DRINGEND Gutachter wegen Wassereinbruch in Fachwerkhaus gesucht

11.07.2008



Hallo Gemeinde ich habe gestern bereits nach einem Gutachter Ausschau gehalten und einige Fragen in`s Forum gestellt.
Da ich leider vermuten muss, das mich der Schädiger mit billigen Ausreden hinwalten und beschwichtigen will brauche ich nun unbedungt einen FACHMANN für Wasserschäden an meinem 170 Jahre altem Fachwerkhaus.
Gruß
Helmut
Tel. 04236 942512





Hallo Helmut,

ich möchte Dir meinen Kollegen Ulrich Wiese in Bodenwerder empfehlen.Porofin Fachbetrieb/ Werksstützpunkt Niedersachsen der Hydro Chemie NRW, Lessingstraße 3 in 37619 Bodenwerder. Tel: 05533 4079711, Fax: 05533 4079712 Mobil 0172 2857203 e-mail: wiese.ulrich@porofin.de



Porofin



Hallo Herr Rupnow,
könnten sie nicht mal ein paar Bilder von mit Porofin behandelten Sanierungsobjekten im Vorher-Nachher-Zustand einstellen ?



Chemie ist nicht mein Ding



Hallo Herr Rupnow,
dieses Haus ist nun schon seit 170 Jahren in Familienbesitz und wir haben bewußt bisher keine Chemie verwandt und werden es auch in Zukunft vermeiden.
Es gibt genug natürliche Mittel um sein Haus lebenswert und liebenswert zu erhalten.
Trotzdem Danke für Ihre Empfehlung.
Gruß
Helmut



Hallo



Herr Ermisch, wenden sie sich an die örtliche Handwerkskammer. Die kann mit Sicherheit seriöse Gutachter/ Sachverständige empfehlen. Gruß H. Köhler



Wasserschaden



Hallo Herr Ermisch,
Wenn Sie das Gefühl haben , man will sie "über den Tisch ziehen" , denken Sie doch mal über ein unabhängiges Beweissicherungsverfahren nach.
Hier wird der Gutachter von Gericht bestellt und er ist vereidigt.
Gehen sie auf jeden Fall zur/zum Anwältin/ Anwalt zur Erstberatung.
Viele Grüße
PS : Ein schönes Haus haben sie.



DANKE



Hallo Herr Göbel,
danke für die Empfehlung.
Danke auch, das Ihnen unser Haus gefällt.
Wenn Sie mal in der Nähe sind, dürfen Sie gerne mal reinschauen. Auch innen ist alles noch alt ( jung ) geblieben. Die Küche ist noch komplett als Lehmküche erhalten und auf der Diele gibt es noch eine Wand mit alten Grünlingen.
Gruß
Helmut





Hallo Helmut,

klar wenn Du keine modernen Materialien verwenden willst ist das in Ordnung. Doch vergesse nicht das alles Chemie ist, auch Dein Haus als es gebaut wurde und wie es jetzt da steht.
Schau Dir mal diesen Link an: http://www.denkmal-leipzig.de/LeMMon/denkmal_web_ger.nsf/framessuchen?OpenPage&Query=%20Suchbegriff%20hier%20eingeben%20...

Zitat: Siliconharzfarben bieten nicht nur einen guten Feuchtigkeitsschutz, sondern überzeugen auch in punkto Ästhetik, Anwendung und Wirtschaftlichkeit. Nachdem sich Siliconharzfarben aus diesen Gründen weltweit großer Nachfrage erfreuen, beginnen nun auch die deutschen Denkmalpfleger umzudenken. Professor Weber vom Institut für Bauforschung sieht die Entwicklung positiv: "Priorität hat der Erhalt von Baudenkmälern. Warum also sollte man nicht die modernsten und am besten weiterentwickelten Fassadenfarben wählen? Siliconharzfarben werden sich auf Dauer auch in diesem Bereich durchsetzen."

Nun das wir mit unserem Kunststoff das Silikon übertreffen weil die hydrophobierwirkung stärker, unsichtbarer und beständiger ist, egal, aber ein Umdenken hat anscheinend schon begonnen.

Wir sind auch gerade von der obersten Denkmalschutzbehörde Russlands als Abdichtungsmittel zugelassen worden. In Nichni Nowgorod wird gerade ein Kloster aus dem 15. Jahrhundert damit trockengelegt.

Viel Erfolg bei der Sanierung





Herr Rupnow- welchen Suchbegriff soll man unter der angegebenen Seite eingeben um weiterzukommen?
Und- ich hätte immer noch gerne Bilder von Porofinbehandlungen in gewissen zeitlichem Abstand gesehen ! Haben sie denn kein Anschauungsmaterial geknipst ?



Ich



will ja nicht ungläubig sein. Aber ein Zulassung in Russland um in Nichni Nowgorod ein Kloster abzudichten. Haben sie keine anderen Referenzen? Ich meine, nachvollziehbare? Oder eben auch nur von Pfarrer x aus Y. Das hatten wir hier schon öfters. Leider. Grüße H. Köhler



Keine Silikonharzfarben!



Herr Ermisch,

Welcher Gedankengang (Chemie?) den Herrn Rupnow nun auf die Silikonharzfarben gebracht hat, kann ich nicht so recht nachvollziehen!

Von den erwähnten Silikonharzfarben rate ich ab.
Schauen Sie doch mal diese Seite(+nachfolgenden Seiten) an:

http://www.konrad-fischer-info.de/26bau07.htm

Grüße
Marita Kerr



Danke liebe Gemeinde !!!!



Ich sage allen hier im Forum DANKE für ihre Tipps und Ratschläge
Ich habe hier im Forum nun jemand gefunden, der mich entsprechend unterstützt.
Es ist das "Ingenieurbüro Georg Böttcher"
Einige Kollegen hatten das Büro empfohlen und ich denke, bei denen bin ich gut aufgehoben.
Gruß
Helmut
Ps. ich werde Euch weiter auf dem LAUFENDEN HALTEN.





Gute Entscheidung Helmut.

@Rupnow
die Anwendung von Hydrophobierungen an Fachwerkhäusern ist nicht in jedem Fall günstig. Da das Wasser bei Schlagregen den weg an den Fugen zwischen Fachwerk und Stein findet, umgekehrt jedoch durch die Hydrophobierung die Diffusion behindert ist kann es zum genauen gegenteiligen Effekt kommen. Die Wand und das Holz unterliegen einer erhöhten Feuchtebelastung. Was auf lange Sicht das Holz schädigen wird!
Also wie sagt Herr Böttcher, immer erst Gehirn einschalten!

gruß jens



Ich finde...



