Cordwood (Klafterholz)- Haus in Deutschland

11.04.2015 ZZtop85


Hallo allerseits,
mich würde interessieren ob man für ein Eigenheim in Cordwoodbauweise eine Bau Genehmigung bekommen würde?



Ich bezweifle das,



und verstehe nicht recht, warum man in einem Brennholzstapel wohnen will.

Ein richtiges Holzhaus, das wenig arbeitet, chemiefrei ist und architektonisch nahezu frei gestaltet wird, baut die Firma Rombach: www.nur-holz.com

Grüße

Thomas



Ich bitte um Sachlichkeit



Ich hatte nicht um eine Diffamierung gebeten. Leider haben Sie für alles was nicht normgerecht und ausserhalb idiotischer Paragrafenregelungen ist, wenig bis kein Verständnis.Wie nennt man das? Intoleranz... um es mal mit ner anderen Frage zu erklären:
Ich: Bekomme ich ne Kfz-Zulassung für nen alten Vw Käfer?
Antwort Böhme: Alte Käfer sind hässlich.Kaufen Sie sich nen Opel.
Merken Sie was?



wie ist so ein Haus denn aufgebaut ?



ist es ein Holzständerhaus , welches nur Verleidet wird,, oder besser Ausgefacht?
oder wie hab ich mir den Wandaufbau vorzustellen,,
bin sehr Interressiert an solchen Sonderbauten und hätte auch gern gewusst ob solch ein Bau überhaupt eine Besonderen Baugemehmigung benötigt?

ein Strohballenhaus bekommt man in Deutschland ja auch genehmigt ..

greets Flakes



Nun,



die Holztafelbauweise von Rombach ist ziemlich innovativ und weitab vom mainstream. Und ein altes Käferlein hat durchaus seine Berechtigung auf der Straße.

Und den Brennholzstapel führe ich nicht aus purer Intoleranz und Verständnislosigkeit an. Die Bauweise ist schon an sich problematisch, und Sie tun sich damit keinen Gefallen - auch ganz fernab vom Gesetzgeber.

Probleme, die mir spontan einfallen und beliebig ergänzt werden können:

-Winddichtigkeit ist kaum, und besonders nicht dauerhaft, zu gewährleisten
-das Arbeiten des Holzes wird sich deutlich mehr markieren als im Blockhausbau
-es liegt nach außen überall Hirnholz an. Das bedeutet massives Reissen des Holzes und befördert den Wassertransport nach innen
-diese Konstruktion ist besonders anfällig für Schädlinge aller Art

usw.

Wenn Ihnen der Anblick solcher Wände so besonders gefällt, sollten Sie überlegen, ob nicht das Vorblenden von Holzscheiben an einer solide ausgeführten Fassade, z.B. in Holztafelbauweise, nicht auch zum für Sie erwünschten Ergebnis führen kann.

Ihre Unterstellung blinder Normengläubigkeit jedenfalls ist albern.

Als nächstes kommt hier bestimmt ein hyperaktiver Vielschreiber daher, der sowas nie gemacht hat, keine Ahnung davon hat, aber es seitenlang schön findet. Sie finden naturgemäß für jede Meinung eine Bestätigung online. Seien Sie aber besser froh, wenn sich jemand die Mühe macht, solch Spleen kritisch zu hinterfragen. Am Ende ist es nämlich Ihr Geld, und zwar ziemlich viel...

Grüße

Thomas



Ähm,



"ein Strohballenhaus bekommt man in Deutschland ja auch genehmigt .."

Nicht als tragende Konstruktion. Und das ist auch gut so.

Grüße

Thomas





...es gibt leider nur englischsprächige Bücher zum Thema.
Das Haus wird in Holzständerbauweise errichtet und die Zwischenräume mit Lehmmörtel und getrockneten Holzscheiten (als "Ziegelstein") verfüllt. Dabei haben die Holzscheite eine Trinkröhrchenfunktion, d.h. es erfolgt ein guter Luftaustausch.
Zum Thema Schädlinge: ich wusste nicht das trockenes Brennholz von Schädlingen befallen wird. Ärgerlich ist das natürlich schon, wenn Herr Böhme das Holz verheizen möchte und die Schädlinge ihm zuvor gekommen sind. Liest man ja öfters "Brennholzstapel vom Borkenkäfer zerfressen"...
Zum finanziellen: das Cordwoodhaus wird in den USA nicht ohne Grund als arme-Leute-Haus bezeichnet



Cordwood-House



Stimmt Th.B. jetzt noch mein Kommentar wie erwartet
und stimmt zumindest in diesem Fall: ich habe so etwas noch nicht gebaut, mich aber seit über 15 Jahren mit alternativen Bauweisen beschäftigt.

Übrigens sind einige der Argumente durchaus berechtigt.
Aber auch :
Ohne Experimente gibt's nichts Neues
Wer experimentiert kann und soll Fehler machen aus denen man lernt.

- Um weiterzukommen könnte zuerst dargestellt werden, welche Cordwood- Bauweisen existieren
- dann Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Bauweisen
- dann könnte überlegt werden welche Möglichkeiten es gibt, so etwas in Deutschland/Österreich bzw Europa sowohl genehmigungstechnisch zu ermöglichen und eine energetisch und bautechnisch optimale Variante zu finden.
Es gibt doch noch irgendwo diese Meinungen zu Deutschen als Dichter und Denker, erfindungsreichen Ingenieuren und vielleicht teuren aber perfekt funktionierenden, zuverlässigen Konstruktionen.

Solche evt Vorurteile lassen sich doch auch gut an diesen zumindest anfänglich etwas abstrus erscheinenden Bauweisen bestätigen, die aber durchaus nicht neu sondern schon seit 1000 Jahren nachgewiesen sein sollen.

Jeder der schon einmal einen stabilen Holzstapel errichtet hat kann sich vielleicht auch vorstellen, daß Wände ähnlich gebaut werden könnten.

Da wäre es doch interessant, von dem hier vorhandenen Wissen zu profitieren und sich Möglichkeiten zu überlegen.

Je nach Region lassen sich ja bis zu einer bestimmten Größe Gebäude nur per Bauanzeige errichten- Gartenlaube, Abstellraum, Spiel- oder Gästehaus.

Ein Rundbau wäre wohl am konsequentesten zu errichten und darüber ein stützenfreies Dach als reciprocal frame Konstruktion.
Bei genügend großem Dachüberstand und erhöhtem Sockel könnte es eine umlaufende Terrasse bekommen und mit Lehm statt Mörtel mit Zementbestandteilen gebaut werden.
Tür- und Fensteröffnungen könnten bei entsprechend gespaltenen Hölzern als Bögen konstruiert werden.
Und zur Auflockerung und partiellen Belichtung lassen sich hierbei leicht Flaschen statt Holz in die Wände integrieren.

Fachwerkkonstruktionen dürften auch genehmigungsfähig sein,
dabei müßten nur die U-Werte der Wand überprüft werden.

Und es gibt durchaus schon genehmigte lasttragende Strohballenhäuser, die je nach Ausführung, was zB Erdbebensicherheit betrifft, weit über solchen in konventioneller Bauweise errichteten Gebäuden liegen.

Bedenken können durchaus hilfreich sein wenn dann gleichzeitig konstruktive Vorschläge kommen, wie diese vermieden werden können.

Das Entrinden der verbauten Hölzer wäre sicher günstig gegen Schädlinge, die sich häufig schon im Wald unter der Rinde eingenistet haben.

Es muß ja nun nicht jeder ein Brennholzstapelhaus bauen aber die Idee ist doch zumindest entwicklungsfähig.

Und wenn sich angesichts der geringen Eigentumsquote in Deutschland mehr Menschen bei geringerer Verschuldung Häuser leisten bzw selber bauen können wäre dies ja auch ein Ziel-
ganz abgesehen davon, daß Nichthandwerker, Ungelernte und Arbeitslose gut integriert werden können.

Und optisch hat's ja auch durchaus seinen Reiz im sonstigen baulichen Einerlei.

Andreas Teich



Ich wusste nicht das



Hauswände immer trocken sind.
Sollte ich mal meiner Hauswand irgendwie sagen.
Aber um es klarer zu sagen.
Dein Feuerholz steht abgedeckt im Freien und bildet kein Brücke zwischen warmen Innenraum mit hoher Sättigung und kalter Außenluft mit geringer Sättigung.
In deinem "Trinkröhrchen" kondensiert aber das Wasser aus der Innenluft.
Amerika ist ein großes Land. Es gibt dort sicher Ecken wo die gewählte Bauweise relative lange hält weil das Klima dazu passend ist. Hier passt das Klima nicht.



Nun,



Ihre Armut (so ich den letzten Satz richtig verstehe) kann ich Ihnen nicht nehmen. Gerade aber, wenn das Geld nicht in Strömen fließt, sollte man sich gut überlegen, was man mit dem vorhandenen macht. Und da wäre ein (höchstwahrscheinlich nicht genehmigungsfähiger)Experimentalbau das allerletzte, was sich da anbietet. Das Aarzgebirg ist ja nun nicht durchgängig vom wirtschaftlichen Aufschwung überrannt, so daß man ein altes Haus für wenig Geld ohne weiteres finden kann. Vorteil: Das steht schon und der unsinnige Behördenmarathon entfällt ebenso wie die überzogenen Dämmvorschriften im Neubau.

Als Armeleutehaus bezeichnet bedeutet das ja wohl auch, daß jeder, der sich etwas Besseres leisten kann, das auch tut. Warum wohl? Es ist (oder wird) eine zugige Hütte. Wieviel Luft das Holz nun über Hirn zu transportieren vermag, sei dahingestellt. Die Lehmvermörtelungen bleiben aber garantiert nicht dicht. Das Haus wächst und schwindet nämlich in Wechsel der Jahreszeiten (und Luftfeuchtigkeiten) nicht unerheblich. Das bedeutet Fugenbildungen. Weitere Fugen wird es durch sich unweigerlich bildende Risse geben. Das ist weitaus zuviel Luftaustausch und in einem Holzhaus sowieso unnötig.

Sie stehen offenbar noch sehr am Anfang Ihrer Überlegungen. Betrachten Sie doch 'mal ein paar Feuerholzstapel genauer. Der meistens in geringem Maße zu findende Schädlingsbefall (bei vollständig luftumspültem Spaltholz!) ist ja nur deshalb uninteressant, weil das Holz nur kurze Zeit liegt. Eine Holzwand sollte aber länger als ein Brennholzstapel stehen, außerdem ist das Holz eben nicht mehr allseits belüftet. Durch Risse und Spalten ist die partielle Auffeuchtung mit Kondensat wohl kaum vermeidbar.

Wer sowas nun als Kinderhäuschen in den Garten setzen will, oder eine Jagdhütte plant, nur zu. Kommt zuviel Leben in des Holz, klopft man die Scheite ab und steckt sie in den Ofen. Den Lehm harkt man unter, alles Bestens.

Für eine Wohnnutzung aber ist das Ganze ungeeignet und wohl auch gar nicht genehmigungsfähig.

Grüße

Thomas



Das NEUE...



...ist gut und schön, aber noch kein Eigenwert. Es sollte über die Neuigkeit hinaus auch Vorteile bieten, die den Aufwand des Experimentes lohnen.

Die Geisteshaltung, jedem neuen Spleen nur deshalb hinterherzutrotten, weil das "anders" ist, ist doch sehr fraglich.

Als Erwin Thoma vor Jahren sein Holz100 - System erfand, hat er sich weit aus dem Fenster gelehnt und er hat das getan, weil ganz offensichtliche Vorteile dieser Bauweise den Aufwand der Entwicklung und Zulassung eines völlig neuen Bausystemes rechtfertigten.

Beim Klafterholz ist kein einziger Vorteil zu finden. Insbesondere ist diese Bauweise weder nachhaltig (Schädlingsgefahr) noch zeitgemäß (Winddichtigkeit). Vor diesem Hintergrund ist die möglicherweise billige Erstellung belanglos. Wenn etwas, das billig ist, nix taugt, dann ist das Geld weg.

Grüße

Thomas



Burg Waldeck



...ein Cordwoodhouse in der BRD. Soviel zum Thema Klimatisch nicht möglich.



