Dämmung oberste Geschossdecke

01.12.2006



Da sich der Deckenputz unserer obersten Geschossdecke beim tapeten abmachen als sehr entgegenkommend gezeigt hat, habe ich mich entschlossen doch alles raus zu schmeissen incl. sämtlichen Kram, der sich zwischen den Deckenbalken findet. Wenn ich dann die Dielen von oben abgenommen habe liegen also die Deckenbalken frei und ich kann die Dämmung anstatt wie ursprünglich geplant von oben dann zwischen die Balken einbringen. (Der Dachraum wird vorserst nicht genutzt)
jetzt zur Frage, spricht etwas gegen folgenden Deckenaufbau?
von unten nach oben:
-Fermacellplatten
-Lattenkonstruktion(vorhanden)
-Isofloc hineingeschüttet
-Konterlattung (zum ausgleichen und erhöhen der Schichtdicke)
-OSB Platten
Ist es notwendig unter der OSB Platte Platz zu lassen, damit Luft zirkulieren kann?
Sollte auf das Isofloc eine Feuchtigkeitsregulierende Schicht Lehm gestreut werden.
vilen Dank schonmal jedem/er die sich die Mühe machen, mir zu antworten
Gruß, Marcus Curtis



Geschossdecke



Wenn der Raum darüber zum Kaltdach gehört, sollte in die Deckenunterseite eine Dampfbremse einbebaut und die OSB- Plattenlage als Winddichtung ausgebildet werden.

Gruß Georg



Darf ich mich anschließen?



Ich wollte auch gerade eine Frage zur Geschoßdeckendämmung stellen, darf ich das auch gleich hier tun?
Es geht um unser Schlafzimmer im 1. OG, das in das Dachgeschoß hineinreicht. Das Schlafzimmer ist ein "Gaubenzimmer", d. h. die Breite entspricht dem Fenster/der Gaube, bis zur Hälfte wird es vom Gaubendach überspannt, der Rest ragt ins 1. OG. Das Gaubendach ist relativ flach, mit nur geringer Dachneigung. Direkt über unseren Betten am Fenster gefindet sich ein nach vorn spitz zulaufender Hohlraum, der oben von den Dachbalken und -ziegeln (ungedämmtes altes Dach in relativ gutem Zustand, weshalb das Dach derzeit nicht "gemacht" werden soll) gebildet wird sowie von unten mit einer Holzlattenkontruktion, in der sich Halogenstrahler befinden, abgeschlossen wird. Diesen Hohlraum möchten wir gern ausfüllen - der Winter steht ja bevor. Unsere bisher einzige Idee: Versuchen, eine Baufolie so weit wie möglich reinzuschieben (vom Dachboden aus) - als Rieselschutz - und dann Perlite reinschütten ...
Könnte das eine machbare Lösung unseres Kälteproblems an dieser Stelle sein, die auch für das Dach verträglich ist? Oder ist es kompletter Unsinn? Baufolie gut oder besser was, was atmet? Schlafzimmer wird ja beheizt .. Hat jemand eine andere, gute Empfehlung?
Wir würden uns sehr über Eure Antwort freuen! VG, Melanie