...Frau Kerr, unter dem Link den Sie da angeben ist recht wenig zu finden. Allenfalls ein paar unschöne Fotos, aber so gut wie keine Erläuterung, was darauf zu sehen ist. Hilfreich wäre ja immerhin ein Hinweis zu den Anstrichsystemen die dort verwendet wurden.
(Im Übrigen empfinde auch ich Ihre "Fischerverlinkerei" ein wenig ermüdend)

Sich aufgrund solcher Inhalte zu der Äußerung hinreißen zu lassen "Ich rate von Silikonharzfarbe ab" ist doch ein wenig gewagt, oder?

Sicher sind die "Geschmäcker" verschieden, und ich will hier auch gar nicht als "Silikonharzapostel" auftreten, aber ganz so verteufeln würde ich ein solches Anstrichsystem nicht.

Heutzutage gibt es Silikonharzfarben mit einem sd-Wert von 0,2 oder weniger. Sie stehen damit, zumindestens in dieser Hinsicht silikatischen Anstrichen in nichts nach.

Auch Wolfgang Lenze schreibt, dass Silikonharzanstriche durchaus Verwendung im Fachwerkbau finden können. Bei uns wird es auch durch die Denkmalschutzbehörden genehmigt. Hier ist die Vorgabe ein sd-Wert < 0,5.

"Amen" und Gruß
Martin Wittwar





Guter Beitrag Martin.





Hallöchen alle mit einander,

der Hinweis mit dem Link auf die Silikonharzfarben soll nicht heißen das ich ein verfechter dieses Systems bin. Dieser sollte nur zur Information dienen was so auf den einschlägigen Internetseiten zu finden ist. Wenn der ganze Link nicht funktionieren sollte nur einen Teil Koieren und selber suchen, geht ganz einfach.

Herr Köhler, eine Referenz in Russland ist nicht weniger gut als eine in Deutschland, dort werden die Prüfungen nicht von Lobbyisten und Vereinen durchgeführt sondern von Fachleuten wie es auch bei uns Mode werden sollte. Auch die Verantwortlichen in Russland tun alles Ihre Kulturschätze zu erhalten auch in Zusammenarbeit mit der UNESCO.

Herr Lingl, ich saniere in Eberswalde gerade ein Denkmal und dokumentiere den Trocknungsprozess. Sie bekommen Bescheid.

Herr Schröters, wenn man große Lücken zwischen Fachwerk und Stein hat sollte man diese logischerweise erstmal schließen. Zu den Hydrophobierungen sollte man wissen das es unterschiedliche Wirkmechanismen gibt. Die einen verschließen die Baustoffporen, andere verändern lediglich die Oberflächenspannung und Wasser kann nicht durch eine offene Pore eindringen, so dass ein Feuchteausstoß nicht behindert wird. Sie haben doch sicher schon auf www.porofin.de gelesen wie das geht. Wir hydrophobieren offene Poren bis 1,3 mm, Silikone bis ca. 0,35 mm.

Aber Grundsätzlich muss ich Prof. Weber recht geben, wenn moderne Baustoffe helfen das Denkmal zu erhalten ohne es zu belasten und seinem Charakter zu verfälschen muss diese Alternative geprüft werden. Ist schließlich nicht alles schlecht was neu ist. Wenn unsere Vorfahren die eine oder andere Möglichkeit hätten die wir heute haben hätten die diese sicher auch genutzt.

So, bin wieder an der Arbeit. MfG und Tschüß.







Info



Zitat:"...Frau Kerr, unter dem Link den Sie da angeben ist recht wenig zu finden. Allenfalls ein paar unschöne Fotos, aber so gut wie keine Erläuterung, was darauf zu sehen ist. "

Dann schauen Sie sich bitte die nachfolgenden Seiten an:
http://www.konrad-fischer-info.de/26bau08.htm
http://www.konrad-fischer-info.de/26bau09.htm
http://www.konrad-fischer-info.de/26bau10.htm
http://www.konrad-fischer-info.de/26bau11.htm

Vielleicht sind diese Infos dann für Sie und auch die interessierten Mitleser ausreichend.


Zitat: "(Im Übrigen empfinde auch ich Ihre "Fischerverlinkerei" ein wenig ermüdend)"

Schade, ich dachte, ich hätte das ausreichend erklärt.


Zitat: "Sich aufgrund solcher Inhalte zu der Äußerung hinreißen zu lassen "Ich rate von Silikonharzfarbe ab" ist doch ein wenig gewagt, oder?"

Finde ich eigentlich nicht gewagt, ich kann dazu einfach nicht raten, wenn man sich die allgegenwärtigen Schadensfälle anschaut.


Zitat: "Sicher sind die "Geschmäcker" verschieden, und ich will hier auch gar nicht als "Silikonharzapostel" auftreten, aber ganz so verteufeln würde ich ein solches Anstrichsystem nicht."

Verteufeln tue ich nicht, aber raten kann ich bestimmt nicht dazu.


Zitat: "Heutzutage gibt es Silikonharzfarben mit einem sd-Wert von 0,2 oder weniger. Sie stehen damit, zumindestens in dieser Hinsicht silikatischen Anstrichen in nichts nach."

Von Silikatfarben kann ich ebenfalls nur abraten (auch wenn Herr A. W. Keim es sicherlich gut gemeint hat).


Zitat: "Auch Wolfgang Lenze schreibt, dass Silikonharzanstriche durchaus Verwendung im Fachwerkbau finden können. Bei uns wird es auch durch die Denkmalschutzbehörden genehmigt. Hier ist die Vorgabe ein sd-Wert < 0,5."

So genialen Ideen - ob sie nun von einem Herrn Lenze oder schlauen Denkmalschutzbehörden stammen - muß nicht jeder folgen. Allen, die es doch tun, wünsche ich von Herzen langfristige Schadensfreiheit.

Zitat:""Amen" und Gruß"

Gruß zurück

Marita Kerr



Hydrophobierung auf Fachwerk



@R.Rupnow
bitte helfen sie mir mal.
Wie verschließen sie dauerhaft den Übergang vom Fachwerk an den Stein?