Nun,



"klimatisch unmöglich" hat niemand geschrieben. Klimatisch umpassend stand da. Daß man sowas machen kann, ist klar. Wer einen Holzstapel bauen kann, kann auch die Zwischenräume mit Lehm vollkleistern. Es ist aber nicht sinnvoll.

Mit kommt das benannte Gebäude ein wenig wie Spielzeug vor, nach dem Backe, backe, Kuchen Liedelein. Nicht 'mal die Rinde wurde entfernt. Wie lange steht das Haus in Dorweiler schon, und wie lange wird es noch stehen? Es wird sich vermutlich nicht bewähren.

Die Aussage, es wäre sehr preiswert, so zu bauen, bezweifle ich.

Schönen Sonntag. Ich Säge jetzt Holz. Um einen Holzstapel ohne Lehm zu errichten.

Grüße

Thomas



Viel Erfolg dabei, Herr Böhme



...bezüglich Ihrer Diffamierung des Erzgebirges bezüglich des wirtschaftlichen Aufschwungs: Die Weltoffenheit und Toleranz der Dresdner sieht man allmontäglich zu den Pegida-Demos. Aber das ist wohl die Angst vor dem wirtschaftlichen ABschwung? Zudem war der Silberbergbau im Erzgebirge einer der Hauptgründe für den Reichtum des Elbflorenz. Hier haben Sie aber anscheinend geschichtlich drastische Bildungslücken...

...bezüglich Ihrer vehementen Werbung für Rombach- und Thoma-Bauten, welche ja ach so ökologisch sind und Ihrer Meinung nach das Nonplusultra, wenn man jeseits des Mainstreams ökologisch bauen möchte. Hierzu einige Angaben aus meiner Sicht als erzgebirgischer Forstwirtschaftsmeister.
1. Thoma behauptet, das Holz aus künstlichen Monokulturen sei schlecht. Besonders für Fichtenbauholz kommen also nur die Hochlagen von Gebirgen als Wachstumsort in Frage, da nur dort die Fichte rein natürlich vorkommt. Meine Frage: Wieviele Holz100-Häuser wollen Sie denn aus dem geringen Festmeteranteil des wirklichen Hochlagen-Fichtenholzes bauen?Speziell für Sachsen wäre diese Zahl lächerlich..
2. Wie schlagen Sie das Holz? Unter dem Aspekt der Bodenverdichtung scheitet der Vollernter (Harvester) aus. Also Arbeiter mit der Motorsäge. Kennen Sie den Durchschnittslohn in der deutschen Forstwirtschaft? Erwarten Sie, dass gut ausgebildete Forstwirte für 8,50 Eu am Steilhang arbeiten? Oder erfolgt die Verlohnung nach Leistung? Wie soll das umgesetzt werden, da ja laut Thoma der Baum eine Zeit lang liegen bleibt, damit das Wasser in die Äste geht und somit der Stamm trocknet?
3. Nun die größte Problematik: Wie erfolgt die Rückung des Holzes? Mit einem modernen Tragschlepper vielleicht unterstützt durch Bänder und Winde? Über 20t walzen da über den Waldboden und verdichten ihn extrem. Mit einer Seilkrananlage, welche den Aufwand und Nutzen kaum in ein Verhältnis setzen? Mit Pferden? Wissen Sie wieviel Pferderücker es in Sachsen gibt, die diese Arbeit noch wirklich "drauf" haben, auch unter dem Aspekt des Tierschutzes? Das können Sie an einer Hand abzählen...

Thoma hat doch nur eins gemacht: uraltes Wissen ausgegraben und das sehr clever vermarktet. Ja Holz ist 100% ökologisch, aber wo bleiben die Aspekte Nachhaltigkeit bezüglich Ökologie des Waldes (also des verbleibenden Bestandes), der sozialen Gerechtigkeit (Arbeiter), der Ökonomie und des Umweltschutzes (lange Transportwege)?

Ich hoffe Ihnen wurde ersichtlich, dass solche Systeme, für die Sie einstehen, auch Schattenseiten haben..



So typisch für Fachwerk.de



Wenn sowas hier in Deutschland schon gebaut wurde ,würde ich Kontakt zum Bauherrn und Architekt suchen ,das wurde geplant und genehmigt ,Richtig?

Warum dann bei dem tollen Wetter ,hier Zeit verschwenden,zumal ja hier niemand damit Erfahrung hat.



Baugenehmigung



für ein Eigenheim in Cordwoodbauweise.
Dazu einfach das zuständige Bauamt fragen.

Es ist immer wieder erheiternd, zu lesen wie hier im Forum die Polemik gedeiht;-))
… und das bei dem schönen Wetter.

Leute genießt es!

Schönen Sonntag noch.



Zum Thema Cordwood-House



Warum nicht einfach zur konkreten Frage etwas Positives beitragen?
Vielleicht auch eine damit verbundene Problematik mit gleichzeitigen Verbesserungsvorschlägen?

Stimmt Th.B. jetzt noch mein Kommentar wie erwartet
und stimmt zumindest in diesem Fall: ich habe so etwas noch nicht gebaut, mich aber seit über 15 Jahren mit alternativen Bauweisen beschäftigt.

Übrigens sind einige der Argumente durchaus berechtigt.
Aber auch :
Ohne Experimente gibt's nichts Neues
Wer experimentiert kann und soll Fehler machen aus denen man selbst und andere lernen können

- Um weiterzukommen könnte zuerst dargestellt werden, welche Cordwood- Bauweisen existieren
- dann Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Bauweisen
- dann könnte überlegt werden welche Möglichkeiten es gibt, so etwas in Deutschland/Österreich bzw Europa sowohl genehmigungstechnisch zu ermöglichen und eine energetisch und bautechnisch optimale Variante zu finden.
Es gibt doch noch irgendwo diese Meinungen zu Deutschen als Dichter und Denker, erfindungsreichen Ingenieuren und vielleicht teuren aber perfekt funktionierenden, zuverlässigen Konstruktionen.

Solche evt Vorurteile lassen sich doch auch gut an diesen zumindest anfänglich etwas abstrus erscheinenden Bauweisen bestätigen, die aber durchaus nicht neu sondern schon seit 1000 Jahren nachgewiesen sein sollen.

Jeder der schon einmal einen stabilen Holzstapel errichtet hat kann sich vielleicht auch vorstellen, daß Wände ähnlich gebaut werden könnten.

Da wäre es doch interessant, von dem hier vorhandenen Wissen zu profitieren und sich Möglichkeiten zu überlegen.

Je nach Region lassen sich ja bis zu einer bestimmten Größe Gebäude nur per Bauanzeige errichten- Gartenlaube, Abstellraum, Spiel- oder Gästehaus.

Ein Rundbau wäre wohl am konsequentesten zu errichten und darüber ein stützenfreies Dach als reciprocal frame Konstruktion.
Bei genügend großem Dachüberstand und erhöhtem Sockel könnte es eine umlaufende Terrasse bekommen und mit Lehm statt Mörtel mit Zementbestandteilen gebaut werden.
Tür- und Fensteröffnungen könnten bei entsprechend gespaltenen Hölzern als Bögen konstruiert werden.
Und zur Auflockerung und partiellen Belichtung lassen sich hierbei leicht Flaschen statt Holz in die Wände integrieren.

Fachwerkkonstruktionen dürften auch genehmigungsfähig sein,
dabei müßten nur die U-Werte der Wand überprüft werden.

Und es gibt durchaus schon genehmigte lasttragende Strohballenhäuser, die je nach Ausführung, was zB Erdbebensicherheit betrifft, weit über solchen in konventioneller Bauweise errichteten Gebäuden liegen.

Bedenken können durchaus hilfreich sein wenn dann gleichzeitig konstruktive Vorschläge kommen, wie diese vermieden werden können.

Das Entrinden der verbauten Hölzer wäre sicher günstig gegen Schädlinge, die sich häufig schon im Wald unter der Rinde eingenistet haben.

Es muß ja nun nicht jeder ein Brennholzstapelhaus bauen aber die Idee ist doch zumindest entwicklungsfähig.

Und wenn sich angesichts der geringen Eigentumsquote in Deutschland mehr Menschen bei geringerer Verschuldung Häuser leisten bzw selber bauen können wäre dies ja auch ein Ziel-
ganz abgesehen davon, daß Nichthandwerker, Ungelernte und Arbeitslose gut integriert werden können.

Und optisch hat's ja auch durchaus seinen Reiz im sonstigen baulichen Einerlei.

Andreas Teich



Jetzt driftet...



...es in hinterwäldlerische Dummheit ab, schade.

Zunächst: Diese peinlich-pegidösen Aufmärsche werden überwiegend von Nichtdresdnern besucht, von Leuten, die vermutlich noch nie einen Muslim gesehen haben. Es wird vergehen, und bis dahin stehe ich auf der Gegenseite auf der Straße, auch morgen wieder. Das hier zu diskutieren, ist sinnlos.

Weiter: Es ist keine Diffamierung, sondern schlicht eine (bedauerliche) Tatsache, daß in den ländlicheren Regionen Sachsens wie auch anderswo nicht alles zum besten steht. Und daß dort Häuser billig sind und auch schöne Bausubstanz verfällt. Ich selbst komme aus der Oberlausitz, dort muss ich Gleiches beobachten: Jungvolk zieht es mangels Arbeit in die Städte oder gleich in die 11 alten Bundesländer, der Altersdurchschnitt steigt wie eine Fieberkurve. Ich habe kein Rezept dagegen, und auch das müssen wir in diesem Rahmen nicht auswalzen.

Vielen Dank im übrigen für das Silber, auch wenn's nicht Ihres war. Beim nächsten Gang durch das Grüne Gewölbe denke ich an Sie, versprochen.

Zu Thoma: So explizit hat er das nirgendwo geschrieben, das wäre ja ein Verriß der gesamten existierenden Forstwirtschaft. Der Wald ist auch ein Wirtschaftsgut und nicht nur eine Spielwiese für Radikalökologen. Das wissen Sie als erzgebirgischer ForstWIRTSCHAFTsmeister am allerbesten. Auch Sie tragen die Bäume nicht selber aus dem Wald. Und auch Sie produzieren Kahlschläge und verdichten den Boden (der dann ja aber wieder 80 Jahre Zeit hat, sich zu entdichten). Sächsisches Steillagenholz wird bis auf weiteres sowieso nicht in den erwähnten Bausystemen auftauchen, weil die Werke, das wissen Sie auch ganz genau, woanders stehen. Sie können Ihre Fichten also weiter hegen und pflegen.

Und tatsächlich, die Flachlandfichte ist aus meiner Sicht (Restaurator, Tischler) von minderer Güte, weil Sie zu schnell gewachsen ist. Das Holz ist ganz überwiegend zu weich und zu weitringig. Nur ist das für die erwähnten Bausysteme völlig bedeutungslos.

Jenseits der baubiologischen Vorteile eines winddichten Holzhauses sind Holz100 und NUR-HOLZ aber tatsächlich besonders nachhaltig. Es kann z.B. der ganze Stamm genutzt werden, da überwiegend dünne Bretter zu einer Massivwand zusammengefügt werden. Beim klassischen Blockhaus nutzen Sie letztendlich nur 10 bis 15%. Das System kommt völlig ohne Kleber aus, metallische Verbindungsteile gibt es nur an den Gebäudeecken / Plattenverbindungen. Aufgrund des sägerauhen Verbaues und der Luftschichten dämmt eine solche Platte doppelt so gut wie ein vergleichbares massives Element. Die Wärmerückhaltung / thermische Trägheit des Holzes ist exzellent, was Dämmmaßnahme stark reduzieren kann und ein besonders angenehmes Wohnklima bringt. Besonders hervorzuheben sind die Dachplatten, da an dieser Stelle der sommerliche Hitzeschutz so besonders konsequent umgesetzt werden kann. Das Haus ist sehr dauerhaft, was ein wesentlicher Aspekt ist. Der Rohbau steht in einer Woche, mangels Baufeuchte kann sofort der Ausbau begonnen werden und das Ganze ist auch noch zu 100% recyclebar. Und letztes ist denn auch der einzige Vorteil, den ich an einem Klafterholzkonstrukt (Wohnhaus will ich das nicht nennen) gleichfalls finde.

