Vorbeugender Holzschutz bei Dachausbau bei Kellerschwammbefall im Haus

09.01.2012


Hallo zusammen,

ich habe ein altes Ziegelhaus von 1895 erworben und im EG einen nachgewiesenen Kellerschwamm Befall. Das Haus hat ein flaches Satteldach mit Dachpappe. Da ich nun den Dachstuhl dämmen möchte, möchte ich gerne vorbeugend das Holz schützen um einen Neubefall mit Kellerschwamm zu verhindern.
Da Undichtigkeiten im Lebenszyklus eine Immobilie am Dach nie ganz auszuschließen sind und durch die dann eingebrachte Ausdämmung der Sparren eine Sichtkontrolle nicht mehr möglich ist, würde ich mich deutlich besser fühlen, wenn es hier sinnvolle Maßnahmen gäbe.

Vielen Dank für alle Tipps.

NKundt




Statteldach mit Dachpappe...



dann wird es nicht gerade einfach. Aufgrund der genannten Gegebenheiten würde ich auf alle Fälle auf eine Hinterlüftungsebene achten. Lieber wäre mir, wenn die Pappe entfernt werden könnte.

Grüße aus Frangn

Frank von Natural-Farben.de



Anderes Dach geht leider nicht da es ein Reihenhaus ist.



Da das ganze Objekt von 11 Reihenhäuser eine gemeinsame Dachebene habe geht die Umrüstung auf Ziegel nicht und auf Grund der geringen Neigung würde durch das große Windaufkommen an der Küste mehr Feuchtigkeit (Regen und Flugschnee) eindringen als das Risiko einer Undichtigkeit.
Deshalb wollte ich ja das Holz ja vorbeugend behandeln z.B. mit Borsalzlösung.



Borsalz allein kann kein 100% Schutz gegen ...



... bestehender Schimmelgefahr darstellen.

Aber mit Fungizide würde ich auch nicht leben wollen.

Eine sinnvolle Maßnahme, die einem "besser fühlen" lässt, sehe ich nicht bei einem dampfdichtem Unterdach. Zudem noch mit Undichtigkeiten gerechnet wird.

Grüße aus Frangn

Frank von Natural-Farben.de