Leinölfirnis bleihaltig?

03.07.2009



Hallo!

Vll. kann mir hier geholfen werden:

Ich habe eine größere Menge Leinöl in Fässern und würde dies gern zur Behandlung meiner Eichenbalken verwenden. Nun handelt es sich um große Stahlfässer mit der Aufschrift "Leinölfirnis". Es sind Altbestände einer Malerfirma. Nun ist mir bewusst, dass füher gern u.a. Blei als Sikkativ genutzt wurde, aber auch, dass Sikkative nicht unendlich haltbar sind. Nichts desto trotz löst sich das liebe Blei - wenn es sich um solches handelt - ja leider nicht in Wohlgefallen auf. Wie kann ich herausfinden, ob das schöne Öl mit Blei versetzt wurde? Das würde ich nämlich nur ungern in meinem Haus bzw. dem Holz wissen. Bestanden füher keine Kennzeichnungspflichten? Leider ist keine detaillierte Inhaltsangabe auf den Fässern... ;0)
Möglicherweise gibt es ja einen Indikator für Blei, Chemie habe ich damals rechtzeitig abgewählt.. ;0) Oder bliebe mir nur eine teure Analyse in einem Labor?

Freundlichste Grüße aus dem schönen Hunsrück!



Chemie - Forum?



Hier gibt es was:

http://www.chemieonline.de/forum/showthread.php?t=80201

Im übrigen würde ich versuchen, einen Chemielehrer für die Sache zu gewinnen. Sicherlich ein schönes praktisches Thema für den Unterricht.

Grüße

Thomas



Der Unterrichtsversuch



ist mit Sicherheit eine wirklich gute Idee! Vielen Dank!
In dem Chemie-Forum ließe sich sicherlich auch einiges erreichen, da würde es aber wahrscheinlich an Verständigungsschwierigkeiten scheitern.(Eigenleistungsaltbausanierer mit dicken Schwielen an den Händen vs. Chemielaborant mit dicken Gläsern in der Brille... ;0) )