Dach - Sparrenaufdickung

26.12.2013 Klein-Friedel



Hallo liebe Experten!
Unser aktueller Dachstuhl hat Sparren im Format 10 hoch, 8 breit. Der Sparrenabstand beträgt ca. 45 cm. Wollte ich von außen 4 cm aufdecken und von innen eine 2cm Dachlatte aufbringen, um eine 16 er Dämmung zu erreichen.
Frage 1) ich muss als Auflage der Bank den Dachstuhl gegen eventuell noch vorhandene Holzwürmer behandeln. Womit?
2) wenn ich außen aufdicke werde ich wohl kaum so lange Balken bekommen. Wie setze iich die Anschlüsse der Balken: Stoß auf Stoß oder lieber anschrägen und in der überlappung auch noch verschrauben? Empfiehlt es sich, die Aufdickung mit bspw. Ponal noch zusätzlich zu verleimen, um die Stabilität zu erhöhen?
3) reicht in die Dämmung nach enev?

Danke an Alle!
Tom



Bitte mehr Grunddaten!



Für was für eine Bank? Holzbank, Steinbank, Geldbank? Wenn sie ein akutes Holzwurmproblem, welches zu statischen Problemen führt, haben, brauchen sie einen Kammerjäger, Zimmermann und evt. Statiker, ansonsten ist etwas mehr input sinnvoll... Häufig erweist sich ein vermeintlicher Holzwurmbefall als Altschaden oder Befall mit Frischholzinsekten.

2) Verstärken sie die Sparren mit Bohlen, die seitlich angeschraubt werden. Dünne Lättchen brigen nichts für die Stabilität
3)Welche Dämmung? Wie aufgebaut? Hier haben sie keine Angaben gemacht.
U-Wert.net ist ganz brauchbar für eine erste Berechnung.

Gruß



Detaillierter



Also, ich wollte die Sparren von außen Bzw oben mit 4cm hohen und 8 cm breiten Balken aufdicken. Die 2cm Dachlatte drunter dient nur dazu, mehr Dämmung unterzubringen, nicht der Stabilität.
Bank=Geldbank , war Teil der Finanzierungszusage. Der Dachstuhl ist laut statiker statisch in Ordnung. Befall eher historisch, muss aber prophylaktisch jetzt behandelt werden.
Danke für Hilfe!
Tom



Sanierungsplanung



Sie benötigen eine Fahrplan für Ihre Sanierung, der mehr ist als die Lösung für eine Ansammlung von isolierten Problempunkten. Die Sanierung eines historischen Altbaues ist komplexer als die Errichtung eines Neubaus und sollte auch so angegangen werden, damit Ihre Investition an Zeit&Geld sinnvoll ist.

Zu einer umfassenden Sanierung gehört als Vorplanung eine Bestands-aufnahme, die den ZUstand des Bauwerkes im Detail erfasst. Dazu zählt auch ggf. die Untersuchung eines Gutachters für Schäden an Holzbauwerken, der darüber entscheiden kann, ob ein aktiver oder reaktivierbarer Befall von tierischen oder pflanzlichen Schädlingen vorliegt (Woher hat die Bank eine solche Auflage erteilt? Gibt es bereits ein Gutachten?)

Die Behandlung eine Befalles ist z.B. nichts für den privaten Hausbesitzer, da es die notwendigen Mittel nicht auf dem freien Markt zu kaufen gibt, ihre Anwendung einer entsprechenden Schulung bedarf, um erfolgreich zu sein.

Der Ist-Zustand gibt die Richtung der Sanierungsplanung vor. Dazu kommen eventuell Anforderungen des Bau- und Planungsrechtes, der EnEV, der Baukonstruktion und der Bauphysik, der Statik etc. die integriert werden müssen. Und es gibt Ihre persönlichen Umbauvorstellungen und einen Finanzrahmen, der entweder bereits existiert oder anhand einer realistischen Kostenschätzung ermittelt werden kann.

Sie können mich gerne ab Montag, 30.12., für weitere Informationen zur Bauberatung anrufen.



Dachsparren aufdoppeln



10x8 ist nicht gerade berauschend. Der Dachstuhl ist laut Statiker in Ordnung. Gilt das auch für den gewünschten Ausbau?

Grüße aus Frangn

Frank von Natural-Farben.de



Übergang Dämmung zu Bruchsteinwand



Weiter unten schreibst Du noch von einer Innendämmung der Bruchsteinwand.

Der Übergang von Deinem gedämmten Dach auf die Mauer sollte da gut überlegt werden. Also ruf tatsächlich mal bei Will Pickartz an.

Grüße aus Frangn

Frank von Natural-Farben.de



Definitiv...



.... Steht Will prickartz ganz oben auf meiner Telefoniste!
Danke an Alle!
Ach so, innendämmung ist auf Eis gelegt! Bei 70€ pro qm kann ich erst das Haus verkaufen um mir dann die Dämmung leisten zu können! So traurig es ist: alleine zwei Zimmer würden mich 2700€ kosten. Geschätzt das Haus also um dIe 15.000€. Dafür kann eine menge Öl durch den Schornstein gehen.... Eher würde ich heizungsunterstützendes Solar für das Geld investieren als mir die wände mit redstone zu vergolden für einen bescheidenen dämmwert..... Und leider kann mir bislang niemand eine Alternative zu redstone nennen, da multipor und tectem ja definitiv etwas anderes sind!
Tom

Ps: aufdickung der Sparren um die angegebene Dicke wurde vom statiker, der das Haus kennt, abgesegnet!