Das eine Hydrophobierung nicht die Diffusion einschränkt glaubt niemand der sich auch nur annähernd mit dem Thema beschäftigt hat. Da nun die Diffusion an der Wandoberfläche eingeschränkt ist. Die Flanken der Steine zum angrenzenden Fachwerk jedoch unbehandelt blieben. Wo glauben sie wird der größte teil der Mauerfeuchte nun ausdiffundieren.
Ja genau, unmittelbar am Stoß zum Fachwerk.

Ich hab mich mit dem Thema Hydrophobierungen intensiv auseinander gesetzt((hab nach einer bestimmten Rezeptdur für Mörtel gesucht, geforscht(leider erfolglos))

Kurzer Auszug aus meiner Webseit zu dem Thema;
Schon kurze Zeit nach dem Auftrag der hydrophobierenden Imprägnierlösung zeigt sich beim Aufsprühen von Wasser der typische Abperleffekt(sieh Bild unten), der sehr eindrucksvoll ist, jedoch letztendlich nichts über die Qualität der Hydrophobierung aussagt. Wichtig für die Langzeitwirksamkeit ist einerseits die Tiefenwirkung un andererseits die Alkalibeständigkeit. Man kann sich über die Wirksamkeit sehr leicht täuschen wenn der Abperleffekt in den ersten Wochen hervorragend ist, so heißt das noch gar nichts. Die langfristige Wirkung kann vorhanden sein oder auch nicht. Problematisch, weil vom Anwender nicht zu kontrollieren, sind zwei Faktoren, der Wirkstoff und seine Alkalibeständigkeit sowie der Wirkstoffgehalt, also die Konzentration der Lösung. Ein guter Wirkstoff, aber in zu geringer Menge im Hydrophobierungsmittel enthalten, ist genauso schlecht wie ein schlechter Wirkstoff in ausreichender Konzentration. Angenommen, der Abperleffekt ist anfangs sehr schön ausgeprägt, aber schon nach wenigen Monaten steigt die Wasseraufnahme des Fassadenbaustoffs bereits wieder kontinuierlich an. Bis man bemerkt, dass man über's Ohr gehauen wurde, sind viele Monate seit der Arbeitsausführung vergangen und nachweisen kann man ihm sowieso gar nichts. Viele Noname-Produkte enthalten viel zu wenig und/oder einen schlechten Wirkstoff für eine nachhaltige Wirksamkeit und trotzdem werden sie immer wieder gekauft - "Sparen am falschen Ende". Umgekehrt: Selbst wenn der Abperleffekt schon nach kurzer Zeit verschwunden ist, kann die eigentliche Hydrophobierung, die Reduzierung der kapillaren Wasseraufnahme, noch voll vorhanden sein. Die Ursache für das baldige Verschwinden des Abperleffektes liegt darin, dass die Siliconharze zwar chemisch sehr stabil sind, jedoch von UV-Strahlung recht schnell abgebaut werden. Schon nach kurzer Zeit in der Sonne werden hydrophobierte Flächen wieder von Wasser benetzt. Die UV-Strahlung der Sonne dringt jedoch nicht in den Baustoff ein und dadurch bleibt der im inneren befindliche Anteil der Hydrophobierung davon unbeeinträchtigt. Nur die durch Abrieb oder andere mechanische Beschädigung der Oberfläche freigelegten und damit der UV-Strahlung zugänglich gemachten Bereiche können angegriffen werden. Aus diesem Grund ist die Eindringtiefe für die Dauerhaftigkeit der Maßnahme eminent wichtig.

Fazit, der Anwendungsbereich und die Wirksamkeit von Hydrophobierungen sind NICHT so unproblematisch wie von der Industrie gern suggeriert.





Hallo Herr Schröters,

Ihre Ausführungen zur Silikon Silan Hydrophobiermitteln kann ich nur zustimmen. Die Porofin oder Lotupor Hydrophobierung besteht daher auf eine Polymerbasis deren Moleküle gegenüber einem Silikontröpfchen 100 mal kleiner sind und so auch in die kleinsten Kapillaren passen, mit folgenden Eigenschaften:

dauerhaft wirksam seit 1967, UV beständig, Säure und Alkalibeständig PH-Wert 2 - 14, unsichtbar, atmungsaktiv (Porenverengung ca. 4%, für Klinker und Putz jeder Art geeignet.
Schützt vor:
Pilz und Algenbefall, Durchfeuchtung und Wärmebrücken sowie Frostschäden, Kalk-/Salzausblühungen
Erhält:
Gesundes Wohnklima, verbessert die Wärmedämmung durch Austrocknung(100% - 400 % möglich)und ist preiswert.
Fassadensanierung:
Jeder Farbton jetzt mit den gewünschten Lotuseffekt machbar
durch Imprägnierung. 20 Jahre Werksgarantie.

Mit Oleopor sogar jetzt auch gegen reine Öle diffusionoffen hydrophobieren und dem nächst bieten wir auch gegen Graffiti so eine Imprägnierung an. Graffiti mit den Besen von der Wand fegen, nicht schlecht was?

Übrigens, die Diffusion nach außen ist so unerheblich das diese "als nicht stattfinden" bezeichnet werden kann. Die Sogwirkung des Mauerwerks ist viel zu stark.

Bei Messen ist meine Wassersäule immer eine Attraktion, ein Gasbetonstein mit Porofin getränkt in einem durchsichtigen Kunststoffrohr mit Silikon eingeklebt. Oben ist Wasser aufgeschüttet welches nicht durchläuft, von unten puste ich mit Lungenkraft Luft durch die oben aus den Stein diffundiert. Laut der DRYZONE Internetseite ein Vorgang den die Hersteller dieser Steine für nicht möglich halten. Nun ja, Silikone können nur Porendurchmesser bis ca. 0,35 mm hydrophobieren, wir bis 1,3 mm wie ich ja schon bemerkte auf Grund der stärkeren Hydrophobierwirkung um ca. 20° - 25° Randwinkel.

So wieder an die Arbeit, MfG.



WTA



Hallo Herr Rupnow,

habe gerade die Porofin-Seite angeschaut und stehe dieser Methode offen gegenüber. Ist Porofin WTA-zertifiziert? Kann bei der WTA nichts finden.

