Kondenswasser Hinter der Klimamembran

04.08.2007



Hallo!

Ich bin neu im Forum und habe eine wichtige Frage.
Wir dämmen zur Zeit das Dach unseres Denkmalgeschützten Hauses.
Seit den 50er Jahren ist das Dach mit Bitumenschindeln gedeckt.
Seit wir es gekauft haben haben wir das nicht geändert.
Ich bin dabei das Dach zu Dämmen da ich es ausbauen möchte, bzw fast fertig bin.
Wir haben uns beim Kauf des Dämmmaterials ausführlich von mehreren Fachleuten beraten lassen.
Da das Bitumendach nicht Diffusionsoffen war und die Sparren nicht tief genug für eine Hinterlüftung, hat man uns zu der Klimamembran von Isover geraten.
Das Problem ist, das durch den Gesimseabschluss Luft bzw Wind in die Dämmung eindringen kann.
Baustoffhändler und Dachdecker haben gesagt, wenn man die Klimamebran verwendet kann die dadurch (von Außen) eindringende Feuchtigkeit wieder entweichen.
Ein Dachdecker meinte sogar, dass das Dach so alt und trocken wäre, das man nur die billige blaue Folie nehmen müsste.
Wir haben aber die Klimamembran verwendet und im unteren Teil des Daches keine Prbleme.
Im spitzboden, bzw in den Teilen des Spitzbodens in denen drei Dachflächen (Walmdach) zusamenlaufen bildet sich hinter der Folie Kondesnwasser welches die Folie beschlagen lässt, sobald die Sonne stark auf das Dach strahlt.
Wir haben die Folie mehrfach kontolliert ob es undichte stellen gibt (es ist sehr schwer bei den vielen Winkeln zu Verkleben) sind uns aber sicher, dass lles dicvht ist.
Der Dachdecker meinte die Folie hätte an diesen stellen zu wenig Fläche um die Feuchtigkeit abzugeben. da diese mit der Hitze nach oben in den Boden steigt und nicht entweichen kann.
Aber ich kann doch nicht einfach ales verkleiden, wenn ich bei starker Sonne Wasser in der Dämmung sehe!
Sobald es kühl wird (Abends) ist von Kondenswasser nichts mehr zu sehen.

Was soll ich machen?

Vielen dank für eure Hilfe

Jeremias



"Baustoffhändler und Dachdecker haben gesagt,



wenn man die Klimamebran verwendet, kann die dadurch (von Außen) eindringende Feuchtigkeit wieder entweichen."
Du ahnst schon, warum die Frage 270 mal aufgerufen wurde und keiner antwortet.
Ich wundere mich immer wieder von Neuem, wie manchenorts beraten wird. Erstens: ein ausgebautes Dach ohne Unterdach kann nur ein Provisorium sein. Zweitens: Die Feuchtigkeit, die von aussen kommt (durch kleine Undichtigkeiten in Anschlusstellenbereichen, Graten o.ä), und sich in diesem Fall nur schwer wieder aus dem Bauteil veabschieden. Das Ergebnis brauche ich wohl nicht zu beschreiben.
Wenn ein Dachboden zum Wohnraum wird, verändern sich die Bedingungen derart, dass es nicht damit getan ist eine "Klimamembran" einzubauen und alles ist gut. Mit einem (denkmalgeschützten) Bitumenschindeldach werden die Probleme zusätzlich verstärkt. Da muss auch mal ein größerer Aufwand betrieben und das Bauteil von außen her verändert werden. Viele Grüße Jürgen Maier