Grüße

Thomas





Hier verrennt sich der Restaurator wieder in waldspezifisch gesehen in tiefgründige Fehler:
Nein, ich produziere keine Kahlschläge! Wir haben in Deutschland die Einzelstammentnahme seit langem etabliert.

Die Werke stehen wo anders? Dann ist ja das ganze Prinzip Thoma´s hinfällig, da der (erste) Buchtitel hieß "Dich sah ich wachsen" - regional erzeugtes, nach alten Regeln verarbeitetes (Mond-)Holz wird zum tollen Haus errichtet, richtig?... und jetzt verkaufen Sie mir diese Ökoidee als Fake, da das Holz, was ich wachsen sah, dann aus Österreich oder der Eifel stammt?

Die Eigenschaften, welche Sie beschreiben (langsam gewachsen, sprich engporig) hat NUR Holz, welches in Hochlagen gewachsen ist. Das ist wissenschaftlich erwiesen.

Aus fachlicher Sicht völliger Schwachsinn ist, dass der Boden 80 Jahre Zeit hat sich zu "entdichten"... Wie um alles in der Welt "entdichtet" sich der Boden? Seit Ende der 80er Jahre gibt es die Tragschlepper, seit diesem Zeitraum forschen Wissenschafter wie genau der Boden sich von den schweren Maschinen erholen kann und sie geben hier ein Zeitfenster (80 Jahre) und einen Vorgang (entdichten) an, woher haben Sie das?



Tja,



da dachte ich, ich könnte einer dieser epischen fachwerk.de-Schlachten in sonntäglicher Gelassenheit folgen und mich heraus halten, aber nun muss ich doch ein klein wenig von meinem Senf hinzufügen.

Das Wachstum von Bäumen hängt selbstverständlich nicht nur von der Höhenlage, sondern ebenso von den klimatischen Bedingungen und der Nährstoffversorgung ab. Binsenweisheit. Und ich kann es nur dem Eifer des Gefechts zuschreiben, dass ein Mann des Forstes etwas anderes behauptet.

Es gibt Flachlandstandorte, die sind so mit Trockenheit und feinem Staubsandboden gesegnet, dass dort sehr sehr langsam Bäume heranwachsen, die enge Jahresringe, hohes spezifisches Gewicht und Dichte sowie gehörige Härte entwickeln. Ich hatte in den vergangenen Tagen das alljährliche Vergnügen, solche Bäume - in diesem Falle Kiefern aus der Mark - aufzusägen und von innen zu besichtigen. Weniger groß ist das Vergnügen, die Bretter aus so einem Baum zu heben - sie sind sauschwer, auch wenn Sie nach den uralten Methoden (deren Wiederbelebung ein Verdienst Thomas sind, vor dem ich meinen Hut tief ziehe)geworben wurden: Die Bäume wurden bei Neumond im Winter geschlagen und mit Krone einige Wochen im Wald gelassen und kommen daher mit unter 30% Restfeuchte auf den Sägeplatz.

Friedlichen Sonntag allerseits und herzliche Grüße an die südostdeutschen Nachbarlänfer!



völlig richtig...



Meine Ausführungen waren speziell auf die Fichte bezogen! Und nochmal: rein natürlich als Monokultur kommt Fichte nur in Gebirgslagen vor (siehe Buch Thoma). Alles andere ist ein Kulturwald, d.h. vom Menschen angelegt. Glücklichweise sind aber -ähnlich wie beim Fussball- alle Deutschen bei solcherlei Themen Fachleute. Ich frage mich nur, warum die Forstwirtschaft bei der Aufforstung die Jungpflanzen nach Höhenlage selektiert. Die Höhenlage ist ja ein Teilaspekt der klimatischen Bedingungen.



Fichte sticht ,Tanne nicht!



Mein Beitrag zur Lehrstunde!

Was hat das alles mit der Ausgangsfrage zu tun?

Jetzt sind wir schon bei Fällzeitpunkten ,interessantes Thema,ich habe schon Instrumentenbauer neben mir im Wald stehen gehabt ,die dabei sein wollten ,wenn der Baum fällt,zu einem ganz gewissen Zeitpunkt,mit dem Mond hatte das immer wenig zu tun ,die wollten Klanghölzer.

Was hat das mit der Ausgangsfrage zu tun nix ,mir is grad langweilig.

Keiner der Anwesenden weiß eine Antwort bezüglich der Baugenehmigung,mich eingeschlossen ,der Fragesteller scheint an einer solchen auch nicht interssiert,sonst hätte er sich ja schon längst mit den Leuten in Verbindung gesetzt,die so etwas schon einmal umgesetzt haben.

Bei mir ist das so ,wenn ich etwas vorhabe ,was ich noch nie gemacht habe ,suche ich mir Menschen die das schon können und bereit sind mir das beizubringen,oder ich vertiefe mich so in der Theorie ,Grundlage vorausgesetzt,das ich diese sicher in der Praxis anwenden kann.

Bauen ist planen und umsetzen,nicht sinnloses disskutieren!



Lieber Förster,



schlafen Sie bitte erst 'mal mit dem Dackel im Arm Ihren Rausch aus. Was in aller Welt ist Ihnen denn über die Leber gelaufen?

Grüße

Thomas



Ihre Unsachlichkeit...



...überdeckt leider nicht Ihre schwache Argumentation.



Wenn...



Sie sich mit etwas Abstand Ihre Beiträge zu Thoma durchlesen, wird Ihnen deren Unsachlichkeit auffallen, auch ohne Logikseminar. Er verkauft sein Holz mit Sicherheit besser als Sie das Ihre :-) Aber er bietet eben auch einen echten Mehrwert.

Sie haben ein Beispielhaus gefunden, dort können Sie sich schlau machen. Ich hoffe, daß solcher Humbug, weil er weder innovativ noch anderweitig nutzbringend erscheint, für Wohnzwecke nicht genehmingbar ist. Die Probleme dabei habe ich versucht zu benennen, Sie sind mangels fachlicher Kenntnisse darauf nicht eingegangen.

Und damit eine Gute Nacht

Thomas



Zurück zum Thema



das entwickelt sich wieder einmal etwas destruktiv
und hilft in der Eingangsfrage nicht unbedingt weiter.

Man kann ja durchaus Experimenten abgeneigt sein,
wobei eine gewisse Logik zu solch einer Bauweise in diesem Fall besteht
- Eskimos bauten ihre Häuser aus Schnee, wer von Steinen umgeben ist verwendet diese und wer im Wald arbeitet nimmt eben Holz.

Die geringste Bearbeitung und die geringsten Anforderungen an die Qualität erfordert wohl diese Bauweise -neben der guten Resteverwertung.

Zuerst könnte ohnehin ein kleines Experimentalgebäude errichtet werden-
Das könnten ja Waldarbeiter oder sonst jemand erst einmal nur als genehmigungsfreien Aufenthaltsraum für sich bauen-

wenn's dann gut klappt kann immer noch größer gebaut werden.

Bis dahin ließen sich hier noch sinnvolle Verbesserungsvorschläge machen

Andreas Teich





Brauchst du ein Experimentalgebäude für die Erkenntnis das Holz und Lehm sich nicht deckungsgleich ausdehnen/schrumpfen? Das noch unabhängig von der Fugenbreite?



Cordwood



Ich habe genug Häuser,
Jedoch sind Experimentalgebäude die beste Möglichkeit neuere Bauweisen auf ihre Möglichkeiten hin zu untersuchen.

Da jedoch Reste solcher Häuser in Nordgriechenland und Sibirien gefunden wurden, die etwa 1000 Jahre alt sein sollen kann es sich nicht wirklich um eine ganz neue spleenige Idee aus Amerika handeln-
- wobei auch das Klima in Griechenland und Sibirien etwas unterschiedlich ist.(und wohl kaum Zementmörtel verwendet werden konnte).

Wieweit die Ausdehnungskoeffizienten von Holz und Lehm sich unterscheiden hängt stark vom Feuchtigkeitsgehalt ab-
Ich würde kein Frischholz verwenden.
Zumindest scheint Holz und Lehm besser zu passen als andere Materialien, sonst würde kein Fachwerkhaus Jahrhunderte überstehen.

Es ließe sich innen noch eine Putzschicht auftragen,
manche Gebäude werden zweischalig mit Dämmung als Zwischenschicht gebaut etc.

Vielleicht könnte überlegt werden wie es möglich wäre und nicht nur daran denken, daß es nicht funktionieren kann ?

Dann finden sich besser neue Lösungen.

Andreas Teich



Ein...



Fall massiver Faktenignoranz...

Wer mit Holz arbeitet (und nicht nur drüber schreibt), kann sich die Problemzonen auch vorstellen, ohne erst ein Haus zu bauen.

Es gibt sogar Leute, die fahren nur bei Grün - ohne je die Erfahrung gemacht zu haben was passiert, wenn sie bei Rot über den Damm schießen.

Unfallfreie Woche wünscht

Thomas

P.S. Und das ist sachlich voll falsch, Herr Teich: "Wieweit die Ausdehnungskoeffizienten von Holz und Lehm sich unterscheiden hängt stark vom Feuchtigkeitsgehalt ab"

Setzen Sie statt "Ausdehnungskoeffizienten" mal probehalber "Arbeiten" oder "Schwinden" ein, dann passt das schon eher. Der Koeffizient einer bestimmten Materialeigenschaft ist nämlich, schon per Definition, immer gleich.



Aussenstehender liest und staunt....



ich bin erst neu dabei, gebe keine fachliche Meinung ab, bin selbst Besitzer eines alten Fachwerkhauses 18-1900. Die Diskussion ist sehr interessant und mit Sicherheit auch von Fachargumenten begleitet. Aber teilweise schon fast beleidigend. Das finde ich schade............Fragen sollten beantwortet werden, Rat gegeben, Überzeugungen gut, sehr gut, jedoch muss es eine faire Kommunikation geben. So denke ich. Falsch (?)



Da muss ich mal recht geben



ich schau mir das schon ein halbes Jahr an. Es gibt hier kompetente Fachleute, die leider bei einigen Stichworten vollkommen aus dem Ruder laufen. Dazu gehören eben Strohb... Cordw... und Fußboden auf Erdschicht ohne Beton. Eigentlich schade, die merken gar nicht wie sie sich selbst damit disqualifizieren. Alle diese Themen betreffen Baustoffe und Techniken mit Problemen, aber warum sie deshalb so reagieren ist mir ein vollkommenes Rätsel. Aber es lohnt sich dabeizubleiben ;-)

Gruß Herbert



@ Michael



Ja, tatsächlich. Und das fängt damit an, daß nicht Jemand klare Sätze willentlich falsch versteht, weil ich sein Steckenpferd deutlich lahmen sehe, und mir dann noch Pegida in die Schuhe schieben will. Auf einen großen Keil kann man nicht mit einem kleinen Hämmerchen hauen...

@ Herbert

Art und Ton meiner Antworten wähle ich weiterhin selbst. Ich mache das nämlich freiwillig und gratis. Bestimmte Borniertheiten ebenso wie endlos-inhaltsarmes Geschreibsel darf man auch so nennen. Das hier sehe ich vorallem als Bauforum, und nicht als Befindlichkeitspflegeforum für schreibfreudige Herren.

Frohes Schaffen allerseits

Thomas



Leider...



...ist es so, und die Erfahrung habe ich schon vor Jahren in diesem Forum gemacht: sobald man mit alternativen Bauideen ankommt, beginnt von selbsternannten Experten ein "draufschlagen".
Seit tausenden Jahren baut der Mensch mit Naturmaterialien, also Lehm, Stein, Holz und Stroh. Letzteres erlebt glücklicherweise auch einen Aufschwung.

Ich sehe einen Baustoff unter dem Aspekt der regionalen Verfügbarkeit. Das war der Grundgedanke zur Überlegung bzgl. der Cordwood-Thematik. Leider wurde und wird das, sowie die Gedanken von Herrn Teich, von Böhme derartig verbissen torpetiert, dass ein Zulassen neuer Überlegungen anscheinend nicht statt findet. Schade für Dritte, welche ebenso offen wie kritisch für ökologische Baustoffe sind...