MfG
Marita Kerr





Hallo Herr Rupnow,
Porofinwachs Zusätze in Graffitischutzsystemen gibt es schon jede Menge auf dem Markt.
Die Sache mit dem Abbürsten von Graffitis von der Wand wäre allerdings eine echte Revolution.
Nun mal wieder zu ihrer Hydrophobierung. Da ich leider nichts genaues über die Inhaltsstoffe auf der Internetseite finden kann bin ich was die UV Beständigkeit angeht eher skeptisch gegenüber einem Wachs wie dem ihrigen.
Allerdings befinden sie sich hier in guter Gesellschaft, alle Hersteller von Hydrp. haben hier Probleme.
Das Hauptproblem ihrer Hydrophobierung sehe ich allerdings im Nachdunkeln der Fassade aufgrund des verwendeten Rohstoffes?!!!
Und in ihrer Penetrationstiefe.
Wenn ihr Mittel so gut wirkt und so tief eindringt, was wenn Einestages mal nachgefugt werden muss. Die Fuge wird nie und nimmer eine Verbindung mit dem Stein eingehen können.
Schon gehabt, bei einer hydrophobierten Fassaden eines namhaften Herstellers mit Reputation am Markt!
Wurde nachher mit extra Reiniger abgewaschen, geschruppt und mit viel Heißwasser nachgespült um eine Verfugung mit ausreichender Flankenhaftung hin zu bekommen. Und das Mittel hatte in seiner Wirkung schon deutlich nachgelassen(Steinprobe wurde von Hersteller der Hydrophobierung untersucht). Dennoch war es nicht möglich ohne weiteres einfach zu Verfugen.


Nach meiner Erfahrung liegt die optimale Penetrationstiefe bei ca.1cm. Das Material kann so vom Stein in 10 bis 15 Jahren wieder ausgewittert und erneuert werden. Mittel die jedoch so tief Penetrieren wie das ihrige, wenn es denn stimmt, durchtränken den Stein so tief das das Mittel nicht mehr abgebaut werden kann. Die Erfahrung hat gezeigt das vieles was zu Anfang neu und spektakulär war über die Jahre hinweg anders beurteilt wird. Kein Konservator bzw. Denkmalschützer wird heute bedenkenlos eine Hydrophobierung auf Mauerwerk egal welcher Kolör akzeptieren. Vor 15-20 Jahren war dass das Mittel der Wahl. Mittlerweile hat man erkannt das Frostsprengungen an hydrophobierten Fassade dreimal so häufig sind als an unbehandelten und man ist froh wenn die Wirkung der Hydrophobierung nachlässt.
Anders bei Beton, hier liegt meiner Meinung der Markt und die Zukunft von Hydrophobierungen und eventuell noch im Sockelbereich von Mauerwerk.
Hydrophobierungen von Fachwerk nur in seltenen Fällen, wenn die Feuchtigkeit nach Schlagregen echte Probleme bereitet.


Lotoseffekt ist nicht gleichzusetzen mit eine Imprägnierung!
Auf die Idee Wandfarben mit einer Hydrophobierung zu versetzen sind schon andere lange vor ihnen gekommen.


"Mit Oleopor sogar jetzt auch gegen reine Öle diffusionoffen"
Wie ist das gemeint?

-Oleo- Der Name ist mir bekannt. Schmutz-, fett-, wasser- und ölabweisende Imprägnierung. Bei Remmers auf Basis Fluor-Acryl-Copolymer.


Fazit, ich lebe von der Sanierung.
Mann stelle sich mal vor alles wäre Perfekt.... ich wär Arbeitslos!!!

gruß jens



Wasser im Keller



Lieber Herr Rupnow,
ich habe mir den Keller gestern angeschaut.
Glauben Sie mir, da hat Porofin nun wirklich nichts zu suchen.

Viele Grüße



DANKE Herr Böttcher



Hallo Herr Böttcher,
erstmal DANKE für Ihre wirklich sehr umfangreiche Besichtigungstour durch unseren Keller.
Ich habe ein sehr gutes Gefühl, das ich Ihnen den Auftrag erteilt habe.
Ihre Lösungsansätze bzw. Ihre an das Problem herangehende Weise hat mich sehr beeindruckt.
Auch der Bauleiter der ausführenden Firma hat sich Ihren Lösungsansätzen nicht verschlossen sondern hat bereits seine Bereitschaft zur Zusammenarbeit signalisiert.

Gerade habe ich Ihnen die anderen Bilder rübergemailt und hoffe sie können etwas damit anfangen.
Mittlerweile hat sich auch der Denkmalspfleger gemeldet und war ebenfalls sprachlos und auch ratlos.
In der nächsten Woche werden wir die Kellerwand öffnen und dann werden wir mehr wissen......

Ich halte Sie auf dem Laufenden.
Gruß
Helmut Ermisch





Sehr geehrte Frau Kerr,

für Porofin gibt es keine WTA e. V. Zertifizierung da man in den Prüfstatuten festgelegt hat, dass nur Systeme geprüft werden die mindestens einen Bohrlochabstand von 10-12,5 cm fordern. Wir haben seit 1967 einen Bohrlochabstand von 25 cm und werden daher nicht geprüft obwohl wir das beantragt haben. Zu diesem Thema hatten wir auch schon einmal eine Anfrage eines Bautenschützers aus Berlin. Darauf hat unser Leiter der Forschung und Entwicklung Dipl. Chemiker H-J Krein folgendermaßen geantwortet:

als Mitglied des Porofin-Teams sowie Verantwortlicher für die Baunässeforschung und Produktentwicklung möchte ich Ihren Eintrag in unserem Gästebuch beantworten.
Bereits 1967 habe ich die erste rein organische, hydrophobierende Injektionssperre entwickelt, weil ich der Ansicht war (und noch heute bin), dass salzabspaltende Produkte wie Verkieselungs- und Silikonat-Sperrmaterialien nicht in ein Mauerwerk gehören. Seinerzeit gab es allerdings nur Verkieselungs- und Silikonat-Produkte.
Grundlegende Untersuchungen an Mauerwerk, aus praktisch allen verwendeten Baustoffen und Beton, zur Funktion, Verteilung und Wirkungsdauer unterschiedlicher Hydrophobier-Wirkstoffe, führten im Laufe der Jahrzehnte zu einer Fülle an Grundlagenwissen. Die Anwendung dieses Wissens und der Produkte durch einige betriebseigene Monteure und einige hundert von mir geschulte Handwerker, führte zur ständigen praxisgerechten Produkt-Optimierung.
Als etwa 20 Jahre nach meiner Erstentwicklung sich der Verein „Wissenschaftliche Arbeitsgemeinschaft für Bauwerkserhaltung und Denkmalpflege“ gründete und sein erstes „Merkblatt zur Mauerwerksinjektion gegen kapillare Feuchtigkeit“ herausbrachte, habe ich das begrüßt, obwohl das Merkblatt meines Erachtens zu viel Rücksicht auf Verkieselungen und Silikonate nimmt.
Der Rücksichtnahme auf Produkte mit Verteilungsproblemen ist auch die Empfehlung der Bohrlochabstände von 10-12,5 cm zu verdanken, was ich als toleranter Mensch sogar verstehe.
Allerdings erwarte ich auch gegenüber Produkten mit besserem Verteilungsverhalten die Toleranz den Arbeitsvorteil größerer Bohrlochabstände zu akzeptieren.
Ansonsten halte ich für unsere Kunden unser Porofin-Handbuch für wesentlich interessanter und informativer als das WTA-Merkblatt, weil unser Handbuch wesentlich detailierter erklärt und auch auf Fehlermöglichkeiten und deren Umgehung hinweist.

