Kalkplattendach

14.07.2008



Hallo,
hab nun ein Haus, etwa aus dem Jahre 1750 (gebaut mit Kalk-Bruchsteinen verputzt mit ??Kalk-Sandgemisch?? ), gedeckt ist es mit Kalkplatten also ein typisches altes Altmühltal- Haus. Das Dach ist inzwischen in die Jahre gekommen und teilweise stark verwittert (Wohnhausteil) oder z.T. auch schon eingebrochen (Stadelteil) was bedeutet dass das Dach (z.T. Stuhl) erneuert werden muss.
Das Haus soll nun evtl. wieder bewohnbar werden und auch Kalkplatten sollen wie gehabt drauf, nur würde ich ich das Dach auch nach Möglichkeit gerne Dämmen.
Den Aufbau habe ich mir folgend vorgestellt:

-direkt auf den Balken eine Dachschalung mit 23 mm Fichtenbrettern
-auf der Schalung Dachpappe (Bitumen)
-auf der Dachpappe die Kalkplatten (braucht man da überhaupt eine Lattung oder Unterlüftung ??)
-zwischen den Balken Dämmstoff (welcher währe geeignet? oder überhaupt?)
-unter den oder zwischen den Balken Gipsplatten (oder gibt`s da was sinnvolleres?)

Wie währe der Dachaufbau sonst am sinnvollsten zu machen?
Freue mich auf Eure Antworten


Vorrangiges Anliegen ist es, das Haus vor weiteren Verfall zu schützen.
Habe leider momentan nicht die Finanzen das fachmännisch machen zu lassen.





Hallo,

Ich gestehe, als Niederrheiner völlig inkompetent zu sein, was diese Bauweise antrifft. In den Südalpen, inbes. im Tessin, sind Steinplattendächer gebräuchlicher. Vielleicht hilft Ihnen dieser link weiter:
http://www.costa-borgnone.ch/hausbau_im_sopra_2.htm
Sonst würde ich einfach mal bei Nachbarn gucken oder auch den Kreisdenkmalpfleger fragen.

Als Dämmstoff zwischen den Balken kommen alle Faserdämmstoffe in Frage, bei so einem alten Haus primär
Naturfaserdämmstoffe.
Als innneren Abschluß kann man Gipskartonplatten nehmen, aber auch Holzwerkstoffplatten.

Grüße