Allergie gegen Alternative Bauweisen?


Allergie gegen Alternative Bauweisen?

das ist in der Tat erstaunlich, ich bin davon auch häufiger betroffen.

Normalerweise könnte man auf allergische Reaktionen, Phobien, frühkindliche Traumata schließen.
Das wäre aber ein im Bauwesen bisher unbekanntes Phänomen.

Als ob bei der bloßen Erwähnung von irgendeiner nicht ganz üblichen Bauweise ein Knopf umgelegt wird, was zu plötzlichen Beleidigungsausbrüchen, Negativismus, kleinlichem Definitionsgerangel, Ignoranz- und Laientumvorwürfen u.Ä. führt.

Da müßten Architekten wie Gernot Minke, Werner Schmidt, Frank Lloyd Wright und viele andere mit ihren Experimentalbauten in dieselbe Kategorie fallen.

Dies ist gerade in einem Fachwerkforum erstaunlich, wo doch kein Fachwerkhaus heute gültigen Bauvorschriften, Techniken und Materialverwendung entspricht und solcher Logik folgend eigentlich gar nicht überlebensfähig sein dürfte.

Da sollte man doch eher froh sein über jedes ökologische und ansatzweise experimentelle Haus, wodurch bauliche Erfahrungen nur weitergebracht werden können-
wobei viele dieser Bauten teils schon weit über 100 Jahre alt sind und manche Bauweisen bis ins Mittelalter zurückreichen (Cordwood- Bauweise vor 1000 J. nachweisbar).

Dabei gibt's dazu doch genügend schöne funktionierende Beispiele

Bei einer forstwirtschaftlichen Einrichtung wurde ein Cordwoodhaus aus 40 cm langen getrockneten, entrindeten Rundholzabschnitten gebaut.
Der Mörtel wurde nur an den jeweils äußeren Randbereichen knapp 10 cm breit aufgetragen und der Hohlraum zur Dämmung mit Sägespänen mit Kalk gemischt ausgefüllt.

Richtig gemacht funktioniert so etwas durchaus
Vielleicht sollten wir uns mehr auf Verbesserungsvorschläge konzentrieren

Andreas Teich



danke an Andreas Teich



...treffender konnte es nicht formuliert werden!



Das ist doch...



Geschwätz, Herr Teich.

Auf meine Argumente gegen diese Bauweise gehen sie nicht ein. Mangels Substanz beschweren Sie sich dann über die Form. Eine schöne, aber sachlich ungeignete Finte, um Recht zu "bekommen".

Und kommen statt dessen mit Holzstapeln, die vor 1000 Jahren 'mal jemand aufeinandergetürmt hat (und vielleicht nur von Borkenkäfern bewohnt wurden). Diese Bauwweise hat ganz offensichtlich in Mitteleuropa (und auch anderswo nicht wirklich) eine Tradition. Obwohl es genügend arme Leute gab, durch die Jahrhunderte. Der Verweis darauf, daß man mit Lehm und Holz schon lange baut ist als Behauptung richtig, geht aber in's Leere. In DIESER "Technologie" baut man nämlich sogut wie nicht. Warum wohl?

Die Tatsache, daß so etwas in experimenteller Form 'mal gebaut wurde, genügt Ihnen als Beweis, daß es "funktioniert". Sicher ist nur, daß das Ganze noch nicht umgefallen ist. Wie lange das hält und in welcher Qualität und mit welchem Wartungsaufwand? Keiner weiß das.

Schädlingsfraß, Rissbildungen, Undichtigkeiten, abplatzender Putz etc. werden sich durch die Jahre bemerkbar machen. Das man sowas auf einem professionell erstelltem Foto nach Fertigstellung und bei Sonnenschein noch nicht sieht, ist logisch. Senkungen und Quellbewegungen der Wand sind unvermeidbar und werden zu Schadensbild beitragen.

Vor diesem Hintergrund ist es belanglos, daß ein Stapel Brennholz lokal verfügbar ist. Jedes Baumaterial kann man falsch einsetzen, und damit wird aus einer "sparsamen" Bauweise eine ruinöse. Was der namenlose Mann aus dem Wald mit seinem Rundholz macht, ist mir doch völlig gleichgültig. Da hier aber noch ein paar Mehr mitlesen, hoffe ich, hinreichend auf Probleme hingewiesen zu haben. Das hat nun gar nichts mit "allergische Reaktionen, Phobien, frühkindliche Traumata" (was für ein Gesülze) zu tun, und eine Beleidigung einer konkreten Person aus meiner Feder kann ich hier nicht finden.

Vielleicht ein bisschen am überzogenen Harmoniebedürfnis arbeiten, falls das helfen könnte...

Neues kommt hier nicht mehr, weil keiner der Klafterholzfreunde wirklich davon vertiefte Kenntnisse hat, und die Eingangsfrage ist hier gar nicht beantwortbar. Da lege ich dem Fragesteller einfach den Gang zum Bauamt nahe und rate, im Vorfeld deeskalierende Techniken zu lernen.

Gut Holz

Thomas



nun, weiss ich auch...



...woher der Ausdruck "Wenn sich der böhmische Wind legt" kommt. Herr Böhme, ich hoffe Sie haben nicht Ihre Mittagspause vergeudet, um Ihre spießbürgerliche Kleinkariertheit zu verteidigen. Falls doch habe ich Verständnis, denn Sie wollen ja nicht, dass eben diese als Restaurationsobjekt in Ihr Unternehmen kommt.

Zu Ihrer Argumentation der Rissbildung: moderne Betonbauten sowie Fachwerkbauten sind wohl von diesem Phänomen nicht betroffen?

Zur Winddichtigkeit: Ich finde man kann sich auch zu tode dämmen.

Nun ein Lösungsvorschlag speziell für Sie: Kleiden Sie sich in mineralische Dämmwolle und ziehen Sie zusätzlich noch eine Plastiktüte über den Kopf. Sie werden fasziniert von frischer Luft, speziell Sauerstoff, sein. Und vielleicht den ein oder anderen Gedanken an jene rauen Burschen verschwenden, welche sich um den Produktionsort des Sauerstoffs kümmern...viel Erfolg dabei *lach*



Zeitungsartikel zum Cordwood Haus



dazu muß ich mich jetzt vielleicht nicht mehr äußern,
sonst geht's immer so weiter und führt nur zu allgemeiner Langeweile?

Weiterhilft aber vielleicht ein Artikel zum Thema, den ich gerade gefunden habe:

www.adz.ro/artikel/artikel/ein-oeko-haus-aus-brennholz/

Und noch ein Bild

Andreas Teich



Noch ein Bild Leider dasselbe



Andreas Teich





Ist schon immer wieder spannend wenn man das Gefühl hat, das der TE die Frage gar nicht beantwortet haben will, sondern nur seine bereits zementierte Meinung hier ins Forum tragen möchte. Vielleicht auch schon mit der Absicht die anderen dann zu beleidigen?



Cordwood?



Ich fand ja eher die Antworten ziemlich unpassend.

Wer den Zeitungsartikel liest findet darin manche Fragen beantwortet.
Nochmals der Link:

www.adz.ro/artikel/artikel/ein-oeko-haus-aus-brennholz/

Da er auf Deutsch ist geht's auch leichter als mit amerikanischen Texten, obwohl fast alles für Interessierte dort zu finden wäre.

Günstig ist auch bei der Bauweise , daß zB Treppen durch entsprechend innen oder außen herausstehende Hölzer ausgebildet werden können, ebenso Regalkonsolen, Schränke, Kleiderhalter etc

Es muß hier ja auch nicht gleich eine Fraktionsbildung geben,
wo man sich auf die eine oder andere Seite schlagen Muß.
Schlimm genug in der Politik, daß nicht jeder für sich denken und entscheiden kann

Andreas Teich



Aus langjähriger Erfahrung möchte ich auf das Urheberrecht verweisen



Wie bereits einige Mitglieder an Ihren Kontoauszügen nachvollziehen können, kann die Verwendung von Bildern, deren Herkunft nicht die eigene Kamera ist, sehr schnell ziemlich teuer werden.

Da ich derzeit davon ausgehe, dass die Bilder selber gemacht wurden, lasse ich Sie stehen, ansonsten bitte ich schnellstens um die Löschung.

Nur so als Anmerkung, am Rande und OT.

Gruß
Hartmut



Urheberrecht



Hallo Hartmut
Ist mir bekannt, daß in solchen Fällen dann die Trocken-Brot-und-Wasser Diät angesagt ist.
Ich habe bei der amerik. Website nachgefragt.

Wie lassen sich Doppelposts eigentlich löschen oder Bilder gegen andere austauschen ?
Und könnte es nicht eingeführt werden, daß vielleicht bis 3 Bilder eingefügt werden können ?
Und die möglichst noch an eine bestimmte Position?

Andreas Teich



Na,


Na,

dann wird sowas dem Förster sicher gefallen:

https://www.youtube.com/watch?v=5tMTemuT89I

Im übrigen verweise ich auf Ihre eigene Fragestellung.

"...ob man für ein Eigenheim in Cordwoodbauweise eine Bau genehmigung bekommen würde?"

Zunächst, nur deshalb, weil Sie nicht wissen, was Sie tun (wollen), sind meine Bedenken weder spießbürgerlich noch kleinkariert. Der fachliche Horizont fehlt Ihnen offensichtlich, und so können Sie nicht werten. Lernen Sie, statt zu gifteln. Auch rauhe Burschen haben das schon geschafft.

Die Rissbildung als Ergebnis des Arbeitens des Holzes erwähne ich nicht von ungefähr. Sie kann leicht wesentlich größer ausfallen als bei Ihren Beispielen, da die Wand ständig ihre Größe verändern wird. Insofern wird die Bindung an den Lehmmörtel vielerorts verlorengehen. Ich rede hier nicht von Haarrissen. Holz verändert seine Größe wie bekannt mit der Luftfeuchte durch Quellen und Schwinden. Für Fichte (hier ein Koeffizient für Sie, Herr Teich :-) ist das mittlere differentielle Schwindmaß ca. 0,3% je 1% Holzfeuchteänderung. Bei den vermutlich eher minderen und jüngeren Qualitäten, die für einen solchen Bau zur Anwendung kommen, ist dieser Ansatz sehr zurückhaltend. Tangential betrachtet wären es gar 0,4%. Über eine ganze Wand von vielleicht 3m Höhe und 10m Breite kämen bei Holzfeuchtewechseln von nur 4% (absolut plausibel) immerhin 3,6cm in der Höhe bzw.9cm in der Breite zusammen. Wohlgemerkt, dieses Arbeiten findet ständig in beide Richtungen statt und kann nicht verhindert werden. Das erfordert, daß nicht nur alle festen Konstruktionen im Haus wie Türen, Fenster, Leitungen etc. dieser "Beweglichkeit" entsprechend konstruiert werden müssen (wie beim Block- und Bohlenbau); ferner ist ein aufwändigerer mehrschaliger Aufbau der Innen- oder besser Außenwand unerlässlich. Wenn ich das tun würde (was ich nicht werde :-) wäre eine 2schichtige Heraklitverkleidung von jeweils mindestens 50mm als Entkopplung und Putzträger das Minimum. Damit ist aber der vermutete Vorteil des preiswerten Bauens dahin, und auch der (höchst überflüssige) Trinkröhrcheneffekt. Ob dieses "Arbeiten" in dem genannten Rahmen beherrschbar ist und bleibt, ist fraglich. Bei zusätzlichen Auffeuchtungen (feuchtwarmer Sommer, Schlagregen) ist mit weit schlimmeren Konsequenzen zu rechnen. Hirnholz saugt strukturbedingt wie ein Schwamm.