Daher ist Porofin ohne Lobbyinteressen vom staatl. Materialprüfungsamt NRW geprüft und dessen Wirkung auch bestätigt worden. Einen Kopieauszug der Prüfung finden Sie hier: http://www.porofin.de/POROFIN_INFOMAPPE_PMD.PDF auf der Seite 23-24. Die WTA e.V. lässt sich -so habe ich es herausgelesen- die Prüfkörper wird bereits präpariert zugeschickt, bei dem MPA macht es der Prüfing.

Letzendlich muss man sich allerdings am Markt beweisen, wir tun das mit unserem Sperresystem das seit 1967 das ungebrochen und bauphysikalisch richtig wirksam ist.

Ich hoffe Ihre Frage befriedigend beantwortet zu haben.

MfG

PS. Wenn die WTA e. V. es zulässt lassen wir uns gerne prüfen, sofort, auch wenn die ein wenig teuer sind.



wta e.V.



Herr Rupnow,

vielen Dank für die ausführliche Antwort. Werde mir die Infomappe gleich mal ansehen.

Grüße
Marita Kerr





Sehr geehrter Herr Schröters,

ich dachte es schon auf einer Frage von Ihnen mitgeteilt zu haben, Porofin und Lotupor sind kein Wachs.

Das Wirksystem ist auf ein reaktives Kunstharz (Polymer) aufgebaut und absolut unsichtbar. Die eindringtiefe beträgt in etwa 1 cm bei Lotupor. Die Lotupor Imprägnierung der Fassadenfläche führt dazu, dass die Fassade absolut wasserabstoßend wird. Selbst schwerer Schalgregen, der mit über 120 km/h (Sturmböen) gegen die Fassade gesrückt wird, führt nicht zur Wasseraufnahme des Baustoffs und nicht zur Verminderung z.B. des Wärmedämmwertes. Durch die Austrocknung der Wand erhöht sich sogar der Wärmedämmwert der Wand um 100 %, in extremfällen bis 400 %. Werte die Sie sonst nur mit teuren WDVS erreichen können. Damit ist Lotupor-Imprägnierung die preiswerteste und vielseitigste Wärmedämmung.

Ich gebe meinen Kunden auch immer den Hinweis auf dem Weg den zu behandelnden Untergrund erst in Ordnung zu bringen und Lotupor als Finalisierung einzusetzen. Eine Verwitterung ist hier dann kaum noch möglich da Wasser außen vor bleibt. Sollte etwas nach der Behandlung auftreten das die Verfugung z. B. repariert werden muss bietet sich eine Wasserfreie Grundierung an.

Und vor der Arbeitslosigkeit müssen Sie als kompetenter Verarbeiter auch keine Angst haben wenn Sie mit der Zeit gehen und die neuesten Ergebnisse aus Forschung und Entwicklung aller Hersteller in Ihre Arbeit einfließen lassen zum Wohle Ihrer Kunden. Natürlich dürfen und müssen Sie diese Produkte kritisch hinterfragen wie z. B. Porofin oder Lotupor, dass ist absolut in Ordnung.

MfG,



Wie ehrlich geht man miteinander um?



Herr Rupnow ich finde es immer sehr amüsant, wenn Sie aus Ihrer Werbekiste so einiges zum besten geben.
Wenn jedoch, alles so ehrlich ist wie die von Ihnen zitierten Angaben bei 95936 weiter oben, dann weiß ich auch die Eindringtiefen bei feuchten Mauern richtig einzuschätzen.
Ich bin zufällig Gründungsmitglied der WTA e.V. und weiß somit auch wann der Verein gegründet wurde.
Nicht nur, dass die Angaben zur Gründung falsch sind sondern dieser Beitrag ist eine Aneinanderreihung falscher Bewertungen.
Sie können weiterhin behaupten was Sie wollen, aber die Beiträge wären besser in einem anderen Forum - evtl. bei Pseudowissenschaften angebracht.
Es ist falsch, wenn Sie aussagen das Merkblatt lässt nur Produkte zu, wenn ein Bohrlochabstand von <10-12,5 cm empfohlen ist. Nein, nicht der Bohrlochabstand ist entscheidend, sondern die Wirksamkeit d.h. das "Ergebnis".
Weiter sind die Angaben falsch, dass die Firmen Ihre Präparate selber erstellen. Die WTA gibt nur vor - nach welchen Prüfmethoden und durch welche Institute diese Messungen vorgenommen werden muss. Dies hat den Zweck einer wissenschaftlichen Prüfung und soll die Reproduzierbarkeit ermöglichen.
Das Argument diese Prüfung ist ein wenig "teuer" und wenn die WTA dies zulässt, verstehe ich auch nicht.
Es steht Ihrer Firma jederzeit frei sich und die angebotenen Materialien "messen" zu lassen.
Ich akzeptiere auch, dass Sie Ihr eigenes Merkblatt interessanter finden als das der WTA. Dies ist nachvollziehbar.
Beim WTA haben fast alle Hersteller von guten Produkten mitgearbeitet, unabhängig vom Konkurrenzgedanken.



Aua Herr Rupnow...



..das mit Ihren Ausführungen zu der WTA war wohl ein Eigentor :-).

Gruß Patrick Neika.





Hallo Herr Bromm,

ich bin ja echt begeistert, wir sind jederzeit bereit für die Prüfung. Unsere Wirkung haben wir ja nun schon seit 41 Jahren bewiesen und das MPA NRW wird ja auch nicht falsch geprüft haben. Wenn Sie das bitte organisieren möchten, nennen Sie uns einen Zeitpunkt, ich werde Herrn Krein (Leiter F&E) über Ihr Angebot informieren. Unseren Bohrlochabstand von 25 cm werden wir aber nicht verkürzen.

