine Idee:
120 oder 100 mm Zwischensparrendämmung, Rockwell oder Isover
Ohne Dampfbremse

Laut u-wert.net sinkt mein Wärmeverlust pro m2 von 3ca. 30l Öl auf 2,6l, dass ich den vorgeschriebenen U-WERT 0,25 nicht erreiche ist mir bewusst.

Nun zur Frage: Ist mit Schäden an der Dachkonstruktion zu rechnen, wenn die Isolierung so ausgeführt wird?
Kann die dann bestehende Dämmung, bei Dachneueindeckung, mit einer Unterspannbahn und einer Untersparrenisolierung ergänzt werden oder wird man dass Dämmmaterial, Wert ca. 750 € wegwerfen müssen?
Wie gesagt, Zeitraum 5 Jahre bis zur Fachgerechten Dämmung

Vielen Dank



Strohballen als Dämmung



...ist im alten Haus meines Nachbarn die Dämmung: dicht an dicht kleine Strohballen auf den Dachboden legen ergibt eine gute Dämmung. Sogar der Gebäudeversicherer war einverstanden, weil gepresstes Stroh schwer entflammbar ist.
Es half beim Nachbarn auch gegen den Durchzug.