Und zum Thema Dämmung dürfen Sie gerne oben noch einmal lesen, was ich von überzogenen Dämmungen halte. In einem Neubau MÜSSEN Sie aber luftdicht bauen, und ich bezweifle den Erfolg aller Bemühungen bei einem einschaligen Wandaufbau. Im Übrigen müssen Sie vor dem Bauamt bestehen, nicht vor mir...Selbst wenn es anfangs dicht ist, es wird nicht luftdicht bleiben, und damit ist der Kondensateintrag in ein wasserempfindliches Baumaterial gegeben. Üblicherweise produzieren wir heute auch noch mehr Luftfeuchte im Haus als vor 100 Jahren, was nicht ohne Folgen bleibt.

In allen Rissen siedeln sich besonders gern Insekten an, auch holzzerstörende. Ferner wird Hirnholz besonders gern angestochen, weil die lieben Tierchen so in den Holzstrukturen weitaus besser eindringen können. Hier nebenan mein sehr schön frequentiertes Insektenhotel im Ausschnitt. Sogar Robinie steht auf dem Speiseplan.

Sicherlich hat auch AT inzwischen etwas Neues ergoogelt. Schöne Dienstleistung: AT googelt für Suchmaschinenunkundige, gern auch doppelt :-)

Mein Ruf hallt in die Berge

Grüße

Thomas

P.S. Die großen Löcher in dem Robinienhirnholz habe ich selber gebohrt. Nicht, daß mir jetzt nach Volksverhetzung auch noch Betrug nachgesagt wird :-)



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Mehrere Bilder in einem Kommentar geht nicht. War mal geplant, ist wieder verworfen worden. Lange Diskussion.

Gruß und bitte im Bild einen Verweis auf die Erlaubnis und die entsprechende Website einfügen. Danke.

Gruß
Hartmut



Sehr gute Argumentation...



...welche mich langsam aber sicher überzeugt.Wenn Sie jetzt noch zum Thema Bodenverdichtung durch Forstmaschinen googeln, dann sind Ihre und auch meine Bildungslücken geschlossen.

Herr Teich hat erläutert, dass diese Häuser global gesehen keine Einzelexemplare sind. Hatten die Erbauer der Cordwoodhäuser Langeweile, waren sie einfach nur dumm? War es der Materialmangel an Ziegelsteinen? Waren es Egozentriker, welche sich selbst durch -zugegeben toll aussehende- Rundbauten ein Denkmal setzen wollten?
All diese Fragen habe ich gerade eben an einen waschechten nordamerianischen Cordwood-Praktiker gestellt...



Hatten die Erbauer der Cordwoodhäuser Langeweile, waren sie einfach nur dumm?



Im Artikel stand es doch geschrieben.
Amerikanisches Bauniveau, davon 1/3 nur Kosten.
Wieviel Qualitätsabstriche gegen die 100% Bauweise toleriert wurden, steht nicht geschrieben.
100% kamen laut Artikel damals 1980 in Amerika 45.000 Dollar.
Ich hab leider keine Idee was zu der Zeit eine Hütte bei uns kam.
Das sagt dann schon alles.



Eine "Entdichtung" findet...



mit Sicherheit in einem gewissen Rahmen durch Frost / Tauvorgänge statt. Frost sprengt sogar Steine. Kleinstorganismen, Wurzeln etc. sind auch am Werk. Ob das die Bodenverdichtung über einen längeren Zeitraum von zum Beispiel 80 Jahren (als ich im Forst war, wurde damit die Hiebreife der Fichte so benannt) hinreichend oder nur ein bisschen reduziert; dazu werde ich jetzt keine eigenen Testreihen anstellen. Über den Stellenwert der Bodenverdichtung habe ich auch keine Arbeit geschrieben. Mir scheint aber, daß es auf den ehemaligen Rückewegen nicht wesentlich schlechter wächst als anderswo. Der subjektive Eindruck eines bekennenden Waldgängers.

Herr Teich hat die allermeisten Dinge, von denen er hier schreibt, vermutlich nie gesehen oder aber nur gestreift. Das wurde schon bei anderen Themen so offensichtlich wie lästig. Er googelt halt gern. Wenn immer fleißig in Ausrissen zitiert wird, bleibt immer ein Teil der Info auf der Strecke. Die erwähnten Holzansammlungen in Griechenland und Sibirien können sonstwas gewesen sein, aber mit Sicherheit nichts, von dem man sich für heutige Bauvorhaben, zudem in Mitteldeutschland, viel entnehmen kann. Die Anforderungen an einen Wohnbau im Jahre 2015 sind völlig andere als an eine Schutz- oder Jagdhütte vor 1000 Jahren.

Bezüglich Amerka: Inwieweit sich diese Bauform dort über längere Zeit bewährt, und eine unabhängige Meinung werden Sie so wohl auch nicht bekommen.

Grüße

Thomas



noch...



ein letztes mal zur Bodenverdichtung: Sachsen hat als eines der ersten Bundesländer den Abstand der Maschinenwege von 20 auf 40 m erhöht. Dies soll der Problematik der Kanalisierung von Oberflächenwasser in Gebirgswäldern sowie der Staunässebildung Rechenschaft tragen. Hierzu nochmal der Wink zum Mondholz: Will ich wirklich ein Mondholzhaus errichten (so wie in der guten alten Zeit), sollte folgende Produktionskette gegeben sein: Holzfäller - Zimmerer - Tischler. Im Ideallfall hat man alles berufliche Können eigen, viel Zeit/ die entsprechende Lagerkapazität und natürlich ein gewisses Kapital, welches ich aber nicht überbewerten möchte.
Und damit Sie (jetzt) meiner Logik folgen können: als Ansatzpunkt für die bauliche Verarbeitung von REGIONALEN Rohstoffen habe ich die Cordwoodtechnik gesehen. Man könnte jetzt den Faden weiterspinnen und fragen "Wie schauts aus mit Cobhouses (Wellerlehm), Tiny-Houses, Strohballenhäusern?" All das sind -ähnlich Mondholz- alte Techniken, welche eine Renaissance erleben.



Baugenehmigung



Um auf die Ausgangsfrage zurückzukommen und diesen fruchtlosen, fundamentalistischen Disput rund um bauliche Glaubensfragen zu erden: Eine Baugenehmigung werden Sie für Ihr Vorhaben nicht bekommen, weil Cordwood als Konstruktionsprinzip keine bauaufsichtliche ZUlassung hat.

Sie werden keinen Architekten oder Statiker finden, der Ihnen damit einen Hausentwurf erstellt. Es gibt für die Verarbeitung keine anerkannten Regeln der Technik und keine Handwerker, die die Arbeit ausführen würden. Der Architekt muß für das Bausystem eine Ausnahmegenehmigung beantragen und übernimmt ansonsten für die Planung und Ausführung die volle Verantwortung und Haftung. Was er hoffentlich nicht tun wird.

Wenn das System in irgendeiner Weise sinnvoll zu verbauen wäre, gäbe es dafür auch einen Hersteller. Das ganze Prozedere rund um die Herstellung des Ausgangsmaterials ist aber mühsam und kaum zu vereinheitlichen im Sinne eines rundum definierten und standartisierten Baustoffes mit kalkulierbarem Verhalten. Aus Schwachholz fertigt man besser OSB-Platten an oder andere Holzwerkstoffprodukte mit gleichbleibender Qualität.

SIe können sich aber von einem Architekten/Statiker einen Holzrahmen/Holzskelettbau planen und genehmigen lassen, den Sie dann, bei Nachweis des ausreichend Wärme-/Schall-/Brand- und Feuchteschutzes, in Eigenleistung mit Holzscheiten ausmauern.

Dann ziehen Sie ein und wohnen einige Jahre zur Probe. Danach melden Sie sich wieder in diesem Forum und berichten minutiös von Ihren intensiven Erfahrungen wärend des Planungs- und Bauprozesses und Ihren Wohnerfahrungen.

Sie schreiben ein Buch, das Vor- und Nachteile dieser Konstruktion erschöpfend darstellt -Kenntnisse aus erster Hand: Erfahrungen-, die Baukosten dukumentiert und und vorsichtig optimistische Ausblicke auf die Zukunft dieser ungewöhnlichen Bautechnik erlaubt.



…noch zwei Fragen



"Die sowohl in Schweden als auch in Nordamerika im 19. Jahrhundert parallel und ohne gegenseitige Einflüsse entwickelte Bauweise erfreut sich…" ist ein Zitat aus dem von AT geposteten Link: www.adz.ro/artikel/artikel/ein-oeko-haus-aus-brennholz/
und "(Cordwood- Bauweise vor 1000 J. nachweisbar)."
ist eine Aussage von AT im Post: " Allergie gegen Alternative Bauweisen?"
Meine Frage dazu: Kann ich nicht rechnen oder gibt's noch andere Quellen?

Und an ZZtop85 die Frage:
Woher kommt die Erkenntnis zu folgender Aussage?
"Dabei haben die Holzscheite eine Trinkröhrchenfunktion, d.h. es erfolgt ein guter Luftaustausch."



Cordwood-Haus Zusammenstellung



Ich habe die archäologischen Überreste nicht selber ausgegraben sondern in diesem Fall eine Wikipedia-Aussage wiedergegeben-
Also in einem Fall geht es um archäologische Funde, im anderen Fall um noch bestehende Bauten:

HistoryEdit (aus Wikipedia zu cordwood houses):

Remains of cordwood structures still standing date back as far as one thousand years in northern Greece and Siberia. More contemporary versions can be found in Europe, Asia, the Americas. The exact origins of cordwood construction are unknown. It is, however, plausible that forest dwellers eventually erected a basic shelter between a fire and a stacked wood pile.[2] Perhaps a better historical perspective is found in the work of William Tischler of the University of Wisconsin. In his study of the technique, he states that "current" cordwood probably started in the late 1800s in Quebec, Wisconsin and Sweden. He believes that the technique started in these areas at the same time.[3] The technique had a brief period of popularity in the northern United States during the Great Depression, due mostly to its inexpensive materials and ease of construction, leading to it being called "Depression Housing" in parts of Wisconsin, Vermont and upstate New York.

Da gibt's natürlich noch genügend andere Dokumentationen, u.a.
von Ole Hagman, der 150 seit den 1850-ern in Schweden erbaute Cordwood Häuser dokumentiert hat und sozialgeschichtliche Artikel über schwedische und norwegische Cordwood-Häuser geschrieben hat.

Ist schon etwas seltsam, daß die eigentlich recht harmlose Frage ob solche Häuser eine Baugenehmigung bekommen können zu solchen Auswüchsen führt.
Mit Luftaustausch, nehme ich an, ist richtigerweise Feuchtigkeitsabsorption und Diffusionsfähigkeit gemeint. Ein direkter Luftdurchgang kann durch Holz in der Stärke natürlich nicht erfolgen- außer durch evt entstandene Risse oder offene Fugen.

Und einen fundamentalistischen Disput kann ich zumindest bei den grundsätzlichen Befürwortern nicht erkennen.

Niemand hat behauptet es wäre eine völlig schadensfreie überall anzuwendende Bauweise, die keinerlei techn. Voraussetzungen hat.

Für mich würde es darum gehen, dabei zumindest grundsätzliche Möglichkeiten zu erörtern, wie könnte so etwas technisch korrekt gebaut werden.
Eine auf quasi Abfallholz basierende Bauweise in einem waldreichen Gebiet finde ich erst einmal naheliegend.

Wenn exponiertes Hirnholz ein Problem darstellt würde dies auch für jedes Blockhaus zutreffen.
Bei diesen Wänden schwindet nicht die gesamte Wand als Ganzes, sondern nur jedes einzelne Holzstücken separat, da der Mörtel das wesentliche Traggerüst bildet.
Wenn ich zB von 15 cm Holzdurchmesser ausgehe und eine 10 % Feuchteänderung voraussetze bei einem Ausdehnungskoeffizienten von 0,4% je % Holzfeuchteänderung kommt man also auf 4 %, dh 7,5 cm Holz vergrößern sich um 4%= 3 mm.

Statt 0,4 wird bei Fichte tangential 0,36 und bei Tanne 0,28 angegeben- bei engringigem Holz aus höheren Lagen wird das deutlich weniger sein.
Diese Änderung wird aber kaum im Hausinneren stattfinden, sodaß sich keine gerade 3mm Fuge bis in den Innenraum bilden wird-
vor allem weil sich noch die Dämmung zwischen den Mörtelschichten befindet und wie auch bei Fachwerkhäusern in den ersten Jahren nach Errichtung Nacharbeiten stattfinden sollten.

