Warmdach oder Kaltdachdämmung

02.05.2005



Hallo
Habe mir ein Holzhaus gekauft komplet renoviert nun muss ich das Dach dämmen aber wie.
Die Dachkonstrucktion sieht so aus, von oben
Schweißbahn
Dachpappe
Holzlatten 2 cm stark
Sparren
Das Dach Steht 30 cm rechts wie links über den Aussenwänden, und hat ca. 20% Gefälle

Ich möchte gerne eine Zwischensparrendämmung machen damit die Naturholzdecke nicht so weit nach unten kommt.
Habe mich zu 80% für ein Kaltdach endschieden, möchte nun gerne wissen wie das richtig aufgebaut wird, da ich bei einem Warmdach die Abdichtung nicht 100% hinbekomme und viele gesagt haben das sie trotz richtiger Abdichtung Schwitzwasser haben.

MFG
Kai



Beispiel:



von innen nach außen:
- Innenbeplankung (Holz)
- ProClima DB+ o.g. als luftdichte Ebene, nach Herstellerangaben verarbeitet.
- Evtl. Sparrenaufdickung
- Zwischensparrendämmung z.B. aus Zellulosefasern. Dicke nach EnEv (erforderlich 16-18 cm, je nach Holzanteil und Dämmaterial)
- Latexvergütete Holzweichfaserplatte 22 mm
- Unterlüftung ca. 60 mm
- Entsprechend große Lüftungsöffnungen für die Zuluft an der Traufe und Abluft am First gewährleisten.





Hallo

erst mal danke für die prompte Antwort und den Aufbau.
Muss die Latexvergütete Holzweichfaserplatte 22 mm sein zusätzlichch zu der Dämmung, wollte auch noch hinzufügen das Haus wird als Ferienhaus genutzt, kann also sein das im Winter längere Zeit nicht geheizt wird, und dann auf einmal doch.
Das Haus steht völlig frei keine Bäume oder so d.h. im Sommer knallt die Sonne erbahmungslos aufs Dach.



Die



Holzweichfaserplatten von Pavatex sind 22 mm stark oder dicker. Sie sind allerdings gleichzeitig auch Wärmedämmung.
Für den sommerlichen Wärmeschutz ist eine dämmung aus holzweichfaserplatten eine besser als Zellulose. Diese sind zwischen den Sparren aber schlecht einzubauen. Daher ist die Zellulose eine gute Alternative. Je dicker die Weichfaserplatte um so besser für den sommerlichen Wärmeschutz.