Pultdach: Grundsätzlicher Aufbau

21.07.2009


Hallo!
Ich wüsste gerne, wie Ihr ein Pultdach (5° Neigung) vom Aufbau her gestalten würdet. Es sollte gedämmt sein und in meinem Fall mein künftiges Tonstudio abdecken (3 Räume, Ziegelmauern, 7m x 4m Gesamtgrundfläche, nicht unterkellert, 2,40m Mauerhöhe). Ich freue mich auf Ideen!

Schöne Grüße!
u.





um sich einen Architekten zu sparen kann man natürlich auch in verschiedenen Foren nachfragen und hoffen das sich jemand meldet, der die Planung für lau macht.



Pultdach



Als Kaltdach ausbilden!

Viele Grüße



Wär´ ganz



interessant, wenn man wüsste, was das überhaupt für eine Deckenkonstruktion ist.
MfG
dasMaurer



Kaltdach



Zwischen Dachhaut und Dämmung befindet sich eine ausreichend dimensionierte Belüftungsebene.

Viele Grüße



Pultdach



Hallo,

wenn es nicht allzusehr eingebaut ist und eine Unterlüftung gar nicht stattfindet, ist ein Kaltdach o.K., aber eben kaum was für Hinterhöfe und komplizierte Einbausituationen.

Was darfs denn sein: Blechdach, Schweißbahn, Foliendach, Gründach (extensiv oder intensiv), Berliner Welle,
PV-Anlage integriert,Trapezprofil....................????????????????????

Grüße



Und



was für eine Deckenkonstruktion ist das???
Stahlbetondecke, Ziegeldecke, Balken, aus Holz oder Stahl??
Das ist doch für die Ausführung der Dachhaut nicht unerheblich.
MfG
dasMaurer



Vom Frager



Vielen Dank schon mal für die zahlreiche Beteiligung! Ergänzend möchte ich in meinem Fall anfügen, dass das gesamte Dach neu aufgebaut werden soll. Demnach gibt es weder eine Dachkonstruktion noch eine Decke, auf die Rücksicht genommen werden muss. Das alte Dach hatte alle 50-60cm 6cm x 6cm-Sparren, Bretter, Dachpappe. Mein Gebäude ist gut von der Sonne beschienen, steht also weder im Hinterhof, noch im tiefen Wald. und hat links und rechts an den Querseiten noch kleinere, flachere Anbauten.

Ich möchte hier allerdings lieber eine offene Diskussion anstoßen, da mir aufgefallen ist, dass es schwierig ist, allgemeingültige Antworten zu diesem Thema im Netz zu finden. Und ich bin mir sicher, dass es, bei aller Besonderheit im jeweils konkreten Fall, sicherlich ein paar Grundregeln gibt, um die man nicht herum kommt. Darauf kommt es mir an. Dass wir am Ende des Threads sinnvolle Vorschläge für die Netzgemeinschaft haben, die sich nicht zu sehr im Detail verlieren, aber von der praktischen Seite her eine gute Basis sind.

Der Vorschlag "Kaltdach" kristallisiert sich als vorläufiger Favorit heraus, vielleicht bleiben wir erstmal dabei. Also, wie kann ein Kaltdach in Pultform für ein klassisches Nebengebäude von der untersten bis zur obersten Lage aussehen?

Schöne Grüße!



Pultdach



Unten Heraklithplatten mit Dämmkern, unverputzt.
Dann Traglattung bzw.Untergurt eines Brettbinders mit Mineralwolledämmung,
Winddichtung (Unterspannbahn),
belüfteter Dachzwischenraum
Schalung oder OSB auf Tragkonstruktion (Obergurt Binder)
Schweißbahn.

Viele Grüße
p.s. Das hätte Ihnen auch der Zimmerer, Dachdecker oder Statiker sagen können, den Sie sicherheitshalber konsultieren sollten.
Eine Fernplanung mit Querschnitten und Konstruktionsdetails werden Sie hier nicht bekommen, jedenfalls nicht von mir.

Viele Grüße





Es gibt nen Unterschied zwischen Diskusionen im Forum und einer Beratung.
Anhand einer Fragestellung kann man erkennen ob jemand wirklich nur einen Rat benötigt um sein Projekt fertig zustellen oder ob jemand eine Kostenlose Beratung mit Detailzeichnungen will.
Ein kleiner Tip ist ok, aber ne Komplettberatung wirst du hier wohl nicht bekommen.



Grundsätzlich



solltest Du einen Zimmermann in deiner Nähe suchen und den Fragen. Der kann Dir auch bei der Ausführung behilflich sein.
Was hier über das Forum etwas schwierig werden könnte.


Grüsse



der Frager schreibt



Na, das Interesse an diesem Thread ist ja rege, aber die Antworten sind etwas einsilbig. Ich dachte, nur Maurer mauern. Wie schade. Dank geht vor allem an G. Böttcher.

Wie dem auch sei. Natürlich bin ich in regem Kontakt mit sowohl Architekten als auch Bauingenieuren. Leider gehen die Meinungen auseinander, deshalb frage ich hier. Grundsätzlich gibt es zB je eine Fraktion pro Hinterlüftung und eine dagegen. Erstere ist in meinem Umfeld in der Mehrheit.
Wenn ich die Materie richtig verstanden habe, dann soll die Hinterlüftung vorhandene Kondensate aus der Dämmschicht abführen. Diese können durch zB eine defekte untere Dampfsperre bzw. die unsachgemäße Verlegung dieser verursacht werden.
Die Hinterlüftung ist andererseits natürlich auch Einfallstor für äußere Luftfeuchtigkeit sowie für Insekten.
Kann es daher tatsächlich sinnvoll sein, auf die Hinterlüftung bei einem normal sonnenbeschienenen Dach zu verzichten?

Schöne Grüße!




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