Zudem ist's ja nicht verboten, innenseitig ein Schilfrohrgewebe zu befestigen und zB einen Lehmputz aufzubringen.

Eine Bauweise ist ja ohnehin eine fachwerkähnliche selbsttragende Holzkonstruktion inkl Dach zu erstellen und darunter wettergeschützt die Gefache mit Cordwood auszufüllen.

Dies dürfte dann ziemlich problemlos genehmigungsfähig sein.

Dämmung etc ließe sich bei Bedarf wie bei jedem Fachwerkhaus herstellen.

Die Holzkonstruktion könnte ebenso außen oder innen vor die Cordwood- Wand gesetzt werden.

Strohballenbau hatte anfangs auch keine bauaufsichtliche Zulassung-
alles nur eine Frage der Zeit.

Sinnvoller wäre es doch, sich Gedanken über Möglichkeiten und nicht
über Un-Möglichkeiten zu machen.(schon das Wort ist negativ und blockiert)

Andreas Teich



Trinkröhrchenfunktion



Sowie Klima- und Schädlingsthematik werden in Andreas Teichs Link (adz.ro) sehr gut beschrieben.
Meine anfängliche Annahme die Gefache nur mit Lehm und Holz zu füllen, muss ich korrigieren. Im Artikel werden auch andere Mischungen benannt mit Zement, Kalk, Sägespänen usw.

Der finanzielle Ansatz ist wahrscheinlich der grundlegende Punkt, der bei all den Bauamtsinhabern, Architekten, Dämmwert-Berechnern, Brandschutzexperten usw zum Aufschrei führt: der einfache Mann vom Lande baut sich mit Hilfe einfachster Mittel und natürlichen Materialien ein Haus. Und das auch noch ohne Knebelkredit einer Bank! Das wäre ja noch schöner!





ich muss mich leider als kompletten Cordwood-Ignoranten outen, da bleibt auch für mich nur googeln.

dabei bin ich auf folgende Fundstücke gestoßen:

Burg Waldeck:

http://www.burg-waldeck.de/index.php/bildergalerie/category/5-cordwoodhaus

4. Foto auf der Seite.

Kann es sein, dass die hier dieses antiökologische Teufelswerk auf die Wandinnenseite montiert haben ?

dann gibts diese schöne Seite:

http://www.inspirationgreen.com/cordwood-homes.html

da findet man folgede Varianten

"before placing in the wall, spray or soak the cordwood in Borax"
(4 Tassen Borax auf 4 Liter Wasser!)

oder

http://www.inspirationgreen.com/assets/images/Blog-Building/Cordwood%20Bldg/under-construction_npr.jpg

dort findet man Bildunterschriften, in denen der vielsagende Begriff "Foam" vorkommt,

und auch viele Gebäude, die gar nicht als Wohnhäuser gedacht sind.

und nicht zuletzt auch diesen Zeitschriftenartikel, der ein gelungenes BV beschreibt:

http://www.cordwoodconstruction.org/img/Cordwood_TOB.pdf

hier kann man lesen, dass der Zwischenraum zwischen den Wänden ausgeschäumt wurde, dass dem Lehm Zement beigemischt wurde und dass nach einem Jahr die Risse mit Fiberglass ausgetopft wurden, obwohl das Holz 4 Jahre abgelagert war.

Ich finde die Häuser auch ganz nett anzusehen, die fantasievollen Lösungen lassen aber erahnen, dass die Erbauer mit der gleichen Bauphysik kämfen wie alle anderen und dabei Lösungen gewählt haben, die im FW Bau absolut inakzeptabel sind.

und nebenbei:

"Mit Luftaustausch, nehme ich an, ist richtigerweise
Feuchtigkeitsabsorption und Diffusionsfähigkeit gemeint.
Ein direkter Luftdurchgang kann durch Holz in der Stärke
natürlich nicht erfolgen- außer durch evt entstandene Risse
oder offene Fugen"

Das nehme ich nicht an!
ich denke dass mit Luftaustausch Luftaustausch gemeint ist, auf deutsch Zugluft, eben genau durch Risse und Fugen.

Wenn man das ganze deshalb noch von innen und/oder außen verkleiden oder Verputzen muss, wo bleibt der Vorteil?

Und ob's billig ist? Durch diese Konstruktion werden doch lediglich teilweise die Materialien des Rohbaus ersetzt.

Schließlich benötigt man für eine 3 m hohe und 5 m lange 40 cm Wand 6 RM geeignetes Holz (Zeder?!), die Rahmenkonstruktion nicht mitgerechnet.
Dazu kommen sämtliche Böden und Decken, das Dach (sicher nicht standard), die ganze Installation... muss ich alles nicht aufzählen.

Bauen soll jeder wie er will, ob man dafür den Segen der Obrigkeit bekommt, sei dahingestellt.
Und ob's Öko ist weiß ich auch nicht recht. Wahrscheinlich wird man den Gegenwert der Scheite in den Außenmauern pro Winter verheizen müssen um das Kondensat in den Fugen und Ritzen im Zaum zu halten.

in Zeiten der EnEV halte ich einen positiven Beschied auf die Ausgangsfrage für sehr unwahrscheinlich.

Gruß

GE



Der einfache Mann



... der einfache Mann vom Lande baut sich mit Hilfe einfachster Mittel und natürlichen Materialien ein Haus".

Wenn der einfache Mann keine Ahnung von Baukonstruktion, Bauphysik und Materialkunde hat und statt der Pflicht (die anerkannten Regeln der Technik etc) direkt zur Kür übergeht, liegt der Schluß nahe, das dem genialischen Projekt kein wohlverdientes Ende beschieden sein wird.

Vor einiger Zeit wurde mal der Begriff vom "naiven Bauen" geprägt, das Sachkunde und sorgfältiges Überlegen durch beherzte Unwissenheit ersetzt.
Nicht lange Nachdenken ! Machen ! Die Ergebnisse habe ich in mancher Bauberatung begutachten dürfen.

Niemand wird den Fragesteller daran hindern, sehr intensive und lehrreiche Erfahrungen mit seinem Bauprojekt zu machen. Es ist aber fahrlässig, all die beschriebenen Bedenken beiseitezuwischen oder gar von "Expertenseite" zu entkräften, um "Außergewöhnliches" zu ermöglichen. Das kann dann auch ggf. eine außérgewöhnliche und sehr kostspielige Dummheit sein. Und die sollte auch so mit ihren Konsequenzen benannt werden.



Sie arbeiten mit...



Unterstellungen, was mich aber in diesem Forum immer wieder aufs Neue erheitert.
Wo steht geschrieben, dass der einfache Mann gleich der Fragesteller ist? Wo habe ich geschrieben, dass ich derzeit ein Cordwood-Bauprojekt betreibe bzw. vor habe zu betreiben? Wenn Sie Ihre Baugutachten auch so interpretations- und fantasievoll schreiben, dann sind die vielen Gutachterfehler kein Wunder...



Cordwood



Hallo Götz
Bei deinen Hinweisen sieht man, daß nicht alles was aus Amerika kommt- selbst aus der Alternativszene- nicht blind übernommen werden sollte.

Teils haben die ein seltsames Verhältnis zu manchen Materialien- Schaum würde ich natürlich nicht nehmen.
Borax wird hier auch bei Ökoprojekten verwendet-
ist aber in aller Regel unnötig.

Gegen mögliche Schädlinge und Feuchtigkeit würde ich eher die Hirnholzseiten ankokeln,
besser aber ohnehin frühzeitig entrinden und möglichst große Dachüberstände vorsehen- dann läßt sich vieles einsparen.

Es gibt natürlich auch Nichtwohnhäuser, die mit Cordwood erbaut werden.
Um Erfahrungen zu sammeln würde ich erst einmal ein kleineres Nebengebäude errichten.

Wer Zement verwendet hat natürlich eher ein Problem mit Fugen aufgrund der sehr steifen Konstruktion- in der Hinsicht ists wie bei Fachwerk.

Wenn der Mörtel nur jeweils an den Außenseiten aufgetragen wird und der dazwischen befindliche Hohlraum gedämmt wird sollte es dicht sein- bei kleineren Holzdimensionen ohnehin.

Innen eine Lehmputzschicht auftragen fände ich kein Problem- das könnte auf die Außenwände beschränkt werden.
Es müssen nicht alle Cordwoodwände innen sichtbar sein- wäre mir dann auch zu dunkel- aber jeder wie er mag.

Zu den Kosten
Natürlich gibts neben den Wänden noch andere Bauteile, wobei die auch schon einen erheblichen Kostenfaktor darstellen.
Und von Brennholz zu Bauholz besteht doch ein Preisunterschied, von der Logistik,Bestellung, Bearbeitung etc ganz zu schweigen.
Mit Sammelschein ists fast umsonst.
Bei 100 qm Wohnfläche und 2,8m Wandhöhe und 40 cm dicken Wänden sinds fast 50 m3 Holz mit Innenwänden.
Das als Massivholz gerechnet mit 300,-€/m§ sind schon mal 15.000 + MwSt.
Bei Cordwood müßten natürlich noch Mörtelkosten addiert werden, falls nicht Lehm vorhanden ist.
Dafür kann auch der Boden als Hirnholzpflaster verlegt werden und spart die Dielen ein.

Bei Cordwood wird im Wesentlichen eine Person benötigt, die anleitet und plant- alles andere kann prinzipiell von Laien gemacht werden, für manche sicher eine gute Erfahrung ihr Haus selbst zu bauen.

Mit der Baugenehmigung wird's wie bei Strohballenbau sein- sobald sich eine Gruppe oder ein Finanzier für das Zulassungsverfahren findet wird es möglich sein.

Aber es würde schon völlig genügen wenn erst einmal nur genehmigungsfreie Gebäude von etwas experimentierfreudigen Leuten so gebaut werden.
Insgesamt gibts genügend funktionierende Beispiele.

Und wer eh mit Cordwood baut hat wohl auch nichts dagegen ein paar Stücke mehr zu verheizen, wenns doch mal ein paar übersehene Fugen gibt.
Bei Fachwerkhäusern wird ja bisweilen auf die Vorteile von nicht ganz dichten Fenstern hingewiesen.

Ohnehin muß jetzt nicht der Cordwood-Hausbauboom ausbrechen- fordert auch niemand.
Wer aber mehr Möglichkeiten kennt findet eher die bessere Methode.

Andreas Teich



Aber nun...



pinkelt doch dem Mann nicht in den Buddelkasten. Ist so ein schönes Thema auf Kaffeeklatschniveau über die genialen Alternativbauweisen zu fabulieren. Nicht mal der Fragesteller will sowas bauen, in Deutschland baut's sowieso keiner zu Wohnzwecken. Wegen den bösen Lobbyisten, Bankern und Politikern, die den armen Mann statt ultraökologischer Fata Morgana nur die reale Plattenbauweise vergangener Jahrzehnte gönnen. Mit Schaum wird's zusammengehalten, und Borax killt den Wurm. Was soll's? Ist eh nur dekorativ. Ich empfehle, eine Außentapete in Cordwoodoptik zu drucken. Diffusiosoffen natürlich. Dahinter kann man dann solide bauen :-)

Vielleicht jetzt ein paar threads zum Iglubau in Schneeberg?

Grüße

Thomas



Sie als Pausenclown...



...des Fachwerkforums unterstützen doch dieses Kaffeeklatschniveau, anscheinend weil es Ihr genereller Kommunikationsstil ist. Wir könnten auch zur Restauration alter Bunkeranlagen zu gemütlichen Wohnzwecken in der Hinterlausitz diskutieren. Da können Sie dann fröhlich Ihre Tapete an die Wand pappen.Jedoch wird diese bei Ihrer selbstdarstellerischen Tragikomik wohl gleich wieder abfallen...



Nun,



den Bart (tragen Sie auch so komische Hüte und Brillen wie die leicht monotonen Uraltbarden Ihres Forennamens?) können Sie hier gerne noch endlos kämmen, ein Haus wird nicht draus.