Herr Naika, jubeln Sie mal nicht zu früh. Sogar unsere WTA e. V. zertifizierten Mitbewerber beglückwünschen uns für unser Porofin. Als Maschinenbau-Ing. und Hobbyhaussanierer ist das wohl der falsche Spielplatz für Sie. Wenn Sie soviel auf Bauphysik wert legen sollten Sie mal unsere Infomappe runterladen:

http://www.porofin.de/POROFIN_INFOMAPPE_PMD.PDF

viel Spaß bei der Lektüre.

MfG,



Sie können sich selbst darum kümmern...



Schauen Sie auf der Homepage WTA nach hier gibt es eine Zertifizierungsstelle.
Dazu noch den Text.
WTA-Injektionsstoffe gegen kapillare Mauerwerksfeuchtigkeit
"Schutzrechte und allgemeine Informationen"
Zertifizierung von Injektionsstoffen gegen kapillare Mauerwerksfeuchtigkeit
.
Mit dem Erscheinen des WTA-Merkblattes E 4-4-04/D soll Planern und Verarbeitern die Möglichkeit gegeben werden, marktübliche Injektionsstoffe gegen kapillare Mauerwerksfeuchtigkeit bezüglich ihrer Eigenschaften und Anwendungsgebiete einzuordnen. Hierfür werden Prüfkriterien zur Beurteilung der Wirksamkeit und Anwendungsgrenzen von Injektionsstoffen beschrieben. Für Hersteller werden Anforderungen präzisiert, die von ihren Injektionsstoffen erfüllt werden müssen. Alle am Bauprozess Beteiligten erhalten die Gelegenheit, nur solche Injektionsstoffe zur Anwendung zu bringen, die aufgrund von standardisierten Wirksamkeitsprüfungen ihre prinzipielle Eignung unter Beweis gestellt haben. Der Eignungsnachweis kann für unterschiedliche Mauerwerksfeuchtebelastungen (Durchfeuchtungsgrad: DFG 60 %, DFG 80 %, DFG > 95% +/- 5%) erbracht werden, so dass neben den Anwendungsmöglichkeiten auch Anwendungsgrenzen abgeleitet werden können.
.
Um den Missbrauch zu unterbinden, hat die WTA sowohl die Buchstabenfolge "WTA" als auch die Dienstleistungsmarke WTA unter der Nummer 39516412 beim Deutschen Patentamt eintragen lassen. Auf Antrag wird diese Dienstleistungsmarke solchen Injektionsstoffen zuerkannt, die alle in dem WTA-Merkblatt E 4-4-04/D "Mauerwerksinjektion gegen kapillare Feuchtigkeit" genannten Anforderungen erfüllen. Eine regelmäßige Fremdüberwachung ist Bestandteil des Anforderungskataloges. Über die Anträge entscheidet ein von der WTA einberufener, unabhängiger Zertifizierungsausschuss.
.
Anträge für das Benutzungsrecht der Dienstleistungsmarke können Hersteller von Injektionsstoffen bei der WTA-Geschäftsstelle stellen. Sie müssen dazu ein Prüfzeugnis, ausgestellt durch eine vom WTA anerkannte Prüfstelle, und ein vollständig ausgefülltes Formblatt vorlegen.
.
Und dann viel Erfolg und immer schön ehrlich bleiben!



Injektion in Mauerwerk, Mauerwerksverpressung?!



@Rupnow, hab mir ihren Seiteverweis angeschaut. Vielleicht ein, zwei Anmerkungen.

"Die zur Verpressung von Rissen und Hohlräumen verwendeten Reaktionsharze sind dickflüssig(hochviskos) und müssen oftmals vom ausführenden Monteur noch weiter angedickt werden, um nicht aus den Löchern oder Rissen der Wand herauszufliessen"
- Jemand der sich damit auskennt wird die Risse vor der Injektion verdämmen. Und sehen das er die niedrigste Viskosität beim PU Harz bekommt um auch kleinste Ästellungen zu verschließen(im Augenblick bei MC Bauchemie zu haben, meiner Meinung).

"Druckwasserschäden sollten Sie immer durch einen erfahrenen Druckwasser- Spezialisten beseitigen lassen."
- Mir is im Leben noch keiner begegnet. Wo findet man die und wie sehen die aus?
Ach seh gerade, die gehören einer Lizenzgemeinschaft an! Welcher wohl?

"Die effektive Steighöhe ist also davon abhängig, wie viel Wasser vom Mauerwerk
pro Tag nach oben transportiert werden kann und wie viel in gleicher Zeit verdunsten kann."
-Hausbesitzer die hier nicht aufpassen können im Schlaf ertrinken aufgrund des kapillaren Saugtransportes ihrer Kellerwände. Was ist eigentlich mit Wasserschlössern, Wände bis 1,8m stärke? Schön weiter lesen!

"Für die Transportmenge ist die Porosität des Mauerwerks und die Wandstärke maßgeblich. Je poröser der Wandbaustoff ist, desto mehr Wasser kann pro Tag nach oben transportiert werden. Mit der Wandstärke ist das wie mit einem Schlauch. Je dicker der Schlauch, desto mehr Wasser kann ihn durchfließen. Bei der Wand ist das ebenso."
-Ja das glaub ich, dass sie das so sehen.
Hier spielen komplexere Dinge mit. Nehmen wir das Eingangsbild ihrer Webseite als Beispiel und schauen auf mein Bild. Das Bild zeigt eine 24er Ytongwand mit Gipsputz die von unten her Wasser aufnimmt. Dieser Baustoff hat das beste Kapillare Saugverhalten und nach ihrer obigen Aussage müsste die Wand bis unters Dach nass sein. Es sei den, sie hat eine HZ- Sperre. Dann würde die Feuchtigkeit nur bis zu dieser Steigen. So wie das Bild vermuten ließe und ihre obige Aussage ist. Der Knackpunkt ist nur der, die hier gezeigte Ytongwand hat gar keine HZ-Sperre, wie das.
Der Kapillarwassertransport ist unterbrochen aufgrund des Ytongklebers an der stelle. So etwas wird in Fachkreisen auch Kapillarwiderstandswechsel genannt. Und es kommt noch dicker. Je kleiner die Steine und je dicker die Wand, desto mehr Fugen umso öfter der Kapillarwiderstandswechsel und umso geringer die Probleme mit der Kapillar aufsteigenden und Horizontalen Feuchtigkeit!
Was nun?
Das würde im Klartext für ihr Einführungsbeispiel auf der Webseite bedeuten(Keller aus großformatigem Naturstein, an der Sockelgrenze Wechsel auf NF Backstein) das sie wahrscheinlich eine Sperre verkauft und eingebaut haben obwohl die hier ohne Effekt sein wird. Da die Feuchteschäden durch hygroskopische Wasseraufnahme der Salzbelasteten Wand infolge Streusalzeintrag der unmittelbar nahen Straße und dem dabei entstehenden Spritzwasser entstanden ist. Man kann deutlich jede Menge Schalensprengungen erkennen die auf Kristallisationsdruck zurückzuführen sind.
Bin noch nicht fertig.

