Dach dämmen



Guten Tag,
ich bin neu im Forum und habe bisher keinen Überblick. Also verzeiht mir bitte, dass ich nicht alle (sicher viele) Einträge zum Thema Dachdämmung durchlese, bevor ich hier frage.

Ich plane auf meinem Dachboden ein Zimmer einzubauen. Das ganze soll von überschauberem Arbeits- und Kostenaufwand sein, da wir nebenher auf der Suche nach einem neuen (also einem neuen alten) Haus sind. Die neuen Innenwände werde ich deshalb wohl ganz einfach mit Trockenbauwänden herstellen. Schwieriger finde ich die Dämmung von Außenwand und Dach.
Das Dach besteht bisher lediglich aus den offen liegenden Ziegeln. Ich habe mich in dem Buch "Fachwerkäuser Restaurieren - sanieren - modernisieren" von Wolfgang Lenze ein bisschen eingelesen.
Der empfielt, wenn man das Dach nicht abdecken will, eine Dachdämmung aus Faserplatte (80mm), OSB-Platte, Faserplatte (8mm) und Lehmputz. Das klingt einleuchtend und machbar. Seht ihr das auch so?
Bei der Wärmedämmung für die Außenwand werden verschiedene Möglichkeiten vorgestellt, von Leichtlehm bis Tektalan-Platte. Aber kann ich den Aufbau nicht einfach gleich machen wie beim Dach? Was spricht dagegen?
Außerdem schreckt mich folgender Satz im Buch: "Gleichgültig für welche Innendämmung Sie sich entscheiden: Die Dämmschicht muss ohne Unterbrechung über die Geschosse hinweg die gesamte Innenseite der Außenwand bedecken......."
Ich ergänze ja nach oben nur um einen Raum, da kann ich die Dämmung schlecht nach unten weiter durch ziehen!?

Dann noch die anderen zwei Flächen: Kann ich den Boden mit seiner Spreu-Dämmung einfach lassen, wenn ich noch Trittschalldämmung und einen neuen Bodenbelag drauf mache? Was bietet sich als DÄmmung für die Decke (zu einem ungenutzten weiteren Bühnenraum) an?

Danke schonmal und nochmal entschuldigung für Fragen, die schon mehrfach gestellt wurden.



Was sind überschaubare Kosten ?



es wird trotzdem ein erheblicher Aufwand, wenn es ordentlich gemacht werden soll. Eine Möglichkeit wäre ( aber hier weiß ich weder die Abmessungen des Dachraumes noch Deine Vorstellungen von einem Zimmer), einen Würfel ins Dachgeschoß zu bauen, dessen senkrechte Kantenlängen gerade vom Boden bis zur Dachschräge reichen. Man findet solche separaten Kammern im Dachraum oft in alten Bauernhäusern, da oben schlief dann das Gesinde.
Der Lenze-Aufbau ist so machbar, mit Außenwand meinst Du wahrscheinlich den Dachgiebel. Woraus besteht denn dort das Maurwerk?
Der Satz der Dich so schreckt bezieht sich auf die Situation, wenn ein ganzes Haus vom EG über die oberen Geschosse bis zum Dach innen gedämmt werden soll, da geht es darum, dass Kältebrücken an den Geschoßdecken vermieden werden sollen.
Der Boden könnte so bleiben, den Raum über den Kehlbalken kannst Du genau so ausführen wie die Dachschräge.
Aber mal ehrlich, lohnt sich der Aufwand und das Geld, wenn Ihr eh was Neues sucht ?



Ich verstehe ja nicht...



Ich habe jetzt zweimal versucht auf den Beitrag zu antworten, was aber irgendwie nicht funktioniert...Keine Ahnung woran das liegt....



Ah jetzt


Ah jetzt

OK, jetzt habe ich es kapiert. Einloggen hilf.
Erstmal herzlichen Dank für die Antwort, schön dass hier kompetente Leute helfen.
Letztlich führt an dem Ausbau kein Weg vorbei, der Platz ist einfach zu knapp. Aber das Haus bleibt auch wenn wir ausziehen in meinem Besitz, von daher ist es auch keine verlorene Investition.

Ja genau, mit Außenwand meine ich die Giebelseite. Hier ist zum Teil eine Scheuer angebaut. Zur besseren Vorstellung hier ein paar Bilder



Giebelseite


Giebelseite

2. Bild



Der ganze Raum


Der ganze Raum

3. Bild