Als Fliesen gibt es die Hirnholzoptik schon. Ist auch noch abwaschbar.

Eine Gute Nacht.

Thomas



da Grossmeister Böhme...



...nun die Nachtruhe antritt, um sich in seiner frisch gefliessten Bunkeranlage von der anstrengenden Gegenargumentssuche zu erholen, ist nun wieder eine sachliche Überlegung möglich:

Um eine BauNORM zu erfüllen, muss also das Klafterholz genormt sein. Das dürfte mit der heutigen Technik ja kein Problem sein, immer gleich große Holzscheite zu produzieren vgl. Strohballenbau: hier werden auch die Ballen als Baustroh gekennzeichnet, obwohl diese ebenso im Stall einsetzbar wären. Wenn es der Gesetzgeber so möchte, sei es drum...

Wie AT bereits erläutert hat, ist die tragende Konstruktion ein Holzständerwerk, mit dem es baurechtlich keine Probleme gibt. Also ist doch eigentlich nur noch der konkrete Aufbau und der Materialmix des "Cordwood-Gefaches" für ein Zulassungsverfahren relevant?



Architektur mit Brennholz



http://www.archdaily.com/609304/wooden-hut-kawahara-krause-architects/

... aber ein Wohnhaus kann man so natürlich nicht bauen.

Bei cordwood misfällt mir die Schwierigkeit der späteren Entsorgung, mit Lehm verschmiertes Holz ist nicht der ideale Brennstoff.



Realistisch betrachtet...



...bin ich wohl zu realistisch für diesen thread. Auch kann ich nicht genügend Ahnungslosigkeit aufbieten, um bei dieser Märchenstunde mitzuhalten. Macht nix. Füllt Euch 'mal wechselseitig schön die Taschen.

Die "Gefahr", daß da 'mal was Reales draus wird, ist ganz klar nicht vorhanden.

Denn viel Spaß für die Mundwerker

Thomas



Cordwoodhaus



Yogumon@
Dein gen. Beispielhaus ist ja auch wirklich eher ein überdachter Brennholzstapel und entspräche eher einem Fachwerkhaus ohne Gefachausfüllung und Mauern ohne Mörtel.

Bei Lehmmörtel geht die stoffliche Verwertung noch am leichtesten:

Einfach im Regen liegenlassen oder gut abspritzen und Lehm und Holz sind sortenrein getrennt.
Bei Kalk- und noch ungünstiger Zementmörteln siehts etwas anders aus-
Läßt sich aber von Holzstücken sicher immer noch viel besser abklopfen als von Ziegelsteinen und bei Kalkmörtel könnte man das einfach verrotten lassen.

Und für die Zweifler- die realen Gebäude stehen doch schon zu mind. Hunderten weltweit herum - außer es vermutet jemand intensive Photoshop-Aktivitäten bei den veröffentlichten Bildern.

Deutschland scheint bei den praktischen Beispielen noch etwas unterrepräsentiert zu sein-
vielleicht kommt dafür dann irgendwann etwas besonders Herausragendes?
Sachverstand gibt's ja genug
Andreas Teich



nun..



hat die allwissende Gottheit Böhme die dummen Wald- und Tischlermeisterlein in seiner unendlichen Güte und Bauernschläue belehrt und kann den Olymp verlassen um seiner wahren Berufung als Haus- und Hofnarr August des Starken nachzukommen. Vielleicht gibts von selbigen für all die Mühen als kleines Dankeschön nen Lolli. Lassen Sie sich 's schmecken, Herr Böhme!



Na,



das tut sicher weh, oder?

"Großmeister", "Gottheit", "Olymp", "Hofnarr", "Bunker".

Gehen Sie 'mal zum Therapeuten, Mr. "Rumpelstilzchen" ZZTopf, falls Sie mit Ihrem komischen Rocker-Bart nicht schon festklemmen wie der verpeilte Gartenzwerg im Märchen.

Vielleicht hat eine arme Cordwoodsammlerin ja eine Schere in Ihrer Kiepe. Und bis dahin: August ist tot, und den Clown geben Sie.

Und damit melde ich mich aus diesem thread endgültig ab. Der Tag ist zu schön, um sich mit Spinnern zu befassen.

Gehabt Euch wohl, und nehmt keinen Schaden unter einstürzenden Brennholzhaufen.

Thomas



endlich



...dem lieben Gott sei s gedankt.

Obwohl überlegenswert wäre, hier ne Art Fachwerk-Kabarett zu eröffnen, da Ihr Abgang gerade echt gut war. Aber das hat sicher Ihre Frau geschrieben...
Gruss ins Land der Elbe



Nachsatz



Der von yogumon gezeigte Link http://www.archdaily.com/609304/wooden-hut-kawahara-krause-architects/
führt zum möglichen Verwendungszweck eines Cordwoodhouse.

Es wurde in diesem Thread viel geschrieben, aber kein überzeugendes Argument.

Da der Threadersteller im Post "Sie arbeiten mit..." verneinte, ein solches Haus bauen zu wollen, stellt sich die Frage: "Wozu das ganze?"

…im übrigen: Erich von Däniken wird heute 80.



fachwerk-kabarett?



Ich höre immer nur fachwerk-Kabarett? Merken Sie denn gar nichts, lieber Gevatter ZZ? Wir SIND HIER im fachwerk-Kabarett! Längst. Viel gelacht. Viel gelernt. Und wer sagt, dass das eine das andere ausschließt? Auf meinem Nachtisch verstauben Tolstoi und Karl Ove Knausgard - ich lese die fachwerk-threads.

Gute Nacht und auf Wiederlesen!

Erik.



Irgendwie wird man



das Gefühl nicht los, das hier Sockenpuppen unterwegs sind.
Das der Thread von Beginn an nur zum Stänkern angelegt war, scheint ja nun auch immer wahrscheinlicher.
Interessant wäre noch zu wissen aus welchem Haushalt die Socken stammen.



Sockenpuppen,



diesen Ausdruck kannte ich nun noch gar nicht, mir kam der Forentroll (Trollus forum primarius terroris) direkt in den Sinn und muss Dir zu 100% recht geben.



Sockenpuppe


Sockenpuppe

So eine Sockenpuppe habe ich schon mal in Lebensgröße gesehen:



Trolle +Sockenpuppen



…auch 'ne Möglichkeit ins Guinnes-Buch zu kommen: immerhin schon 72 und jetzt 73 Kommentare;-)))



jetzt der 74.



Da muß nur etwas abseits der üblichen Bauweise kommen und schon reizt es die Gemüter.

von den 74 Beiträgen ist nur leider ein Großteil weit ab vom Thema.

fabig@
die Ausgangsfrage schien mir noch nicht zuim Stänkern angelegt zu sein-
die war ja eigentlich auch äußerst harmlos-
nur kommts dann sehr schnell dazu-
je nachdem wer sich beteiligt.

Ich hatte mal alte Beiträge zu Strohballenbau gelesen-
da gings noch sehr zivilisiert zu-
bei den letzten zum Haus in Kanade ists dann wieder ausgeartet.

Sollte trotzdem noch jemand an Cordwood-Bauweise Interesse haben gibts bei Youtube einige Filme mit praktischen Beispielen.

Allerdings gehen die auch nicht unbedingt auf evt Schwierigkeiten ein.

Vielleicht könnten sich einige Leute mal Reizthemen ausdenken- falls es hier auch 'Sommerlöcher' gibt.

Und wer noch Interessantes zur Cordwood-Bauweise findet natürlich auch mitteilen.

Andreas Teich



Stimmt



das ließ schon eine gewisse Voreingenommenheit verspüren und
deutete nicht gerade auf sehr großes Interesse an einer vielleicht etwas abwegig erscheinenden Alternativbauweise hin.

hab mich auch gewundert, daß dann von offensichtlich Uninteressierten doch so eine rege Beteiligung erfolgte.

Ich würde mich bei einem Jubel-Forum zu WDVS-Systemen aus Styropor wohl eher gar nicht beteiligen- außer vielleicht in netter Form auf einige Probleme hinzuweisen.

Aber für Manchen dient's mehr der Unterhaltung als der konstruktiven Auseinandersetzung.jeder wie er mag und kann.

Womöglich kommt aber noch Neues, und der Ein oder Andere hat vielleicht Anregungen bekommen

Andreas Teich



Trolle und Reizthemen



...ich hätte auch fragen können, ob man in Deutschland ein Haus aus getrocknetem Kuhdung bauen kann, da es das in Afrika ja auch gibt... das Ergebnis wäre ähnlich wie bei Cordwood gewesen.

Der einzige, der hier sachlich und mit einer überragenden Coolness argumentiert hat, war Andreas...neben mir nätürlich (kleiner Scherz am Rande).

Fakt ist doch folgendes: sobald ein Thema in den Raum gestellt wird, was - natürlich- viele Betrachtungsweisen ermöglicht, stürzt sich das selbsternannte Expertentum darauf wie der Geier aufs Aas. Allen vorweg sollten hier die Namen Böhme und Böttcher genannt werden...ja das BÖse beginnt wohl mit b und ö ...

Fraglich ist nur folgendes: Warum muss mit so einer aggressiven Schärfe argumentiert werden? Der gute Fachmann kann doch sein Fachwissen preisgeben ohne dabei auf Beleidigungen (siehe Böhme: "Rausch ausschlafen" "Gesülze"), Diffamierungen und Diskriminierungen zurückzugreifen. Das würde das ganze wesentlich seriöser machen.
Hinzukommend ist das ein wirklich guter Experte die Auftragsbücher voll hat und sich nicht die Zeit in Internetforen totschlagen und selbstdarstellerisch sein Fachwissen unter dem Motto "Wer hat den längsten" zeigen muss.

Nun kommen die bösen Trolle ins Spiel. Ich würde es eher Eulenspiegel nennen. Man legt gezielt einen Köder aus und es dauert wirklich nicht lange bis einige wie eine V8 durchstarten, man kitzelt noch ein wenig und schon outet sich der vor Fachwissen strotzende Experte, dass er zwar in der Berufsschule der Primus war, aber sonst im Leben nix begriffen hat, da jegliche Sozialkompetenz fehlt. Ja meine Herren auch in einem Forum sollte man sich nicht provozieren lassen, seinen Humor behalten, den Respekt vor anders Denkenden wahren und vielleicht seine eigene hochtrabende Arroganz ein wenig runterschrauben.
Es ist schon herrlich wie bei einigen der Dampf aus den Ohren kommt, NUR weil andere Menschen kreativ sind und sich gegen normgerechtes Abnicken jeglichen Schwachsinns erwehren.
Auch Sie lieber Böttcher sollten hierüber einmal nachdenken und aufpassen, dass Ihnen die Eulenspiegelei nicht mal ein Bein stellen wird. Denn irgendwann, wenn Sie oft genug auf die Nase gefallen sind, muss man Sie zoologisch gesehen in die Kategorie der Nasenbären einordnen...



Da legt man einen Köder aus...



Ist das der Sinn eines Bauforums? Da quatschen alle drauf los ohne in irgend einer weise die Ausgangsfrage beantworten zu können.
Der Fragesteller hat selber keine Intresse an einer Zielführenden Antwort.
Nach zweiundziebzig Beiträgen ,wird des Wort Troll genannt?

Wie restlos bescheuert ist das hier geworden?

Niemand hatte Erfahrung mit Klafterholzhäusern ,alle fühlen sich aber genötigt ,dazu eine Meinung äußern zu müssen.
Wie dumm seit ihr ,wie dumm bist du ZZ,um am Ende damit rüber zu kommen ,ich wollt doch nur provozieren.....

Keine Ahnung ob sich sowas Diskussionskultur nennt , ich find das unglaublich KAPUTT!

Und ich finde es Schade !



üben Sie sich...



...in Gelassenheit. Genau das ist ja der Punkt dieses Beispiels. Es hat auch mal einer nach Hobbithäusern gefragt. Vor Jahren schon. Was war da? Genau das selbe. Warum kann man in einem Bauforum nicht nach sowas fragen? Ohne als dumm, ignorant, betrunken, Ökospinner oder sonst was bezeichnet zu werden? Wenn das die "Kultur" dieses Forums ist, dann bin unter Garantie nicht ich der Dumme...