"Wasserglas ist chemisch instabil. Die Lösung erstarrt durch geringen Säureeinfluss (in
der Wand durch die Luftkohlensäure) zu einem wässrigen Gel, welches die Poren verstopfen soll."
- Richtig heiß es, Wasserglas ist chemisch instabil und erstarrt nach dem einbringen in die Wand, dabei bilden sich in den kapillaren Quarzbrücken. Die Kapillare werden soweit verengt das ein Wassertransport behindert wird, die Diffusion nicht gestört ist und das Gefüge verfestigt wird.

"Verkieselungs-Sperren
Außerdem sind Verkieselungs-Sperren nicht langlebig (nur 2-3 Jahre) und erzeugen in der Wand durch den Einschluss von Wasser (Gel mit95% Wassergehalt)
- Da ist es wieder das ominöse Gel, was ist das für ein Gel??
Und woher stammen die Daten zur Haltbarkeit? Schauen sie mal hier http://www.remmers.de/html/doc/pz/Pz19_1810_DE.pdf
Und deren Produkt is sogar noch 30% günstiger!

"Harz- und Schaumharz - Sperren
Die Verwendung derartiger Harze zur Beseitigung von Kapillarwasser-Schäden beweist das fehlende Fachwissen des Anwenders."
- Wände aus zweischaligem Mauerwerk mit und ohne Luftschicht, Holblocksteine etc. werden von Anwendern ohne Fachwissen damit gemacht.

"Diese Harze sind bereits für Poren mittleren Durchmessers zu dickflüssig. PUSchaumharze
reagieren zudem spontan mit Wasser unter Bildung einer lederartigen Haut und fließen nicht
einmal in grobe Poren. Sie sind allenfalls als Wasserstopper bei Druckwasserschäden geeignet, damit man dann mit Reaktionsharzen verpressen kann ohne, dass diese durch das Druckwasser weggespült werden."
- Sie bringen hier einiges durcheinander, vielleicht können sie mal präzisieren wovon sie reden, Duromer, Elastomer oder Hydrostruktrurharze.
Macht vielleicht für sie keinen Unterschied, für mich als "Anwender ohne Fachwissen" aber schon.

"Mikroemulsions-Sperre
Die Emulsionstropfchen einige hundertmal größer als einzelne Moleküle und können daher in Feinstporen nicht eindringen. Die wässrige Mikroemulsion wird durch das Poren Wasser weiterverdünnt und zeigt praktisch das gleiche kapillare Transportverhalten wie das Porenwasser, wird also mit dem Strom des aufsteigenden Wassers aus der geplanten Sperrzone transportiert, auf andere Wandbereiche verteilt und damit weitgehend verdünnt.
Dass derartige wässrige Systeme Verteilungsprobleme in der Wand haben, können Sie bereits an der Gebrauchanweisung erkennen,"
- Die Hersteller dieser Sperren erheben auch nicht den Anspruch wie Sie alle nanoporen zu verschließen. Deren Aussage ist, eine wirksame Horizontalabdichtung zu schaffen.
Wenn man genau liest sprechen sie einmal dem Mittel das Eindringvermögen ab um einen Satz später das gleiche Kriechverhalten wie das Kapillarwasser zu attestieren.
Ja was den nun, gut oder schlecht?

"Wässrige Gelsperren
Sie basieren auf gelbilden-den Kunststoffen -meist Acrylaten- und erzeugen im Mauerwerk zwar keine
bauschädlichen Salze, dichten aber auch nur durch den Einschluss von Wasser in den Poren. Auch hier wird die Dichtwirkung durch Verstopfung der Poren mit einem wässrigen Gel (ca. 90%Wasser im Gel) erzeugt. Der Wärmedämmverlust der Wand im Sperrenbereich des Mauerwerks ist also vorprogrammiert. Wundern Sie sich nach der Verwendung solcher Mittel also nicht über nasse Flecken in der Wand durch Kondenswasser.
Auch hier ist wegen der Verteilungsprobleme ein Bohrlochabstand von 10-15 cm gefordert."
- Ebenfalls alles kompletter Unsinn!!
Acrylatgele oder besser Hydrostrukturharze besitzt als Reaktor SALZ. Acrylatgele sollten nicht auf Sandsteinen verwendet werden. Weil es zu Salzschädigung kommen kann(kann ich hier sagen weil ich Anwender bin und kein Hersteller und auch keine Lizenz- Knebelverträge unterschrieben hab). Acrylatgel besitzt den vor und Nachteil das es Quellflexsiebel bleibt. Was bedeutet das das Material bei Wasserandrang beginnt zu Quillen, kleinere Fehlstellen werden also repariert bzw. verschlossen. Nimmt der Wasserandrang ab, bzw. trocknet die Umgebung zurück nimmt auch das Volumen der Abdichtunsschicht ab. Der Nachteil ist hier jedoch das bei plötzlichem Wasserandrang etwas Feuchtigkeit ins Bauteil eindringen kann(was aber nicht zu Feuchteflecken auf der Innenseite der Wand führt wie von ihnen unterstellt!) bis die Sperre voll wirkt. Dies wird jedoch in Kauf genommen da hier die "Selbstheilung" der Abdichtung und die hohe Druckwasserbeständigkeit überwiegen. Siehe Zulassungsbescheid der Deutschen Bundesbahn(die haben das Zeug auf Teufel komm raus untersuchen lassen, ist übrigens unter anderem im Kölner HBF und dem ICE Bahnhof Montabauer injiziert worden als Vorwandvergelung bzw. Schleierabdichtung).
Die Verarbeitung ist anspruchsvoll, 4 Komponenten die richtig gemischt sein wollen und Pumptechnik die bei der Anschaffung im 5stelligen Bereich liegt. Was der do it yourself Methode eher im weg steht.