Hallo,

warum eigentlich eine Mineraldämmplatte?

Wenn dieses Systm nicht zwingend ist, käme vielleicht auch eine Holzweichfaserplatte in Betracht?
Wesentlich billiger und in Eigenleistung untr Anleitung auch zu machen.
Ankleben unnd Putzen mit Lehm. Zusätzlich noch andübeln. Dübeln Putz.

HWF z.b. von Steico Universal Wandbauplatte mit N+F
oder Unger Udiin Reco (etwas teurer, dafür einfacher zu verarbeiten).



15.000 Eur



... sind 'ne Menge Geld... oder auch (tagesaktuell) rund 17.000 Liter Heizöl... wielange Du damit den ungedämmten IST-Zustand beheizen kannst musst Du selber abschätzen, alles weitere ist Finanzmathematik...
Im übrigen senkt eine (fachgerechte) Dämmung nicht nur die Heizkosten sondern steigert auch den kalkulatorischen Wert der Immobilie und auch die Behaglichkeit...

Es bringt i.d.T. nichts, immer nur die augereihten Einzelheiten zu betrachten...

MfG,
Sebastian Hausleithner



Aktuell



Dämme ich jetzt erst mal mit redstone dort, wo ich die Küchenschränke aufhänge. Da komme ich nämlich nie wieder dran. Den Rest werden wir sehen. Macht das Sinn?



Nein.



Begr.: s.o.



Ich verstehe schon...



.....dass man das Haus als ganzes sehen muss, aber Fakt ist, dass wir AKTUELL die Kohle für eine kompettdämmung nicht haben. Von Schränken an der Wand kenne ich es aber, dass dann dahinter erst recht Schimmel auftritt, da die Zirkulation nicht stattfinden kann. Erst recht bei Küchenschränken. Daher die Idee, jetzt die Wand zu dämmen. Denn eins ist sicher: wenn die Schränke erst mal hängen, nehme ICH die nicht wieder in ein paar Jahren ab, um dann zu dämmen. Daher die Frage, v.a. an Herrn Hausleithner, macht es unter diesen Aspekten Sinn?
Danke!
Tom



Dämmung



Ich kenne Dein Haus nicht, weder den Grundriss noch die Zusammensetzung der einzelnen Bauteile noch das Zusammenspiel.
Ich kenne auch Deinen Zeitplan nicht.
Insofern war das pauschale "Nein" eher als Warnung vor übereiltem Aktionismus denn als kategorisches "No-Go" gemeint.
Es wäre nicht das erste Mal, dass mit einer gutgemeinten Aktion die wirklichen Probleme erst selbstgemacht werden.

MfG,
Sebastian Hausleithner



... kein Vorwurf......



Sehr geehrter Herr Hausleithner!

Bitte nicht falsch verstehen. Wie ich hier aus dem Forum erkennen kann sind Si jemand mit großer Fachkompetenz und dem Willen zu helfen. Sollte ich durch meine Frage dies in Abrede gestellt haben, so tut mir dies leid und ich möchte mich entschuldigen. Dies ist definitiv nicht der Fall.

Also: Bruchsteinhaus, gebaut 1920, dann im krieg komplett zerbombt, 1950 wieder aufgebaut. Doppelwandig innen und aussen aus Bruchstein gemauert. Aussen nicht verputzt oder verkleidet, innen verputzt. Wanddicke 50 cm. An die Südwest-Seite soll an die Aussenwand die Küche kommen. (Eckzimmer)
Der Redstone-Fachberater war da und hat uns die Pura-Innendämmung 6 cm empfohlen. Da die Wanddicke 50 cm beträgt müssen wir laut Redstone-Berater nicht (!) mit der Innendämmung auf der Innenwand weiter.
Unser Zeitplan: Umzug Ende Februar. Dann sollte die Küche drin sein :-)). Deshalb leider die Hast.
Mit geht es im Moment hauptsächlich darum, dass wir speziell diese Wand jetzt endgültig fertigstellen. Da auch die ganzen Installation jetzt rein muß (Strom,. Wasser, Abwasser) und ich NICHT wieder überflüssige Schlitze stemmen möchte dachte ich, dass ich dann mit der Pura-Dämmung keinen Fehler machen kann. Ist zwar miserabel teuer, aber bislang konnte mir ja keiner eine günstigere Alternative vorschlagen, und ich bekomme ganz gut Prozente beim Baustoffhandel.

Es wäre toll, wenn Sie sich die Mühe machen könnte, noch einmal kurz zu antworten!
Vielen lieben Dank!
Tom Koch



Ist es nicht



... inzwischen egal, was ich schreibe? Du bist ja wild entschlossen...
Zu einem Dämmkonzept gehört ein bissel mehr als die Auswahl eines Dämmstoffs. Insbesondere die konstruktiven Details sind vor allem bei Innendämmung immens wichtig, dazu gehört auch die Befestigung von Hängeschränken...
Ich stelle keineswegs das Material in Frage, gebe allerdings noch zu bedenken, dass ein Vertreter natürlich an Dein Bestes denkt... dies befindet sich logischerweise noch auf Deinem Konto.

Ruf morgen früh einfach mal den Will Pickartz an...

MfG,
Sebastian Hausleithner



...alles



Klar.... Mach ich! Danke!
Tom