Ich übe



mich in der Fachwerksanierung ,das ist nicht immer Gelassenhei,weil machmal schwierig,ich versuche aber auch nicht hier die "Fachwelt" zu verarschen.

Das die auf ihre Nummer anspringen ,dafür kann ich nix,ich habe keine Meinung zu dieser Bauweise,ich heize aktuell mit Holzscheiten aus dem Jahr 2007,ich könnt mir eine Halle aus dem jetzigem Lagervorat bauen.
Hab da aber nie drüber nachdacht,ich würd aber nich rumsülzen ,sondern Realitäten schaffen,mich an den ausführenden Planer wenden und das Ding umsetzen!



das ist alles...



sehr vorbildlich.Ich habe diese Frage auch ernsthaft gestellt. Lesen Sie nochmal genau, mit welcher Energie das bekämpft wurde,u.a. sobald Andreas Teich versucht auch nur ansatzweise an das Thema ranzugehn. Von Vornherein zu sagen "alles mist, alles sch..." kann ja jeder. Es gibt noch mehr solche "Öko-billig-Alternativbauten". Stellen Sie diesbezüglich doch mal eine Frage und mal schauen, ob Sie deswegen auch ins Kreuzfeuer genommen werden.
Ich plane derzeit eine Verbindung von Block- und Gewächshaus. Ja klingt ulkig, aber bekanntlich wer zuletzt lacht...



Brainstorming-Prinzipien anwenden



Vielleicht gehts nächstes mal besser wenn versucht wird, einige Brainstorming-Prinzipien anzuwenden:

hier ein link dazu auf Deutsch
vom Community empowerment collective

http://cec.vcn.bc.ca/cmp/modules/brn-stde.htm

Hauptbedingung u.a.:
- jeder kann alles sagen,
- keiner übt Kritik an Beiträgen anderer
- andere Beiträge werden nicht bewertet

Dann würden vielleicht nur Beiträge zum Thema kommen, niemand würde andere beschimpfen oder herabsetzen
nur wer interessiert ist beteiligt sich daran

Solche Möglichkeiten werden auch zur kreativen Problemlösung von Großkonzernen benutzt-
sind also nicht völlig abwegig.

Interessant wären ja auch vorsortierte link-Sammlungen, da die Unmenge an überall vorhandenen Infos bewertet werden müßten nach Informationsgehalt etc.

Wenn es dazu im Forum ein neues Schlagwort wie zB 'alternative Bauweisen'geben würde könnte niemand mehr sagen, daß es in Bauforen fehl am Platz ist.

Vielleicht kommen wir noch auf 100 Beiträge...

Andreas Teich



an einer Diskussion



...würde ich mich beteiligen. Jedoch werde ich nicht der Opener sein. Aus meiner Sicht hochinteressant:
- Tiny Houses
- Cobhouses (Wellerlehm)
- Strohballenhäuser
- Wohngewächshäuser
- Earthbaghouses
- moderne Fachwerkhäuser, welche in Eigenleistung errichtet wurden.

Die USA haben durch ihre Immobilienblase demonstriert, wie gefährlich "billige Baukredite" sind. Bei uns bauen immer mehr Leute, welche vor sagen wir 4 Jahren keinen Baukredit bekommen hätten. Aus diesem Grund ist solcherlei Thematik interessant. Hauptaspekte sollten Kosten, Verarbeitung, Ökologie und Lebensdauer von Haus bzw. Baustoffen sein.



...ich verfolge...



...diesen Thread mit großem Interesse. Einerseits aus "fachlicher" Sicht, andererseits aber auch aus Sicht eines ehemals aktiven Forumsmitglieds (Förster noch dazu ;-) ).

Abseits der Thematik hat das hier wenig mit Trollerei o.ä. zu tun. Es ist einfach der oftmals "normale" Verlauf eines Beitrags, insbesondere dann, wenn sich bestimmte Personen daran beteiligen, die einen Hinweis auf die praktizierte "Haudraufmethode" meistens mit dem Wunsch des Hinweisenden auf überzogene Harmonie begründen. Klar....auf dem Bau geht´s ruppig zu. Das entbindet aber nicht von halbwegs verträglichen Umgangsformen.

Genau habe aus dem Grund habe ich mich nach 8 jähriger intensiver Mitarbeit 2012 hier abgemeldet. In den letzten drei Jahren hat sich da wahrlich wenig geändert. Bedauerlicherweise.

Seitdem kann ich jedoch ganz entspannt und teilweise belustigt mitlesen.

Hat auch was ;-)

Grüße
Martin



Lieber Martin,


Lieber Martin,

Dein Amüsement aus der Reserve verstehe ich nun gut: Nach etwas Unterwegssein und cordwoodfreier Zeit bin ich wieder 'mal im Büro und lese, was seither geschah... Sogar Musik bereichert die Runde :-)

Du reklamierst "halbwegs verträgliche Umgangsformen" und tatsächlich, das ist wünschenswert.

Nun schauen wir 'mal (nur kurz, bevor ich mich in's Wochenende verabschiede), ob der böse Böhme wirklich der böse Böhme ist:

Mein erster Beitrag fragt lediglich, warum jemand in einem Brennholzstapel wohnen wollen sollte. Das ist weder persönlich noch gar beleidigend und auch nicht unsachlich. Wenn Du 40cm langes gespaltenes Holz auf einem Haufen siehst, denkst Du garantiert an - Brennholz. Weiter habe ich eine Empfehlung für ein Holzbausystem geliefert, das ich sehr gut kenne und uneingeschränkt für empfehlenswert halte. Das war's.

Darauf kommt vom Fragesteller der Vorwurf von Diffamierung, Intoleranz, Unverständnis für nicht Normgerechtes, Verteidigung idiotischer Paragraphenregelungen und ein ebenso dummes wie unpassendes Gleichnis. Und die Anrede nur mit Nachnamen, die hierzulande als bewusster Affront gilt.

Auf gerade 'mal 5 Zeilen kunstvoll komprimierter Krawall von einem anonymen Rüpel, der absolut nichts wissen will, sondern die geladene Schrotflinte schon im Anschlag hatte. Solche Typen kommen und gehen hier, und ich bin der gefestigten Meinung, daß dieser Forentroll hier eine Zweitindentität hat und mit dem Ziel, mal jemanden zum Anstänkern zu finden, in die Schlacht zieht.

Warum gehe ich dann überhaupt darauf ein? Der Mann ist mir ja völlig egal. Gestern war ich in Lauenstein (Erzgebirge), da ist er mir nicht über den Weg gelaufen. Ich hätte ich Ihn ja trösten können, weil sein alter Käfer abgebrannt ist (ich fahre seit jeher VW), oder sich sein Dackel erhängt hat. Oder zumindest auf die völlig ungeeignete Form seiner "Trauerarbeit" hinweisen. Aber sonst? Ich würde gern vermeiden, daß baulich Unausgereiftes, Untaugliches oder gar Halluziniertes hier von Alternativeuphorikern als vorbehaltlos positiv hingestellt wird. Ich habe schon einige blauäugige Bauherren erlebt, die sich zu Ihrem Schaden in sowas verrannt haben. Es ist dann einfach schade, zwar nicht für mich (ein gerüttelt Maß meiner Arbeit hat als Ursache die Fehler anderer Baufirmen oder überambitionierte Eigenleistungen), aber doch um die sinnlos verplemperten Mittel und die Zeit dieser Leute. Insofern hat das hier nichts mit Geltungsdrang oder Rechthaberei zu tun, und wenn es mir nicht durchgängig gelingt, dieses Ansinnen mit den mir gemäßen Mitteln darzustellen, so bin ich alt genug, mit meiner Unvollkommenheit zu leben. Und der Leser sollte vertragen können, was forumsregelkonform ist.

Hier noch ein Bild von Brennholz, 50cm lang, Esche, vor 8 Jahren oberhalb Pirna geschlagen und gespaltet (kein Totholz). Luftig und sonnig gestapelt und immer abgedeckt. Der Holzwurm hat aber einen Sinn für alternative Luftschlösser nur insofern, daß er frisst was einlädt. Und deshalb ist billig bauen mitunter besonders teuer.

Grüße

Thomas



@AT


@AT

Die Brainstorming -Idee funktioniert in einem Forum wie diesem generell nicht. Anonyme und offene Schreiber, unterschiedlichste Erfahrungshorizonte, Bildung, Ziele...und auch der Kitt persönlicher Bekanntheit fehlt. Für die Generierung von Respekt voreinander wären nachweisbare Leistungen auch nicht schlecht. Wie soll man jemanden ernst nehmen, der als eigene Meinung anbringt, was er gerade eben Tante google aus der Schürzentasche gemaust hat? Suchmaschinen können wir alle schon selbstständig bedienen.

Was bei Siemens oder der Allianz funktionieren könnte, wird hier unweigerlich unter obigen Bedingungen zu einer belanglosen Quasselrunde. Und nur eine Moderation könnte den Kutter in der Richtung halten. Genau die gibt es hier aber nicht und ich vermisse sie ebensowenig wie die verflossene Forengalerie.

Hier ein Lauensteiner Bürger früherer Jahre. Sicherlich nach einem brainstorming.

Merke: Zuviel "storm" raubt das "brain".

Ein schönes Wochenende allseits wünscht

Thomas



Forenkultur


Forenkultur (Beach has a bum)

"Hinzukommend ist das ein wirklich guter Experte die Auftragsbücher voll hat und sich nicht die Zeit in Internetforen totschlagen und selbstdarstellerisch sein Fachwissen unter dem Motto "Wer hat den längsten" zeigen muss..."

"Auch Sie lieber Böttcher sollten hierüber einmal nachdenken und aufpassen, dass Ihnen die Eulenspiegelei nicht mal ein Bein stellen wird. Denn irgendwann, wenn Sie oft genug auf die Nase gefallen sind, muss man Sie zoologisch gesehen in die Kategorie der Nasenbären einordnen..."

Eigentlich habe ich mich an der Diskussion zu dem Thema Cordhaus gar nicht beteiligt, wenn man mal von einem Foto absieht.
Trotzdem durfte ich diese Sätze über mich lesen.
Ich muß Thomas recht geben, es ging dem Schreiber nur um Provokation und Beleidigung.
Deshalb von mir dazu noch eine "Eulenspiegelei" zum Thema Experten:
Der hier hat nicht nur den Längsten sondern auch noch einen aus Hartholz.





Wäre schon mal interessant zu wissen, welche Sprache die IP-Adressen der Beiträge sprechen.

@Georg
Spätestens als du wegen dem Bild zu meinem Beitrag plötzlich in der Runde der "Bösen" aufgenommen warst, war doch klar was hier läuft.
Und ob Martin wirklich Martin war? Oder doch ein Andreas oder Ralf oder ein anderer? Wer weiß es wirklich.
Ich denke es tät der Forenkultur gut, wenn die Anmeldung zur Pflicht wird und Sockenpuppen zum Ausschluss führen würden.



"fabig"....



...der Martin war wirklich der Martin. ;-)

Als ich 2004 fachwerk.de beigetreten bin ging das nur unter Klarnamen. Das wurde später aufgehoben. Ich fand das damals eigentlich gut, weil ich das Gefühl hatte, die Leute überlegen vorher mehr, bevor sie etwas posten. Das ist teilweise leider verloren gegangen.

Grüße
Martin



Der Martin



ist der Martin,das kann der Martin bezeugen ,ob der Fabig jetzt der Fabig ist weiß der Martin nicht,das ist auch nicht wichtig,wichtig ist, was hier geschrieben wird,wer s schreibt is erstmal egal...in diesem Thread wurde viel geschrieben....die Ausgangsfrage ,hätte jeder mit JA oder Nein beantwortet werden können,stattdessen wird Seitenlang über die Sinnhaftigkeit diskutiert,niemand hier hat Erfahrung mit dieser Bauweise!

Aber alle sülzen rum(Fragesteller eingeschlossen)!

Und ganz am Ende fühlen sich plötzlich alle verarscht?






Grüße Martin



Der Martin



Der Martin kennt Martin und auch den fabig.




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