dachterrasse

01.08.2010



hallo zusammen,

ich gehe mal stark davon aus das dieses thema hier schon das ein oder anderemal diskutiert wurde, aber...
also, hier eine kurze beschreibung vom ganzen. wir haben einen altbau, er ist in drei abschnitten gebaut worden. 1900,1930 & 1950. es gibt also auch drei verschiedene däche, in drei verschiedenen höhen. das letzte dach, bzw. der Dachstuhl ist hinüber, und die Decke samt allen balken, hat es auch hintersich gebracht.fakt ist, das ding muss runter, sonst hab ich über kurz oder lang ein cabriolet Badezimmer ;-) (das hätte zwar auch was, ist aber im Winter wohl etwas kalt).
kann mir hier vielleicht jemand sagen worauf ich da achten sollte, bzw. von wem ich evt. genehmigungen brauche wenn man hier eine Terrasse drauf setzt? es soll auf jedenfall ein Flachdach werden, wie sieht es aus wenn ein glasdach draufgesetzt werden soll?
krieg ich evt. probleme mit meinen aussenmauern?
hat das heir schon jemand gemacht?
hat einer von euch eine preisliche vorstellung?

danke für eure hilfe,
grüße nina



und



auch die anderen haben eine ähnliche Antwort bekommen: Für dergleichen brauchst Du einen Planer vor Ort, der die nötigen Baugenehmigungen einholt und die Statik/Tragfähigkeit der Mauern prüft und Deine Wünsche an die Realität anpasst.

Wie sollen wir denn wissen, ob die Wand das hält, wenn Du dazu keine Angaben machst .....
Und der Preis ..... Glasdach draufsetzen ..... keine Maße ...., kein Foto - da kann/wird jeder eine andere preisliche Vorstellung haben und äußern. Ich sage mal so locker 50 T€ .... und nun Nina ???



maße



okay, die maße, hab ich natürlich vergessen.
der raum der neu überdacht werden muss, egal wie, ist ca. 6x8m groß. ich dachte ihr hätte vielleicht eine ahnung wie so die bausubstans in den 50gern war.





Naja Nina,
1945 war der zweite Weltkrieg zu ende.
Wie viel Menschen in Deutschland zu dieser Zeit ohne Obdach waren wirst Du noch aus der Schule wissen.
Mit diesem Wissen kann man sich dann eventuell vorstellen welche Qualität Häuser aus dieser Bauzeit oft hatten.
Material gab es meist auch nur vom Trümmerberg.

Grüße aus Schönebeck



Alles



Wind vor der Hoftür.
Hier handelt es sich um eine genehmigungspflichtige Baumassnahme, also muss eh ein Fachplaner her. Der muss sich dann vor Ort ein Bild machen und kann dann sagen, wie das realisiert werden kann und die entsprechenden Anträge stellen.
Zu allen Zeiten gab es eine Vielzahl von Möglichkeiten, ein Haus zu bauen. Das typische "Haus" für eine bestimmte Zeit gibts nicht. Abhängig von vielen Faktoren, angefangen beim Geldbeutel des Bauherrn, regionale Besonderheiten, verfügbare Baustoffe und letztendlich bestimmt durch persönliche Vorlieben des Architekten oder Baumeisters.
Auf deine Frage kann dir hier niemand eine seriöse und hilfreiche Antwort geben.
MfG
dasMaurer



gut



okay, danke schon mal für eure antworten.
fas da ein fachplaner ran muss, dachte ich fast, ich wollte das auch eigentlich nicht selber machen, ich trau mir schon viel zu, aber sowas ist dann doch etwas zu gewagt.
wer ist denn hierfür ein fachpartner, macht sowas der dachdecker? aber ich denke, das es mit einem berufszweig nicht getan ist oder?



Das



ist was für Architekten und Dipl.-Ingenieure. Die sind entsprechend ausgebildet und Planvorlageberechtigt.
Einzige Ausnahme sind Maurer- und Zimmerermeister, die "im Rahmen Ihrer Erfahrungen und Möglichkeiten" ebenfalls in den meisten Bundesländern den Architekten und Dipl.-Ingenieuren gleichgestellt sind.
MfG
dasMaurer



Moin Nina,



meine Vorschreiber haben es ja schon angedeutet:

- 50er Jahre war selten berühmt für gute Substanz - Ausnahmen gibt's natürlich immer.

- Ein 48qm Glasdach, begehbar und nach heutigen Dämmstandards wirst du dir kaum leisten können/wollen.

- Wenn du den jetzigen Aufbau (aufgewertet z.B. durch ein grösseres Dachfenster) erneuern lässt, ist das sicher die kostensgünstigste Variante.

Hol dir ein paar Angebote von einer Zimmerei bzw. Baufirma und einen Fachplaner ins Haus, die können dir dabei helfen die optimale Lösung zu finden.

Und vergiss nicht dich erkenntlich zu zeigen, falls kein Auftrag zustande kommt...

Mit ein paar Fotos dabei, können wir deren Vorschläge dann hier noch kommentieren.

Viel Glück, Boris

P.S. Wieso ist gerade der jüngste Teil zuerst verreckt?



dachterrasse



Hallo,

bei desolater Bausubstanz mit gemischtem Baualter rate ich dazu, auch nach Finanzierungshilfen Ausschau zu halten.
Da ist zunächst einmal die KfW-Förderbank mit ihren Programmen für ökologische Wohnungsmodernisierung.
Die Stadtwerke leisten Zuschüsse für den Fernwärmeanschluß, der Klimatisch Duisburg gibt vielleicht auch etwas hinzu.
Bei Ihrer geplanten Dachterrasse sind neben den baukonstruktiven Voraussetzungen vielleicht auch noch die Rechte der Nachbarn zu beachten (Rücksichtnahmegebot, Abstandsflächen).
Am Anfang steht aber das Instandsetzungskonzept und die Kostenberechnung.
Wenn Sie Interesse haben, können Sie sich ja in der Karl-Jarres-Straße 154 ansehen, wie wir das da machen:
Flachdach, Dachterrasse, Bj. 1935.

Grüße



so



warum der jüngste bauteil dahin scheidet kann ich leider nicht sagen; wer weiß worauf sich die menschen schon 1900 vorbereitet haben, aber es würde halten;
hier habt ihr ein foto vom dach, wobei ich nicht weiß ob ihr da was erkennen könnt.

grüße nina



noch eins



hier noch ein zweites foto auf dem man vielleicht mehr sieht.