Tja und was soll ich jetzt zu Porofin schreiben, einem Mittel das auf Wachsoil basiert und alles kann!?
Lasen Sie sich WTA zertifizieren und sich ihren Bohrlochabstand und die gute Verteilung beim drucklosen einbringen in gesättigtes Mauerwerk quittieren und ich werde mich auch mit ihrem Produkt auseinandersetzen und es im passenden Fall einsetzen. Bis dahin sollten sie jedoch akzeptieren das es Menschen gibt die sich nicht alles glauben was man ihnen so auftischt.

Was die WTA anbelangt so hab ich leider keine Ahnung ob die sich dort bei neuen Produkten abschotten und es soo teuer ist sich dort Prüfen und Bewerten zu lassen. Allerdings möchte ich als Verarbeiter die Merkplätter von denen nicht missen. Denn wie sie selbst auf ihrer Internetseite schreiben "ist die Fülle des Angebots und die Unvergleichbarkeit der Werbeaussagen eher verwirrend als klärend." Und da geht son dummi wie ich schon mal gern hin und liest z.B. Merkblatt Horizontalabdichtung oder Mauerwerksinstandsetzung oder Kor...etc. und schaut ob die Produkte den Anforderungen gerecht werden für die ICH die Gewährleistung übernommen hab. Ich halt die WTA in Zeiten immer neuer Produktoffensiven der Hersteller für eine Art Wegweiser. Was nicht heißen soll das alle nicht zertifizierte Produkte nix Taugen. Ich hab nur nicht die Zeit mich mit allem und jeden auseinander zu setzen. Wozu auch, machen die für mich. Im Übrigen ist es schön zu wissen das Herr Bromm in einem Sitzungssaal brummt während ich im Biergarten gerade Kölsch trink, in diesem sinne

J.H.Schröters





Hallo Herr Schröters,

da haben Sie sich mal richtig hingesetzt und unsere Internetseite gelesen. Toll. Schade ist, dass Sie anscheinend nichts verstanden haben. Leider habe ich im Augenblick wenig Zeit Ihnen das alles zu erklären da es viele Menschen gibt die unsere Dokumentationen verstehen und sich für uns entschieden haben. Wie Sie allerdings auf unserer Internetseite gelesen haben, gibt es die Möglichkeit im Werk mit unserem Dipl. Chemiker Herrn Krein zu telefonieren (02368 905060) und Ihre Fragen zu stellen. Herr Krein ist seit 1965 u. a. in der Baunässeforschung tätig und verantwortlich für das was Sie hier nicht verstehen wollen. Wir bieten auch Schulungen im Werk an, vielleicht sollten Sie sich einfach mal Anmelden. Selbstverständlich sind Fragen gewünscht und werden auch beantwortet.

Sorry, aber ich denke Sie sollten Ihr eigenes Forum eröffnen um sich mit Porofin auseinander zusetzen. Immer wieder die selben Fragen zu beantworten ist mit der Zeit doch sehr ermüdend. In unserem Gästebuch können Sie auch mit den einen oder anderen Kunden von uns komunizieren, wie Ihre Erfahrung mit unserer Arbeit ist.

In dem Sinne und mit MfG.





Hallo Herr Bromm,

Ehrlichkeit ist nicht unser Problem. Wir haben schon versucht uns von der WTA prüfen zu lassen. Aber anscheinend gibt es Interessen Ihrer WTA Mitglieder die diesem Wunsch entgegen stehen. Wir sind ja geprüft, sogar von einer unabhängigen weil staatlischen Prüfeinrichtung die die Wirksamkeit unser Produkte bestätigt haben. Also warum sollten wir bei der WTA e. V. Mauern? Immer gegen Mauern von Lobbyinteressen anzulaufen ist sehr ermüdent und unwürdig, daher noch einmal der Wunsch helfen Sie uns geprüft zu werden. Das ist ein Anruf oder ein persönlisches Gespräch mit Ihren WTA e. V. Kollegen, dann klappt das alles auch und alle bleiben ehrlich.

Ich habe übrigens Ihr Angebot zur WTA Prüfung ans Werk weitergeleiet.
MfG



Da liegen Sie völlig richtig...



...wenn Sie der Meinung sind, daß ich von Mauerwerkssanierung keine Ahnung habe, lieber Herr Rupnow. Ich lese trotzdem gerne Beiträge zu diesem Thema, habe aber selbst noch nie eine Antwort verfaßt.
Mit Eigentor nahm lediglich bezug auf Ihre Behauptungen bezüglich der WTA, die Edmund Bromm als Mitglied nennen wir es mal entkräften konnte.
Als neugieriger Mensch habe ich mir aber mal die Broschüre runtergeladen, unter anderem weil Sie mir sie zum Thema Physik empfohlen habe. Nun muß ich sagen, daß die einezige Stelle, die die Physik etwas "streift", ganz schön vereinfacht ist. Also doch nix für mich :-). Formelvereinfachungen sind ja bis zu einem gewissen Grade in Ordnung, aber wenigstens Einheiten sollte es noch geben. Was aber zugegebenermaßen schwierig ist, wenn so Kleinigkeiten wie Dichte und Erdbeschleunigung unterschlagen werden :-). Die Bilder sind aber ganz nett anzuschauen...

Gruß Patrick Neika.



Abwahrten und Schauen was passiert



Sehr geehrter Herr Naika,

bezüglich der WTA e. V. hat Herr Bromm mich noch lange nicht mit seiner Meinung überzeugt, bei der WTA könnte sich jeder Prüfen lassen -aber wir werden ja sehen. Unsere Erfahrungen sind da andere. Daher würden wir uns ja freuen, wenn er uns hilft geprüft zu werden. Es gibt da noch ein paar Punkte die ich hier nicht ansprechen würde.

Da die Porofin Internetseite keine reine Akademikerseite ist, werden die kapillarphysikalischen und chemischen Abläufe im Mauerwerk usw. allgemeinverständlich erklärt. Da uns sogar die Mitbewerber unsere Seite interessant finden und es auch schon kund getan haben liegen wir wohl doch nicht so falsch wie Sie es andeuten.

In dem Sinne, MfG.



Gutachter oder Schlechtachter



Hallo Herr Ermisch,

wirklich ein sehr schönes Haus, Termin machen.

MfG A.Cyba